In der Schweiz am Wochenende wird auf die stark steigende Zahl von EL-Bezügern in der Altersgruppe der 65 bis 74jährigen verwiesen. Im Artikel heisst es:

Die Zunahme der Bezüger unter 75 Jahren hat unter anderem mit der Demografie zu tun: Der Bevölkerungsanteil dieser Altersgruppe ist gestiegen. Die Studienautoren halten aber auch fest: «Offenbar gibt es eine grösser werdende Gruppe Jungen Pensionierter, die trotz des Dreisäulensystems der Altersvorsorge nicht in der Lage war, eine ausreichende Alters Vorsorge aufzubauen.» Die Gründe dafür: unterbrochene Arbeitsbiografien, Zuwanderung im späten Erwerbsalter oder Teilzeitarbeit über viele Jahre hinweg.

Insgesamt ist fast jeder achte Rentner (Kt. ZH) auf Unterstützung angewiesen. Je grösser eine Gemeinde ist, desto höher ist die Quote der Bezüger. So erhalten in der Stadt Zürich 20 Prozent der Rentner Zusatzleistungen, in Winterthur sind es 14 Prozent aller AHV-Bezüger. In der Tendenz sinkt die Quote mit der Einwohnerzahl. In Gemeinden mit weniger als 1000 Personen beträgt die Quote lediglich 3,6 Prozent.

Die Studienautoren haben für diese ungleiche Verteilung eine Erklärung: «Auf dem Land sind vermutlich die Anteile jener grösser, die entweder dank günstigem Wohnraum keine Hilfe in Anspruch nehmen müssen oder die keinen Antrag auf Zusatzleistungen stellen – auch wenn sie Anrecht darauf hätten», schreiben sie im Bericht.

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