Eine geschlossene bürgerliche Front hat ihre Abstimmungskampagne für die Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge lanciert. Die Anpassung sei wegen der höheren Lebenserwartung notwendig und sichere die 2. Säule nachhaltig, erklärten Vertreter von FDP, SVP, CVP, GLP und BDP.

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Weil die Lebenserwartung der Bevölkerung steige, müsse das individuell angesparte Kapital länger reichen, sagte Nationalrätin Christa Markwalder (FDP/BE) in Bern. Um die 2. Säule auf ein gesundes Fundament zu stellen, sei es deshalb notwendig, den Umwandlungssatz zur Festlegung der jährlichen Rente von heute 7,05 Prozent für Männer und 7,0 Prozent für Frauen auf 6,4 Prozent zu senken, wobei eine Anpassung auf 6,8 Prozent bereits beschlossen ist. Geschehe dies nicht, müssten die Vorsorgeeinrichtungen ihren Bezügern mehr auszahlen, als gespart worden sei, und es entstünden Löcher, für die Erwerbstätige und Arbeitgeber geradestehen müssten.

Die SP reagierte mit der Behauptung, die Argumente der Bürgerlichen seien eine Mär und sie erzählten lauter Lügen.

SR DRS / SP