bs-2Das Geschäftsjahr 2011 der Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) stand im Zeichen der Sanierungsmassnahmen und deren Umsetzung. Die per 31. Dezember 2010 für den Bereich Staat erhaltene Sanierungseinlage über 795 Mio. Franken wurde im 2011 in sechs Tranchen, d.h. alle zwei Monate, investiert, schreibt die Kasse in einer Medienmitteilung.

Mit verschiedenen Institutionen wurden im Laufe des Jahres 2011 Sanierungsmassnahmen ausgehandelt und umgesetzt.  Als Konsequenz der Situation auf den Kapitalmärkten resultierte eine Performance von –0.2%. Der Gesamtdeckungsgrad per 31. Dezember 2011 beträgt 96.0% (Vorjahr 99.5%), der Deckungsgrad im Bereich Staat 96.8% (Vorjahr 100.6%).

Der durchschnittliche Deckungsgrad der angeschlossenen Institutionen beträgt 93.1% (Vorjahr 95.7%; inkl. Anrechnung der Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht), wobei zu berücksichtigen ist, dass die Sanierung der grössten Institution (Universität Basel) im Jahr 2011 noch nicht erfolgen konnte.

Die Unterdeckung beträgt inkl. Anrechnung der Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht gesamthaft 405 Mio. Franken, im Bereich Staat 252 Mio. und bei den Institutionen (Saldo inkl. Überdeckungen) 153 Mio. Franken. Aufgrund der bestehenden Unterdeckung sowie weiterer Faktoren wird im 2012 ein Gesamtkonzept erarbeitet, um die PKBS aufgrund des veränderten Marktumfelds wieder auf eine solidere finanzielle Basis zu stellen. Zur Diskussion steht neben der Primatsfrage auch die Senkung des technischen Zinses von derzeit 4%.

 Mitteilung / Basler Zeitung

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