Nach zwei schwierigen Anlagejahren vermochten die Pensionskassen in der Periode 2003- 2004 wieder von den positiven Kursentwicklungen auf den nationalen und internationalen Aktienmärkten zu profitieren. Mit einer Zunahme von rund 26,2 Milliarden Franken gegenüber der Vorerhebung (2002) fiel dabei der Anstieg des Anlagevolumens in Dividendenpapiere nahezu gleich hoch aus wie derjenige in Obligationen mit 27,5 Milliarden Franken. Die Bilanzsumme erhöhte sich damit im Zweijahresvergleich um rund 63 Milliarden (+15%) auf insgesamt 479 Milliarden Franken per Ende 2004. Erstmals erhoben wurde die Unterdeckung, welche per Ende des Berichtsjahres mit insgesamt 27,6 Milliarden Franken ausgewiesen wurde. Dies geht aus den vom Bundesamt für Statistik (BFS) publizierten provisorischen und erstmals mittels Stichprobe ermittelten Ergebnissen der Statistik der beruflichen Vorsorge 2004 hervor. (Vergrösserung der Grafik durch Klick).
Mitteilung BfS
NZZ
pwirth
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World Bank: Swedish Pensions System Could Be Promising Model
Sweden’s track record of pensions reform over the last ten years provides valuable lessons for wealthy, middle-income, and developing countries that worry about the continuing solvency of their current pensions systems, according to a new World Bank pensions report released in Brussels.
News & Broadcast – Swedish Pensions System
GB: Britische Pensionsfonds geraten in einen Teufelskreis
Die jüngste Auktion britischer Staatsanleihen belastet die Renditen am langen Ende weiter. Britische Pensionsfonds leiden unter den mittlerweile auch von der Bank von England kritisierten Marktbedingungen, müssen aber weiter überteuerte Langläufer kaufen.
NZZ Online
Times
A: Zweistelliges Ergebnis für österreichische Pensionskassen
Die österreichischen Pensionskassen konnten 2005 ein Anlageergebnis von 11,4 Prozent erzielen. Je nach Veranlagungskategorie waren es zwischen 7 und 15 Prozent.
Weiteres zur Wirtschaft
Mitteilung Fachverband
Bâloise: Neues Versicherungsmodell für die berufliche Vorsorge
Die Basler Lebens-Versicherungs-Gesellschaft hat als Stifterin eine teilautonome Vorsorgeeinrichtung mit Namen "Trigona Sammelstiftung für berufliche Vorsorge" gegründet. Die neue Sammelstiftung ist auf jene Vorsorgekassen ausgerichtet, welche die notwendige Risikofähigkeit besitzen, das Anlagerisiko auf die eigene Bilanz zu nehmen und somit auch von den Chancen des Kapitalmarktes profitieren zu können. Die Kapitalerträge gehören vollumfänglich der Vorsorgekasse. Mit der Gründung der Trigona Sammelstiftung für berufliche Vorsorge kommt die Basler Lebens-Versicherungs-Gesellschaft dem Bedürfnis derjenigen Unternehmen (KMU) entgegen, die eine Alternativlösung zur Vollversicherung suchen.
Bâloise Mitteilung.
Der technische Zins im Spiegel der ökonomischen Realitäten
Die transparente Darstellung der Vermögenslage einer schweizerischen Pensionskasse verlangt eine möglichst marktnahe Bewertung von Aktiven und Passiven. Dominique Ammann und Alfred Bühler (PPCmetrics) zeigen in ihrem Beitrag in der NZZ auf, dass das für Renten bereitgestellte Deckungskapital zu einem risikolosen Satz diskontiert werden muss. Darüber hinaus betonen sie die wichtige Unterscheidung zwischen ökonomischem und technischem Deckunsgrad, der für eine verbesserte Transparenz in der Diskussion um die tatsächliche Finanzierungssituation sorgt.
Beitrag von Ammann und Bühler
Bilanz: Die Pensionskasse im Vorsorgecheck
Die meisten Pensionskassen stehen wieder etwas besser da, aber für die Versicherten werden vor allem die Risikoprämien immer teurer. Die Personalvorsorge zu überprüfen, lohnt sich deshalb speziell für KMU, schreibt Martin Wechsler in der Bilanz. Nicht nur zur Ergänzung der AHV-Rente werde die berufliche Vorsorge immer notwendiger. Auch ihre Bedeutung als Kostenfaktor nimmt laufend zu. Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen: Jeder KMU-Arbeitgeber wendet durchschnittlich 12,1 Prozent seiner Lohnsumme für die berufliche Vorsorge auf.
BILANZ
Pensionskassen zwischen geringer Risikofähigkeit und hohem Ertragsbedürfnis
Die Investition der Vorsorgegelder in ein breit diversifiziertes Portfolio von Anlageklassen und Renditequellen ist zentral, damit die Schweizer Pensionskassen langfristig die notwendigen Anlageerträge erzielen. Zur Risikominimierung ist ferner zu überlegen, die Laufzeit des Pensionskassen-Portfolios den Verpflichtungen der Kasse anzugleichen, schreiben Andreas Schlatter und Aaron Matzinger (UBS) in der NZZ.
NZZ Online
Rasches Wachstum der PKRück
Die neue Lebensversicherungsgesellschaft PKRück übertrifft laut eigener Darstellung im ersten Geschäftsjahr alle Erwartungen. Als neuer Anbieter im Risikogeschäft für Pensionskassen und Sammelstiftungen habe sie sich als Alternative etablieren können. Nach dem ersten Geschäftsjahr haben sich Vorsorgeeinrichtungen mit insgesamt 33’000 Versicherten angeschlossen. Mit dem starken Kundenzuwachs habe die PKRück die erforderliche kritische Grösse erreicht, heisst es weiter in einer Mitteilung. Christoph Curtius, CFO der Gesellschaft, geht davon aus, 2006 ein deutlich positives Resultat erzielen zu können. "Aufgrund der Aufbauinvestitionen werden wir für das Jahr 2005, wie budgetiert, einen geringen Verlust ausweisen". Die PKRück wird Ende März den detaillierten Geschäftsbericht für das Jahr 2005 vorlegen.
PKRück
Legal Update: Das 3. Paket der BVG-Revision
Watson Wyatt hat unter dem Titel "Perspectives – legal update" eine neue Publikation gestartet, welche künftig dreimal jährlich erscheinen soll. Die erste Ausgabe ist dem 3. Paket der BVG-Revision gewidmet und fasst die wichtigsten Elemente auf wenig Raum zusammen.
Legal Update
Keine strafrechtlichen Verfehlungen bei der Pensionskasse Freiburg
Bei der Pensionskasse der Stadt Freiburg sind die Statuten bezüglich Deckungsgrad nie respektiert worden. Diese Situation wurde erst auf Anfang 2006 mit der Einlage von 30 Millionen Franken korrigiert.
NZZ Online
BGe: Pensionskasse der Amtsersparniskasse Thun muss Strategie ändern
Die Pensionskasse einer Bank darf nicht einen Grossteil ihres Vermögens beim einseitig im regionalen Wohnimmobilien-Markt aktiven Arbeitgeber der Versicherten anlegen. Das ergibt sich aus einem Urteil des Bundesgerichts, mit dem eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Pensionskasse der Amtsersparniskasse Thun gegen die BVG-Aufsicht des Kt. Bern abgewiesen wurde. Die Thuner Kasse hatte per Ende des Jahres 2000 deutlich mehr als 92% ihres Vermögens (38,4 Mio. Fr.) zum Zinssatz für erste Hypotheken bei der arbeitgebenden Bank angelegt. Die Beschwerdeführerin wurde vertreten durch Werner Nussbaum.
NZZ Online
Text des Urteils
Pensionskasse Freiburg: Untersuchungsbericht
Im Zusammenhang mit dem Finanzdebakel der Pensionskasse der Stadt Freiburg hat es keine strafbaren Handlungen gegeben. Der Untersuchungsbericht übt wegen zahlreicher versäumnisse dennoch harte Kritik an den Verantwortlichen.
espace.ch
Anfrage Schenk: Gebundene Vorsorge für Karriere-Berufe
In seiner Anfrag hat NR Simon Schenk die Einführung einer neuen Form der gebundenen Vorsorge für sog. Karriere-Berufe (Künstler, Berufssportler)vorgeschlagen. Der Bundesrat hat sich ablehnend geäussert.
05.1162 A Schenk Simon
Credit Suisse Pensionskassen-Index: Kurven rücken sich näher
Der «Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index» (blaue Linie in Abbildung) hat sich auch im letzten Quartal des vergangenen Jahres gut entwickelt und mit einem Plus von 2,73 Punkten (2,40%) von 113,60 auf 116,33 einen erneuten Indexhöchststand erzielt. Das vergangene Quartal lieferte nun mittlerweile das sechste positive Quartalsergebnis in Folge. Das überaus erfreuliche Aktienjahr führte zu einer Jahresperformance von beeindruckenden 12,62% (resp. 13,03 Punkten). Die von Schweizer Pensionskassen verwalteten Vermögen der 2. Säule erzielten damit im vierten Quartal 2005 hochgerechnet eine Vermögenszunahme von rund 15 Mrd. CHF auf ca. 575 Mrd. CHF. Innert Jahresfrist haben somit die Vermögen der 2. Säule um gut 65 Mrd. CHF zugenommen.
CS – Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index
