NZZaS: Die unabhängigen Sammelstiftungen sind zum Schluss gekommen, dass man den Umwandlungssatz vorläufig auf 6,8% belassen könnte. Wieso eilt es den Versicherern so sehr?

Walser: Weil wir glauben, dass selbst 6,4% noch immer weit über dem liegen, was die Demographie vorgibt. Wenn wir so tun, als wäre alles in Ordnung, geht das zulasten der jüngeren Generation. Wer hohe Garantien gibt, ist dafür verantwortlich, dass ein grösserer Teil der Kapitalmarktrendite zu den Neurentnern fliesst. Je länger wir den Umwandlungssatz auf zu hohem Niveau belassen, desto mehr Rentner mit zu hohen Renten haben wir.
Interview mit Erich Walser in der NZZaS

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