Die negativen Effekte des ideologiegetriebenen Wohnschutzes zeigen sich mit aller Deutlichkeit in Genf und Basel. Trotzdem droht in Zürich die gleiche Entwicklung. An einer Tagung diskutierten Fachleute die absehbaren Konsequenzen, falls die entsprechende Abstimmung in Zürich angenommen wird. Die NZZ fasst die Ausführungen von Marie Seiler, CEO von Pensimo, zusammen: 

Am Podium geben sich die Investoren diplomatisch und betonen, die Abstimmung sei noch nicht verloren. Klar ist jedoch, dass viele von ihnen bereits heute einen grossen Bogen um Basel oder Genf machen – und künftig möglicherweise auch um Zürich.

Ähnlich argumentiert Marie Seiler, CEO von Pensimo, einer Anlagegruppe von Pensionskassen. Rund 70 Prozent des Pensimo-Portfolios entfallen auf Wohnen, davon etwa die Hälfte im Kanton Zürich. «Der Impact wäre sehr gross», sagt Seiler. Sie betont, die weitaus meisten Anleger auf dem Immobilienmarkt seien sich ihrer Verantwortung bewusst.

Pensimo hat dazu die eigenen Sanierungen analysiert: In über 90 Prozent der Fälle bleiben bestehende Gebäude erhalten, auch aus ökologischen Gründen. Und rund 80 Prozent der Sanierungen erfolgen heute im bewohnten Zustand. «Das soziale Bewusstsein in der Branche ist heute deutlich stärker. Auch wenn die öffentliche Wahrnehmung eine andere ist», so Marie Seiler.

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