Weniger Ethos, mehr Analyse
"Ohrfeige für den UBS-Verwaltungsrat" hiess es
nach der denkwürdigen GV gleich mehrfach in den Schweizer
Zeitungen. Die verweigerte Décharge für das Jahr 2007 kam nicht
zuletzt dank dem Engagement der Ethos, ihrem Geschäftsführer
Dominique Biedermann und den angeschlossenen Pensionskassen
zustande. Biedermann will es aber nicht bei der Ohrfeige
belassen. Er verlangt, dass der VR rechtlich gegen Ospel und
Wuffli vorgehe. Es müsse reiner Tisch gemacht, ein vollständiger
Bruch mit der Vergangenheit herbei geführt werden.
Man muss nicht
unbedingt christlichen Werten anhängen, um Skepsis gegenüber
dieser Forderung von Ethos zu empfinden, die den
Beigeschmack eines Rachefeldzugs hat. Gemäss Einschätzung von
Juristen hätte eine Klage kaum Chancen. Aber sie würde zu
weiteren Schlagzeilen führen; zum Schaden der UBS. Das
liegt nicht im Interesse der Bank und auch nicht in dem ihrer
Aktionäre. Der einzige Nutzen wäre der Schaden, der damit
angerichtet wird (um eine Formulierung von Werner Meyer zu
verwenden, meinem Lehrer in Sachen Journalismus).
Ein entschiedenes
Vorgehen und harte Fragen an der GV wären 2006 angebracht
gewesen, als die Bank mit Volldampf auf den Abgrund zusteuerte.
Aber damals war die Ethos beschäftigt mit den zwar
schlagzeilenträchtigen, aber irrelevanten VR-Doppelmandaten an
den Spitzen von Nestlé und Novartis.
Die
Aktionärsdemokratie und die Governance der Pensionskassen wurde
mit der Ethos zum Thema. Das ist zu begrüssen. Aber die
Wahrnehmung der Aktionärsinteressen durch Vorsorgeeinrichtungen
darf nicht zum politisch motivierten Traktandum werden. Die
Ethos wandelt hier auf einem schmalen Grad. Im Vordergrund hat
das nüchterne Anlegerinteresse zu stehen. Politische Motive
mögen der persönlichen Befriedigung dienen, der 2. Säule haben
sie immer nur geschadet.
Peter Wirth
E-Mail


Zum 25 Jahre-Jubiläum des
BVG (zur Erinnerung: es
wurde am 1.1.1985 in Kraft
gesetzt) hat der ASIP eine
CD mit 25 Texten produziert.
Zu Wort kommen die drei
bisherigen ASIP-Präsidenten
(Walser, Ender,
Ryter), das BSV (Streit),
die Sozialpartner (Daum,
Nova), die Aufsicht
(Ruggli),
17 Vorstandsmitglieder sowie
der Direktor des ASIP (Konrad).
In den
Beiträgen werden Geschichte,
Bedeutung, Zukunft und
aktuelle Probleme der 2.
Säule auf verschiedenste
Weise und aus sehr
unterschiedlicher Sicht
thematisiert. Grundsätzlich
in Frage gestellt wird sie
von niemandem.
Sowohl der Gewerkschaftsbund wie
auch der Arbeitgeberverband haben sich kritisch
zur Vorlage des Bundesrates für eine Neuordnung
des Vorsorgeausgleichs bei Scheidung
ausgesprochen.
Der Gewerkschaftsbund
hält fest: “Wir befürworten grundsätzlich das
Prinzip, den Vorsorgeausgleich auch nach dem
Eintritt eines Vorsorgefalls vorzunehmen. Die im
Vorentwurf vorgeschlagene Regelung ist jedoch
einerseits unvollständig und problembehaftet.
Anderseits würde sie die Durchführung der
beruflichen Vorsorge in einem erheblichen
Ausmass verkomplizieren und zu grossen
Mehrkosten führen, die von den Versicherten und
den Arbeitgebern getragen werden müssten. Wir
regen deshalb an, die Vorlage unter Beizug von
Praktikern gründlich zu überarbeiten.”
Der
Arbeitgeberverband
schreibt: “Unbestrittenermassen sind in der
Praxis im Rahmen des Vorsorgeausgleichs bei
Scheidung gewisse Schwachstellen zu verzeichnen.
Eine verhältnismässige, praktikable und
kostenbewusste Regelung des Vorsorgeausgleichs
wird von unseren Mitgliedern grundsätzlich
unterstützt. Die vorgeschlagene Lösung ist
jedoch ein typischer Fall von Überregulierung.
Die Rechtsprechung konnte schon viele Fragen
klären. Es ist nicht notwendig, alle diese
Punkte zusätzlich im Gesetz zu regeln. Die
vorgeschlagene Lösung ist kompliziert, aufwändig
und kostspielig in der Umsetzung. Weite Teile
der Vorlage sind unter Beizug von Praktikern im
Bereich der Durchführung der 2. Säule nochmals
zu durchleuchten, auf die Notwendigkeit ihrer
Regelung auf Gesetzesstufe zu prüfen und
entsprechend zu überarbeiten.
Stellungnahme SGB
/
Stellungnahme SAV /
Infos beim EJPD

Die Vernehmlassungsvorlage
des Bundesrates zum Vorsorgeausgleich bei
Scheidung ist überwiegend auf Ablehnung
gestossen. Auch der ASIP gehört zu den Kritikern
und beantragt, die Vorlage an den Bundesrat
zurückzuweisen und sie noch einmal - unter
Beizug von Praktikern - von Grund auf zu
überarbeiten. Der ASIP schreibt u.a.
“Insbesondere erscheint uns die vorgeschlagene
Lösung im Falle von laufenden Renten nicht
praxistauglich. Im Vordergrund muss vielmehr
eine einfache Regelung für den Fall der
Scheidung stehen (Vorsorge-Ausgleich vorsehen;
Flexibilität bezüglich Teilungsmodalitäten und
Parteivereinbarungen)."Allerdings
will der ASIP nicht gleich alles auf eine Karte
setzen und führt jene Punkte auf, welche
anzupasssen sind, falls trotz der Kritik auf die
Vorlage eingetreten wird.
Stellungnahme ASIP
/
Infos zum Thema beim EJPD
Die Nr. 2/2010 der “Sozialen
Sicherheit” herausgegeben vom BSV,
befasst sich mit dem Thema Mobilität und soziale
Sicherheit. Auszüge aus dem Inhalt:
Mobilität und soziale
Sicherheit
- Berufliche Mobilität im
Verhältnis Schweiz - EU zunehmend komplexer
Freizügigkeit und Sozialversicherungen:
Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU
(St. Cueni, K. Fréchelin,
BSV)
- Erleichterung des
internationalen Einsatzes von Arbeitskräften
(St. Abrecht, Vereinigung
der Verbandskassen)
- Bedeutung des
internationalen Sozialversicherungsrechts
für die Arbeitgeber (R. A. Müller,
Schweizerischer Arbeitgeberverband)
- Das internationale
Sozialversicherungsrecht: für die
Arbeitnehmenden immer wichtiger (C.
Nova, Schweizerischer
Gewerkschaftsbund)
- Die bilateralen Abkommen
mit der EU und ihre Auswirkungen auf die
Sozialversicherungen (J. Kucera,
BSV)
- Auswirkungen des
wirtschaftlichen Austauschs ausserhalb
Europas auf die Sozialversicherungsabkommen
(St. Koch, BSV)
Vorsorge
- 25 Jahre berufliche
Vorsorge (A. Streit, BSV)
- Die Rechnungsergebnisse
2009 der AHV, IV und der
Erwerbsersatzordnung (Bereich Mathematik,
BSV)
Website BSV
/
pdf
Die Pensionskasse des Bundes Publica
verzeichnete per 31. Dezember 2009 einen
positiven Deckungsgrad von 102,4 Prozent. Ein
Jahr zuvor hatte der Publica-Deckungsgrad wegen
der Finanzkrise noch bei 95,8 Prozent gelegen.
Die Erholung ist auf die
Entwicklung der Finanzmärkte zurückzuführen. Die
Publica erzielte das beste Anlageergebnis seit
Bestehen (2003). Die Anlage-Performance betrug
10,13 (Vorjahr minus 6,85) Prozent. Von einer
ausreichenden Risikofähigkeit könne allerdings
noch nicht gesprochen werden, kommentiert die
Kasse das Ergebnis.
Mitteilung Publica
Les actionnaires
suisses éventuellement
intéressés à ce que des
poursuites civiles s’engagent
contre Marcel Ospel
et ses anciens collaborateurs
n’ont pas encore arrêté leurs
positions. «Nous n’avons pas
encore discuté de la question de
savoir si nous allons nous
associer à une procédure»,
explique un porte-parole de
Swisscanto
(0,43% du capital), dont le
représentant a voté contre la
décharge. La Caisse de
pension de l’Etat de Vaud,
qui a fait de même, ou celle de
La Poste, qui
«ne dévoile pas ses votes
individuels mais suit
d’ordinaire les recommandations
de la Fondation Ethos»,
expriment la même indécision.
Le Temps
Le Genevois mènera la fronde des
actionnaires contre la décharge à Marcel
Ospel. Jadis ignoré, voire moqué en Suisse
alémanique, il fait peur aujourd’hui, car
moult poids lourds ont rallié son panache
blanc.
24 heures
Um eine zeitnahe Information zu
gewährleisten, publiziert die FINMA ihre
Rundschreiben und weitere Schriftstücke, die
aufsichtsrechtlich relevant sind und
öffentlich zugänglich gemacht werden sollen,
vorab in der Form von FINMA-Mitteilungen.
Neu aufgeschaltet wurde das Rundschreiben
“Kollektive Kapitalanlagen – Märkte”.
Finma-Mitteilungen
Eingereichter Text:
Ich stelle dem Bundesrat folgende Fragen:
1. Personen, die kurz vor der
Pensionierung arbeitslos werden, verlieren einen
wesentlichen Teil ihrer Rente. Ist sich der
Bundesrat dieses Problems bewusst und hat er
über eine Lösung nachgedacht?
2. Mit welchen Massnahmen
könnte vermieden werden, dass eine
Arbeitslosigkeit die wirtschaftliche Lage im
Rentenalter verschlechtert?
3. Wie kann eine
Gleichbehandlung in Bezug auf das BVG-Guthaben
hergestellt werden zwischen Personen, die bei
der Pensionierung eine Arbeit haben, und
Personen, die kurz vor Ende des Berufslebens
arbeitslos werden?
4. Besteht die Möglichkeit,
das Bundesgesetz über die berufliche Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge so zu
ändern, dass arbeitslose Personen bei einer
Vorsorgeeinrichtung oder einer ergänzenden
Pensionskasse bleiben können?
Interpellation Géraldine Savary
Eingereichter Text:
Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament den
Entwurf einer Änderung des Bundesgesetzes über
die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und
Invalidenvorsorge (BVG) zu unterbreiten, die das
Mindestalter für den Versicherungsbeginn in der
beruflichen Vorsorge mit demjenigen in die AHV
harmonisiert.
Begründung: In
der AHV werden Erwerbstätige am 1. Januar nach
Vollendung des 17. Altersjahres
beitragspflichtig. Nach BVG unterstehen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1.
Januar nach Vollendung des 24. Altersjahres der
Versicherung. Es erscheint sinnvoll, im Rahmen
der Altersvorsorge (1. und 2. Säule) den
Versicherungsbeginn ebenso zu harmonisieren, wie
dies bei Bestimmungen zu anderen Bereichen
geschehen ist. Überdies würde die Senkung des
Alters für den Versicherungsbeginn in der
beruflichen Vorsorge dazu beitragen, dass zum
einen bei deren Finanzierung im Rahmen des
Kapitaldeckungsverfahrens die Wirkungen der
Umverteilung zwischen den Generationen reduziert
würden, zum andern die plötzliche Verminderung
der verfügbaren Einkünfte der jungen
Versicherten beim Versicherungsbeginn nach BVG
vermieden würde. Schliesslich würde die
Verlängerung der Beitragsdauer dazu beitragen,
dass die Versicherten künftig höhere Renten
erwarten könnten.
Motion Stéphane Rossini
Eingereichter Text:
Volk und Stände haben am 7. März 2010 die
schrittweise Anpassung des
BVG-Mindestumwandlungssatzes klar abgelehnt.
Angesichts der Risiken, denen sich die
Pensionskassen gegenübersehen - nämlich den
Auswirkungen einer steigenden Lebenserwartung
und den Unsicherheiten hinsichtlich künftiger
Renditen auf dem Finanzmarkt -, scheint es
dennoch angebracht, in dieser Sache Vorkehrungen
zu treffen. Nun ist während des gesamten
Abstimmungskampfes ein Punkt fast nie zur
Sprache gekommen. Und zwar geht es um den
Bericht über die Festlegung des
Umwandlungssatzes. Dieser Bericht soll nicht wie
bisher alle zehn Jahres, sondern neu alle fünf
Jahre unterbreitet werden.
Der Bundesrat wird beauftragt,
dem Parlament alle fünf Jahre einen Bericht über
die Festlegung des Mindestumwandlungssatzes
vorzulegen - der erste Bericht ist bereits für
2011 vorgesehen -, damit jeweils die
bestmögliche Sicht auf den aktuellen Stand der
Dinge in dieser wichtigen Sache gegeben ist.
Postulat Guy Parmelin
Wer im Todesfall das Geld der Zweiten Säule der
Konkubinatspartnerin oder dem -partner
überlassen will, muss dies in gewissen Fällen
schriftlich festhalten. Steht diese Anforderung
in einem Pensionskassenreglement, ist diese
Vorsichtsmassnahme unumgänglich, hält das
Bundesgericht in einem Urteil
fest.Das Bundesgericht
erinnert daran, dass es «der Natur der nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft entspricht, dass im
Unterschied zur gesetzlich geregelten Ehe die
Beziehung zwischen den Partnern vollumfänglich
deren Autonomie überlassen wird». Es sei daher
systemkonform, wenn auch in der Zweiten Säule
die Begünstigung der nicht-ehelichen
Lebenspartner vom Willen der Beteiligten
abhängig gemacht werde.
In einem Grundsatzentscheid
weist das Bundesgericht die Beschwerde einer
Frau ab, deren Partner 2007 verstorben ist. Sie
erhält kein Geld aus dessen Zweiter Säule, weil
ihr Freund keine schriftliche Begünstigung zu
ihren Gunsten verfasst hat. Deshalb erhalten die
Mutter und die drei Schwestern die
Pensionskassengelder des Verstorbenen.
NZZ /
Urteil BGer
Am 21. April 2010 führte die
Konferenz der kantonalen BVG- und
Stiftungsaufsichtsbehörden ihre jährliche
Ausbildungsveranstaltung mit rund 70
Mitarbeitenden der verschiedenen
Aufsichtsbehörden durch. Neben der Diskussion
der Aufsichtspraxis bei Urkundenänderungen von
klassischen Stiftungen, fand erstmals in diesem
Rahmen ein Austausch zwischen der direkten
Bundesaufsicht und den kantonalen Aufsichten
statt. Thema war die praktische
Aufsichtstätigkeit bei Sammel- und
Gemeinschaftsstiftungen.
Mitteilung

Nun hat auch die
UBS nach Swisscanto, CS,
State-Street etc. einen Index
zur Temperaturmessung bei der 2.
Säule entwickelt. Der UBS
PK-Barometer beruht wie auch der
CS PK-Index auf den Ergebnissen
der im Global Custody erfassten
Vermögen. Weil die Banken
darüber aber keine detaillierten
Angaben machen wollen oder
können, bleibt die Aussagekraft
ihrer Indizes beschränkt. Kommt
hinzu, dass die Datenbasis sich
entsprechend der
Kundenfluktuation ändert, aber
auch darüber dürfte man kaum
etwas vernehmen.
Da wir als
getreuliche Chronisten aller
Geschehnisse in der Welt der
Beruflichen Vorsorge uns nicht
vorwerfen lassen wollen,
wichtige Daten zu unterschlagen
oder gar einen Datenlieferanten
gegenüber einem anderen zu
bevorzugen (diesbezüglich
befleissigen wir uns grösster
Neutralität), werden Sie künftig
auch über diesen Barometer
regelmässig informiert. In
diesem Falle sogar recht häufig,
weil nach Auskunft der UBS der
Barometer monatlich abgelesen
wird.
Zum Bericht
per 31.3. schreibt die UBS:
“Trotz der Erholungsphase im
vergangenen Jahr sowie im 1.
Quartal 2010 konnten seit
Ausbruch der Finanzkrise im
Sommer 2007 erst rund zwei
Drittel des Tauchers wettgemacht
werden. Dennoch ist die
kumulierte Performance ab 2006
seit neun Monaten positiv, im
März 2010 mit +6.2%.
Grundsätzlich zeigen grosse
Pensionskassen eine leicht
bessere kumulierte Performance
als mittelgrosse und kleine
Pensionskassen.”
weiter lesen ...
Die Verbesserung der
Deckungsgradsituation der
Vorsorgeeinrichtungen im
vergangenen Quartal hat sich im
1. Quartal 2010 fortgesetzt. Der
Swisscanto
Pensionskassen-Monitor weist
gegenüber dem Vorquartal eine
Verbesserung der
durchschnittlichen,
vermögensgewichteten Deckung von
98,5% auf 100,1% aus. Vor
Jahresfrist lag sie noch bei
90,1%. Für die privatrechtlichen
Pensionskassen beträgt der
Anstieg der durchschnittlichen
Deckung seit Jahresbeginn 1,8
Prozentpunkte von 104,4% auf
106,2%, für die
öffentlichrechtlichen 1,5
Prozentpunkte von 92,0% auf
93,5%. Im laufenden
Jahr konnten die erfassten
Vorsorgeeinrichtungen eine
durchschnittliche,
vermögensgewichtete Rendite von
2,5% erzielen.
Trotz der
Verbesserung haben noch nicht
alle Vorsorgeeinrichtungen einen
Deckungsgrad von 100% erreicht.
Insgesamt befindet sich per 31.
März 2010 noch rund 20% aller
erfassten Pensionskassen in
Unterdeckung. Bei den
öffentlich-rechtlichen sind es
55%, bei den privat-rechtlichen
15%.
Am 18. Mai
2010 gibt Swisscanto die ersten
Resultate der Swisscanto
Pensionskassen-Umfrage 2010
bekannt. Neben den Daten zu
Leistungen und Anlagen der
Vorsorgeeinrichtungen, werden
auch Erkenntnisse zu den
Bereichen strategische und
taktische Asset Allocation sowie
der Wirkungsweise von
Sanierungsmassnahmen publiziert.
weiter lesen ...
Die ersten Berechnungen des Credit Suisse Schweizer
Pensionskassen Index, der das tatsächliche
Anlageverhalten von über 100 Schweizer
Pensionskassen seit dem Jahr 2000
berücksichtigt, ergibt sich für das 1. Quartal
2010 zum vierten Mal in Folge eine positive
Quartalsperformance. Im Berichtsquartal
verzeichnet der Index eine Performance von
2,32%. Während der Januar noch eine geringe
Negativperformance (–0,22%) aufweist, haben sich
sowohl der Februar (+1,13%) als auch der März
(+1,41%) erfreulich entwickelt. Die
BVG-Mindestrendite für das 1. Quartal 2010
beträgt 0,50%. die Lücke des Indexes zur
BVG-Vorgabe, gemessen seit dem Jahr 2000,
verkleinert sich weiter und beträgt per Ende des
1. Quartals 2010 noch 10,19 Punkte.
weiter lesen ...
Der von
State Street Investment
Analytics errechnete
Schweizer PK-Index erreicht im
ersten Quartal 2010 eine Rendite
von 2.93 Prozent. Die Rendite
seit April 2009 beträgt damit
17.34 Prozent, so hoch wie nie
für einen 12-Monats-Zeitraum in
den letzten 10 Jahren. Viele
Pensionskassen werden deshalb
wiederum deutliche
Verbesserungen hinsichtlich
Deckungsgrad und
Sanierungsbedarf zu vermelden
haben, schreibt State Street.
weiter
lesen ...
Gemäss den Berechnungen des Bundesamtes für
Statistik (BFS) stieg der Nominallohnindex der
Schweiz im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr
durchschnittlich um 2,1 Prozent. Er liegt neu
bei 107,1 Punkten (2005 = 100). Aufgrund der
negativen Jahresteuerung ( 0,5%) ergab sich bei
den Reallöhnen eine Zunahme um 2,6 Prozent
(103,2 Punkte gemessen an der Basis 2005).
BFS
Bis 2015 sollen bis zu 20 Prozent der
Kollektivversicherungsverträge der
Swiss Life über die neue
halbautonome Sammelstiftung laufen, schreibt
die Handels-Zeitung.
Wir möchten uns in der
beruflichen Vorsorge vom Vollversicherer zum
Vollsortimenter entwickeln», sagt
Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz,
im Gespräch mit der «Handelszeitung». Aus
diesem Anlass gründete der Lebensversicherer
Mitte März die halbautonome Sammelstiftung
«Swiss Life Business Invest». Dadurch kann
Swiss Life künftig KMU auch halbautonome
Standardlösungen in der 2. Säule anbieten.
Zusätzlich lancierte das Unternehmen Anfang
April in der Kollektivversicherung ein
webbasiertes Offert- und
Administrationssystem, welches die alten
Systeme des Lebensversicherers ersetzen soll
und wovon sich Swiss Life unter anderem hohe
Kosteneinsparungen erhofft.
Bis 2015 sollen demnach 10
bis 20% der Kollektivversicherungsverträge
über die halbautonome Sammelstiftung laufen.
Das Vollversicherungsmodell werde jedoch
nicht vernachlässigt. So gebe es noch immer
viele Kunden, die eine Vollversicherung
wünschen, sagt Furrer.
Damit dürfte Swiss Life
nicht den gleichen Fehler machen wie die
Zurich Financial Services
im Jahre 2004. Der vollständige Rückzug aus
dem Vollversicherungsgeschäft und die
Gründung der halbautonomen Zurich Vita
Stiftung wurden von vielen
Kollektivversicherten nicht goutiert.
Versicherungsexperten weisen darauf hin,
dass Zurich durch diese Neustrukturierung
rund 30% ihrer BVG-Kundschaft verlor.
Handels-Zeitung
/
Swiss Life
Bei
der AHV halten die Einnahmen nicht mit den
Ausgaben schritt. Im letzten Jahr wurde zwar ein
Plus erzielt – nicht zuletzt dank hoher
Anlagegewinne. Aber in absehbarer Zukunft werden
Defizite in Milliardenhöhe anfallen, schreibt
economiesuisse.
economiesuisse
An academic with specialist
knowledge of financial
regulation has advised MEPs to
expand the Basel agreement and
in future include pension funds
among the groups of investors
who should be consulted in a
financial crisis long-term
regulatory review.
Professor
Stephany Griffith-Jones
told MEPs at a hearing of the
European Parliament’s special
committee on Financial and
Economic Crisis last week that
regulation-setters and
legislators should include
pension funds, trade unions and
SMEs in any discussions
concerning overriding financial
regulation as the current Basel
agreement largely concentrates
its interest on banks.
IPE
Das Sony Center am Potsdamer
Platz in Berlin bekommt einen neuen Eigentümer.
Die größte Pensionskasse Südkoreas will für das
Berliner Wahrzeichen nach Informationen der
Berliner Morgenpost 500 Millionen Euro an einen
Fonds des US-Investmenthauses Morgan Stanley
zahlen.
Morgenpost
Veranstaltungen
- 27. April, Lausanne / Genève
Lusenti Partners
Performer Investment Conference: Les placements
obligatoires.
Website
- 29. April, Bern
Lusenti Partners
Performer Investment Conference:
Obligationenanlagen.
Website
- 29. April, Zürich
VPS Verlag
Sozialversicherungen aktuell. Neue
Herausforderungen für das Vorsorge- und Personalmanagement.
Infos
- 4. / 5. Mai, Kerenzerberg
Institut für Rechtswissenschaft, Uni St.Gallen
Intensivseminar: Selbständigerwerbende und
Unfallrisiko.
Infos
- 5. / 6. Mai, Zürich
VPS Verlag
Fachmesse 2. Säule.
Website
- 5. / 6. Mai, Zürich
VPS Verlag
Vorsorge Update. Kommunikation, PK-Führung,
Investment, Rechtsprechung.
Website Fachmesse
- 6. Mai, Zürich
VPS Verlag
Wie weiter? Eventtag 2 an der Fachmesse.
Infos
- 26. Mai, Luzern
Institut für Rechtswissenschaft, Uni St.Gallen
Sozialversicherungsrechts-Tagung 2010,
Infos
- 28. Mai, Bern
ASIP
Mitgliederversammlung
- 17. Juni, Basel
VPS Verlag
25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse.
Info
- 29. Juni, Luzern
VPS Verlag
25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse.
Info
- 1. Juli, Bern
AWP Soziale Sicherheit
37. AWP-Tagung - 25 Jahre BVG.
Infos
- 31. August, Bern
Aon Consulting
Aon BVG-Info
Ausbildung
- 27. April, Bern
Aon Consulting
Basis-Seminar für Stiftungsräte
- 27. April, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Tagesseminar zur Aktualisierung (3).
Info
- 29. April / 20. Mai / 10. Juni, Zürich
Credit Suisse
Ausbildungszyklus für Stiftungsräte
(Grundausbildung),
Infos und Anmeldung
- 5. und 6. Mai, Zürich
VPS Verlag
Führungswerkstatt. Praxisorientierte Weiterbildung
für Stiftungsräte
- 27. Mai, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Fachkurs Rechnungswesen. 6x1 Tag.
Info
- 8. Juni, Zürich
Kammer der Pensionskassen-Experten
Weiterbildungsveranstaltung "Finanzmathematik" und
"Immobilienbewertung",
Webiste
- 9. Juni, Zürich
Mercer
Mercer BVG-Seminar 2010: Aus- und Weiterbildung in
der Beruflichen Vorsorge.
Flyer
- 10 juin, Lausanne
Chambre suisse des actuaires-conseils
Journée de formation "Mathématiques financières" et
"Evaluation immobilière",
Internet
- 4./11. Juni, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Grundausbildung Stiftungsrat (1).
Info
- 10./17. Juni
Fachschule für Personalvorsorge
Leistungen und Koordination in der beruflichen
Vorsorge.
Info
- 24. Juni, Zürich
Credit Suisse
Brush up-Tag für Stiftungsräte.
Infos und Anmeldung
- 24./25. Juni, Unterägeri
Fachschule für Personalvorsorge
Führungsaufgaben und Verantwortlichkeiten der
Stiftungsräte (2).
Info
- 1. Juli, Olten
ASIP
Aus- und Weiterbildung für Stiftungsräte,
Aktualisierung.
Info
Impressum
Herausgeber:
Vorsorgeforum -
www.vorsorgeforum.ch
Redaktion:
Peter Wirth,
E-Mail
Inserate:
Gerne senden wir Ihnen unsere Insertionsbedingungen.
Abo: Sie können diesen Newsletter auf unserer
Website abonnieren.
Wenn Sie von der Mailing List gestrichen werden wollen,
so klicken Sie bitten auf den Link in der untersten
Zeile dieser Seite oder senden Sie uns ein
E-Mail.
Mitteilungen an die Reaktion bitte unter
info@vorsorgeforum.ch.
Der Newsletter erscheint i.d.R. alle vierzehn Tage.
Das Vorsorgeforum:
Das Vorsorgeforum wurde 1989 gegründet. Ihm gehören als
Mitglieder an: private und öffentlich-rechtliche
Vorsorgeeinrich-tungen, Organisationen der
Sozialpartner, der Schweizerische Pensions-kassenverband,
Pensionskassen-Experten, der Schweizerische
Versicherungs-verband, die Bankiervereinigung, Dienstleistungsunternehmen und engagierte Private.
|
|