Werbung

 

 

 

Suchen

Folgen Sie uns auf Twitter:

Follow vorsorgeforum on Twitter

 Clip to Memonic

Mitglieder Vorsorgeforum
Die aktuelle Diskussion

Abzocker Initiative und Pensionskassen

Das Dossier orientiert über die Umsetzung der Initiative gegen die Abzockerei.

Diskussions-Anlass des Vorsorgeforums vom 28. Mai in Zürich. Infos.

Zum Dossier

___________________________________________________

 

Newsletter

Unser Newsletter ist kostenlos und erscheint 14tägig. Zur Anmeldung benützen Sie bitte das Formular  hier

Die neuesten Ausgaben:

Nr. 240 / PDF

Nr. 241 / PDF

21.5.2013

 

BVG-aktuell Themen
9:04AM

avenir suisse: UWS und Umverteilung

imageAvenir suisse beschäftigt sich mit den Argumenten des Gewerkschafsbundes gegen eine Senkung des Umwandlungssatzes. Jérôme Cosanday hält fest: “Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat an einer Pressekonferenz den Kampf gegen jegliche Senkung des Umwandlungssatzes angekündigt. Dass eine Gewerkschaft eine mögliche Senkung des Umwandlungssatzes verhindern will, ist nachvollziehbar. Man darf aber die politische Taktik hinter diesem Manöver nicht übersehen. Doch auch inhaltlich ist die Argumentation des SGB nicht stichhaltig”.

In dem Artikel wird auf die Kritik des SGB an den verwendeten Sterbetafeln eingegangen und festgehalten: “Interessanterweise wird kaum erwähnt, dass alle Tabellen eine signifikante Zunahme der Lebenserwartung belegen und sich deshalb eine Senkung des Umwandlungssatzes aufdrängt. Dieser Versuch, die Glaubwürdigkeit des Berichts in Frage zu stellen, ist eine Taktik, um Unsicherheit zu streuen. Der Ruf nach einer konsolidierten Datengrundlage und ergänzenden Analysen klingt zwar löblich, darf aber nicht über die damit verbundene Verzögerungstaktik hinwegtäuschen. Jede zusätzliche Analyse kostet Zeit und hält den Status quo (sprich: zu hohe Umwandlungssätze) aufrecht.”

Der Forderung nach Berücksichtigung der tieferen Lebenserwartung bei den Betroffenen einer Senkung des UWS wird mit dem Argument begegnet, dass es den entsprechenden Branchen und Firmen ja freisteht, höhere Sätze in Anwendung zu bringen.

Avenir Suisse behandelt auch die mit einem zu hohem UWS verbundene Umverteilung ausgehend von unterschiedlichen Referenz-Sätzen (s. Grafik). Läge der Umwandlungssatz bei 6,4%, bräuchte es ein Alterskapital von 319‘000 Fr., um die gleiche Rente zu finanzieren. Anders ausgedrückt, erhielte jeder Neurentner eine Quersubvention von 19‘000 Fr. Bei jährlich 30’000 Pensionierungen entspricht dies einer Gesamtsumme von 600 Mio. Fr. pro Jahr. Auch haben Pensionskassen, wie die der SBB oder von Swiss Re, bereits heute einen Satz von 5,8% in ihrem Reglement als Zielgrösse definiert. Nimmt man solche Umwandlungssätze als Soll-Grösse an, überschreiten die Quersubventionen 1 Mrd. Fr. jährlich.

Die Schlussfolgerung lautet: “Beim kategorischen Widerstand des SGB gegen eine Senkung des Umwandlungssatzes geht es nicht nur um die Rente einzelner Neurentner. Er gefährdet vielmehr die finanzielle Stabilität und damit das Vertrauen in die gesamte berufliche Vorsorge.”

 avenir suisse

References (1)

References allow you to track sources for this article, as well as articles that were written in response to this article.
  • Response
    Response: hotelazalea.be
    Your current the very best!

Reader Comments

There are no comments for this journal entry. To create a new comment, use the form below.

PostPost a New Comment

Enter your information below to add a new comment.

My response is on my own website »
Author Email (optional):
Author URL (optional):
Post:
 
Some HTML allowed: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>
« Bernische PK senkt technischen Zins, unveränderte Leistungen | Main | NZZ Equity: “BVG-Vollversicherung zieht wieder” »