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      Nr.
175 / 2. August 2010      

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                           Die Schlagzeilen
Signet KGAST Die Berichte der KGAST erscheinen neu in erweiterter und grafisch überarbeiteter Form. Weitere Neuerungen sind bereits angekündigt.  
CS PK-Index CS, UBS und State Street haben die aktuellen Daten zur Performance-Entwicklung publiziert.  

 
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  Auf fast 45 Mrd. Fr. schätzt die FuW die Liquidität in der 2. Säule. Niemand weiss, wohin damit. http://bit.ly/a5Q1bb  
  kgast poliert ihre Perfomanceberichte auf, künftig individuelle Auswertungen. http://bit.ly/d4q3y6  
  Urs Schaffner verlässt die UBS respektive ihre Pensionskasse, weiss die BaZ zu berichten. http://bit.ly/9JPHlv  

 


Soviel Information - soviel Unsicherheit

CS, UBS und State Street haben ihre Index-Zahlen zu Vermögensentwicklung und Performance für das zweite Quartal und insbesondere den Monat Juni publiziert, welche alle den Dämpfer reproduzieren, den die Kassen erleiden mussten. Die weiteren Aussichten scheinen höchst unsicher, was sich auch in den hohen Liquiditätsbeständen spiegelt, welche derzeit gehalten werden. Insbesondere scheint noch immer nicht geklärt, ob wir nun vor einer Inflation oder Deflation stehen oder ob es so weiter geht wie anhin. Die Anlageverantwortlichen sind nicht zu beneiden.

Beim BSV scheint man gewillt, der 2. Säule ein Mehr an Transparenz zu verschaffen was die Kostenseite betrifft. Zwei Studien sind ausgeschrieben: zu den Kosten für die allgemeine Verwaltung und neu für die Vermögensverwaltung. In Bern ist man sich bewusst, dass dies kein einfaches Unterfangen ist. Trotz der neuen Rechnungslegungsvorschriften sind die Daten weiterhin schwer zu beschaffen und noch schwerer zu vergleichen. Man ist deshalb schon jetzt gespannt auf die Resultate.

Eine reiche Quelle für Performancezahlen bilden die Daten der KGAST, welche künftig noch besser ausgewertet werden sollen. Ein erster Schritt erfolgt mit dem neuen Layout des Berichts, der Vergleiche bereits wesentlich erleichtert. Künftig sollen alle Daten online verfügbar und individuell ausgewertet werden können. Zumindest die Kenntnis der Vergangenheit wird damit verbessert. 

Peter Wirth E-Mail

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BSV: Ausschreibung Vermögensverwaltungskosten in der 2. Säule

admin Das BSV hat ein neues Forschungsprojekt über die Vermögensverwaltungskosten in der 2. Säule ausgeschrieben. Es soll dazu beitragen, die bestehenden Differenzen zwischen den offiziellen schweizerischen Statistiken zu den Vermögensverwaltungskosten der 2. Säule und der tatsächlichen Situation besser nachvollziehen zu können. Getrennt sind auch die Marketing- und die Werbekosten zu untersuchen.

Die Studie soll die Vermögensverwaltungskosten bestimmen und dabei unterscheiden zwischen den direkten Verwaltungskosten der verschiedenen Kategorien von Aktiven und den bei externen Finanzdienstleistern anfallenden Vermögensverwaltungskosten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den alternativen Anlagen. Endtermin für die Einreichung: 23.08.2010; Projektbeginn: 01.09.2010, Projektabschluss: 31.03.2011. Unterlagen beim BSV.

Kürzlich hat das BSV auch eine Ausschreibung für einen Forschungsauftrag zu den Verwaltungskosten publiziert.

Ausschreibung Vermögensverwaltung / Ausschreibung Verwaltungskosten

 

BaZ: Expertenstreit um Sanierungsmodelle

Die Basler Zeitung beschreibt in einem Beitrag von Alexander Saheb einige der in der aktuellen Diskussion befindlichen Modelle zur nachhaltigen Sanierung von Vorsorgeeinrichtungen unter Beizug der Pensionierten. Eingegangen wird u.a. auf das von Olivier Deprez vorgestellte System eines Rentnerbeitrags (etwas arg verkürzt) oder das Modell mit Basis- und Bonusrente, wie es auch von Othmar Simeon von der Swisscanto oder in ähnlicher Art vom ASIP im “neuen BVG” empfohlen wird. Behandelt werden auch die unterschiedlichen Interessen von jüngeren und älteren Versicherten bezüglich Minderverzinsung und Sanierungsbeiträgen. Zu Wort kommen mit einer Beurteilung der Vorschläge Dieter Stohler von der PKBS und Hans-Peter Simeon von der PKBL.

Artikel BaZ

KGAST Performancebericht in neuer Aufmachung, künftig individuelle Auswertungen

Signet KGAST Seit mehr als 20 Jahren publiziert die Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen einen Performancebericht, der beinahe alle Anlagegruppen der Anlagestiftungen der KGAST-Mitglieder umfasst. Ziel dieses Berichtes ist, den interessierten Kreisen eine von unabhängiger Seite berechnete, von der KGAST autorisierte Performanceberechnung zur Verfügung zu stellen und diese unter den Anlagestiftungen vergleichbar zu machen.

Die Berichte sind bei den Anlegern sehr beliebt und jede Ausgabe wird von den vielen Interessierten mehrtausendfach heruntergeladen. Die KGAST war sich laut eigenem Eingeständnis aber auch bewusst, “dass sowohl die formale Darstellung, als auch der Inhalt der Berichte neu ausgerichtet werden müssen”.

Mit dem Bericht per 30. Juni 2010 wurde dieser Erkenntnis Rechnung getragen. Welche Neuerungen bringt nun der Bericht?

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NZZ: “Hedge-Funds um jeden Preis”

“Schweizer Pensionskassen und andere hiesige Grossanleger scheinen derzeit krampfhaft auf der Suche nach Finanzprodukten zu sein, die eine verbesserte Risikostreuung versprechen. Dabei spielen die Kosten wohl nicht immer eine Rolle”, schreibt Michael Ferber in der NZZ. Er hält in seinem Artikel fest: “Gemäss Vertretern des Finanzinstituts hat das Produkt «db x-Trackers Hedge Fund Index ETF (CHF)» der Deutschen Bank seit seiner Lancierung die stattliche Summe von 1,6 Mrd. Fr. eingesammelt, davon weit mehr als die Hälfte aus der Schweiz. In der Tat bietet das Produkt eine gewisse Innovation, mit ihm können Investoren über die Börse und mit einer gewissen Kontrolle in den Hedge-Funds-Markt investieren. Dies hat aber einen Preis von – sage und schreibe – bis zu 4,1% Gesamtgebühren.

NZZ

IPE: Hewitt-Ennis may change the game

ipe Hewitt Associates' plan to purchase premier independent investment consultant Ennis Knupp & Associates should accelerate merger-and-acquisition talks in the sector, as the prospect of a new global heavyweight prompts competitors to critically assess their own capabilities.

Executives at some of the consulting firms cited by industry observers as the leading acquisition targets — including Cambridge, Mass.-based NEPC LLC and Callan Associates LLC of San Francisco — have sworn to maintain their independence, even as cynics insist that everyone ultimately has a price.

IPE

Zum Hinschied von Daniel Pattey

Am 27. Juli ist Daniel Pattey, Vorstandsmitglied und Vizepräsident des Vorsorgeforums, verstorben. Sein Amt in unserem Verein hatte er seit Mitte der 90er Jahre inne und in all den Jahren hat sein Enthusiasmus und sein Engagement für die Sache der 2. Säule und die Anliegen des Forums nie nachgelassen. Er hatte gleichzeitig die Romandie im Führungsorgan unseres Vereins zu vertreten. Er tat dies mit grosser Verve, Humor und bemerkenswerter Energie. Er wird uns fehlen.
Peter Wirth

Le Forum Deuxième Pilier a perdu son Vice-Président. J'ai l'honneur d'adresser à Daniel Pattey nos remerciements pour son action au sein du Forum Deuxième Pilier dont la mission consiste principalement à créer le lien entre le monde des caisses de pension, leurs associations et le monde politique dont notamment le Parlement Fédéral. Daniel Pattey était un Vice-Président compétent, dévoué, faisant preuve d'engagement constant pour le Forum. Il a su faire profiter tous ses membres de sa connaissance solide dans notre domaine qui est celui du deuxième pilier. Il avait une vision globale du domaine des assurances sociales et ne manquait jamais d'en rappeler le fameux principe de la subsidiarité.

Sa personnalité attachante, sa disponibilité et son investissement personnel à aider et soutenir à tout moment ont contribué à son succès en affaires. Il était une des rares personnes sur laquelle je pouvais compter - un peu comme un grand frère - rôle qu'il jouait également avec les autres membres de notre comité. Merci Daniel, Merci Monsieur le Vice-Président.

Conrad Rossier

Freiburger Aufsicht: Mit Bern oder der Westschweiz?

fribourg Ob der Kanton Freiburg die künftige Direktaufsicht der Vorsorgeeinrichtungen zusammen mit dem Kanton Bern oder mit den Westschweizer Kantonen wahrnehmen wird, wird gegenwärtig geprüft, schreiben die Freiburger Nachrichten.

Die Westschweizer Kantone sind derzeit daran, sich um den Kanton Waadt herum zu gruppieren und ein Konkordat vorzubereiten. Freiburg hat sich aber noch nicht entschieden.

In ihrer Antwort auf eine Anfrage von Grossrätin Erika Schnyder schreibt die Justizdirektion, dass sie gegenwärtig Gespräche mit dem Kanton Bern führt. Bern biete die Vorteile der geographischen Nähe und der Zweisprachigkeit. Ein Zusammengehen mit dem Westschweizer Konkordat werde aber ebenfalls geprüft.

Artikel


 

CS PK-Index: Lücke zum Mindestzins wieder vergrössert

CS PK-IndexDer Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, erleidet im 2. Quartal 2010 einen kräftigen Dämpfer. Im Berichtsquartal büsste der Index 2,98 Punkte resp. 2,40 % ein und steht nun bei 121,58 Punkten. Zum negativen Resultat haben der Mai – 0,73 % und der Juni – 2,12 % beigetragen, während der April ein leichtes Plus von 0,45 % verzeichnete. Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie), ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Anfang des Jahres 2000, legte im Berichtsquartal um weitere 0,5 % resp. 0,67 Punkte auf den Stand von 135,37 Punkten zu. Die Differenz vergrösserte sich dadurch auf 13,79 Punkte. Der Gesamtindex müsste mehr als 11% zulegen, sollte diese Lücke bis Ende 2010 geschlossen werden. Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index beträgt per Ende Juni 1,88 %. Demgegenüber steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung: Sie beträgt per 2,93 %.

Mitteilung CS

UBS PK-Barometer: Schlechter Juni

ubs pk-barometer

Der Juni war renditemässig ein schlechter Monat für die Pensionskassen. Die Monatsrendite von –1.90% gemäss UBS Pensionskassen-Barometer hat die kumulierte Rendite im Jahr 2010 auf nahe Null gebracht. Neben rückläufigen Aktienkursen hat vor allem die Abwertung der wesentlichen Währungen EUR und USD (ca. –7% gegenüber dem CHF) zu dieser negativen Monatsrendite beigetragen.

UBS PK-Barometer Juni

State Street PK-Index: Rendite –3.11% im Q2

PK-IndexBeim PK-Index von State Street Investment Analytics handelt es sich um einen Index, der basierend auf durchschnittlichen Wertschriften-Allokationen von Schweizer Pensionskassen errechnet wird. Der Schweizer PK-Index erreichte im 2. Quartal 2010 eine Rendite von -3.11 Prozent. “Nach vier aufeinanderfolgenden Quartalen der Erholung ist die Rendite des Schweizer PK-Index im zweiten Quartal zurückgegangen,” sagt Reto Tschäppeler, Vice President in Zürich. “Die in den letzten 12 Monaten erzielte Rendite ist mit 7.65% aber immer noch deutlich über dem für Personalvorsorgeeinrichtungen relevanten Satz für die Mindestverzinsung.”

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Veranstaltungen

  • 31. August, Bern
    Aon Consulting
    Aon BVG-Info
  • 1. September, Zürich
    Aon Consulting
    Aon BVG-Info
  • 7. September, Fribourg
    VPS Verlag
    25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse (franz.).
    Infos
  • 8. September
    Elips
    Informations-Apéro *2: Lebensversicherung zwischen Tradition und Neu-Gier.
    Infos
  • 10. September, Zürich
    Mercer
    Mercer Investment Symposium,
    Infos
  • 22. September, Zürich
    Fiancial Times / spn
    3rd Annual Swiss Leadership of Pensions Summit

 

Ausbildung

  • 16. - 18. August, Ermatingen
    KGP Seminare
    1. Seminar.
    Info und Anmeldung
  • 18. - 20. August, Ermatingen
    KGP-Seminare
    2. Seminar, Ermatingen,
    Info und Anmeldung
  • 19. August, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Fachkurs Kapitalanlagen. 6x1 Tag.
    Info
  • 20. August, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Fachkurs Versicherungstechnik. 6x1 Tag.
    Info
  • 27. August/3. September, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Grundausbildung Stiftungsrat (1).
    Info
  • 7./14. September, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Grundausbildung eidg. Sozialversicherungen.
    Info
 

Impressum

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