zuerichDie Sanierung der kantonalen Pensionskasse BVK kann planmässig Anfang des nächsten Jahres beginnen. Gegen die Einmaleinlage von 2 Milliarden Franken aus öffentlichen Geldern, die der Kantonsrat Anfang April bewilligt hatte, ging kein Referendum ein.

Die Kasse kann die ersten Schritte zur Sanierung nun einleiten, wie BVK-Chef Thomas Schönbächler sagt. In den nächsten Wochen werden die über 500 angeschlossenen Arbeitgeber neue Anschlussverträge erhalten. Bis Ende November haben sie Zeit, bei der BVK zu kündigen. Im letzten Jahr hatten rund 5 angeschlossene Partner gekündigt, unter ihnen die Gemeinde Stäfa. Im neuen Vertrag sind die Leistungsversprechen gesenkt und die Beiträge erhöht. Laufende Renten sind allerdings nicht betroffen. Zugleich sorgt die Finanzspritze des Kantons dafür, dass der Deckungsgrad der Kasse – zurzeit liegt er bei 84,9 Prozent – um 4 Prozentpunkte steigt.

 NZZ

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