Othmar Simeon als Leiter Personalvorsorgeberatung der Swisscanto Gruppe bestätigt
Der Verwaltungsrat der Swisscanto Holding AG hat Othmar Simeon (Jahrgang 1957), eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte, als neuen Leiter Personalvorsorgeberatung bestätigt. Nach dem Ausscheiden von Dr. Oskar Leutwyler Mitte Mai hatte er die Position bereits ad interim bekleidet.
Othmar Simeon war zuvor seit der Übernahme des Bereiches Personalvorsorgeberatung von PricewaterhouseCoopers AG im März 2005 stellvertretender Leiter desselben Bereiches von Swisscanto. Vor der Übernahme war er seit 1993 bei PricewaterhouseCoopers AG im
genannten Bereich tätig, in den letzten Jahren als Partner. Der eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte verfügt über sehr gute Kenntnisse in Versicherungstechnik und über eine 20jährige Erfahrung im Schweizer Vorsorgemarkt. Er stand bereits diversen grossen und mittleren Pensionskassen als Pensionsversicherungsexperte und Berater zur Seite. Othmar Simeon ist Dozent an der Verwaltungsfachschule in Olten (Ausbildungen für Verwaltungsfachleute und Pensionskassenleiter) und Mitglied verschiedener Fachorganisationen.
Pressemitteilung
Immer mehr ältere Menschen sind konkurs
Die Zahl der Privatkonkurse hat in der Schweiz trotz guter Konjunktur dramatisch zugenommen. Im ersten Halbjahr wurde ein neuer Höchststand verzeichnet. Für immer mehr ältere Menschen scheint der Konkurs der letzte Ausweg zu sein.
Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online
Pressetext Creditreform
State Street: Erfolg mit 130/30 Portfolios
State Street Global Advisors (SSgA) verwaltet erstmals über zehn Milliarden US-Dollar in Edge-Strategien, auch bekannt als 130/30-Portfolios.
Global Alpha Edge/pdf-Objekt
Institutions continue to drop U.S. equities
As the U.S. equity markets climb to new heights, it seems that a growing number of institutional investors prefer to put their money elsewhere. U.S. equity strategies experienced major outflows, according to a new study by strategic consulting firm Casey Quirk & Associates LLC. Roughly $105 billion in total assets poured out of domestic equity products during the year ended March 31.
This is the largest total one-year outflow from U.S. equity strategies since Darien-based Casey Quirk began its study of institutional flows in 2002. The outflow also marks the second consecutive year of negative flow from U.S. equities, with a total of $135 billion moving out since the beginning of 2005.
Institutions continue to drop U.S. equities – Pensions & Investments
Publica: "Den Frauen droht die Armutsfalle"
Mehrere Pensionskassen lassen geschiedene Witwen im Stich. Dazu gehört die Publica, die Kasse des Bundes. Lässt sich ein Bundesangestellter nach der Pensionierung scheiden, droht seiner Exgattin die Minimalrente.
espace.ch – Den Frauen droht die Armutsfalle
Unia: Arbeitsbedingungen im Detailhandel
An einer Medienkonferenz sind die Ergebnisse der Studie zu den Arbeitsbedingungen im Detailhandel präsentiert worden. Die unabhängige Ratingagentur INrate hat im Auftrag der Gewerkschaft Unia die Arbeitsbedingungen der grössten Detailhändler der Schweiz auf den Prüfstand gestellt. Bei Coop und Migros, die über einen Gesamtarbeitsvertrag verfügen, sind die Arbeitsbedingungen besser als bei den übrigen Detailhändlern.
Unia: Arbeitsbedingungen im Detailhandel
Lehrer-PK von Ontario führt grösste kanadische Unternehmensübernahme an
Der größte kanadische Telekom-Konzern BCE Inc. (Bell Canada) wird für 51,7 Milliarden kanadische Dollar (35,8 Mrd Euro) verkauft. Bei dem Geschäft handelt es sich um die größte Übernahme eines kanadischen Unternehmens überhaupt und um die weltgrößte Privatinvestoren-Akquisition, die es je gegeben hat. Käufer ist ein kanadisch-amerikanisches Privatinvestoren- Konsortium unter Führung der Lehrer-Pensionskasse Ontario Teachers Pension Plan.
FTD.de – Industrie – Nachrichten
IV-Zusatzfinanzierung: Ständeratskommission noch unentschieden
Wenn es nach dem Willen von Präsidentin Erika Forster (FDP/SG) geht, wird die Sozialkommission (SGK) des Ständerates die im Nationalrat gescheiterte IV-Zusatzfinanzierung wieder aufnehmen. Ein Entscheid ist aber noch nicht gefallen. Wie Forster den Medien darlegte, hat die SGK intensiv über die Sanierung des mit über 9 Milliarden verschuldeten Sozialwerks diskutiert. Hängig ist ein Rückweisungsantrag an den Bundesrat mit dem Auftrag, Möglichkeiten zur längerfristigen Sicherung der IV und die Trennung vom AHV-Fonds aufzuzeigen.
Die SGK tagt am 27./28. August wieder. Dann werde auch ein Zusatzbericht des Bundesrates vorliegen, in dem dargelegt werde, wie die mittel- und langfristigen Probleme der IV gelöst werden könnten, sagte Forster. Gefragt seien auch Ideen zur Überprüfung der bereits gesprochenen IV-Renten.
Medienmitteilung
Bereits 85 Millionen für den neuen Private-Equity-Fund von Avadis
Avadis lanciert die siebte Anlagegruppe in ihrem Private-Equity-Programm. Aktuell haben zehn Pensionskassen 85 Mio. Fr. zugesagt. Die Zeichnungsfrist läuft noch bis 1. November
2007. Die Anlagegruppe umfasst Investitionen in 200 bis 500 Unternehmen, die schwergewichtig in den USA und in Europa, eventuell auch in Asien angesiedelt sind. Die Laufzeit beträgt 10 bis 14 Jahre.
Presseportal: Avadis
Avadis
Rolf Dörig: «Swiss Life will eigenständig bleiben»
Der CEO des Lebensversicherers Swiss Life in einem Interview in der Handelszeitung über die anhaltenden Übernahmegerüchte, die Vorwärtsstrategie der grossen europäischen Versicherer in der Schweiz und die seiner Meinung nach unterbewertete Aktie. An der Banca del Gottardo hält Dörig nach wie vor fest.
Verlagsgruppe Handelszeitung
Statistik der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
Angaben über die Anzahl BezügerInnen, Leistungen, Ausgaben, Berechnungselemente wie Mietzins/Heimtaxe, Vermögen.
Statistik der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 2006
Grösse: 659 kb | Typ: PDF
Statistik der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 2006, Tabellenteil
Grösse: 418 kb | Typ: PDF
Statistik der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV: Archiv
BSV – Statistiken EL
Präsident der LUPK tritt zurück
Hans Lütolf ist nach 24 Jahren als Präsident der Luzerner Pensionskasse LUPK zurückgetreten. Der ehemalige Rektor der heutigen Hochschule für Wirtschaft Luzern (HSW) hat während knapp vierzig Jahren als Aktuar, Vizepräsident und Präsident an massgeblicher Stelle mitgeholfen, die frühere Kantonale Pensionskasse (KPK) zu einer selbständigen, öffentlich-rechtlichen Institution zu machen
zentralschweiz online
Caisses de pension: les cantons romands sous pression
Le gouvernement veut obliger les institutions publiques à couvrir en permanence la totalité des rentes de vieillesse. Cette contrainte ne fait pas l’unanimité.
Le Temps – Suisse
Ascoop: Auf dem Weg der Besserung
An der Delegiertenversammlung 2007 der Pensionskasse der ASCOOP wurde der bisherige Vizepräsident Rudolf Hediger, Finanzverwalter Schweizerischer Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband SEV, für die kommende dreijährige Amtsperiode 2008 bis 2010 zum Präsidenten des zehnköpfigen Stiftungsrats der ASCOOP gewählt. Er wird am 1. Januar 2008 den bisherigen Präsidenten Wilhelm Hansen ablösen.
In der konsolidierten Rechnung für das Jahr 2006 wird für die 9‘051 Versicherten und 5‘405 Rentnerinnen und Rentner von 155 Unternehmen ein Gesamtvermögen in der Höhe von 2,248 Milliarden Franken ausgewiesen. Mit einer Rendite auf den Vermögensanlagen von 5,54 Prozent gelang es, die für den 15-jährigen Sanierungspfad notwendige jährliche Durchschnittsrendite fünf Prozent zu übertreffen. Am 31. Dezember 2006 belief sich der Deckungsgrad auf der Stufe der Sammelstiftung auf 78,22 Prozent. Der versicherungstechnische Fehlbetrag beträgt 621,5 Millionen Franken. Die Deckungsgrade der einzelnen Vorsorgewerke der angeschlossenen Unternehmen bewegen sich zwischen 70 Prozent und über 100 Prozent.
Auf den 1. Januar 2006 ist der auf 15 Jahre angelegte Sanierungsplan der Pensionskasse der ASCOOP gestartet worden. Dessen Eckpfeiler sind neben der Umwandlung der Gemeinschaftsstiftung in eine Sammelstiftung und dem Wechsel vom Leistungsprimat zum Beitragsprimat die folgenden Voraussetzungen: Für jeden aktiv Versicherten wurde der Sanierungsbeitrag von zwei auf drei Lohnprozente erhöht. Auf den Vermögensanlagen muss während der Sanierungsperiode eine jährliche Durchschnittsrendite von fünf Prozent erzielt werden. Das Alterskapital wird zum gesetzlichen Mindestzinssatz der beruflichen Vorsorge verzinst, der während der Sanierungsperiode auf durchschnittlich drei Prozent geschätzt wird. Im obligatorischen, vorobligatorischen und überobligatorischen Bereich kommt der gesetzliche Mindestrentenumwandlungssatz zur Anwendung. Die Invalidenrenten werden nur noch gemäss den Bestimmungen der staatlichen Invalidenversicherung (IV) gewährt und AHV-Überbrückungsrenten müssen von den Betroffenen oder ihren Unternehmen versicherungsmathematisch voll finanziert werden. Der technische Zinssatz für das Rentendeckungskapital der Rentenrinnen und Rentner, deren Rente bis spätestens am 1. Januar 2006 zu laufen begann, wurde von 4,5 auf drei Prozent gesenkt. Für neue Rentnerinnen und Rentner beläuft sich der technische Zinssatz auf vier Prozent.
Im Bereich der Vergangenheitsbewältigung der ASCOOP laufen derzeit Verfahren zur Geltendmachung von Verantwortlichkeitsansprüchen gegen die Cofima Finanz AG in Liquidation sowie den früheren ASCOOP-Präsidenten Peter Joss. Aus prozesstaktischen Gründen wird über den Fortschritt dieser Verfahren derzeit nicht informiert.
Gemeinschaftsstiftung des Gewerbes: Neuer Start mit 50
Die «Gemeinschaftsstiftung für berufliche Vorsorge im Schweizerischen Gewerbe» feierte dieser Tage ihren 50. Geburtstag und nahm dies nicht nur als Gelegenheit für eine solemne Feier, sondern gab sich gleich auch noch einen neuen – und deutlich kürzeren – Namen. Neu heisst sie nun Proparis, und ist ausgerüstet mit einem Signet, das Dynamik und Vorwärtsschreiten verspricht. An den Jubiläumsfeierlichkeiten in Bern überbrachte Bundesrat Couchepin die Gratulation der Landesregierung und nahm die Gelegenheit wahr, pointiert über aktuelle Fragen der 2. Säule zu referieren. Ein Podium unter Leitung von Katja Stauber vom Fernsehen DRS hatte dann ausgiebig Gelegenheit, sowohl Reminiszenzen über die Vergangenheit auszutauschen, wie auch Chancen
und Herausforderungen der Parität in bestem Einvernehmen – und deshalb nicht sehr kritisch gestimmt – auszuleuchten. Eher am Rande kamen auch heiklere Themen zur Sprache, so etwa die Konkurrenzierung der Verbandseinrichtungen durch autonome Sammelstiftungen. Das gut gelaunte Publikum erfreute sich viel eher an dem neu erwachten unternehmerischen Geist der eher als betulich geltenden Stiftung. Verstärkte Unabhängigkeit von den Versicherern und eine neue IT-Basis versprechen zudem eine bessere Position im heftiger werdenden Konkurrenzkampf. Die nächsten Jahre lassen weitere tektonische Verschiebungen in der schweizerischen Vorsorgelandschaft erwarten. Die Proparis ist dabei, sich dafür zu wappnen.


