Das ging schnell: Am 11. März forderte Avenir Suisse die Deckelung der Lohnprozent-Abzüge, am 12. März prophezeite die NZZ, dass es nicht lange dauern dürfte, bis in Bern entsprechende Vorstösse eingereicht werden, am 13. war es bereits soweit. Wie im Blick zu lesen ist, plant Andrea Caroni, FDP, einen Vorstoss für eine entsprechende Verfassungsänderung für Lohnabgaben mit Steuercharakter. Im Blick heisst es dazu:

Damit bedient sich der FDP-Ständerat direkt der Argumentation von Avenir Suisse. Caroni will daher auch, dass der Bundesrat dem Parlament alsbald eine Verfassungsänderung vorlegt, die eine Obergrenze für solche «steuerähnliche Lohnabgaben» verankert. Diese könne dennoch weiter erhöht werden, schreibt Caroni – nur brauche es dafür halt dann ein obligatorisches Verfassungsreferendum. «Genau wie die Steuern schon heute», so der FDP-Parlamentarier.

Einreichen will Caroni seinen Vorstoss in der laufenden Session. Er sei aktuell noch auf der Suche nach mitunterzeichnenden Ständerätinnen und Ständeräten, teilt er mit.

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