Simon Gemperli kommentiert in einem Leitartikel der NZZ die diversen teils erfolgreichen, vielfach aber auch gescheiterten Anläufe zur Reform der Altersrenten. Sein Fazit: “Ohne Kompromisse geht es nicht, sie dürfen aber nicht zum Selbstzweck werden. Die Säulen des Vorsorgesystems müssen stabilisiert, Kostenwachstum und Umverteilung gestoppt werden. Das Frauenrentenalter 65 und ein Umwandlungssatz von 6,4 Prozent genügen nicht. Auf den Tisch gehört eine Ausgabenbremse für die AHV, die über ein reines Frühwarnsystem hinausgeht. Eine stufenweise Erhöhung des Rentenalters über einen längeren Zeitraum hinweg schliesslich ist ein Gebot der Generationengerechtigkeit, selbst wenn eine höhere Arbeitsproduktivität das Demografieproblem entschärfen sollte.”

 NZZ

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