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Die Finanzierungssituation der Vorsorgeeinrichtungen hat sich auch im vierten Quartal 2017 verbessert (Abbildung 1). Bei den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen stieg der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad um 1,7 Prozentpunkte auf 113,8%, den höchsten Wert seit 2006. Bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung stieg der geschätzte Deckungsgrad etwas stärker und liegt nun bei 106,7%.

Die Unterdeckungsquote bei den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen beträgt im vierten Quartal unverändert 3,5%. Bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung hat sie sich gegenüber dem Vorquartal jedoch mehr als halbiert auf nun 4,4%.

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Der Pensionskassen-Monitor schreibt die Rendite für jede Vorsorgeeinrichtung aufgrund von Indexrenditen fort. Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erwirtschafteten 2017 eine geschätzte vermögensgewichtete Rendite von +7,20% (ungewichtet +7,25%). Mit Ausnahme der Rohstoffe lieferten sämtliche Anlageklassen positive Beiträge zur Rendite. Mit jeweils knapp 20% lieferten Aktien Schweiz und Aktien Welt die grössten Beiträge. Über 90% dieser geschätzten Renditen (Abbildung 3) liegen über 5%.

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Die im vierten Quartal 2017 erzielte Rendite von +2,38% ist das Ergebnis von positiven Renditen bei sämtlichen Anlageklassen und ist die höchste 2017 erzielte Quartalsrendite. Die Berechnungen basieren auf der Vermögensallokation der Vorsorgeeinrichtungen per 31. Dezember 2016 und gehen von der Annahme aus, dass während des Jahres keine wesentlichen Änderungen in der Allokation vorgenommen worden sind.

  PK-Monitor

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