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      Nr.
171 / 07. Juni 2010           

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                           Die Schlagzeilen
asip Der ASIP hat an seiner Mitgliederversammlung Rückblick gehalten auf ein ausserordentlich ereignisreiches und vielfach schwieriges Jahr für die 2. Säule.  
Doris Bianchi Die Nachfolge von Colette Nova beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund für den Bereich Sozialversicherungen und 2. Säule wird Doris Bianchi antreten.
 
  Bei der Gemini Sammelstiftung ist es nach mehrjährigen Auseinandersetzungen nun doch zu einem Vergleich gekommen.  
Durchschnittliche Lebensdauer - Geburtsjahrgänge 1900 bis 2030 Das Bundesamt für Statistik hat die Entwicklung der Sterblichkeit für die Jahre 1900 bis 2008 analysiert und neue Generationensterbetafeln publiziert.  

 

 

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Der soziale Partner schafft

An der Mitgliederversammlung des Vorsorgeforums diskutierten Vertreter von Gewerkschaftsbund und Arbeitgeberverband das Thema "Sozialpartnerschaft". Nach der teilweise rüden Auseinandersetzung um den Umwandlungssatz drängt sich in der Tat die Frage auf, ob dieselbe noch funktioniert. Sowohl Colette Nova (kurz vor ihrem Wechsel in das BSV) wie auch Roland A. Müller (Arbeitgeber) gaben sich betont zuversichtlich. Es gebe viele gemeinsame Positionen auch auf höchster Ebene und in den Vorsorgeeinrichtungen lasse nichts darauf schliessen, dass die Zusammenarbeit in den Stiftungsräten Schaden genommen habe.

Man hört es gerne und hofft, dass es auch wirklich zutrifft. Indes: Die zunehmende Ideologisierung auf Arbeitnehmerseite ist unübersehbar und die Bereitschaft, Entscheide mitzutragen die wehtun, offenbar nicht sehr gross. Wird im Parlament von linken Forderungen abgewichen, wird gleich mit dem Referendum gedroht.

Auch stellt man sich die Frage, ob der Gewerkschaftsbund überhaupt noch mit Überzeugung hinter der 2. Säule steht? Die Exponenten der Unia sicherlich nicht. Rita Schiavi will sie massiv reduzieren und dafür die AHV ausbauen. Zu diesem Punkt entwickelte Nova einen zumindest auf den ersten Blick recht überraschende Überlegung: Die massive Ablehnung einer Senkung des Umwandlungssatzes habe deutlich gemacht, wie sehr die Versicherten an ihrer 2. Säule hängen und deshalb auch äusserst sensibel auf Kürzungen reagierten. Im Grunde sei damit das System gestärkt worden.

Eigentlich haben wir das alle nicht so empfunden. Aber Trost wirkt allemal tröstend. Und um unsere Zweifel endgültig zu zerstreuen liess Nova durchblicken, dass vor der Abstimmung bei der Unia noch weit extremere Positionen vertreten worden seien. Da können wir doch nur hoffen, dass auch künftige Abstimmungen so massiv verloren gehen.

Peter Wirth E-Mail


 

PKBS wieder bei über 90 Prozent

bs-2Mit einer Jahresperformance von +10.4% auf dem Gesamtvermögen erzielte die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) im Jahr 2009 eines der besten Ergebnisse ihrer Geschichte. Der Deckungsgrad stieg um 5.4% auf 91%. Zusammen mit den ergriffenen Sanierungsmassnahmen wird das finanzielle Gleichgewicht wieder hergestellt, heisst es in einer Mitteilung der Pensionskasse Basel-Stadt.

Die Deckungslücke beträgt gesamthaft CHF 896 Mio. (Vorjahr 1.38 Mia.). Davon entfallen auf den Bereich Staat CHF 721 Mio. (Vorjahr 1.12 Mia.) mit einem Deckungsgrad von 90.8% (Vorjahr 85.4%). Der Saldo der Unter- und Überdeckungen der angeschlossenen Institutionen beträgt CHF 174 Mio. (Vorjahr 262 Mio.). Der Deckungsgrad der angeschlossenen Institutionen beträgt im gewichteten Durchschnitt 92.2% (Vorjahr 86.8%).

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ZH-Regierung billigt Stellungnahme zum UWS 

Im Kanton Zürich beschäftigte die abgelehnte Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge noch einmal die Verwaltung. Zwei Kantonsrätinnen hatten sich beschwert, dass der Chef der Zürcher Beamtenversicherungskasse (BVK), Thomas Schönbächler, im BVK-Organ «Kontext» die Ja-Parole für den Urnengang vom7. März 2010 publiziert hatte. In seiner Antwort auf eine Anfrage erklärt der Regierungsrat nun, dass Schönbächlers Stellungnahme nachvollziehbar und im langfristigen Interesse der Versicherten gewesen sei. Seine Äusserungen seien sachlich begründet gewesen und hätten die Pflicht zur objektiven behördlichen Stellungnahme nicht verletzt, schreibt die NZZ.

Ethos und Proxinvest beschliessen Zusammenarbeit

ethosDie Ethos Stiftung in Genf und die Gesellschaft Proxinvest in Paris arbeiten künftig verstärkt zusammen und vereinen ihre Erfahrung im Bereich der Abstimmungsberatung für Investoren. Zu diesem Zweck hat Ethos eine Beteiligung von zwanzig Prozent am Aktienkapital von Proxinvest erworben. Das Zusammengehen erlaubt den beiden Institutionen, ihre Marktposition im Bereich der Analyse der Generalversammlungs-Traktandenlisten kotierter Aktiengesellschaften auf dem schweizerischen und dem französischen Markt zu verstärken.

Ethos

Gemini gibt Direktbesitz an Immobilien ab

Die Gemini Sammelstiftung überträgt ihr Portfolio an direkten Immobilienanlagen im Umfang von rund CHF 51 Millionen rückwirkend per 1. Januar 2010 in Form einer Sacheinlage an die Pensimo Anlagestiftung in Zürich. Gemini zeichnet mit der Transaktion im gleichen Umfang Anteilscheine. Die Organisation und Durchführung der Sacheinlage erfolgte durch Avadis, welche Gemini verwaltet. 

Mitteilung Avadis

US pension fund eyes commodity investments

The US’s second-biggest public pension fund is poised to make its first investment in commodities as a hedge against the risk of rising inflation, in the latest sign of growing investor appetite for raw materials. The proposal by the California State Teachers’ Retirement System comes as US federal commodities regulators explore whether to impose limits on institutional investors’ exposure to raw material markets.

FT: Passive funds are tops with UK pensions

UK pension funds show no sign of losing interest in passive investment as an FTfm survey found passive and fixed income investment managers the big winners in 2009.

Financial Times
 

IAS 19 Proposals to Increase The Reported Cost of Pensions

The International Accounting Standards Board (IASB) exposure draft of changes to the accounting standard IAS 19 attempts to increase the consistency of pensions accounting between companies. The changes are the outcome of IASB’s scaled-back ‘phase 1’ review which is intended to improve the consistency in how the standard is applied. Many companies reporting under IAS 19 could see an increase in both the annual pensions cost recognised in profit and loss and the pension liability shown on the balance sheet.

Towers Watson /IAS
 

Vera Kupper verlässt PKZH

imageVera Kupper Staub verlässt auf Ende 2010 die Pensionskasse der Stadt Zürich (PKZH). Kupper ist stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsleitung und Leiterin des Anlagebereichs. Über die Neubesetzung ihrer Position wird der Stiftungsrat der Stadtzürcher Pensionskasse befinden.

PKZH

Gemini Sammelstiftung: Vergleich

Die Gemini-Sammelstiftung und das BSV haben parallel Medienmitteilungen zum Vergleich zwischen der Gemini Sammelstiftung und ihren früheren Führungsverantwortlichen – Carl Hebling und Oskar Leutwyler – publiziert. Die Auseinandersetzung hat beinahe auf den Tag genau drei Jahre gedauert und für alle Beteiligten und die Berufliche Vorsorge generell eine unerfreuliche Belastung bedeutet. Im Kern ging es um den Anspruch auf die Mittel, welche in die Gemini Personalvorsorge AG als Broker-, Betreuungs- und Administrationsentschädigungen geflossen waren und insgesamt 6,3 Mio. Franken ausmachen. Sowohl Hebling und Leutwyler als auch die Gemini haben ihren Anspruch darauf angemeldet. Das BSV hat zur Klärung den Basler Anwalt Christoph Degen mit einer Expertise beauftragt, deren Fazit gemäss BSV lautet, dass die Mittel der Gemini zuzuführen seien.

In den vergangenen Wochen war verschiedentlich mit dem unmittelbar bevorstehenden Abschluss des Vergleichs gerechnet worden. Offenbar war zwischen den Anwälten der beiden Parteien eine Vereinbarung aber nur schwer zu erreichen. Positiv ist, dass es nach den langwierigen Auseinandersetzungen nun doch zu einem Vergleich gekommen ist und ein Prozess hat vermieden werden können.

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Klagen gegen die UBS:  Bund soll Prozessrisiko tragen

Die Geschäftsprüfungskommissionen von National- und Ständerat haben in ihrem Bericht zur UBS-Rettung zahlreiche Empfehlungen formuliert. Um die Rolle der UBS in der ganzen Geschichte zu klären, schlagen die GPK-Mitglieder vor, dass «die Eidgenossenschaft beziehungsweise Organe des Bundes mit einer eigenen Rechtspersönlichkeit als Aktionäre oder andere Aktionärsgruppen in die Lage versetzt werden, straf- beziehungsweise zivilrechtliche Schritte gegen die verantwortlichen Verwaltungsräte, die Mitglieder der Konzernleitung und allenfalls die Revisionsstelle in die Wege zu leiten». Die Eidgenossenschaft würde im Falle einer Klage das Prozessrisiko und die Verfahrenskosten tragen. «Das grosse öffentliche Interesse an einer Aufarbeitung, rechtfertigt dies», erklärte CVP-Nationalrat und GPK-Mitglied Ruedi Lustenberger (LU) gestern diese Empfehlung. Laut dem Politiker «könnte zum Beispiel die Publica eine Klage deponieren», schreibt die Berner Zeitung.

Bericht GPK

Strafuntersuchung gegen Kadermitglied der Zürcher BKV

Ein Kadermitglied der Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK) soll sich unrechtmässig bereichert haben. Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich hat ein Strafverfahren wegen Korruptionsvorwürfen eingeleitet, wie die Oberstaatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.

Der Angeschuldigte wurde am 26. Mai verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Es bestehe der Verdacht, dass er aus seiner amtlichen Tätigkeit privat unrechtmässig Nutzen gezogen hat. Der Umfang sei noch unklar.

Die Staatsanwaltschaft stützt sich bei ihren Ermittlungen auf einen Hinweis aus der Finanzdirektion. Derzeit werden gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich umfangreiche Unterlagen ausgewertet und Befragungen durchgeführt. Es gelte die Unschuldsvermutung, schreibt die Oberstaatsanwaltschaft.

NZZ / Tages-Anzeiger
 

BfS: Generationensterbetafeln 2010

Durchschnittliche Lebensdauer - Geburtsjahrgänge 1900 bis 2030

Eine neue Studie des Bundesamtes für Statistik analysiert die Sterblichkeit der Geburtsjahrgänge 1900 bis 2030 auf der Basis der beobachteten Daten der Jahre 1900-2008 und eines für die Schweiz entwickelten mathematischen Modells bis zum Jahr 2030.

Mit einer Zunahme der durchschnittlichen Lebensdauer von rund einem Jahr alle drei Jahre ist die Sterblichkeit im Verlauf des letzten Jahrhunderts deutlich zurückgegangen. Die Frauen bleiben die unbestrittenen Rekordhalterinnen im Bezug auf die Langlebigkeit. Doch dieser Vorsprung der Frauen von rund 4 Jahren für den Geburtsjahrgang 2008 zeigt im Laufe der Generationen eine abnehmende Tendenz. Die Männer holen ihren Rückstand allmählich auf, so dass ihr Gewinn an Lebensjahren bereits seit über vierzig Geburtsjahrgängen jenen der Frauen übersteigt.

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Europas Bürger müssen länger arbeiten

Renteneintrittsalter: Europas Bürger müssen länger arbeitenDer demographische Wandel zwingt immer mehr EU-Staaten, das Renteneintrittsalter anzuheben. In Deutschland ist schon jetzt gesetzlich festgelegt, dass das Renteneintrittsalter schrittweise bis 2029 auf 67 Jahre steigt. Ob das genügt? Nach Überlegungen der EU könnte das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre steigen, schreibt die FAZ.

Das Diskussionsdokument („Grünbuch“) der EU, das Ende Juni erwartet wird, soll weder konkrete Vorschläge noch Empfehlungen enthalten. Es stehe aber außer Zweifel, dass die Menschen künftig mehr Zeit im Berufsleben verbringen müssten, wenn die sozialen Sicherungssysteme finanzierbar bleiben sollten, hieß es am Freitag in der Kommission. Die Zuständigkeit für die sozialen Sicherung liege nicht bei der Gemeinschaft, sondern in den Mitgliedstaaten. Allerdings sei die Rentenpolitik ein wichtiger Baustein für die Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft.

FAZ

 


 

iPhone-App von Aon zum BVG-Geburtstag

“Zum 25. Geburtstag des BVG beschenkt Aon Consulting die HR- und Personalvorsorge-Community mit der ersten BVG-iPhone App”, heisst es in einer Mitteilung des Beratungs-Büros. Eine “Innovation und ein Mehrwert für alle, die schnell und präzis Zugriff auf die Kennzahlen der Sozialversicherung und der beruflichen Vorsorge haben wollen”, wie Aon schreibt. Die kostenlose App enthält über 20 Masszahlen pro Jahr mit allen Werten ab 1985. Die App gibt es in vier Sprachen. Ein jährliches Update hält die Zahlen auf dem neusten Stand “für die nächsten 25 Jahre”, wie Aon verspricht.

Aon Consulting


 

Mehr Flexibilität bei der Pensionierung

Gleitende Ruhestandslösungen bringen Bewegung in die berufliche Versorge. Bei den BVG-Lösungen der Axa Winterthur können sich die Arbeitnehmer in 20-Prozent-Schritten pensionieren lassen, schreibt Kurt Speck in der Schweizer Versicherung.

Schweizer Versicherung
 

IV-Statistik Dezember 2009

imageDie Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) richtete 2009 an insgesamt 460'000 Personen Leistungen aus. Den grössten Ausgabenteil bildeten die Renten mit 6.1 Mia. Franken. Die Eingliederungsmassnahmen schlugen mit 1.4 Mia. Franken zu Buche. Diese und viele weitere Informationen liefert die neue Ausgabe der IV-Statistik. Sie besteht aus Text- und Tabellenteil und gibt einen deskriptiven Überblick über die verschiedenen Leistungsbereiche der IV. Der Schwerpunkt liegt auf der Struktur der Leistungsbezüger.

IV Statistik

China National Pension Fund Adviser Plans Hedge Fund

A senior adviser to China’s $130 billion state pension pool and a former Asia prime brokerage head at Morgan Stanley are teaming up to start a China-focused hedge fund in September.

Businessweek

Veranstaltungen

  • 17. Juni, Basel
    VPS Verlag
    25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse.
    Info
  • 29. Juni, Luzern
    VPS Verlag
    25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse.
    Info
  • 1. Juli, Bern
    AWP Soziale Sicherheit
    37. AWP-Tagung - 25 Jahre BVG.
    Infos
  • 31. August, Bern
    Aon Consulting
    Aon BVG-Info
  • 1. September, Zürich
    Aon Consulting
    Aon BVG-Info
  • 7. September, Fribourg
    VPS Verlag
    25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse (franz.).
    Infos
  • 22. September, Zürich
    Financial Times / spn
    3rd Annual Swiss Leadership of Pensions Summit

Ausbildung

  • 8. Juni, Zürich
    Kammer der Pensionskassen-Experten
    Weiterbildungsveranstaltung "Finanzmathematik" und "Immobilienbewertung",
    Webiste
  • 9. Juni, Zürich
    Mercer
    Mercer BVG-Seminar 2010: Aus- und Weiterbildung in der Beruflichen Vorsorge.
    Flyer
  • 10 juin, Lausanne
    Chambre suisse des actuaires-conseils
    Journée de formation "Mathématiques financières" et "Evaluation immobilière",
    Internet
  • 4./11. Juni, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Grundausbildung Stiftungsrat (1).
    Info
  • 10./17. Juni
    Fachschule für Personalvorsorge
    Leistungen und Koordination in der beruflichen Vorsorge.
    Info
  • 24. Juni, Zürich
    Credit Suisse
    Brush up-Tag für Stiftungsräte.
    Infos und Anmeldung
  • 24./25. Juni, Unterägeri
    Fachschule für Personalvorsorge
    Führungsaufgaben und Verantwortlichkeiten der Stiftungsräte (2).
    Info
  • 1. Juli, Olten
    ASIP
    Aus- und Weiterbildung für Stiftungsräte, Aktualisierung.
    Info
  • 16. - 18. August, Ermatingen
    KGP Seminare
    1. Seminar.
    Info und Anmeldung
  • 18. - 20. August, Ermatingen
    KGP-Seminare
    2. Seminar, Ermatingen,
    Info und Anmeldung
 

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