Der Banken-Ombudsmann hat auf der Website ein Papier aufgeschaltet, das die Frage klärt, wann sich eine Vorsorgeeinrichtung in der Frage von Retrozessionen an die Ombudsstelle wenden soll. Darin wird festgehalten:

  • Haben Sie [die Vorsorgeeinrichtung] die Bank mit der Verwaltung Ihres Vermögens beauftragt (Vermögensverwaltungsauftrag), können Sie von ihrer Bank Rechenschaftsablage über geflossene Retrozessionen, inkl. Bestandespflegekommissionen, wie auch deren Herausgabe verlangen, sofern Sie nicht rechtsgültig auf diese Ansprüche verzichtet haben.

    Ist eine Bank dazu nicht bereit, nimmt der Bankenombudsman entsprechende Kundenbeschwerden entgegen.

  • Gegenüber Beratungskunden sind Bank en in der Regel nicht zur Erstattung von Retrozessionen bereit. Angesichts der beschriebenen Ausgangslage, insbesondere mangels eines höchstrichterlichen Entscheids , wird der Bankenombudsman in solchen Fällen die Haltung der Bank nicht beeinflussen können. Er muss die betreffenden Kunden deshalb auf den Rechtswegverweisen. Hat Sie die Bank lediglich punktuell oder im Einzelfall oder gar nicht beraten, kann der Bankenombudsman nicht helfen oder vermitteln.

  Papier BankenombudsmanBGer-Entscheid

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