Sanierung der Pensionskasse SBB
1999 wurde die Pensionskasse der SBB vom Bund ausfinanziert und neu als Pensionskasse privaten Rechts etabliert. Die Ausfinanzierung erfolgte zu 100 Prozent, was bedeutet, die Kasse startete ohne Wertschwankungsreserven. In der Folge des Börsencrashs 2001/2002 geriet sie deshalb bereits in eine Unterdeckung. Diese hat sich in der Folge der Finanzkrise 2008 nochmals dramatisch verschärft und die SBB fordern vom Bund zusätzliche Mittel in Milliardenhöhe für die Sanierung. Der Bundesrat hat im selben Jahr eine Vernehmlassung durchgeführt, in welcher vier Varianten zur Diskussion gestellt wurden. Als nächstes ist die Botschaft des Bundesrates zu erwarten.
(Stand 1.2.09)
Die Pensionskasse SBB
Die Pensionskasse SBB wurde 1906 von den SBB als Pensions- und Hilfskasse gegründet und ist seit 1. Januar 1999 eine privatrechtliche Stiftung. Mit rund 57 000 Versicherten und einem Kapital von gut 13 Milliarden Franken ist sie eine der grössten Pensionskassen der Schweiz. Nebst dem Personal der SBB AG betreut sie auch dasjenige der CIT (Internationales Eisenbahntransportkomitee), login Berufsbildung, RailAway AG, RegionAlps SA, SBB Cargo AG, SBB Historic, Securitrans AG, Terco Chavornay SA, Tilo SA, Trasse Schweiz AG, sowie die Mitarbeitenden unserer Kasse.
Fakten und Argumente der PKSBB zur Sanierung durch den Bund (August 08)
Vernehmlassung
- Informationen des Finanzdepartements
- Vernehmlassungsunterlagen
- Pressekonferenz des Bundesrates
- Presserohstoff
Papier des Vorsorgeforums
Ein Arbeitsgruppe des Vorsorgeforums hat im September 2008 die Situation der PKSBB diskutiert und alternative Möglichkeiten zur Sanierung, ergänzend zu den Varianten des Bundesrates, in Betracht gezogen. Es sind dies die Einführung der Mischfinanzierung analog zu öffentlich-rechtlichen Pensionskassen mit Staatsgarantie sowie die Ueberführung der Renter in eine Rentnerkasse. Die Vorschläge beruhen auf folgenden Ueberlegungen: eine Sanierung der Kasse ist unumgänglich, weder die SBB oder gar die Kasse selbst scheinen in der Lage, diese Sanierung aus eigener Kraft durchzuführen; die Ausfinanzierung von 1998 war unvollständig und eine Verpflichtung des Bunds deshalb nicht von der Hand zu weisen. Gleichzeitig sollte aber nach Möglichkeiten gesucht werden, welche nicht erneut die Staatskasse mit Milliardenverpflichtungen belasten, schon gar nicht in der aktuellen Wirtschaftslage. Das Papier beschreibt die Pros und Kontras der Varianten und macht auch eine Empfehlung.
Stellungnahme Vorsorgeforum zur Sanierung der PKSBB. Deutsch / Französisch






