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Die aktuelle Diskussion

Umwandlungssatz / Bericht über die Zukunft der 2. Säule

 

Mit dem Bericht des Bundesrates zur Zukunft der 2. Säule läuft im Herbst 2011 die nächste Runde der Diskussion um die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes an. Die Arbeitnehmer-Organisationen bringen sich bereits in Stellung. 

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Aktuelle Ausgabe:

Nr. 217 / PDF

21.5.2012

 

BVG-aktuell Themen
12:56PM

economiesuisse: 2. Säule sichern und Zusatzbeiträge verhindern

An einem Medienanlass der economiesuisse haben sich Vertreter der Verbände und Sozialpartner zum Thema Anpassung des Mindestumwandlungssatzes geäussert. Für Rudolf Stämpf­li, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberver­ban­ds, ist klar: „Wir müs­sen dafür Sorge tra­gen, dass die Las­ten ge­recht ver­teilt wer­den.“ Stämpf­li betont, dass es nicht angehen kann, die Fi­nanzierungs­last zu ho­her künfti­ger Ren­ten allei­ne den aktiven Versi­cher­ten zu über­tra­gen und ihnen damit höhe­re Lohn­abzüge auf­zubür­den.

Auch für den Präsiden­ten des Wirt­schaftsdachver­ban­ds economie­suisse, Ge­rold Büh­rer, ist die Anpassung des BVG-Umwandlungs­sat­zes ein notwendi­ger Schritt: „Die Gegner spre­chen von Ren­ten­klau, tatsächl­ich ist es aber ein Dieb­stahl an den Erwerbs­tätigen und der kommen­den Ge­ne­rati­on, wenn der Umwandlungs­satz nicht angepasst wird.“ Un­gedeck­te Rech­nun­gen bei der Altersvorsorge schaden dem Vertrau­en in die soziale Si­cherheit und können sich in Zukunft zu ei­nem gewaltigen Stand­ortnach­teil ent­wickeln.

Der Fi­nanzierungs­bedarf an­de­rer Sozi­alversi­cherun­gen wird in ab­sehba­rer Zeit zu Mehrkos­ten für die Erwerbs­tätigen füh­ren. „Dies geht so nicht“, sagt Hans-Ulrich Big­ler vom Schwei­zeri­schen Gewerbever­band. „Der Wider­stand der Linken und der Gewerkschaf­ten gegen die Anpassung des Umwandlungs­sat­zes ist für mich unverständlich. Wer die­se Korrektur verhindern will, setzt die Stabilität der 2. Säule leichtfertig aufs Spiel und handelt unver­antwortlich."

Wei­ter be­stimmt die Rendi­te, wie hoch der Umwandlungs­satz für die jährlich aus­bezahlte Rente ist. Die ein­ge­rech­ne­te Rendi­te muss von den Pensi­ons­kas­sen garantiert wer­den. Mit dem Satz, der heu­te gilt, müs­sen die Pensi­ons­kas­sen fast fünf Pro­zent Zins errei­chen. Suzan­ne Stei­ner-Weck, Arbeitneh­mervertrete­rin im Stif­tungs­rat der Sulzer Vorsorgeeinrich­tung (SVE), und Chris­toph Ry­ter, Präsident des Schwei­zeri­schen Pensi­ons­kassenver­ban­ds ASIP, sind sich einig: „Fi­nanzi­ell si­cher ist ei­ne Kasse, die gegenüber ih­ren Versi­cher­ten Ver­pf­lich­tun­gen ein­geht, die sie rea­listi­scherweise erfül­len kann.“

  Mitteilung economiesuisse, Referate

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