Die seit Jahren andauernden Querelen um die Pensionskasse der Stadt Winterthur könnten durch einen Anschluss an die kantonale BVK auf einen Schlag – oder auch schrittweise – beendigt werden. Die NZZ schreibt dazu:

Bisher hat der Stadtrat sich konsequent gegen eine Eingliederung in eine andere Pensionskasse ausgesprochen. Von dieser Haltung ist er jetzt, nachdem er die Offerte eingeholt hatte, abgerückt. Er sei grundsätzlich offen für einen Anschluss an die BVK, teilte der Stadtrat am Freitag mit. Die Nettokosten für eine Übernahme würden gemäss der Offerte 107 Millionen Franken betragen. Aus Sicht des Stadtrats sprechen aber mehrere Punkte für einen Anschluss: Zum Beispiel die Versicherungsbedingungen, die für eine Mehrheit der Stadtangestellten durchaus attraktiv seien, sowie das breit aufgestellte Management oder die Grösse der BVK. Zudem wäre der Anschluss für Winterthur «mit einer gewissen Entpolitisierung» der komplexen Pensionskassen-Thematik verbunden, schreibt der Stadtrat.

Wie rasch es geht, hängt davon ab, ob der Stadtrat zuerst auf der notwendigen Sanierung mit einem Kredit von 144 Mio. Franken und damit einem schrittweisen Vorgehen besteht.

  NZZ