Die Swisscanto Vorsorge, ein Gemeinschaftsunternehmen der Kantonalbanken, hat ihren Chef gefeuert und die Aufsichtsbehörde eingeschaltet. Zum Eklat hat ein umstrittenes Kaufangebot geführt, schreibt der Tages-Anzeiger. Im Bericht heisst es weiter: Vor allem kann Leutyler die harsche Reaktion seines ehemaligen Arbeitgebers nicht verstehen, zumal er und Helbling durchaus bereit gewesen seien, über das Weiterführungskonzept der Sammelstiftung zu verhandeln. Eine Einigung über die Gründerrechte und ihre Werthaltigkeit sei jedoch nicht möglich gewesen, kontert Amstutz. Und da Swisscanto den ganzen Kaufvertrag für die Gemini Personalvorsorge als unrechtmässig erachte habe, sei man mit dem Dossier an das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) als Aufsichtsbehörde gelangt. Helbling sieht dem Entscheid aus Bern gelassen entgegen: «Wenn Swisscanto nicht das BSV eingeschaltet hätte, hätten wir es getan.»

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