ESG ist tot. Lang lebe die nachhaltige Geldanlage, schreibt Markus Städeli in der NZZ und meint: ESG ist für viele Banken bloss ein Label: uneinheitlich und verwässert. Es gibt viel glaubwürdigere Ansätze. Wie viel glaubwürdiger sei dahingestell. Offenbar geht es Städeli darum, aufzuzeigen, dass Larry Fink am WEF in Davis recht hatte, aber alles mehr oder weniger gleich bleibt. Einfach unter anderem Label.
MoreFinks Auftritt in Davos markiert für mich das endgültige Ende der ESG-Ära. ESG steht für Environmental, Social und Governance, also die Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialkriterien sowie der guten Unternehmungsführung bei der Auswahl von Wertschriften.
Fink nimmt das Wort ESG schon länger nicht mehr in den Mund, sondern spricht jetzt von «Wachstum dank Innovation innerhalb der planetaren Grenzen». Er betont, dass Unternehmen keinen Profit erwirtschaften sollten, ohne auch die Kosten dieses Profits zu berücksichtigen. Er positioniert Blackrock als Financier der Transition.
