imageDie Pensionskasse BVK der Zürcher Staatsangestellten hat neben ihrer finanziellen Schieflage und dem Korruptionsskandal ein neues Problem: ein Bauprojekt, das zu scheitern droht. Die BVK besitzt in Arosa Bauland und plant dort seit zwei Jahren eine grosse Überbauung. Beim Hotel Altein, das ebenfalls der BVK gehört, sollen acht Wohnhäuser mit je sieben Wohnungen und zwei Tiefgaragen entstehen, schreibt der Tages-Anzeiger.

Weil das Schweizervolk am 11. März die Zweitwohnungsinitiative angenommen hat, ist es fraglich, ob das Projekt je realisiert werden kann. In Arosa liegt der Anteil der Zweitwohnungen über dem erlaubten Maximum von 20 Prozent. Reine Ferienwohnungen dürfen darum keine mehr gebaut werden, es sei denn, das Bauprojekt würde noch dieses Jahr nach altem Recht bewilligt.

Dieses Zeitfenster versucht die BVK zu nutzen. Sie hat vor zwei Wochen einen Quartierplan und ein Baugesuch eingereicht, wie das Aroser Bauamt bestätigte. In einer Mitteilung, die die BVK Ende August an die Bündner Medien verschickt hatte, heisst es: «Die BVK hat sich entschlossen, das Baugesuch noch dieses Jahr einzureichen, um Rechtssicherheit bezüglich der künftig möglichen Nutzungen zu erlangen.»

 Tages-Anzeiger

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