admin “Die in den Medien derzeit kursierenden Eigenkapitalrenditen in der beruflichen Vorsorge sind das Resultat von Modellrechnungen. Sie beruhen auf einer minimalen Kapitalzuweisung von 5% der Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern, welche nach heutigem Stand nicht genügt. Die zitierten Zahlen sind zudem willkürlich aus dem Zusammenhang gerissen und beschreiben nur Jahre, die eine positive Eigenkapitalrendite zur Folge hatten. Ausgeblendet wurden demgegenüber die Jahre mit negativer Eigenkapitalrendite. Da das Lebensversicherungsgeschäft auf langfristige Sicherheit ausgerichtet ist, verzerren kurzfristige Betrachtungen die Realität”, schreibt das BPV in einer Mitteilung, welche sich auf die von der SP verbreiteten Zahlen bezieht, und hält fest: “Der den 14 Versicherungsunternehmen nach Ausschüttung an die Versicherten zugewiesene Anteil betrug 2005 insgesamt 600 Millionen Franken. Dies sind 0,5% der von ihnen in Rückdeckung übernommenen Vorsorgegelder von insgesamt 120 Milliarden Franken. Diese Mittel dienen zum Aufbau und zur Verzinsung des gesetzlich vorgeschriebenen Solvenzkapitals.”

BPV – BPV-Info Nr. 12