In der aktuellen Ausgabe von «AWP Soziale Sicherheit «schreibt der Chefredaktor Rolf Arpagaus: «Die Schweiz träumt von der Frühpension – und soll doch länger arbeiten!» Frühpensionierung sei ein weit verbreiteter Wunsch, scheitere aber oft an der Finanzierbarkeit. Wirtschaftsverbände forderten eine längere Arbeitszeit. Die Politik fasse das heisse Eisen aber nicht an, weil nur eine Minderheit eine generelle Erhöhung des Referenzsalters befürworte. International dürfe sich die Erwerbsquote von über 77% bei den 55 – 65 Jährigen aber sehen lassen. Über-50-Jährige hätten es nach einem Jobverlust besonders schwer, sagt er. Und konstatiert: Es liegt nicht am Wollen, sondern daran, ob es noch Stellen für diese Menschen gibt.
