Die nationalrätliche Sozial- und Gesundheitskommission brachte mit dem Postulat 26.3521 „Verbesserungspotenzial in der beruflichen Vorsorge“ eine punktuelle Weiterentwicklung des BVG auf die politische Agenda. Gefordert wird ein Bericht des Bundesrates darüber, wie das BVG nach dem Scheitern der grossen Reform modernisiert werden könnte. Im Fokus stehen unter anderem weniger Altersgutschriftensätze, früheres Sparen, Verbesserungen für Teilzeit- und Mehrfachbeschäftigte sowie bessere Möglichkeiten für freiwilliges Sparen. Der Vorstoss ist politisch interessant, weil er bewusst nicht auf eine grosse Totalrevision abzielt, sondern auf eine Reihe kleinerer Anpassungen.

Fazit: Nach dem Nein zur BVG-Reform 2024 zeichnet sich damit ein möglicher pragmatischer Weg über mehrere kleinere Reformschritte ab. Experten bezeichnen solche Reformen aber als wenig zielführend, wenn an ein paar Schrauben der grossen BVG-Maschine rumgewerkelt werde, geht der Blick fürs grosse Ganze verloren.

Postulat 26.3521 „Verbesserungspotenzial in der beruflichen Vorsorge“