pw. Dass der Gewerkschaftsbund den Sozialpartnerkompromiss bei der BVG-Revision 21 unterstützt, ist wohl keine Überraschung. Dass es die Geschäftsführerin des gewerkschaftlichen “PK-Netz” ebenfalls tut, noch viel weniger. Dass es darüber hinaus unter den mehreren tausend Stiftungsräten einige gibt, die ebenfalls das Kompromiss-Modell fordern, ist schon statistisch gesehen beinahe zwingend. 50 von diesen haben nun einen Brief an die SGK-Mitglieder geschrieben und ihre Haltung begründet. Der Blick macht daraus einen “Knatsch in der Pensionskassen-Branche”. Vielleicht etwas übertrieben. im Artikel dazu heisst es:

In einem Brief gelangen nun über 50 Stiftungsräte von Pensionskassen an die Sozialpolitiker. Darin weibein sie für den Sozialpartner-Kompromiss. Und stärken damit auch Bundesrat Alain Berset (49) den Rücken.

Der Kompromiss sei der richtige Weg aus dem Reformstau und garantiere die Renten trotz Senkung des Umwandlungssatzes, heisst es im Brief. Und vor allem: “Er verbessert die Vorsorge von Personen mit tiefen Einkommen und Teilzeitanstellungen.” Zum Komitee gehört auch PK-Netz-Geschäftsführerin Eliane Albisser (37). Ohne den Kompromiss drohe an der Urne ein Scherbenhaufen, warnt sie.

“Der Rentenerhalt ist für uns absolut zentral.” Im Asip-Modell sieht sie keine Alternative. “Der Vorschlag verfehlt die Zielvorgabe des Bundesrats für mittlere und höhere Einkommen und bleibt auch bei den kleinen Löhnen weit hinter dem Sozialpartner- Kompromiss zurück.”

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