Biotopisches
Schwer abzuschätzen, wie gross die Bereitschaft
unserer Leserschaft ist, sich noch irgend etwas zum Thema BVK
anzutun. Einige Gedanken möchten wir an aber dieser Stelle trotz
aller Bedenken noch loswerden.
Von "NZZ" bis "Sonntag" wurde betont,
dass die Versuchung von PK-Verantwortlichen gross sei,
sich angesichts der ihnen anvertrauten Milliardenbeträge unrechtmässig zu bereichern. Auch der stets medienpräsente Prof.
Janssen hat in diese Kerbe gehauen. Ausgesprochen wurde damit
ein nicht weiter belegter Generalverdacht. Ein genauerer Blick auf die
Verhältnisse zeigt aber: mehr als vulgärpsychologisches
Spekulieren ist das nicht. Der letzte grosse Fall, der unter dem
Titel "Korruption bei Pensionskassen" die Gazetten beschäftigte, war Swissfirst.
Bis sich herausstellte, dass es sich mitnichten um eine "Pensionskassen-Story"
handelte und keiner Kasse Fehlverhalten nachzuweisen war.
Und jetzt verstärkt
sich der Verdacht, dass im Falle BVK die Probleme über die Kasse und ihren ehemaligen
Anlageverantwortlichen hinausreichen. Ein kürzlich in der Weltwoche
erschienener Beitrag geht auf die nicht sehr lang
zurückliegende Geschichte um die Poscom-Investitionen und die
Untersuchungen der kantonalen Finanzkommission im Jahre 2006 ein, die trotz
drängender Hinweise auf "kriminelle Machenschaften" bei der BVK
nur marginale Mängel ortete. Hallo, denkt man. Wozu dann die
Untersuchungen? Im Rückblick ein mehr als peinliches Versagen,
das auf tiefer liegende Ungereimtheiten deutet.
Dass von den
Vorfällen bei der BVK nicht pauschal auf die Gesamtheit der 2. Säule geschlossen werden
darf, ergibt sich auch aus der Tatsache, dass Grossunternehmen mit
entsprechenden Vorsorgevermögen heute sehr strikte Compliance-Regeln verfolgen. Der Reputationsschaden bei
Fehlverhalten ist viel zu gross, als dass man irgendwelche
Risiken eingehen möchte. Wird solches entdeckt, werden die
Fehlbaren ohne viel Federlesens vom Feld verwiesen. Es ist wohl
auch kein Zufall, dass es nach dem Amtsantritt von Thomas
Schönbächler, der aus der Privatwirtschaft zur BVK kam, nicht
sehr lange dauerte, bis das Verhalten der alten
Seilschaften publik wurde.
In der Tat konnten
die jetzt aufgedeckten Vorfälle nur in einem dafür geeigneten
Biotop gedeihen. Sie dürfen deshalb nicht als "systemisches
Risiko" der 2. Säule angelastet werden. Es wäre deshalb auch
wünschenswert, dass die jetzt geplanten Untersuchungen
ausgeweitet würden. Auch um den zahlreichen, grassierenden
Gerüchten nachzugehen. Denn der Reputationsschaden betrifft
wieder einmal die ganze berufliche Vorsorge.
Peter Wirth
E-Mail

Die
Mitteilungen des
BSV über die berufliche Vorsorge Nr. 119
enthalten Stellungnahmen zur Umsetzung der
Strukturreform sowie zur WEF (kein Vorbezug für
Wohnmobile etc.). Zudem wird über diverse
Rechtsfälle berichtet. Bezüglich Strukturreform
geht das BSV insbesondere auf den Umgang mit
Neugründungen von VE bis Ende 2011 ein.
Mitteilungen 119
Symova,
the spin-off Pensionskasse for companies in the
transport sector, has started operations, while
Ascoop is facing liquidation. Ascoop head
Urs Niklaus will run the new
fund, while Ascoop asset management head
Sara Gabriel will be responsible for
investments. Symova, which starts operations
with CHF 1.7bn has not yet made any investments,
but the strategic asset allocation has been set
down as 32% domestic bonds, 16% foreign
equities, 8% domestic equities, 7%
foreign-currency bonds (hedged), 3% cash and 2%
emerging market equities.
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Verständigungsprobleme, hohe
Kosten, schlechte Performance: Die BLVK, die
Pensionskasse der Berner Lehrer steigt aus dem
Geschäft mit Hedgefonds aus – nach einem Verlust
von 11 Millionen, schreibt der Tages-Anzeiger.
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Mit
einer deutlichen Mehrheit
stimmten die Mitglieder des
Genossenschaftsrates der Migros
Zürich einer Vertragsänderung
mit dem Migros
Genossenschafts-Bund zu und
erlauben diesem damit, das
Rentenalter von 63 auf 64 Jahre
zu erhöhen. Mit dieser Massnahme
wird die Beitragsdauer
verlängert und die
durchschnittliche Leistungsdauer
verkürzt. In seinem einführenden
Referat erläuterte der
Geschäftsleiter der Migros
Pensionskasse, Christoph
Ryter,dass
diese Reglementsanpassung zu
einer langfristigen
Sicherstellung der finanziellen
Stabilität der Kasse beitrage.
Artikel
Migros-Zeitung
Die
SBB verlangt von den Kantonen Geld, um die
Pensionskasse zu sanieren. Beim Zürcher
Verkehrsverbund wären dies drei Millionen
Franken. Dies zeigen Recherchen von «10vor10».
Die Kantone wollen den SBB-Aufschlag nicht
akzeptieren, die SBB droht mit
Billettpreis-Erhöhungen.
SF TV
Der Landbote schreibt am
17.7.: Die Kaufverträge sind unter Dach
und Fach: Die kantonale Pensionskasse
BVK übernimmt das Archareal, sobald im
August die erste Baumaschine dröhnt. Im
Frühling 2013 wird das Einkaufszentrum
mit Wohnungen und Büros eröffnet.
Zwischen dem
Einkaufszentrum auf den ersten drei
Geschossen und den Wohnungen in den
obersten vier entsteht zudem eine Etage
mit Büros. Mit dieser Mischung von
Einkaufen, Wohnen und Arbeiten will die
BVK eine Anfangsrendite von knapp 6
Prozent erzielen. Die Stärken sieht die
Pensionskasse aber auch im grossen
Bevölkerungswachstum Winterthurs und in
der zentralen Lage beim Hauptbahnhof.
«Die Archhöfe werden ein Scharnier
zwischen Altstadt und Sulzer-Areal»,
sagte BVK-Geschäftsführer Thomas
Schönbächler.
Landbote
/
NZZ
Die CS teilt mit: Die ersten
Berechnungen des Credit Suisse
Pensionskassen Index, der das
Anlageverhalten von über 100 Schweizer
Pensionskassen seit dem Jahr 2000
berücksichtigt, ergeben für das 2. Quartal
2010 zum ersten Mal seit vier Quartalen eine
negative Performance. Im Berichtsquartal
verzeichnet der Index eine Performance von
–2,38%. Während der April noch eine positive
Performance (0,44%) aufweist, haben sich
sowohl der Mai (–0,73%) als auch der Juni
(– 2,10%) negativ entwickelt.
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“Mit
Sicherheit viel Geld
verdienen – das ging im
letzten Jahr mit 10-jährigen
Staatsanleihen. Jetzt stauen
sich darin aber erhebliche
Risiken, Warnt Rolf
Biland, Anlagechef
bei der VZ
Vermögensberatung:
«Langjährige Staatsanleihen
sind zu einer Art Blase
geworden. Je länger die
Tiefzinsphase anhält, desto
teurer kann es für den
Investor werden», schreibt
Yves Carpy im Sonntag.
Artikel
Sonntag
Der Tages-Anzeiger schreibt zum
bereits früher bekannt gewordenen
Rücktritt von Kupper bei der PKZH: “Die
Anlagechefin der Pensionskasse der Stadt Zürich
(PKZH), Vera Kupper
Staub, wird Ende Jahr ihren Job
abgeben. Sie wolle sich nach gut zehn Jahren bei
der Pensionskasse eine Auszeit von etwa einem
Jahr gönnen, bevor sie eine neue berufliche
Herausforderung annehme, erklärte Kupper dem TA.
Ihr Rücktritt stehe in keiner Weise im
Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal in der
kantonalen Pensionskasse BVK. Die PKZH ist so
organisiert, dass Mandatsvergaben jeweils von
einer paritätischen Kommission abgesegnet werden
müssen. Neuer Anlagechef wird der bisherige
Stellvertreter Jürg Tobler.”
Rund
anderthalb Monate nach der
Verhaftung des Anlagechefs
der BVK-Personalvorsorge des
Kanons Zürich ist deren Chef
Thomas Schönbächler
(Bild links) erstmals an die
Öffentlichkeit getreten. Vor
den Medien hat er drei
Kernbotschaften vermittelt.
Zum einen stelle ein
Korruptionsfall, wie er
aufgrund der vorliegenden
Fakten zu vermuten sei, für
eine Pensionskasse den
schlimmstmöglichen Unfall
dar. Anderseits hielt
Schönbächler aber fest, die
BVK, bei der rund 100 000
Personen versichert sind,
sei weiterhin eine solide
Vorsorgeeinrichtung, die
zuletzt eine defensive
Anlagepolitik verfolgt und
damit eine vergleichsweise
gute Rendite erzielt habe.
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In einem
Interview mit dem Tages-Anzeiger
bemüht sich die
Personalvertrerin in der
Verwaltungskommission (analog
Stiftungsrat) in der BVK,
allfällige Schuldzuweisungen an
ihre Adresse abzuwenden.
Cécile Krebs, die
gleichzeitig Präsidentin der
Vereinigten Personalverbände im
Kt. Zürich ist, führte u.a. aus:
“Die Verantwortung für die BVK
trägt einzig und alleine die
Regierung. Wir haben unsere
Verantwortung und Aufgabe sehr
ernst genommen und alle
Möglichkeiten ausgeschöpft, die
uns zur Verfügung standen. Doch
geht es jetzt nicht um
Schuldzuweisungen, sondern um
die restlose Aufklärung der
Vorfälle.”
Artikel
Tages-Anzeiger
Die
von der Staatsanwaltschaft III
des Kantons Zürich wegen
Bestechung des ehemaligen
Anlagechefs BVK Personalfürsorge
des Kantons Zürich geführte
Strafuntersuchung wurde auf
inzwischen acht angeschuldigte
Personen ausgedehnt. Zwei
Personen befinden sich in
Untersuchungshaft.
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Die
Finanzdirektorin, Regierungsrätin
Ursula Gut, hat beschlossen, die
Administrativuntersuchung zu den Verfehlungen
des früheren Anlagechefs der BVK aufzuteilen.
Der Rechtswissenschafter Prof.
Georg Müller wird die
Organisation der BVK durchleuchten. Dabei geht
es unter anderem darum herauszufinden, welche
organisatorischen Voraussetzungen allenfalls
eine Korrumpierung des langjährigen Anlagechefs
begünstigt haben könnten und welche
organisatorischen Verbesserungen möglich oder
nötig sind.
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Beim letzte Woche
verhafteten dritten Mann in der
Korruptionsaffäre der
Personalvorsorge des Kantons
Zürich (BVK) soll es sich um den
Geschäftsführer der Firma
Lehmann Partners handeln. Das
berichtete die «SonntagsZeitung»
unter Berufung auf Informationen
«aus Finanzkreisen». Die Firma
Lehmann wickelt für die
Pensionskasse Devisengeschäfte
ab und verdient dabei
Kommissionsgelder.
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Werner Enz
hat in der
NZZ die
Bilanz der BVK
Zürich näher
angeschaut. Sein
Fazit ist
ernüchternd. Er
schreibt: “Wer
die BVK-Bilanz
einer Analyse
unterzieht, wird
schwerlich in
Begeisterungsstürme
ausbrechen, denn
die
Deckungslücken
sind ganz
erheblich. Eine
Asset /
Liability-Studie
hat laut
Schönbächler
den beruhigenden
Befund erbracht,
dass die Kasse
dank einem
Personalwachstum
von jährlich
geschätzt 2%
noch lange die
versprochenen
Renten bezahlen
könnte, ohne in
Schwierigkeiten
zu geraten.
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Die Weltwoche erinnert an die Untersuchungen einer Subkommission der parlament. Finanzkommission des Kt. Zürich zur BVK im Jahre 2006. Diese wurde ausgelöst durch eine Interpellation der Kantonsräte Toggweiler, Bosshard und Züst, die damals im Rat auf wenig Begeisterung stiess. Alex Baur vermutet, dass dies auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass sie aus der “falschen Ecke” (SVP) gekommen war. In der Weltwoche heisst es: “Da die Abklärungen nach ihrer Meinung zu wenig in die Tiefe gingen, reichten Züst und Toggweiler am 24. April 2006 einen eigenen Bericht ein, indem sie auf gravierende Mängel beim Controlling der Kasse, eklatante Interessenkonflikte und den Verdacht «auf organisierte Kriminalität» hinwiesen, denen «nachzugehen» sei”. Toggweiler wurde später mit dürftiger Begründung aus der Kommission entlassen. Die Kommission selber stiess zwar auf kleinere Mängel in der Geschäftsführung, was sich aber tatsächlich bei der BVK abspielte, blieb ihr verborgen.
Weltwoche
Der Pensionskassenverband hat auf
seinem Blog die Stellungnahme zu den Vorfällen
bei der BVK überarbeitet und verweist dabei
insbesondere auf die Charta des Verbands.
ASIP Blog
Zur Fachmesse 2. Säule ist
wiederum ein umfangreicher und reich bebilderter
“Rückblick” erschienen. Der von der Bank Wegelin
gesponserte Band enthält Berichte von den
unzähligen Begleitveranstaltungen – Eventtage,
Arenen, Vorsorge-Up dates, Führungswerkstatt,
Messeapéros etc. – mit Fotos der Referenten und
Diskussionsteilnehmer zusammen mit
Stimmungsbildern der Messe. Hier ist
nachzulesen, was man selber gesehen oder halt
zwangsläufig verpasst hat.
PK-Messe
Im Sinne einer “praktischen
und unverbindlichen Empfehlung”
veröffentlicht die Kammer der
Pensionskassen-Experten vierteljährlich
einige für IFRS und US GAAP relevante
Diskontsätze.
Die veröffentlichten
Diskontsätze werden aufgrund der Eingaben
der Arbeitsgruppenmitglieder als jeweilige
Durchschnittswerte mit anschliessender
Bandbreitenempfehlung von +/-0.25% Punkten
erfasst. Die Diskontsätze beziehen sich auf
Schweizer Franken und auf eine Duration der
Vorsorgeverpflichtungen von 10 bzw. 15
Jahren.
Sätze per 30.6.10
/
Website Kammer
Nur ausgewogene
Massnahmen gegen eine Unterdeckung
bei der Pensionskasse führen zum
Erfolg. Den unterschiedlichen
Auswirkungen auf die Sozialpartner
und Versichertengruppen ist Rechnung
zu tragen, schreibt Othmar
Simeon (Swisscanto) in der
Unternehmerzeitung.
Unternehmerzeitung
Die
Deutschen gehen heute mit 62 in Rente, die
Niederländer mit 61 und die Franzosen gar schon
mit 59 Jahren. Nach Ansicht des
EU-Sozialkommissars László Andor ist dies in
Zukunft nicht mehr bezahlbar. In einem
Strategiepapier
wird Rentenalter 70 empfohlen.
Derzeit stehen in der EU zehn
Arbeitnehmer vier Rentnern gegenüber. Wegen
einbrechender Geburtenraten und der steigenden
Lebenserwartung sei eine Anhebung des
tatsächlichen Renteneintrittsalters bis 2040 auf
zunächst 67 Jahre, ab 2060 auf 70 Jahre
notwendig, um dieses Verhältnis zu wahren,
heisst es in der EU-Statistik. Bliebe das
tatsächliche Renteneintrittsalter stabil bei
rund 60 Jahren, müssten in 50 Jahren zehn
Arbeitnehmer Beiträge für acht Rentner
einzahlen.
FAZ /
EU-Papier
2009
führte das Statistische Amt des Kt. Zürich zum
dritten Mal eine Kundenbefragung für das Amt für
berufliche Vorsorge und Stiftungen des Kantons
Zürich durch. Befragt wurden die 1'910 Kunden
des BVS; der Rücklauf betrug 21%. Befragt wurden
sie zu ihrer Zufriedenheit in den Bereichen
Aufsichtstätigkeit und Informationsleistung
sowie zu ihren Bedürfnissen hinsichtlich der
BVS-Leistungen. Zwei Drittel der Kunden waren
mit der Aufgabenerfüllung des BVS zufrieden oder
sehr zufrieden (67%). Damit sei die
Kundenzufriedenheit – wie in den beiden letzten
Befragungen – hoch; sie habe sich nicht
signifikant verändert, schreibt Erich
Peter, Chef der Zürcher
Stiftungsaufsicht.
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Gemäss
den Erhebungen des Staatssekretariats für
Wirtschaft SECO waren Ende Juni 2010 144’473
Arbeitslose bei den Regionalen
Arbeitsvermittlungszentren (RAV)
eingeschrieben, 6’601 weniger als im
Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit
von 3,8% im Mai 2010 auf 3,7% im
Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat
erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 4’220
Personen (+3,0%).
SECO
Da
sich die 2. Säule kaum noch rentabel
betreiben lässt, hat Swiss Life ihr
Geschäftsmodell angepasst. Dank einer neuen
Sammelstiftung trägt sie weniger Risiken.
Das Modell bewährt sich, schreibt die
Handelszeitung. Eine erste Hürde hat Swiss
Life mit der Neuausrichtung bereits
genommen. Das webbasierte System hat die
Feuerprobe bestanden. «Seit April konnten
wir über unser neues Offertsystem rund 6000
Offerten für 2000 Kunden ausstellen», sagt
Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz.
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Der
jährliche Bericht des Bundesrates über die
Sozialversicherungen für das Berichtsjahr 2009
liegt vor. Ein Themenschwerpunkt befasst sich
mit der Finanzmarktkrise und deren Auswirkungen
auf die Sozialversicherungen der Schweiz. Sowohl
bei den Einnahmen und Ausgaben als auch bei den
Vermögensanlagen der Versicherungen hat die
Krise deutliche Spuren hinterlassen.
Andererseits zeigt sich, dass die
Sozialversicherungsleistungen in Krisenzeiten
auch einen Beitrag zur Unterstützung der
Konjunktur leisten. Für eine abschliessende
Bilanz sei es jedoch zu früh, da auch mit
Effekten zu rechnen ist, die sich erst mit einer
gewissen zeitlichen Verzögerung bemerkbar machen
werden, heisst es in einer Mitteilung des BSV.
BSV Jahresbericht
Uwe
Wehrle von der
Interessengemeinschaft
Pensionskasse hat uns das
angefügte Skript mit dem Vortrag
von Horst-Willi Müller
in Lörrach anlässlich der “Woche
der Justiz” zugesandt. Er
schreibt dazu: “Entgegen unserer
Erwartung wurde das Thema
"Pensionskasse Schweiz und deren
Besteuerung" nur am Rande
erwähnt (s. Seite 24). Ich habe
den Referenten so verstanden,
dass die steuerrechtliche
Bewertung dieses Themas aktuell
"völlig offen" ist. Bei dem
BHF-Beschluss vom 25.03.2010 (X
B 142/09) geht es um eine
beantragte "Aussetzung der
Vollziehung" - somit liegt noch
kein Urteil in einem
Hauptsacheverfahren vor, auf
welches sich Finanzverwaltung
oder Steuerzahler berufen
können.”
Vortrag Müller
Short-term
regulatory demands are leading
pension funds into damaging
cyclical behaviour, according to
Peter Hadasch,
head of the €780.6m corporate
Pensionskasse for Nestlé
Germany. Talk about tighter
investment caps for risk assets
like equities and alternatives
in the wake of the financial
crisis led to vociferous
opposition among German
institutional investors.
But Hadasch
thinks those critics were on the
wrong track. “Those who are
whining are not even using the
maximum allocations currently
allowed – what should really be
discussed is the review period,”
Hadasch told IPE. In fact,
stress tests imposed by the
financial regulator BaFin make
Pensionskassen suffer, he said,
as they force them to adopt
cyclical behaviour.
IPE
Die Pensionskassen und -fonds
in den OECD-Ländern haben ihre in der
Finanzkrise erlittenen Verluste noch nicht
wieder wettgemacht. Gemäss der internationalen
Organisation, der 31 entwickelte Länder mit
vergleichsweise hohem Pro-Kopf-Einkommen
angehören, haben die Anlagen der Vorsorgewerke
mit der im März 2009 einsetzenden Erholung der
Aktienmärkte per Ende vergangenen Jahres rund
1,5 Bio. $ an Marktwert gewonnen. Dies
entspricht einer Durchschnittsrendite der
Einrichtungen von 6,6%. Allerdings hätten die
Verluste der Pensionskassen und -fonds im
Aktien-Crash des Jahres 2008 3,5 Bio. $
betragen, schreibt die
NZZ.
OECD Pension Markets 2010/7
For
the fiscal year ending June 30,
CalPERS disclosed an overall
gain of 11.4%. The pension
credited a handful of reasons
for the up-tick, including
stabilization in the financial
markets and an increase in
market liquidity. The pension’s
investments in the alternatives
space, namely private equity and
hedge funds, performed well.
The value of
CalPERS’ private equity
investments jumped a whopping
30.9% from the previous year.
Private equity is part of the
pension’s Alternative Investment
Management (AIM) program, which,
for the period ended March 31,
had a market value of $27
billion. AIM’s investments
comprised 12.8% of CalPERS’
overall investments.
Hedge fund
performance is part of CalPERS’
Risk Managed Absolute Return
Strategies (RMARS), which
returned 16.2% for the year as
of March 31. The RMARS program
was valued at $5.3 billion.
Hedgefund Net
/
Calpers Press
Release
Veranstaltungen
- 31. August, Bern
Aon Consulting
Aon BVG-Info
- 1. September, Zürich
Aon Consulting
Aon BVG-Info
- 7. September, Fribourg
VPS Verlag
25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse (franz.).
Infos
- 8. September
Elips
Informations-Apéro *2: Lebensversicherung zwischen
Tradition und Neu-Gier.
Infos
- 10. September, Zürich
Mercer
Mercer Investment Symposium,
Infos
Ausbildung
- 16. - 18. August, Ermatingen
KGP Seminare
1. Seminar.
Info und Anmeldung
- 18. - 20. August, Ermatingen
KGP-Seminare
2. Seminar, Ermatingen,
Info und Anmeldung
- 19. August, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Fachkurs Kapitalanlagen. 6x1 Tag.
Info
- 20. August, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Fachkurs Versicherungstechnik. 6x1 Tag.
Info
- 27. August/3. September, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Grundausbildung Stiftungsrat (1).
Info
- 7./14. September, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Grundausbildung eidg. Sozialversicherungen.
Info
- 19. Oktober, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Tagesseminar zur Aktualisierung (3).
Info
- 22./29. Oktober, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Grundausbildung Stiftungsrat (1).
Info
- 5./9. November, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Basisseminar berufliche Vorsorge.
Info
- 6. - 8. September, Ermatingen
KGP-Seminare
3. Seminar,
Info und Anmeldung
- 8. - 10. September
KGP-Seminare
4. Seminar,
Info und Anmeldung
- 24. November, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Governance Check für Stiftungsräte und
Geschäftsführer.
Info
- 2./3. Dezember, Unterägeri
Fachschule für Personalvorsorge
Führungsaufgaben und Verantworltichkeiten der
Stiftungsräte.
Info
Impressum
Herausgeber:
Vorsorgeforum -
www.vorsorgeforum.ch
Redaktion:
Peter Wirth,
E-Mail
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