Der SVV fordert das Schweizer Fernsehen auf, die Medienpartnerschaft von «Kassensturz» mit der Konsumentenzeitschrift «K-Tipp» per sofort einzustellen, wie der Verband am Sonntag mitteilte. Es müsse sichergestellt werden, dass künftig keine «unzulässige Bevorzugung von politischen Akteuren» in Sendungen des Schweizer Fernsehens erfolge und dass politische Werbung unterbleibe. Konkret stören sich die Versicherer an einer Einblendung in der Sendung vom 12. Januar. Darin war die Titelseite des «K-Tipp» zu sehen mit dem Aufdruck «Nein zur Rentenkürzung», und es wurde im Kommentar darauf hingewiesen, dass es sich beim um ein Partnermagazin des «Kassensturz» handelt. Die Sonderausgabe des «K-Tipp» zur Abstimmung vom 7. März wurde am Folgetag schweizweit in die Briefkästen verteilt. Die Konsumentenzeitschrift ruft darin zu einem Nein zu einem tieferen Umwandlungssatz auf.

  NZZ / Stellungnahme SVV