Die PKRück hat 2014 ihren Erfolgskurs fortgesetzt. Die Anzahl versicherter Vorsorgeeinrichtungen wurde um 8% gesteigert, während am Ende des Geschäftsjahrs insgesamt 168’000 Arbeitnehmer (+ 7000 gegenüber 2013) über ihre Pensionskasse bei der PKRück versichert waren. Auch die Profitabilität entwickelte sich erfreulich: Der Jahresgewinn stieg um 5 % und erreichte mit CHF 4,6 Mio. einen neuen Rekordwert.

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Die Wurzel des Erfolgs sieht die PKRück in der konsequenten Bearbeitung der Invaliditätsrisiken. Die PKRück begann gleichzeitig mit dem Start ihrer Tätigkeit vor zehn Jahren mit dem Aufbau eines Kompetenzzentrums für Invaliditätsrisiken. Dieses folgt dem Grundsatz «Reintegration statt Invalidisierung» und zeigte in den vergangenen Jahren, dass Massnahmen wie Case Management nicht nur in sozialer und gesellschaftlicher, sondern auch in ökonomischer Hinsicht geboten sind. In der Folge weisen die bei der PKRück versicherten Vorsorgeeinrichtungen deutlich weniger Invaliditätsfälle auf. Dadurch kann sie deutlich tiefere Prämien verlangen. «Insbesondere bei den psychischen Krankheitsbildern lassen sich durch frühzeitige Hilfestellung sehr gute Resultate erzielen, die wir an unsere Kunden über tiefere Prämien oder höhere Rückvergütungen weitergeben», so Hanspeter Tobler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der PKRück.

Dank dem anhaltenden Erfolg befindet sich die Versicherung laut Aussage von Christoph Curtius (CFO) in einer “sehr, sehr komfortablen Position”. Die Solvabilitätsquote erreicht 261 Prozent. Mit anderen Worten: Sie verfügt über das 2,6fache des aufsichtsrechtlich notwendigen Kapitals. Der technische Zins wurde auf 2 Prozent festgesetzt. Dank einer Zusatzrückstellung für “temporäres Niedrigzinsumfeld” resultiert ein effektiver technischer Zins von bloss noch 0,75 Prozent. Dieser ist mit einem Kapital von 439 Mio. zu erzielen, womit sich eine erforderliche Rendite von 0,17 Prozent ergibt.

Die Veränderungen in der Pensionskassenlandschaft mit dem laufenden Rückgang autonomer Firmenstiftungen verfolgt die PKRück entspannt. 79 Prozent ihrer Prämieneinnahmen stammen von Sammelstiftungen, die durch die Strukturverschiebungen an Bedeutung gewinnen.

  Mitteilung PKRück