ASIP Mitgliederversammlung: Sammlung
der Kräfte
Die Wahlgeschäfte verliefen diskussionslos. Es waren zwei Rücktritte zu verzeichnen. Mit vier Neuwahlen - Pierluigi Balestra (Tessiner Spitalpersonal), Werner Hertzog (Publica), Olivier Sandoz (Entreprises Romandes) und Martin Wagner (Nestlé) wurde die Maximalzahl von 20 Vorstands-Mitgliedern erreicht. Dabei galt es, wie von Ryter ausgeführt wurde, alle Aspekte zu berücksichtigen. Die Landesgegenden ebenso wie die Sprachen, die Formen von Vorsorgeeinrichtungen, die Branchen und die Aktivitäten der Kandidaten. Man fühlt sich fast an eine Bundesratswahl erinnert. Zur Wiederwahl für das Präsidium hatte sich auch Christoph Ryter zu stellen. Die Einstimmigkeit der Wahl unterstrich seinen unangefochtenen Anspruch auf das Amt.
SonntagsZeitung: Profond darf nicht zügeln
Erich Peter, Chef des Zürcher Amts sagt: «Eine Sitzverlegung bedarf der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde, welche grundsätzlich nur dann erteilt wird, wenn keine offenen Geschäfte mehr bestehen. Daraus ist laut SonntagsZeitung zu schliessen, dass Auflagen des Amts noch nicht umgesetzt worden sind. Sie könnten in Zusammenhang stehen mit der Unterdeckung von 82 Prozent, in die Profond 2008 geriet. Ende April 2010 lag der Deckungsgrad wieder bei fast 100 Prozent.
PKBS wieder bei über 90 Prozent
Die Deckungslücke beträgt gesamthaft CHF 896 Mio. (Vorjahr 1.38 Mia.). Davon entfallen auf den Bereich Staat CHF 721 Mio. (Vorjahr 1.12 Mia.) mit einem Deckungsgrad von 90.8% (Vorjahr 85.4%). Der Saldo der Unter- und Überdeckungen der angeschlossenen Institutionen beträgt CHF 174 Mio. (Vorjahr 262 Mio.). Der Deckungsgrad der angeschlossenen Institutionen beträgt im gewichteten Durchschnitt 92.2% (Vorjahr 86.8%).

ZH-Regierung billigt Stellungnahme zum UWS
NZZ: Rundum
betreute Pensionskassen
Beim «Fiduciary Management» kommt all dies aus der Hand eines Finanzdienstleisters. Dies soll die Qualität der Vermögensverwaltung verbessern und diese professioneller und effizienter machen. Ein Repräsentant der Gesellschaft Van Nunen & Partners erklärte an dem Anlass, beim traditionellen Vermögensverwaltungsmodell, das auch die Schweizer Pensionskassenpraktizieren, seien die Zuständigkeiten zwischen Aktuaren, Vermögensverwaltern und Beratern unklar verteilt. In den Niederlanden hätten sich die meisten Vorsorgewerke für «Fiduciary Management» entschieden. Ende 2009 seien 77% der niederländischen Altersvorsorgegelder nach dieser Art verwaltet worden.
Ethos und Proxinvest beschliessen Zusammenarbeit
Gemini gibt Direktbesitz an Immobilien ab
US pension fund eyes commodity investments
FT: Passive funds are tops with UK pensions

Parlamentarische Initiative Hutter: BVG-Einkäufe von Selbstständigerwerbenden
Parl. Initiative – Indirekter Gegenvorschlag zur Minder-Initiative
Das Obligationenrecht (OR), das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG), das Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) und evtl. das Strafgesetzbuch (StGB) sind in denjenigen Bestimmungen, die Gegenstand der Volksinitiative (Minder-Initiative) sind, zu revidieren.
Die Revision hat sich an den Forderungen dieser Initiative und am direkten Gegenentwurf des Nationalrates zu orientieren. Diese eingeschränkte Revision hat zum Ziel, als indirekter Gegenvorschlag auf Gesetzesstufe, einen Rückzug der Minder-Initiative, welche auch Details auf Verfassungsstufe regelt, zu ermöglichen.
Bezüglich BVG heisst es in Pkt. 4: Transparenz und Ermittlung des Aktionärswillens mit Bezug auf die institutionelle Stimmrechtsvertretung, elektronische Fernabstimmungen und die Stimmabgabe durch öffentliche Vorsorgeinrichtungen an der Generalversammlung sind zu gewährleisten.
Interpellation “Wie weiter mit den Sozialversicherungen?”- Antwort des Bundesrates
In der Antwort des Bundesrates vom 19.5.2010 steht u.a.: “Der Stillstand und die Verzögerungen bei mehreren Revisionsvorhaben beunruhigen auch den Bundesrat. Seine Anträge an das Parlament tragen den Ergebnissen der Anhörung der interessierten Kreise grundsätzlich bereits Rechnung. Allerdings ist es Sache des Gesetzgebers, einen Konsens zu erlangen oder zumindest für mehrheitsfähige Gesetzesvorlagen zu sorgen. Geht es dann darum, die auf dieser Grundlage gefällten Entscheide zu verfechten, zählt der Bundesrat auf die Parlamentarierinnen und Parlamentarier, auf die Arbeit der Parteien und auf die Verantwortung der anderen Akteure innerhalb des demokratischen Prozesses.”
IAS 19 Proposals to Increase The Reported Cost of Pensions
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SGB: Doris Bianchi folgt auf Colette Nova
Der
Vorstand des Schweizerischen
Gewerkschaftsbundes (SGB) hat
Doris Bianchi
zur Verantwortlichen für den
Sozialversicherungsbereich
gewählt. Die 35jährige
promovierte Juristin übernimmt
das Dossier von Colette
Nova. Diese wird
Vizedirektorin im Bundesamt für
Sozialversicherungen. Doris
Bianchi arbeitet seit 2005 als
Zentralsekretärin für den SGB.
Sie betreut das Dossier
Arbeitsrecht und
Arbeitssicherheit. Sie wird ihre
Erfahrung in den Bereich der
Altersvorsorge sowie der
Invaliden- und
Unfallversicherung einbringen.
Die verheiratete Doris Bianchi ist Mutter eines Sohnes und wohnt in Bern. Bald wird sie zum zweiten Mal Mutter, wie der SGB schreibt. Wegen des bevorstehenden Mutterschaftsurlaubs nimmt sie die neue Funktion erst Anfangs 2011 auf. Bis dann ist SGB-Sekretariatsleiter Rolf Zimmermann für das Dossier Sozialversicherungen verantwortlich.
Gemini Sammelstiftung: Vergleich
In den vergangenen Wochen war verschiedentlich mit dem unmittelbar bevorstehenden Abschluss des Vergleichs gerechnet worden. Offenbar war zwischen den Anwälten der beiden Parteien eine Vereinbarung aber nur schwer zu erreichen. Positiv ist, dass es nach den langwierigen Auseinandersetzungen nun doch zu einem Vergleich gekommen ist und ein Prozess hat vermieden werden können.
St.Gallen: Kein Erfolgshonorar für Vermögensverwaltung
Das Bundesverwaltungsgericht hatte vor wenigen Wochen eine Beschwerde des St. Galler Staatspersonals gutgeheissen und den Kanton verpflichtet, die Honorare zurückzuerstatten. Die Bezüge seien rechtswidrig gewesen - zwar nicht grundsätzlich, doch der Kanton dürfe Anlagegewinne der Versicherungskasse des Staatspersonals nur bis zur Deckung der Verwaltungskosten abschöpfen.
«Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts weist Widersprüchlichkeiten auf», begründet die St. Galler Regierung ihren Schritt. Es entziehe dem Kanton insbesondere auch die Grundlage, Erfolgshonorare für die Verwaltung der Vermögen der Gebäudeversicherungsanstalt zu erheben.
Die St. Galler Konferenz der Personalverbände spricht von 30 bis 40 Millionen Franken, die seit 1999 von der Regierung vereinnahmt worden seien. Dieser Betrag sei zu hoch gegriffen, meint die Regierung und weist daraufhin, dass das Reglement 2006 abgeändert wurde.
Klagen gegen die UBS: Bund soll Prozessrisiko tragen
Strafuntersuchung gegen Kadermitglied der Zürcher BKV
Der Angeschuldigte wurde am 26. Mai verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Es bestehe der Verdacht, dass er aus seiner amtlichen Tätigkeit privat unrechtmässig Nutzen gezogen hat. Der Umfang sei noch unklar.
Die Staatsanwaltschaft stützt sich bei ihren Ermittlungen auf einen Hinweis aus der Finanzdirektion. Derzeit werden gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich umfangreiche Unterlagen ausgewertet und Befragungen durchgeführt. Es gelte die Unschuldsvermutung, schreibt die Oberstaatsanwaltschaft.

BfS: Generationensterbetafeln 2010

Eine neue Studie des Bundesamtes für Statistik analysiert die Sterblichkeit der Geburtsjahrgänge 1900 bis 2030 auf der Basis der beobachteten Daten der Jahre 1900-2008 und eines für die Schweiz entwickelten mathematischen Modells bis zum Jahr 2030.
Mit einer Zunahme der durchschnittlichen Lebensdauer von rund einem Jahr alle drei Jahre ist die Sterblichkeit im Verlauf des letzten Jahrhunderts deutlich zurückgegangen. Die Frauen bleiben die unbestrittenen Rekordhalterinnen im Bezug auf die Langlebigkeit. Doch dieser Vorsprung der Frauen von rund 4 Jahren für den Geburtsjahrgang 2008 zeigt im Laufe der Generationen eine abnehmende Tendenz. Die Männer holen ihren Rückstand allmählich auf, so dass ihr Gewinn an Lebensjahren bereits seit über vierzig Geburtsjahrgängen jenen der Frauen übersteigt.
Europas Bürger müssen länger arbeiten
Der
demographische Wandel zwingt immer mehr
EU-Staaten, das Renteneintrittsalter anzuheben.
In Deutschland ist schon jetzt gesetzlich
festgelegt, dass das Renteneintrittsalter
schrittweise bis 2029 auf 67 Jahre steigt. Ob
das genügt? Nach Überlegungen der EU könnte das
Renteneintrittsalter auf 70 Jahre steigen,
schreibt die FAZ.Das Diskussionsdokument („Grünbuch“) der EU, das Ende Juni erwartet wird, soll weder konkrete Vorschläge noch Empfehlungen enthalten. Es stehe aber außer Zweifel, dass die Menschen künftig mehr Zeit im Berufsleben verbringen müssten, wenn die sozialen Sicherungssysteme finanzierbar bleiben sollten, hieß es am Freitag in der Kommission. Die Zuständigkeit für die sozialen Sicherung liege nicht bei der Gemeinschaft, sondern in den Mitgliedstaaten. Allerdings sei die Rentenpolitik ein wichtiger Baustein für die Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft.
“Zum 25. Geburtstag des BVG beschenkt Aon Consulting die HR- und Personalvorsorge-Community mit der ersten BVG-iPhone App”, heisst es in einer Mitteilung des Beratungs-Büros. Eine “Innovation und ein Mehrwert für alle, die schnell und präzis Zugriff auf die Kennzahlen der Sozialversicherung und der beruflichen Vorsorge haben wollen”, wie Aon schreibt. Die kostenlose App enthält über 20 Masszahlen pro Jahr mit allen Werten ab 1985. Die App gibt es in vier Sprachen. Ein jährliches Update hält die Zahlen auf dem neusten Stand “für die nächsten 25 Jahre”, wie Aon verspricht.
Mehr Flexibilität bei der Pensionierung

AHV-Statistik Dezember 2009
Die Ausgaben der Altersversicherung beliefen sich im Jahr 2009 auf 35.8 Mrd. Franken. Die Renten machten mit 34.9 Mrd. Franken den Hauptteil der Leistungen aus. Weitere Ausgaben waren die Hilflosenentschädigungen (467 Mio. Franken) und die Beiträge an Hilfsorganisationen für betagte Menschen (102 Mio.). Zur Finanzierung haben die beitragspflichtigen Einkommen 27.3 Mrd. Franken oder 68.8 % der gesamten Einnahmen (39.7 Mia. Franken) beigetragen. Der Bund als zweite bedeutende Finanzierungsquelle hat 7 Mrd. Franken (17.8 %) überwiesen. Der Anteil am Mehrwertsteuerprozent zu Gunsten der AHV hat einen Betrag von 2.1 Mrd, Fanken (5.4 %) erbracht. Die neue AHV-Statistik gibt weitere Auskünfte über diese Zahlen und geht insbesondere auf die Struktur der Renten-Bezüger nach verschiedenen Kriterien ein.
IV-Statistik Dezember 2009

Wie hoch kann das Rücktrittsalter gehen?
EU-Kommission klagt gegen Deutschland wegen Pensionsfonds
D: Beamtenpensionen sprengen die Haushalte
Towers Watson: Europe Matters (more than you might think)
China National Pension Fund Adviser Plans Hedge Fund


Veranstaltungen
- 17. Juni, Basel
VPS Verlag
25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse. Info - 29. Juni, Luzern
VPS Verlag
25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse. Info - 1. Juli, Bern
AWP Soziale Sicherheit
37. AWP-Tagung - 25 Jahre BVG. Infos - 31. August, Bern
Aon Consulting
Aon BVG-Info - 1. September, Zürich
Aon Consulting
Aon BVG-Info - 7. September, Fribourg
VPS Verlag
25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse (franz.). Infos - 22. September, Zürich
Financial Times / spn
3rd Annual Swiss Leadership of Pensions Summit
Ausbildung
- 8. Juni, Zürich
Kammer der Pensionskassen-Experten
Weiterbildungsveranstaltung "Finanzmathematik" und "Immobilienbewertung", Webiste - 9. Juni, Zürich
Mercer
Mercer BVG-Seminar 2010: Aus- und Weiterbildung in der Beruflichen Vorsorge. Flyer - 10 juin, Lausanne
Chambre suisse des actuaires-conseils
Journée de formation "Mathématiques financières" et "Evaluation immobilière", Internet - 4./11. Juni, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Grundausbildung Stiftungsrat (1). Info - 10./17. Juni
Fachschule für Personalvorsorge
Leistungen und Koordination in der beruflichen Vorsorge. Info - 24. Juni, Zürich
Credit Suisse
Brush up-Tag für Stiftungsräte. Infos und Anmeldung - 24./25. Juni, Unterägeri
Fachschule für Personalvorsorge
Führungsaufgaben und Verantwortlichkeiten der Stiftungsräte (2). Info - 1. Juli, Olten
ASIP
Aus- und Weiterbildung für Stiftungsräte, Aktualisierung. Info - 16. - 18. August, Ermatingen
KGP Seminare
1. Seminar. Info und Anmeldung - 18. - 20. August, Ermatingen
KGP-Seminare
2. Seminar, Ermatingen, Info und Anmeldung












