Der Beitrag im Tages-Anzeiger bringt eine Reihe interessanter Daten zur Entwicklung der Familie und der Kinderzahl in der Schweiz. Das Thema wird primär unter soziologischen und psychologischen Gesichtspunkten behandelt. Die sozialpolitischen und wirtschaftlichen Aspekte finden keine Erwähnung – bspw. der im OECD-Bericht befürchtete Wohlstandsverlust aufgrund des demographischen Wandels. Auch wird nicht auf die erhebliche Differenz der Geburtenzahlen von Schweizerinnen und Ausländerinnen eingegangen. 

[Es] fällt auf, dass nicht nur die Geburten weniger werden, die Familien werden kleiner. Immer mehr Mütter haben nur ein Kind.

Im letzten Jahr sind die Drittgeburten (minus 3,6 Prozent) und die Zweitgeburten (minus 2,8 Prozent) deutlich zurückgegangen. Die rückläufige Geburtenzahl bremst somit weniger die Familiengründung als die Familienvergrösserung.

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