Der Bundesrat hat beschlossen, die 5. Revision der Invalidenversicherung (IV) auf den 1. Januar 2008 in Kraft zu setzen. Er hat zudem die Änderungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und verschiedener weiterer Verordnungen des Sozialversicherungsrechts genehmigt. Die Änderungen treten zeitgleich mit der Gesetzesrevision in Kraft. Die Änderung der IVV betrifft die Ausführungsbestimmungen für die Massnahmen, die mit der 5. IV-Revision beschlossen worden sind. Das Ziel ist es, Behinderte vermehrt in den Arbeitsmarkt zu integrieren und dadurch die Zahl der Renten zu reduzieren, sowie in einem sozial vertretbaren Rahmen Einsparungen bei den Leistungen zu erzielen.
pwirth
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Nationalrat gegen PUK zu Pensionskassen-Problemen
Zu den Finanzproblemen der Bundespensionskasse und der Pensionskassen bundesnaher Unternehmen gibt es keine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK). Der Nationalrat hat am Mittwoch mit 81 zu 50 Stimmen die SVP abblitzen lassen.
Nationalrat gegen PUK zu Pensionskassen-Problemen (Schweiz, Aktuell, NZZ Online)
Liberty: 2% auf FZ-Konten
Die Liberty-Freizügigkeitsstiftung erhöht ihre Zinsen für FZ-Guthaben auf 2%. Die Liberty ist eine unabhängige Stiftung mit Sitz in Schwyz und spezialisiert auf die Verwaltung von Freizügigkeitskapitalien. Zu diesem Zweck arbeitet sie mit diversen Schweizer Depotbanken und Anlagestiftungen zusammen.
Mitteilung
Swissfirst: «Die Fusion entsprach den alten wie den neuen Insiderregeln»
Thomas Matter (41), der ehemalige Chef der Bank Swissfirst, meldet sich zurück. Sein Buch mit dem lapidaren Titel «Swissfirst» soll seinen Ruf als Banker wiederherstellen. Und es arbeitet die sogenannte «Swissfirst-Affäre» aus der Sicht des Haupt-Betroffenen auf. In einem Interview mit dem Blick stellt er seine Sicht der Dinge dar. Zum Thema Pensionskassen wurde er wie folgt befragt: «In Ihrem im November beim Orell Füssli Verlag erscheinenden Buch halten Sie ausdrücklich fest: Bei Swissfirst gab es keinerlei Begünstigungen für Pensionskassenverwalter.» Matter: «Richtig. Das ist mittlerweile von sämtlichen internen wie externen Untersuchungsberichten aller Pensionskassen bestätigt worden.»
Wirtschaft – News – Blick Online
Libera: Bilanzierung von Vorsorgeverpflichtungen bei SMI-Unternehmen
In der Libera-Studie «Bilanzierung von Vorsorgeverpflichtungen bei SMI-Unternehmen» werden die in den Konzernrechnungen 2006 der SMI-Unternehmen erfassten Vorsorgezahlen analysiert und zusammengefasst. Die Werte wurden gemäss den internationalen Bilanzierungsstandards ermittelt und berücksichtigen die schweizerischen und die ausländischen Vorsorgepläne der untersuchten Unternehmen.
Die Summe der Vorsorgeverpflichtungen der 23 betrachteten SMI-Unternehmen beträgt 178 Milliarden Fr. oder 16% der gesamten Marktkapitalisierung. Das Total der Vorsorgeverpflichtungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.1 Milliarden Fr. gesunken. Das Verhältnis des vorhandenen Vorsorgevermögens zu den Vorsorgeverpflichtungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, die Summe der Fehlbeträge hat sich von 29.1 auf 21.5
Milliarden Fr. reduziert.
Die durchschnittlichen Vorsorgekosten der untersuchten Unternehmen betrugen im Jahr 2006 pro Mitarbeiter 5873 Fr, im Vorjahr waren es 6509 Fr. Dabei spielen die geografischen Tätigkeitsgebiete der SMI-Unternehmen eine wesentliche Rolle.»
Libera – Studien
Urs Schaffner: Good Governance von Pensionskassen
Einen «Leitfaden für verantwortungsbewusste Stiftungsräte» hat der Pensionskassen-Experte Urs Schaffner mit seinem neuesten Buch vorgelegt. Das im Orell Füssli-Verlag erschienene Buch greift eine höchst aktuelle Diskussion auf und zeigt gleichzeitig, wie sie für die Führung der Vorsorgeeinrichtungen umgesetzt und fruchtbar gemacht werden kann. Ausgehend von den zentralen Funktionen und der grossen Verantwortung, welche der Stiftungsrat einer Vorsorgeeinrichtung zu übernehmen hat, zeigt Schaffner auf, wie die Stiftungsräte der Sorgfaltspflicht bei der treuhänderischen Ausübung ihrer Pflichten zu genügen haben. Es geht also um die so genannt «innere» Governance, an deren Ausübung stetig höhere Anforderungen gestellt werden.
Auf der Basis eigener und langjähriger Erfahrungen hat Schaffner sein Buch ausgestattet mit zahlreichen und direkt umsetzbaren praktischen Vorschlägen für die konkrete Arbeit des Stiftungsrates. Um das Institut des Stiftungsrates umfassend zu verstehen ist natürlich eine vertiefte Kenntnis der 2. Säule unumgänglich. Wo immer notwendig sind deshalb im Buch die dazu notwendigen Erläuterungen aufgenommen. Entstanden ist damit eine recht anspruchsvolle, aber auch höchst willkommene Hilfestellung für Stiftungsräte. Angesichts der grossen Verantwortung, die sie mit der Uebernahme ihrer Aufgabe akzeptiert haben, eine eigentliche Pflichtlektüre.
Orell Füssli-Verlag
Bundesverwaltungsgericht heisst Beschwerde gegen Zusammensetzung der Rentenanstalt-Sammelstiftung gut
Mit Urteil vom 17. August hat das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde gegen die Statutenänderung der BVG-Sammelstiftung der Rentenanstalt vom 1.1.2005 gutgeheissen. Zwar wurde der Unia, welche die Beschwerde ursprünglich eingereicht hat, die Beschwerdelegitimation aberkannt, jene der weiteren von ihr aufgebotenen Beschwerdeführern hingegen akzeptiert. Im Kern der Beschwerde geht es um die Frage, ob es der Rentenanstalt (Swiss Life) als Stifterin erlaubt sei, mit zwei Vertretern im zehnköpfigen Stiftungsrat ihrer Sammelstiftung Einsitz zu nehmen. Das BSV hat eine solchen Regelung unter Berücksichtigung der besonderen Verantwortung, welche die Versicherungsgesellschaft für die Führung der Sammelstiftung übernehmen muss, zugestimmt. Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt anders entschieden. Mit Bezug auf die Argumentation der SGK des Nationalrats folgt sie einer Interpretation des Begriffs des paritätischen Organs, der eine Vertretung der Stifterin im Stiftungsrat ihrer eigenen Sammelstiftung nicht zulässt.
Das Urteil wirft eine Reihe von Fragen auf. Primär zeigt es jedoch, welche Konsequenzen die überwiegend politisch motivierte Zielrichtung der SGK-N bei der 1. BVG-Revision jetzt für die Sammelstiftungen als wichtigen Träger der 2. Säule hat. Der Entscheid dürfte zwar bei Gewerkschaften wie auch bei den Fundamentalopponenten der Versicherer lauten Jubel auslösen, er ist jedoch vor allem Ausdruck einer verheerenden Verpolitisierung der beruflichen Vorsorge, die niemand begrüssen kann, der Interesses an einer leistungsfähigen und freiheitlichen beruflichen Vorsorge hat.
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts
Anschluss Liechtensteins an Schweizer Sicherheitsfonds auf der Zielgeraden
Der Nationalrat wird in seiner Herbstsession darüber entscheiden, ob die Liechtensteiner Pensionskassen definitiv dem Sicherheitsfonds angeschlossen werden. Die zuständige Kommission hat grünes Licht gegeben.
Wirtschaft regional – Wirtschaftszeitung für Region Liechtenstein-Rheintal-Sargans
Dorothée Fierz bemüht das Bundesgericht
Die Zürcher Ex-Baudirektorin Dorothée Fierz (FDP) lässt nicht locker. Mit ihrer Klage auf eine ordentliche Rente hat das Sozialversicherungsgericht sie abblitzen lassen, jetzt will sie einen Entscheid des Bundesgerichts. Rolf Huber, Chef der Beamtenversicherungskasse des Kantons, hat dies gegenüber Radio 24 bestätigt.
Tages-Anzeiger Online | Zürich | Dorothée Fierz bemüht das Bundesgericht
Pensionskassenstatistik 2005
Die Publikation mit den Ergebnissen der Pensionskassenstatistik 2005 (Daten per 31.12.2005) des Bundesamts für Statistik ist erschienen. Sie umfasst neben Kommentaren zu den wichtigsten Ergebnissen und zahlreichen Tabellen eine CD-Rom, auf welcher als Excel-Dateien die Details der statistischen Erhebung enthalten sind.
Der Konzentrationsprozess hielt im Berichtsjahr weiter an. Ende 2005 gab es noch 2770 Vorsorgeeinrichtungen (-5,6%) mit reglementarischen Leistungen und 3,3 Millionen aktiven Versicherten (+3,0%). Der Zuwachs dürfte dabei vor allem auf die per 1.1.2005 in Kraft getretene Reduktion der BVG-Eintrittsschwelle und weniger auf die leicht bessere Arbeitsmarktlage zurückzuführen sein. Entsprechend dieser Entwicklung wuchsen die direkten Beitragszahlungen um 1,5 Milliarden auf 33,2 Milliarden Franken, wobei die Beiträge der Arbeitnehmer (ohne Einkäufe) weniger stark anstiegen (+2,8% auf 12,9 Mrd. Fr.) als diejenigen der Arbeitgeber (+4,6% auf 18,2 Mrd. Fr.). Die gute Wirtschaftslage ermöglichte einzelnen Arbeitgebern zudem, die Arbeitgeberbeitragsreserven mit Sonderbeiträgen (1,2 Mrd. Fr.) zu äufnen.
Die Publikation kann für 24 Fr. beim BfS bestellt werden.
Bundesamt für Statistik
IV: Zahl der laufenden Renten stabilisiert sich
Die Daten aus dem Monitoring der Invalidenversicherung für das erste Semester 2007 ergeben, dass im Vergleich zum ersten Semester 2006 erneut weniger gewichtete Neurenten zugesprochen worden sind: minus 4%. In der Vorjahresperiode hatte die Entwicklung noch minus 18% betragen. Das Total der laufenden gewichteten Renten hat mit 253’200 seit Januar 2007 leicht abgenommen, insgesamt kann laut Ansicht des BSV von einer Stabilisierung des Rentenbestands gesprochen werden. Der noch festgestellte Rückgang der Neurenten um 4% ist eine Nachwirkung des Rückgangs der Anmeldungen bis 2006 (Anmeldungen im 2006, Entscheid im ersten Halbjahr 2007). Zudem wird vom BSV angenommen, dass die steigenden Kosten des IV-Risikoteils der 2. Säule die Unternehmen dazu gebracht haben, weniger Personen via Invalidität «vorzeitig zu pensionieren». Wie weit die öffentliche Hand ihre «IV-Pensionierungspraxis» geändert hat, wird vom BSF offen gelassen.
www.news.admin.ch – IV: Zahl der laufenden Renten stabilisiert sich
SVV zur beruflichen Vorsorge: Breite Diskussion ist nötig
Die Lebensversicherer sind mit ihrer Forderung nach einem tiefen Umwandlungssatz abgeblitzt. Zudem machen ihnen die autonomen Sammelstiftungen Konkurrenz. Doch Erich Walser, neuer Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV), bleibt zuversichtlich, schreibt die Schweizer Personalvorsorge zu einem Interview mit Walser.
Artikel VPS
10 Jahre Ethos: Die Stiftung erneuert ihre Charta
Ethos wurde 1997 von Schweizer Pensionskassen gegründet. Seit Beginn wollten die Gründungsmitglieder, dass der Tätigkeit von Ethos eine Charta zugrunde liegen soll. Zum 10jährigen Bestehen modernisiert nun die Stiftung ihre Charta, um den raschen Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich sozial nachhaltiger Anlagen Rechnung zu tragen.
Die neue Charta weist darauf hin, dass die nachhaltige Entwicklung eine wesentliche Bedingung ist, um den wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand sicherzustellen. Folglich haben Investoren eine besondere Verantwortung als Aktionäre, die sich auf drei Säulen stützt:
- Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien bei der Anlagetätigkeit
- Aktionärsstimmrechte verantwortungsbewusst ausüben
- Dialog mit den Führungsinstanzen der Unternehmen.
Die erneuerte Charta wird am 21. September 2007 am ersten Ethos-Day in Bern präsentiert. Der Ethos-Day ist ein Symposium, welches sich dem Thema «Dialog zwischen Unternehmen, Investoren und Gesellschaft» widmet. Persönlichkeiten aus dem Bereich Wirtschaft, Investition und Gesellschaft werden sich zum Thema äussern. U.a. werden Peter Brabeck (Nestlé), Simonetta Sommaruga (Stiftung für Konsumentenschutz), Matt Christensen (European Sustainable and Responsible Investment Forum, Paris), Etienne Jornod (Galenica) und Christoph Stückelberger (Universität Basel) daran teilnehmen.
p146d_020830_Charta.pdf (application/pdf-Objekt)
Top manager for Norway’s oil fund announces resignation
The top manager of Norway’s roughly 2 trillion kroner (US$350 billion, €255 billion) oil fund, Knut M. Kjaer, is stepping down after nearly 10 years in the job.
International Herald Tribune
Global Pensions: Funds unfazed by sub-prime crisis
A majority of pension funds have claimed to be unfazed by the ongoing crisis in the US sub-prime mortgage market, according to the results of the latest Global Pensions 100 Panel.
Asked whether they were concerned by their fund’s direct or indirect exposure to the US sub-prime mortgage market, 67% of respondents answered ’no‘.
