10spnspn – die Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten – haben ihre Startausgabe an die heimische Vorsorgewelt versandt und damit die Medienwelt in der beruflichen Vorsorge (etwas) in Bewegung versetzt. Viermal wird das das noch etwas schlanke Blatt mit seinen 38 Seiten aus dem Haus der Financial Times jährlich erscheinen und gleichzeitig integral auf dem Internet publiziert. Es kann aber auch unentgeltlich bezogen werden. Redaktionelles Ziel ist, in einer Publikation Vorsorge- und Anlagethemen der 2. Säule gleichgewichtig zu behandeln. Die "Ausgabe 1" befasst sich aktuell mit Fragen der Corporate Governance. Als "Praxisbeispiel" wird die Anlageorganisation der PK der Credit Suisse behandelt, Interviews wurden mit Hanspeter Konrad (ASIP), Dieter Stohler (PKBS) und Peter Bänziger (Swisscanto) geführt.

Im Gegensatz zur Schweizer Personalvorsorge werden die Themen journalistisch angegangen und nicht primär aus der Perspektive der involiverten Fachleute. Das sollte Gelegenheit für mehr kritische Distanz sowohl zu den aufgeworfenen Fragen wie auch den betroffenen Personen und Institutionen schaffen. Zumindest in dieser ersten Ausgabe wurde aber dieser Freiraum nicht genützt. Die einzige kritische Stimme stammt von Prof. Ernst Brugger, der die Gelegenheit primär dafür ergriffen hat, an sein NAVOS-Projekt zu erinnern.
Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten

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