Am 30. Juni (2005) gut drei Monate vor der Fusion mit der Bank am Bellevue kaufte die Swissfirst Bank 2,45 Millionen Call-Optionen zurück. Der damalige Preis des Warrants mit dem Kürzel SWFUP: 14 Rappen. In der Woche nach der Fusion war dasselbe Papier zwischen 3 und 4 Franken wert. Heute werden für den von der Swissfirst emittierten Warrant über 8 Franken bezahlt. Am Freitag  (4.8.06) wäre das Paket über 20 Millionen Franken wert gewesen, schreibt Meinrad Ballmer in der SonntagsZeitung.

Zum Fall Swissfirst heisst es weiter in der SonntagsZeitung: "Von einer ganzen Reihe von Pensionskassenmanagern kursieren Angaben zu Konten bei der Swissfirst Bank und weiteren Banken samt Kontonummern und Hinweisen auf verdächtige Zahlungen oder Transaktionen.  Die beschriebenen Vorgänge reichen zum Teil Jahre zurück und haben mit der Fusion zwischen der Swissfirst Bank und der Bank am Bellevue direkt nichts zu tun. Dabei tauchen die Namen von Managern und ehemaligen Managern von Pensionskassen wie Roche, Siemens, Rieter oder Publica auf. Für alle gilt die Unschuldsvermutung.  Die Architekten der Fusion weisen den Vorwurf zurück, involvierte Pensionskassenmanager könnten im Zusammenhang mit den Transaktionen bestochen worden sein. Die Bankmanager haben die Revisionsgesellschaft PricewaterhouseCoopers PWC beauftragt, die unter Verdacht geratenen Vorgänge zu prüfen."
sonntagszeitung.ch | Wirtschaft

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