Swisscanto PK-Umfrage: Versicherungstechnische Fragen
Othmar Simeon, Leiter der Swisscanto
Vorsorgeberatung, kommentiert die Ergebnisse über
Verwaltungskosten und die Aufwendungen für den
Pensionskassen-Experten, die Kontrollstelle und die Aufsicht. Er
geht auch ein auf die mit der Abstimmung über den
Umwandlungssatz verbundenen Konsequenzen und er stellt die
Frage, wer die Pensionierungsverluste tragen muss (leicht zu
beantworten!).
Unterlagen Referat Simeon / Swisscanto PK-Umfrage / Das Video auf der Website
Swisscanto PK-Umfrage: Anlagen und Performance
Ausführungen von Peter Bänziger, CIO Swisscanto Asset Management, zu Anlagefragen an der Präsentation der Ergebnisse der Swisscanto-Umfrage 2010 am 18. Mai in Zürich. Bänziger zeigt die bemerkenswerte Stabilität der strategischen Ausrichtung der schweizerischen Pensionskassen auf. Er macht aber auch klar, dass trotz der guten Performance im Jahr 2009 die Kassen weiterhin nicht über ausreichende Schwankungsreserven verfügen und die mittelfristigen Renditen nicht ausreichen, um die Leistungsziele zu erfüllen.
Unterlagen zum Referat Bänziger / Swisscanto PK-Studie / Das Video auf der Website
Start zum PK-Rating 2010
Der
«Tages-Anzeiger» führt
dieses Jahr zum fünften Mal einen
Pensionskassenvergleich, das PK-Rating,
durch. Ziel ist, den teilnehmenden
Vorsorgeeinrichtungen und ihren
Versicherten objektive Informationen für
die Bewertung und Einordnung der
Leistungen und Aufwendungen zu geben.
Die Kriterien und Fragestellungen wurden
in Zusammenarbeit mit dem
Beratungsunternehmen Mercer
entwickelt. Für die Auswertung und
journalistische Betreuung ist der
Tages-Anzeiger zuständig. Erneut wird
das PK-Rating auch in französischer
Sprache veröffentlicht.
Das PK-Rating will einen objektiven Vergleich der Leistungen von Pensionskassen ermöglichen. Angesichts der sehr unterschiedlichen Vorsorgepläne der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen ist das nicht einfach. Der Fragebogen wurde deshalb aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen und der zahlreichen Rückmeldungen der Teilnehmer nochmals überarbeitet. Die Veranstalter hoffen, dass damit die Vorbehalte ausgeräumt werden können.
Wie schon in den letzten Jahren werden drei Bereiche unterschieden: Leistung, Finanzierung und Performance. So können voneinander unabhängige Elemente isoliert betrachtet und zu bewertet werden. Für die Schlussbewertung werden die drei Bereiche kombiniert. Die Umfrage dauert bis 15. Juni.
Sicherheitsfonds: Geringste Leistungen seit 15 Jahren
Weiter zugenommen haben die Anfragen bei der Zentralstelle. Im 2009 wurden gut 23'000 Anfragen bearbeitet. Gut eingespielt haben sich schliesslich die Tätigkeiten als Verbindungsstelle zu den Mitgliedstaaten EU und der EFTA. Seit dem 1. Juni 2007 wurde bei 7'805 Personen für die Barauszahlung der Vorsorgeguthaben die Versicherungsunterstellung im Ausreiseland abgeklärt.
Mitteilung Sicherheitsfonds / Jahresbericht
Viel Betrieb bei der Zentralstelle
Bei
einer
möglichen
Übereinstimmung
einer
Anfrage
und der
Kontomeldung
werden
der
Gesuchsteller
und die
kontoführende
Einrichtung
orientiert.
Diese
Parteien
regeln
anschliessend
die
Weiterleitung
des
Guthabens
nach den
gesetzlichen
Bestimmungen.
Bis Ende
Februar
2010 hat
die
Zentralstelle
für
69’202
Gesuchsteller
total
105’370
mögliche
Übereinstimmungen
von
Guthaben
aus
beruflicher
Vorsorge
lokalisieren
können.
Alle neu
eingereichten
Anfragen
werden
sofort
auf eine
vorhandene
Meldung
eines
Guthabens
überprüft.
Später
eintreffende
Kontomeldungen
für
solche
Anfragen
werden
durch
die
regelmässigen
Suchläufe
über den
ganzen
Datenbestand
abgedeckt.
Pro
Woche
werden
zurzeit
rund 440
neue
Anfragen
zu
Guthaben
aus
beruflicher
Vorsorge
eingereicht.
Der
Anteil
der
Anfragen,
bei
denen
ein
Konto
gemeldet
werden
kann,
liegt
bei gut
35%

Auch Basler Spitäler erwägen Austritt aus kant. Kasse
SF: “Euro-Krise bedroht Schweizer Altersvorsorge”
Lange Zeit galten Staatsanleihen als eine der sichersten Anlagemethoden. «ECO»-Recherchen zeigen: Bei Zurich Financial Services sind 22 Mrd. Franken in Staatsanleihen in Euro investiert, bei der Swiss Life sind es 18 Milliarden.
In einem Interview geht Prof. Janssen auf die damit allfälligen Gefahren ein.

Schweizer Pensionskassen mit gut 1 Milliarde in Griechenland engagiert
Swisscanto Fischer: Das Exposure in Staatsanleihen

Markante Erhöhung der BV-Beiträge für Arbeitslose
Der Bundesrat erhöht den Beitrag in der
beruflichen Vorsorge für Arbeitslose von
bisher 0,8% auf 2,5% des koordinierten
Tageslohnes. Dieser Beitrag wird je hälftig
von den arbeitslosen Personen und dem
Arbeitslosenversicherungsfonds getragen. Die
Erhöhung tritt per 1. Juni 2010 in Kraft.
Gemäss Verordnung über die obligatorische berufliche Vorsorge (BVG) von arbeitslosen Personen sind diese obligatorisch gegen die Risiken Invalidität und Tod versichert. Der Beitragssatz beträgt neu 2,5% des koordinierten Tageslohnes.
Der Beitragssatz im BVG für Arbeitslose hat in den letzten Jahren aufgrund der mangelnden Erfahrungen in diesem noch jungen Versicherungszweig mehrere Anpassungen erfahren. Dank der damaligen grossen Reserven konnte der Beitragssatz per 1.1.2008 letztmals von 1.1% auf 0.8% reduziert werden. Die heute beschlossene Beitragserhöhung ist nötig, um den Deckungsrad des BVG für Arbeitslose weiterhin über 100% zu halten.
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Hochschule Luzern: Weiterbildung für Vorsorgeexperten
Im MAS/DAS Pensionskassenmanagement wird unter anderem grundlegendes Wissen in Risk Management, Rechtsgrundlagen, Anlagevorschriften und Leistungserbringung in diversen Pflichtfeldern wie Alter, Tod und Invalidität vermittelt. Mit dem neuen Lehrgang will die Hochschule Luzern eine Lücke in der Bildungslandschaft schliessen. Zudem soll er eine Ergänzung zum bereits bestehenden MAS Social Insurance Management und ein Element des interdisziplinären Schwerpunktes Sozialversicherungen und gesellschaftliche Sicherheit bilden.
Die erste Stufe zum «Diploma of Advanced Studies (DAS)» dauert rund 16 Monate und vermittelt grundlegendes Wissen. In der darauf aufbauenden sechs- bis zwölfmonatigen zweiten Stufe zum «Master of Advanced Studies (MAS)» absolvieren die Studierenden einen auf ihre persönlichen Wissenslücken abgestimmten Zertifikatskurs und Integralseminare. Zudem beschäftigen sie sich in einer Masterarbeit mit einem konkreten Problem aus der Praxis der beruflichen Vorsorge.
Der Lehrgang ist ab sofort ausgeschrieben, der Pilotkurs startet am 21. März 2011. Weitere Informationen können unter ifz@hslu.ch angefordert oder auf www.hslu.ch/pensionskassen heruntergeladen werden.

Die Zunahmen der Lebenserwartung und die VE
Matthias Wiedmer, PK-Experte bei der Libera, beschreibt in Horizonte 36 die Auswirkungen der zunehmenden Lebenserwartungen auf die Vorsorgeeinrichtungen. Sein Fazit:
• Die Lebenserwartung nimmt
weiter zu, die Zunahme hat sich jedoch insgesamt
verlangsamt. Dabei ist insbesondere die
Entwicklung bei den über 60- jährigen Personen
von Bedeutung. Die Differenz in der
Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern
nimmt zudem ab.
• Als Faustregel gilt weiterhin, dass die
Lebenserwartung innerhalb von zehn Jahren um
knapp ein Jahr zunimmt.
• Die VE müssen aus diesem Grund die laufenden
Renten immer länger ausrichten. Aus Sicht der
VE ist deshalb das realistische Setzen der
Berechnungsparameter wie der Lebenserwartung und
des Umwandlungssatzes von hoher Bedeutung. Das
Vorsorgekapital der Rentner muss vorsichtig
bewertet und der Umwandlungssatz periodisch der
weiteren Zunahme der Lebenserwartung angepasst
werden.
• Aus Sicht der Versicherten führt dadurch die
weitere Zunahme der Lebenserwartung langfristig
zu einem sinkenden Leistungsniveau. Soll das
Leistungsniveau beibehalten werden, ist künftig
von erhöhten Beitragsbelastungen auszugehen.
IPE: Swiss funds shying from their core business
But Peter Zanella, head of retirement solutions Switzerland at Towers Watson, said the trend towards removing longevity risk among Swiss Pensionskassen would be compounded, predicting the current discount rate in the Swiss mandatory second pillar of 3-3.5% to come under pressure should the deflationary scenario continue. This would see liabilities increase by up to 15%, he said, and even if inflation returns, Pensionskassen would have to face the problem of financing pension indexations. “While earlier switches to defined contribution schemes were made to achieve more transparency, we can now see more and more switches with actual cuts in benefits,” Zanella said.
Swisscanto-Umfrage: Der Patient bedarf weiterer Schonung
Allerdings: die volle Risikofähigkeit wurde erst in Ausnahmefällen wieder erreicht. Sie liegt bei einem angenommenen Aktienanteil von rund 25 Prozent bei mindestens 115 Prozent Deckung. Angesichts der anhaltenden Volatilitäten auf den Märkten und der Unsicherheit über die weitere Entwicklung im Euroraum ist die Lage deshalb noch nicht wirklich geklärt.
An einer Präsentation in Zürich ging CEO Gérard Fischer auf statistische Probleme für die Umfrage und den PK-Monitor von Swisscanto ein. Er bemängelte, dass es offenbar unklar ist, wieviele Pensionskassen es in der Schweiz gibt. Peter Bänziger analysierte die Resultate bezüglich der Anlagen und Othmar Simeon erläuterten die technischen Aspekte. Er ging dabei auch auf die erstmals erhobenen Daten über die Kosten für Experten, Kontrollstelle und Aufsicht ein. Wir werden darauf zurückkommen.
An einem abschliessenden Panel-Gespräch unter Leitung von Reto Lipp wurden aktuelle Fragen erörtert.
PKRück mit Rekordergebnis
Die PKRück zielt darauf ab,
mittels Case Management, Frühintervention
und Abklärungen
bei Leistungsfällen den Schadenverlauf der
Kunden zu verbessern. Dies beeinflusst den
Risikoverlauf der PKRück positiv. Dank des
guten Schadenverlaufs kamen die
angeschlossenen Vorsorgeeinrichtungen in den
Genuss von Gutschriften, welche einer
nachträglichen Prämienreduktion von
insgesamt 22 (18) Prozent entsprechen.
Infolge der Zunahme des Jahresgewinns erhöhte sich auch das Eigenkapital der PKRück um 8,2 Prozent auf 33.0 Mio. Franken. Die Solvabilität der PKRück liegt mit 304 (Vorjahr 357) Prozent über dem geforderten Wert. Infolge des starken Neugeldzuflusses aus dem Versicherungsgeschäft konnten die Kapitalanlagen im Jahr 2009 um 22 Prozent auf 267.9 Mio. Franken gesteigert werden. Für das Gesamtportfolio wurde im Berichtsjahr eine Anlagerendite von 4,7 (0,1) Prozent erzielt.
Swiss Life: Kollektivgeschäft wächst wieder
Swiss Life Business Invest ist eine neue, teilautonome Lösung speziell für KMU, welche im Vergleich zu der klassischen Vollversicherung höhere Renditechancen verspricht. Swiss Life Prisma Invest kombiniert Mitspracherechte bei der Anlage der Vorsorgegelder mit höheren Renditechancen für Unternehmen ab zehn Mitarbeitenden.

Info Nr. 12 der Grenzgängerinformation
Steuerliche Behandlung einer Kapitalauszahlung in Deutschland
Mit Urteil vom 10. März 2010 (Az.: 14 K 4048/08) hat das Finanzgericht Baden-Württemberg entschieden, dass diese Einmalzahlung als Altersrente der ausschließlichen Besteuerung im Inland unterliegt und als Leistung einer gesetzlichen Rentenversicherung unter die sog. 'Sonstigen Einkünfte' nach Einkommensteuergesetz zu subsumieren ist. Bei der in der Schweiz obligatorischen „betrieblichen Vorsorge“ handelt es sich nach Ansicht des erkennenden Senats um keine betriebliche Altersversorgung, weil sie kraft Gesetzes eingerichtet wurde.
The Debt of Socrates
I
went down yesterday to the Piraeus with
Glaucon, that I might offer up my prayers to
the goddesses Brussels and Euro. There we
chanced to find among other companions
Polemarchus, who was sorely vexed.
Why the long face? I asked?

Veranstaltungen
- 26. Mai, Luzern
Institut für Rechtswissenschaft, Uni St.Gallen
Sozialversicherungsrechts-Tagung 2010, Infos - 28. Mai, Bern
ASIP
Mitgliederversammlung - 17. Juni, Basel
VPS Verlag
25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse. Info - 29. Juni, Luzern
VPS Verlag
25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse. Info - 1. Juli, Bern
AWP Soziale Sicherheit
37. AWP-Tagung - 25 Jahre BVG. Infos - 31. August, Bern
Aon Consulting
Aon BVG-Info - 1. September, Zürich
Aon Consulting
Aon BVG-Info - 7. September, Fribourg
VPS Verlag
25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse (franz.). Infos - 22. September, Zürich
Fiancial Times / spn
3rd Annual Swiss Leadership of Pensions Summit
Ausbildung
- 27. Mai, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Fachkurs Rechnungswesen. 6x1 Tag. Info - 8. Juni, Zürich
Kammer der Pensionskassen-Experten
Weiterbildungsveranstaltung "Finanzmathematik" und "Immobilienbewertung", Website - 9. Juni, Zürich
Mercer
Mercer BVG-Seminar 2010: Aus- und Weiterbildung in der Beruflichen Vorsorge. Flyer - 10 juin, Lausanne
Chambre suisse des actuaires-conseils
Journée de formation "Mathématiques financières" et "Evaluation immobilière", Internet - 4./11. Juni, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Grundausbildung Stiftungsrat (1). Info - 10./17. Juni
Fachschule für Personalvorsorge
Leistungen und Koordination in der beruflichen Vorsorge. Info - 24. Juni, Zürich
Credit Suisse
Brush up-Tag für Stiftungsräte. Infos und Anmeldung - 24./25. Juni, Unterägeri
Fachschule für Personalvorsorge
Führungsaufgaben und Verantwortlichkeiten der Stiftungsräte (2). Info - 1. Juli, Olten
ASIP
Aus- und Weiterbildung für Stiftungsräte, Aktualisierung. Info












