(sda) Der Mindestzinssatz für Pensionskassenguthaben soll für das Jahr 2008 von 2,5 auf 2,75 Prozent angehoben werden. Das beantragt die Eidgenössische Kommission für die berufliche Vorsorge dem Bundesrat. Den Arbeitnehmern ist das zu wenig. Der Entscheid sei klar gefallen, sagte Kommissionspräsident Claude Frey auf Anfrage. 16 Mitglieder stimmten für 2,75 Prozent, nur zwei für 2,5 Prozent; zwei Mitglieder enthielten sich der Stimme.

Den Arbeitnehmervertretern in der Kommission war die Erhöhung um einen Viertelprozentpunkt allerdings nicht genug. Sie hatten beantragt, den Mindestzinssatz von 2,5 auf 3 Prozent anzuheben, wie die Gewerkschaft Angestellte Schweiz mitteilte. Auch die Angestellten sollten etwas von den guten Jahren der Märkte haben.

Die Kommission lehnte den Antrag jedoch knapp ab, wie Frey sagte. 8 Mitglieder stimmten für 3 Prozent, 11 für 2,5 Prozent und ein Mitglied enthielt sich der Stimme. Laut den Angestellten Schweiz stimmten neben Arbeitnehmern auch Arbeitgebervertreter aus der Romandie für die starke Erhöhung.

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