Als Reaktion auf die in einer Pressemitteilung der Swisscanto erhobenen Vorwürfen an Oskar Leutwyler und Carl Helbling nehmen diese in einem Artikel der NZZ wie folgt Stellung: «Die uns von der Swisscanto Vorsorge AG gemachten schweren Vorwürfe weisen wir vollumfänglich zurück. Die Gemini Personalvorsorge AG wurde 1998 gegründet. Sie übernahm von der Schweizerischen Treuhandgesellschaft die Gründerrechte der Gemini Sammelstiftung und übte für sie Hilfsfunktionen aus. Wir wurden im Jahre 2001 Mitaktionäre der Gemini Personalvorsorge AG und waren mit Swisscanto im Gespräch betreffend die Übertragung der Gemini Personalvorsorge AG. Damit sollte das Weiterbestehen des Vorsorgekonzeptes als Ganzes gesichert werden. Es konnte jedoch keine Einigung gefunden werden. Die Gemini Sammelstiftung und damit die Versicherten werden durch dieses Zerwürfnis nicht betroffen.»

Die NZZ schreibt u.a. zu diesem Fall: "Aufsehenerregend ist, dass ausser Leutwyler auch Prof. Carl Helbling, Stiftungsratspräsident der Gemini-Sammelstiftung, in diesen Fall, dessen Substanz noch kaum einzuschätzen ist, involviert ist. Helbling ist einer der bekanntesten und angesehensten Vorsorgeexperten der Schweiz. Als dominierende Hauptaktionäre der Gemini Personalvorsorge AG wollten Helbling und Leutwyler der Swisscanto Holding AG in diesem Frühjahr offenbar ihre Gesellschaft verkaufen, wobei laut ergänzenden Angaben Gründerrechte (für die Gemini-Sammelstiftung) geltend gemacht und ein entsprechender Preis gefordert wurden. Swisscanto stellt sich auf den Standpunkt, dass hierbei sowohl die Interessen der Gemini-Sammelstiftung wie auch diejenigen der Swisscanto Holding AG verletzt wurden, die Leistungen und Ansprüche der Versicherten aber nicht gefährdet seien."

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