Angestellte Schweiz (vorerst) zufrieden mit 2,75% BVG-Mindestzins
Die «Angestellten Schweiz» freuen sich gemäss eigener Aussage auf ihrer Website, dass der Bundesrat den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge auf 2,75% erhöht hat. Diese 2,75% seien auf Grund der guten Ertragslage bei den Pensionskassen allerdings «das absolute Minimum». Sollte sich die Ertragslage weiter positiv entwickeln, seiim nächsten Jahr eine weitere Erhöhung ein Muss. Die Angestellten Schweiz fordern die Pensionskassen mit guten Erträgen auf, jetzt zusätzlich eine einmalige Zusatzverzinsung des Alterskapitals auszurichten. Damit würden auch die Rentner von der guten Ertragslage profitieren.
Angestellte Schweiz
«Blick»-Chefs sagen aus am Prozess von Jürg Maurer
Im Zivilprozess von Pensionskassenverwalter Jürg Maurer gegen Ringier-Medien haben am 11.9.07 in Arbon (TG) die ehemaligen Chefredaktoren von «Blick» und «SonntagsBlick» (SoBli) ausgesagt. Kläger Maurer von der Rieter Pensionskasse bezeichnete die Artikel über ihn als schockierend. «Ex-«Blick»-Chefredaktor Werner de Schepper und Ex-SoBli-Chef Cristoph Grenacher erklärten am zweiten Prozesstag, weshalb sich ihre Blätter vor rund einem Jahr auf den Verwalter der Rieter-Pensionskasse Jürg Maurer «eingeschossen» hatten. Dieser klagt gegen den Verlag Ringier und die beiden Boulevardblätter auf Persönlichkeitsverletzung, wie der Klein-Report berichtet. Beide Parteien werden laut Gerichtspräsident Ralph Zanoni am Freitag Vergleichsverhandlungen führen.
Klein Report – News
Auch Spreitenbach verlässt Aargauische Pensionskasse
Die Gemeinde Spreitenbach will per Ende 2007 aus der Aargauischen Pensionskasse (APK) austreten. Der Gemeinderat rechnet mit Einsparungen von 100’000 Franken pro Jahr, wie Gemeindeschreiber Jürg Müller ausführte. Das Personal habe der Änderung zugestimmt. Rund 90 Personen seien betroffen. Auch die Pensionierten würden wechseln. Im Gegensatz zu Spreitenbach und Zofingen will Lenzburg bei der APK bleiben. Dies entschied der Stadtrat nach eigenen Angaben «im Sinne der Sicherheit und der Risikominimierung». Der Stadtrat rechnet damit, dass Lenzburg für die Ausfinanzierung, die Wertschwankungsreserve und für die teilweise Besitzstandgarantie bei der APK 9 Millionen Franken einzahlen muss. In der APK sind unter anderen alle Aargauer Staatsangestellten und Lehrpersonen versichert. Auch die Angestellten von 108 Gemeinden und 38 Verbände sind derzeit der APK angeschlossen.
Aargau | News | Aktuell | azonline.ch |
Neuer Streit um Gewinne in der Altersvorsorge
Die Lebensversicherer haben in den letzten Jahren im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge (BVG) 13 bis 18 Prozent Eigenkapitalrendite erzielt. Dies zeigen bisher unveröffentlichte Daten der Aufsichtsbehörde. Die GPK des Nationalrats überprüft nun die Gewinnverteilung.
Schweiz, Aktuell, NZZ Online
ASIP mit neuem Auftritt im Internet
Der Schweizerische Pensionskassenverband hat seinen Internet-Auftritt neu und freundlicher gestaltet und gleichzeitig die Navigation verbessert.
ASIP – Schweizerischer Pensionskassenverband
Le Conseil fédéral consent à faire un petit geste pour nos retraites
Les avoirs du deuxième pilier seront un peu mieux rémunérés l’an prochain. Le Conseil fédéral a relevé hier le taux d’intérêt minimal de la LPP à 2,75%. Mais qu’est-ce que cela changera pour les futurs retraités? Explications des «24heures».
24 Heures – Suisse
ASIP unterstützt den Mindestzins-Entscheid des Bundesrates
Der Schweizerische Pensionskassenverband schreibt zur Erhöhung des BVG-Mindestzinses: «Der ASIP unterstützt den Entscheid des Bundesrates, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge per 1. Januar 2008 von aktuell 2.5% auf 2.75% anzuheben. Die moderate Erhöhung trägt der aktuellen Entwicklung der Finanzmärkte Rechnung. Festzuhalten ist aber, dass das Konzept zur Bestimmung des Mindestzinssatzes nicht zu befriedigen vermag. Mit diesem politischen Entscheid wird den Vorsorgeeinrichtungen heute eine Verpflichtung auferlegt, die gebildeten Altersguthaben 2008 mit diesem Satz zu verzinsen – unabhängig der weiteren Finanzmarktentwicklung und der konkreten Situation der Vorsorgeeinrichtungen. Erträge zu verteilen, bevor diese erwirtschaftet werden, ist falsch und widerspricht letztlich den Interessen der Versicherten.»
ASIP – Schweizerischer Pensionskassenverband
Maurer klagt gegen Ringier-Blätter
Jürg Maurer, Verantwortlicher für die Anlagen der Rieter-Pensionskasse, klagt gegen die Zeitungen «Blick» und «SonntagsBlick». Sie hätten seine Persönlichkeit verletzt, lautet der Vorwurf. Der von den Ringier-Blättern mehrfach angegriffene Maurer fordert in seiner Zivilklage die Herausgabe des mutmasslichen Gewinns der Blätter, die diese dank der Kampagne gegen ihn erzielt haben sollen.
Rieter-Pensionskassenmanager klagt gegen Ringier-Blätter
Fehlende Teilzeitstellen für Mütter
Rund 75’000 Mütter suchen in der Schweiz eine Teilzeitanstellung. Sie könnten vielen Firmen helfen, Lücken in der Belegschaft zu schliessen, schreibt die NZZaS.
23’000 Vollzeitstellen mehr (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online)
Swissfirst: Strafuntersuchung gegen Rumen Hranov
Im Fall Swissfirst zeichnet sich eine Wende ab. Rumen Hranov, Grossinvestor mit Beteiligungen an Von Roll, Oerlikon und anderen Schweizer Firmen, gerät ins Visier der Strafbehörden. «Es besteht ein begründeter Tatverdacht, dass Herr Hranov falsches Zeugnis abgelegt hat», sagt der Zürcher Staatsanwalt Arno Thürig zu den Ermittlungen um die Bank Swissfirst. «Ich habe deshalb ein Strafverfahren gegen Herrn Hranov eröffnet», heisst es in einer Vorabmeldung der Bilanz.
BILANZ – Vorabmeldung BILANZ 15/2007
Postulat Robbiani: Temporärarbeit und berufliche Vorsorge, Bundesrat kündigt Bericht an
Im Postulat Robbianis heisst es: «Ich beauftrage den Bundesrat, in einem Bericht detailliert aufzuzeigen, welche Auswirkungen die gegenwärtige Zunahme der Temporärarbeit und der atypischen Arbeitsformen überhaupt auf die berufliche Vorsorge hat. Der Bericht soll ebenfalls darlegen, wie das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge dahingehend geändert werden kann, dass entsprechende Lücken im Vorsorgeschutz verhindert oder zumindest verringert werden können.»
In seiner Antwort schreibt der Bundesrat: «Der Bundesrat hat das BSV am 28. Februar 2007 damit beauftragt, bis Ende 2007 einen Bericht über die Sondersituation dieser Arbeitnehmerkategorie im Hinblick auf das BVG zu erarbeiten. Dieser Bericht wird die im Postulat erwähnten Themen und Fragen aufgreifen.»
07.3461 – Curia Vista – Geschäftsdatenbank
Postulat Bruderer: Berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen, Bundesrat kündigt Bericht für 2009 an
Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht die Handlungsfelder aufzuzeigen, in welchen die Voraussetzungen für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen verbessert werden können.
In seiner Antwort schreibt der Bundesrat: Das Aufzeigen von Handlungsfeldern, in denen die Voraussetzungen für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen verbessert werden können, gehört zur koordinierten Umsetzung und der Beurteilung der Wirksamkeit dieser teils neuen Massnahmen. Der Bundesrat ist bereit, darüber im Zusammenhang mit dem Bericht zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen Auskunft zu geben, den das Eidgenössische Departement des Innern EDI (Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB) in Erfüllung des Postulats Suter (07.3262) auf Anfang 2009 vorlegen wird.
07.3514 – Curia Vista – Geschäftsdatenbank
Burgdorf erwartet freiwillige Rückzahlung
Die Spitzen der Burgdorfer Politik drücken sich unmissverständlich aus: Sie erwarten vom Stadtpräsidenten die freiwillige Rückzahlung des städtischen Pensionskassenbeitrages. Dieser schweigt noch, schreibt der Bund
espace.ch – Burgdorf: «Geld zurück»
300 grösste Pensionskassen mit 10 Billionen Dollar Anlagen
The world’s 300 largest pension funds controlled $10.4 trillion in assets in 2006, 12 percent more than the year before and almost double what they held five years previously, according to a survey.
Mitteilung Watson Wyatt
Global pension funds
Rückblick auf die 47. Legislatur der Eidgenössischen Räte
Rund 200 Sitzungstage, 1800 Sitzungsstunden, 400 grössere Vorlagen, 5000 Vorstösse und 1400 namentliche Abstimmungen. Dies sind die statistischen Eckwerte der 47. Legislatur bis zur Sommersession 2007. Nachzuschlagen sind diese und viele weitere Angaben im neuen Legislaturrückblick der Dokumentationszentrale der Parlamentsdienste.


