Für die Schweizer Pensionskassen-Stiftung Ethos sind die Boni der Credit-Suisse-Topmanager zu hoch. Ethos rät den Aktionären, den Vergütungsbericht an der Generalversammlung abzulehnen. Bevorzugt werde eine Obergrenze für die Löhne.

Der Chef des Asset Managements ist der am besten bezahlte Credit-Suisse-Manager: Robert Shafir wurden für das vergangene Jahr 8,5 Mio. Franken zugesprochen. Konzernchef Brady Dougan kam auf 5,8 Mio. Franken (rund 4,8 Mio. Euro), nicht einmal halb so viel wie im Vorjahr. Dougan liegt auch deutlich hinter Kollegen wie Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit 9,4 Mio. Euro. Nach einem Einbruch des Jahresgewinns um fast zwei Drittel auf 1,95 Mrd. Franken sanken die Boni bei Credit Suisse insgesamt um 41 Prozent.

Ethos kritisierte auch, dass ein neues Bonus-Programm für die Manager zu komplex sei. Dies mache es für Aktionäre und Empfänger schwierig, sich eine Meinung zu bilden.

 NZZ

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