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Die unbefriedigenden Vermögenseträge bei unvermindert hohem Leistungserfordernis haben 2011 zu einem Substanzverlust bei den Vorsorgeeinrichtungen geführt, machte Othmar Simeon, Leiter der Swisscanto Vorsorgeberatung, an der Swisscanto Tagung 2012 deutlich. Der gesetzliche Mindestzins belief sich auf 2%, inkl. Zuschlag für die steigende Lebenserwartung ergibt ein Renditeerfordernis angesichts der abgegebenen Leistungsversprechen im Durchschnitt von über 3,7%. Erzielt wurden im vergangenen Jahr aber lediglich –0,3%, womit sich für die Kassen die Notwendigkeit zum Rückgriff auf die Reserven ergab, der sich wiederum in rückläufigen Deckungsgraden ausdrückt. Diese erreichten Ende vergangenen Jahres bei den privaten Kassen im Schnitt 103%. Auch wenn sich zwischenzeitlich eine gewisse Entspannung eingestellt hat, so verbleibt doch eine deutliche Lücke zur vollen Deckung mit ausreichenden Schwankungsreserven. Es kann nicht erstaunen, dass unter diesen Umständen bei vielen Kassen Sanierungsmassnahmen einen “Dauerbrenner” bilden, wie sich Simeon ausdrückte. Derzeit führen 38% der öffentlichen und 19% der privaten Kassen solche Massnahmen durch.

Swisscanto PK-Studie

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