parlament NR Norbert Hochreutener hat in der Herbstsession die Frage nach den Folgen der Finanzmarktkrise auf die Pensionskassen gestellt: „Hält der Bundesrat angesichts der Auswirkungen der gegenwärtigen Finanzmarktkrise auf die schweizerischen Pensionskassen Massnahmen für erforderlich, um auch mittelfristig die Renten der zweiten Säule zu sichern?“

In seiner Antwort hält der Bundesrat u.a. fest: „Selbst wenn davon auszugehen ist, dass eine Vorsorgeeinrichtung eine Rendite von etwa 4 Prozent pro Jahr benötigt, können die existierenden Wertschwankungsreserven demnach die bisherige negative Entwicklung der Märkte absorbieren, auch wenn Vorsorgeeinrichtungen existieren, welche aufgrund eines unterdurchschnittlichen Deckungsgrades in Unterdeckung fallen.

Die aktuell laufenden Reformen im Rahmen der Strukturreform wie auch die Anpassung der Anlagevorschriften der beruflichen Vorsorge dürften die Sicherheit der Vorsorgeeinrichtungen weiter erhöhen. Auch die vorgeschlagene Senkung des Umwandlungssatzes trägt dazu bei. Weitere Massnahmen sind vorerst nicht geplant, doch verfolgt der Bundesrat die Situation aufmerksam, und er wird gegebenenfalls weitere Schritte veranlassen.“

Anfrage Hochreutener

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