Aon: BVG-Gesetzessammlung mit Masszahlen und Register
Aon hat ihren Sonderdruck der BVG-Gesetzessammlung von 2006 vollständig überarbeitet und aktualisiert und dabei das höchst praktische Sachregister ebenfalls auf den neusten Stand gebracht. Neben dem BVG und seinen wichtigsten Verordnungen finden sich Auszüge aus der Bundesverfassung, dem Zivilgesetzbuch sowie dem OR, soweit sie für die BV von Interesse sind. Ergänzt werden die Gesetzestexte mit den geltenden Masszahlen und technischen Grössen.
BVK: Verselbständigung in weite Ferne gerückt
Wenn der Deckungsgrad 110 Prozent erreicht, soll die kantonale Zürcher Pensionskasse BVK verselbständigt werden. So ist es im Gesetz über die Verselbständigung der BVK festgehalten. Davon ist sie nach den Kurseinbussen der letzten Monate weit entfernt. Personalvertreter befürchten sogar, dass der Wert auf eine kritische Grösse absacken könnte. Im letzten Sommer einigten sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter auf einen Kompromiss für den Zeitpunkt der Verselbständigung: Die Pensionskasse wird in eine privatrechtliche Stiftung umgewandelt, wenn der Deckungsgrad 110 Prozent erreicht, wenn also die Verpflichtungen der Kasse zu 110 Prozent mit Vermögenswerten gedeckt sind. Das schien in absehbarer Zeit möglich, Ende 2006 waren es 101,4 Prozent, Ende Oktober 2007 schon 104 Prozent. Doch dann ging’s bergab, Ende März dieses Jahres war der Wert auf 94 Prozent gesunken (Grafik Performance per 31.3.2008, Vergrösserung und weitere Daten durch Click auf Bild).
Weit vom angestrebten Deckungsgrad entfernt (Zürich , NZZ Online)
Personenfreizügigkeit: Lauter positive Konsequenzen
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Die Zuwanderung aus dem EU-Raum hat sich gemäss den Bedürfnissen der Schweizer Wirtschaft entwickelt und damit den wirtschaftlichen Aufschwung begünstigt. Die Arbeitslosenquote ist konjunkturbedingt stark gesunken. Generell waren weder eine Verdrängung von Schweizer Arbeitnehmenden noch negative Auswirkungen auf das Lohnniveau feststellbar.
Bei den Sozialversicherungen gibt es keine Hinweise auf eine übermässige Belastung oder zunehmenden Missbrauch (Sozialtourismus): Die Schweizer Sozialwerke AHV/IV profitieren insofern, als das Verhältnis zwischen Aktiven und Rentnern durch die Zuwanderung von Erwerbstätigen verbessert wird: Die EU-Staatsangehörigen zahlten bisher in die AHV/IV mehr ein, als sie Leistungen bezogen, und helfen damit, die Schweizer Sozialwerke zu finanzieren. Das sind die Ergebnisse des 4. Observatoriumsberichts über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit vom 1. Juni 2002 bis 31. Dezember 2007.
www.news.admin.ch – Wachsende Zuwanderung
Kammer der Pensionskassen-Experten: Stephan Gerber neuer Präsident
An der Mitgliederversammlung der Kammer der Pensionskassen-Experten ist turnusgemäss Urs Bracher (CS Pensionskasse) als Präsident zurückgetreten. Zu seinem Nachfolger gewählt wurde Stephan Gerber (Abcon), Bild links. Ebenfalls gemäss Turnus aus dem Vorstand ausgeschieden ist Jürg Walter (Libera); sein Nachfolger ist Stephan Wyss (Swisscanto Vorsorge AG). Der Vorstand setzt sich damit zusammen aus Stephan Gerber (Präsident), Urs Bracher, Olivier Vaccaro (Hewitt) und Stephan Wyss.
PW. Gerber tritt sein Amt in einem Zeitpunkt an, in dem die von der Kammer erstellten Fachrichtlinien eine immer grössere Bedeutung erlangen. Es hängt nicht zuletzt von der Akzeptanz dieser Fachrichtlinien ab, inwiefern der Gesetzgeber von stets weiter gehenden Eingriffen in Durchführungsfragen der beruflichen Vorsorge abgehalten werden kann. Im Rahmen der Strukturreform werden sie noch stärker als Gestaltungselement Verwendung finden. Die wachsende Bedeutung hat aber auch innerhalb der Kammer die Diskussion um deren Inhalte verschärft. Es scheint nicht mehr so zu sein, dass die vom Vorstand erarbeiteten Richtlinien (nach einer in der Regel wenig benützten Vernehmlassung) ohne weiteres akzeptiert werden. Es zeigen sich auch grundsätzliche Unterschiede zwischen Deutschschweiz und Romandie in zentralen Fragen. Eingriffe in eine bisher diskussionslos akzeptierte Praxis stossen auf Widerstand. Das macht das Präsidentenamt anspruchsvoller, aber auch interessanter. Der eloquente und fachlich unbestrittene Gerber dürfte für die Aufgabe der richtige Mann im richtigen Zeitpunkt sein.
Soziale Sicherheit CHSS 2/2008: Neues Familienzulagengesetz
Schwerpunkt der Zeitschrift Soziale Sicherheit des BSV Nr. 2/2008: Neues Familienzulagengesetz, Sozialpolitik: Menschen in prekären Lebenslagen, Vorsorge: Die Rechnung 2007 der AHV, IV und EO. Als pdf herunter zu laden.
BSV – Soziale Sicherheit CHSS 2/2008: Neues Familienzulagengesetz
Le Temps: Entretien avec Michel Thétaz, IAM
L’année commence mal pour l’épargne du deuxième pilier. Le rendement des caisses de pension suisses est en baisse de 8% au 1er trimestre 2008, selon une étude de State Street. Un résultat en ligne avec l’indice LPP 40 (composé à 40% d’actions). Des résultats aussi mauvais n’avaient pas été vus depuis 2001. En tenant compte du rendement des parcs d’immeubles, que détiennent de nombreuses institutions, les caisses enregistrent en moyenne -5,6% sur leur portefeuille total, selon l’indice de Credit Suisse (
CSGN.VX). Une mauvaise année boursière est loin d’être une fatalité pour le IIe pilier, assure Michel Thétaz. Cet ancien de Pictet a fondé Institutional Asset Management (IAM) en 1995. La fortune de ce gérant indépendant genevois a connu une croissance fulgurante, pour atteindre 7,5 milliards de francs.
Le Temps – Finance
Institutional Survey: Schweizer PKs mit 2,3 Performance 2007
Gemäss der 10. Ausgabe des Swiss Institutional Survey haben die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen 2007 eine durchschnittliche Performance von 2.3% erwirtschaftet. Positiv zu diesem Ergebnis beigetragen haben die direkten Immobilienanlagen in der Schweiz mit 5.0%, vor allem aber die alternativen Anlagen mit den Untergruppen Rohstoffe (+11% in CHF), Private Equity (über +8.3%) und Hedge Funds (+5.6%). Einige der in den Portfolios am stärksten vertretenen Anklageklassen, Schweizer Aktien und Obligationen in CHF, konnten mit einer Performance von rund 0% nicht überzeugen; die ausländischen Aktien und die Fremdwährungsobligationen schnitten besser ab als die inländischen Werte. Im vergangenen Jahr erzielten 4 Teilnehmer eine negative Performance, und 76 – nahezu die Hälfte aller Teilnehmer – eine Performance unter dem technischen BVG-Mindestzinssatz.
Der ermittelte Deckungsgrad verzeichnete einen Rückgang unter das Niveau von Ende 2006. Bei den Umfrageteilnehmern liegt er bei 110.6% auf Basis der nicht vermögensgewichteten Werte, und bei 104.3% auf Basis der gewichteten Werte. Bei den Vorsorgeeinrichtungen des Privatsektors sind diese Werte mit 115.9% (nicht gewichtete Werte) und 111.0% (gewichtete Werte) noch sehr komfortabel. Bei den Wertschwankungsreserven – 11% per Ende 2007 auf Basis der nicht vermögensgewichteten Werte, 8% auf Basis der gewichteten Werte – resultiert wie beim Deckungsgrad einen Rückgang unter das Niveau von Ende 2006.
Der zweite Teil der Ergebnisse zum aktuellen Thema «Vermögensverwaltung und Anlagemodalitäten» wird am 7. Mai 2008 veröffentlicht.
Mitteilung Institutional Survey
State Street PK-Index: Rendite minus 8,4% im Q1; Transaktionskosten plus 11%
Der von State Street Investment Analytics errechnete Schweizer Pensionskassen-Index ergibt im ersten Quartal 2008 eine Rendite von –8.04 Prozent auf den Wertschriften. «Die Markt-Turbulenzen weiten sich aus» sagt Reto Tschäppeler, Vice President in Zürich und Regional Head von State Street Investment Analytics in Europa. «Das schlechteste Quartalsergebnis seit 2001 wird insbesondere bei Pensionskassen ohne nennenswerte Liegenschaftsbestände deutliche Spuren im Jahresergebnis und Deckungsgrad hinterlassen.»
Die Transaktionskosten nahmen gegenüber dem letzten Quartal zu. Sie stiegen um 11 Prozent von 22.44 auf 24.91 Basispunkte.
Mitteilung State Street
24 Heures: Les fonds de pension partaient dans des plans douteux
Des millions investis dans des sociétés en difficulté ou dans une «arnaque africaine», deux chantiers stoppés à Vidy: un ancien promoteur lausannois, qui a défrayé la chronique à la fin des années nonante, se retrouve toute la semaine face aux juges.
24 Heures – Detail Vaud – PROCÈS – Les fonds de pension
Interpellation R. Rechsteiner: Gewinne der Lebensversicherer im Kollektivgeschäft
Rechsteiner schreibt in seiner Interpellation u.a.:
«Die Gewinne der Versicherungsgesellschaften im Kollektivgeschäft, wo jeder zweite Arbeitnehmer der Schweiz obligatorisch versichert ist, haben in letzter Zeit Anlass zu Diskussionen gegeben und geben auf Basis der BPV-Statistiken zu weiteren Fragen Anlass:
1. Trifft es zu, dass die Verwaltungskosten von 672 Franken (2005) auf 724 Franken (2006) zugenommen haben? Wieso haben die Verwaltungskosten so stark zugenommen?
2. Trifft es zu, dass die Entnahme für die Legalquote in Franken pro Versicherter von 2005 von 279 Franken auf 2006 327 Franken zugenommen hat? Woher stammt dieser Anstieg?
3. Trifft es zu, dass die Versicherungen nebst der Legalquote Gewinne bei den Verwaltungskosten, der Risikoversicherung und der Vermögensverwaltung beanspruchen? Wenn ja, wie hoch sind diese zusätzlichen Gewinne?
4. Wie hoch ist die Eigenkapitalrendite der Versicherungen in diesem Geschäft? Die Eigenkapitalrendite soll derart berechnet werden, dass nur das Eigenkapital, welches von den Aktionären zur Verfügung gestellt wurde, in die Berechnung einfliesst und nicht auch das Eigenkapital, welches mittels Legalquote eigentlich von den Versicherten gebildet wird.»
08.3005 – Curia Vista – Geschäftsdatenbank
Making Your Money Last as Long as You Live

Even for people who have built up a decent nest egg, deciding how to use it is one of the demands of early retirement. The good life may be within reach, but the financial logistics still require careful attention.
Making Your Money Last as Long as You Live – New York Times
CASH: Auftakt zur Mindestzins-Diskussion
«Die Pensionskassenmanager sind stark gefordert», stellt Cash in einem Artikel über die aktuelle finanzielle Verfassung der Kapitalmärkte und ihre Konsequenzen für die Vorsorgeeinrichtungen fest. Im ersten Quartal wurde eine Minusperformance von (je nach Index) 4 bis 5 Prozent ausgewiesen, für das gesamte Jahr ist laut bundesrätlicher Anordnung netto aber mindestens 2,75 Prozent zu erzielen. Damit ist aber auch schon die Mindestzinsdiskussion für 2009 eröffnet.
«Angesichts der Finanzkrise ist die Frage nicht, ob der Zinssatz reduziert wird, sondern um wie viel», sagt Pensionsversicherungsexperte Claude Stierlin von der Sammelstiftung Prevas. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) geht laut Cash nicht so weit, sieht aber auch Gesprächsbedarf. «Die Kommission für berufliche Vorsorge wird aller Wahrscheinlichkeit nach Anfang Juni über eine Senkung des Mindestzinssatzes für Altersguthaben diskutieren müssen», sagt Joseph Steiger vom BSV. Aufgrund früher angewendeter Modelle scheint für Cash heute eine Senkung des Mindestzinses auf den 1. Januar 2009 um einen Prozentpunkt auf 1.75 Prozent möglich. Konflikte mit den Gewerkschaften sind programmiert: «Der Mindestzinssatz ist eine langfristige Richtlinie, die man nicht ständig anpassen soll», sagt Heinrich Nydegger von der Gewerkschaft Unia. – Wenn das nur die Finanzmärkte auch endlich begreifen würden…..
CASH.ch | CASH daily
UBS veröffentlicht Zusammenfassung ihres Berichts an die EBK
UBS hat einen Bericht veröffentlicht, der zuhanden der Aktionäre die wichtigsten Fakten im Zusammenhang mit ihren bis zum 31. Dezember 2007 eingegangenen Positionen und den darauf entstandenen Verlusten am US-Markt für Subprime-Hypotheken detailliert erläutert. Das Dokument fasst den ausführlichen Bericht zusammen, den UBS bereits der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) vorgelegt hat. Er ist auf www.ubs.com/agm verfügbar.
UBS – News/ NZZ
Le Temps: Rembourser une hypothèque, risqué?
Il est important de souligner que le résultat financier doit être analysé en prenant en compte le risque de longévité. Car le remboursement intégral de l’hypothèque va réduire la fortune mobilière et les revenus qui pourront en être tirés. Si les retraités atteignent un grand âge en ayant consommé entièrement leur capital, ils pourraient, théoriquement, contracter une nouvelle hypothèque sur leur bien immobilier. Mais les prêteurs pourraient se montrer alors très réticents à l’accorder si la capacité à faire face aux charges n’est pas avérée, à cause de revenus fixes (LPP, AVS) trop faibles.
Le Temps – Finance
Bund soll bei Sanierung der SBB-Pensionskasse helfen
Der Bund soll nach den Worten von Hans-Rudolf Merz bei der Sanierung der Pensionskasse helfen. Wie gross der Beitrag des Bundes sein wird, liess der Finanzminister aber offen. Er kündigte eine Vernehmlassung über vier Varianten für die Pensionskassensanierung der SBB noch vor den Sommerferien an.
Ein erster Vorschlag würde die Forderung der SBB ungefähr decken. Ein zweiter kostet den Bund gut halb so viel. Je nach Entwicklung der Rendite müsste die SBB in diesem Fall weitere Sanierungsmassnahmen einleiten. Bei der dritten Variante mit einem Beitrag von 700 Millionen Franken wären die Leistungen der jetzigen SBB-Rentner gedeckt, die Pensionskasse aber weiterhin unterfinanziert. Eine vierte Möglichkeit sei, dass der Bund gar nichts zahle, sagte Merz. «Diese Option ist für mich undenkbar, da die Kassenmitglieder ausserordentlich hohe Sanierungsbeiträge leisten müssten.»


