See bei Stäfa

Im Juni 2011 liess sich die Gemeinde Stäfa von der Gemeindeversammlung den Persilschein zum Wechsel der Pensionskasse erteilen. Ende Jahr verliess die Gemeinde die Beamtenversicherungskasse BVK und trat per 1. Januar 2012 der privaten Swisscanto-Flex-S ammelstiftung bei. Nun ist bekannt, wie viel der Transfer tatsächlich gekostet hat: 4,1 Millionen Franken, wie der Gemeinderat Stäfa mitteilte.

Damit sind die 335 Personen sowie die IV-Renten-Beziehenden der Politischen Gemeinde, der Schulgemeinde und der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Stäfa bei der Swisscanto versichert. Die AHV-Rentner hingegen bleiben aus reglementarischen Grundlagen bei der BVK. Die Einmalzahlung hat die Gemeinde aus zwei Kassen bestritten: 1,9 Millionen aus Steuereinnahmen, 2,2 Millionen aus einem Bankdarlehen. Die Amortisation ist auf eine Dauer von sieben Jahren ausgelegt, wie der Tages-Anzeiger schreibt.

Im Vergleich zur BVK spare Stäfa jedes Jahr bis zu 1,12 Millionen Franken für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sobald das Darlehen der Gemeinde abgezahlt sei, heisst es in der Mitteilung. Offen ist noch ein Gerichtsverfahren: Stäfa hat mit 62 Städten und Gemeinden das Bundesverwaltungsgericht angerufen. Es soll klären, ob die Forderung der BVK nach der Einmalzahlung rechtens ist.

Mitteilung Stäfa

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