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      Nr.
168 / 26. April 2010           

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                           Die Schlagzeilen
admin Die Vernehmlassung zu neuen Regelungen beim Vorsorgeausgleich bei Scheidung sind weitherum auf entschiedene Ablehnung gestossen. Fachverbände und Sozialpartner sind sich einig in ihrer Kritik.  
parlament Drei neue Vorstösse im Bereich 2. Säule sind in den letzten Wochen eingereicht worden. Sie betreffen die Regelung bei Arbeitslosigkeit, den Versicherungsbeginn und das weitere Vorgehen betreffend Umwandlungssatz.  
Performance seit 2006 Swisscanto, CS, Statestreet und neu auch die UBS haben Zahlen zur Performance- und Deckungsgradentwicklung im ersten Quartal publiziert. Diese widerspiegeln hauptsächlich die gute Börse im Berichtszeitraum.   

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Weniger Ethos, mehr Analyse

"Ohrfeige für den UBS-Verwaltungsrat" hiess es nach der denkwürdigen GV gleich mehrfach in den Schweizer Zeitungen. Die verweigerte Décharge für das Jahr 2007 kam nicht zuletzt dank dem Engagement der Ethos, ihrem Geschäftsführer Dominique Biedermann und den angeschlossenen Pensionskassen zustande. Biedermann will es aber nicht bei der Ohrfeige belassen. Er verlangt, dass der VR rechtlich gegen Ospel und Wuffli vorgehe. Es müsse reiner Tisch gemacht, ein vollständiger Bruch mit der Vergangenheit herbei geführt werden.

Man muss nicht unbedingt christlichen Werten anhängen, um Skepsis gegenüber dieser  Forderung von Ethos zu empfinden, die den Beigeschmack eines Rachefeldzugs hat. Gemäss Einschätzung von Juristen hätte eine Klage kaum Chancen. Aber sie würde zu weiteren Schlagzeilen führen; zum Schaden der UBS.  Das liegt nicht im Interesse der Bank und auch nicht in dem ihrer Aktionäre. Der einzige Nutzen wäre der Schaden, der damit angerichtet wird (um eine Formulierung von Werner Meyer zu verwenden, meinem Lehrer in Sachen Journalismus).

Ein entschiedenes Vorgehen und harte Fragen an der GV wären 2006 angebracht gewesen, als die Bank mit Volldampf auf den Abgrund zusteuerte. Aber damals war die Ethos beschäftigt mit den zwar schlagzeilenträchtigen, aber irrelevanten VR-Doppelmandaten an den Spitzen von Nestlé und Novartis.

Die Aktionärsdemokratie und die Governance der Pensionskassen wurde mit der Ethos zum Thema. Das ist zu begrüssen. Aber die Wahrnehmung der Aktionärsinteressen durch Vorsorgeeinrichtungen darf nicht zum politisch motivierten Traktandum werden. Die Ethos wandelt hier auf einem schmalen Grad. Im Vordergrund hat das nüchterne Anlegerinteresse zu stehen. Politische Motive mögen der persönlichen Befriedigung dienen, der 2. Säule haben sie immer nur geschadet.

Peter Wirth E-Mail


 


 

Sozialpartner gegen Vorlage zum Vorsorgeausgleich

Sowohl der Gewerkschaftsbund wie auch der Arbeitgeberverband haben sich kritisch zur Vorlage des Bundesrates für eine Neuordnung des Vorsorgeausgleichs bei Scheidung ausgesprochen.

Der Gewerkschaftsbund hält fest: “Wir befürworten grundsätzlich das Prinzip, den Vorsorgeausgleich auch nach dem Eintritt eines Vorsorgefalls vorzunehmen. Die im Vorentwurf vorgeschlagene Regelung ist jedoch einerseits unvollständig und problembehaftet. Anderseits würde sie die Durchführung der beruflichen Vorsorge in einem erheblichen Ausmass verkomplizieren und zu grossen Mehrkosten führen, die von den Versicherten und den Arbeitgebern getragen werden müssten. Wir regen deshalb an, die Vorlage unter Beizug von Praktikern gründlich zu überarbeiten.”

Der Arbeitgeberverband schreibt: “Unbestrittenermassen sind in der Praxis im Rahmen des Vorsorgeausgleichs bei Scheidung gewisse Schwachstellen zu verzeichnen. Eine verhältnismässige, praktikable und kostenbewusste Regelung des Vorsorgeausgleichs wird von unseren Mitgliedern grundsätzlich unterstützt. Die vorgeschlagene Lösung ist jedoch ein typischer Fall von Überregulierung. Die Rechtsprechung konnte schon viele Fragen klären. Es ist nicht notwendig, alle diese Punkte zusätzlich im Gesetz zu regeln. Die vorgeschlagene Lösung ist kompliziert, aufwändig und kostspielig in der Umsetzung. Weite Teile der Vorlage sind unter Beizug von Praktikern im Bereich der Durchführung der 2. Säule nochmals zu durchleuchten, auf die Notwendigkeit ihrer Regelung auf Gesetzesstufe zu prüfen und entsprechend zu überarbeiten.

Stellungnahme SGB / Stellungnahme SAV / Infos beim EJPD

 

 

Stellungnahme zum Vorsorgeausgleich bei Scheidung

 Die Vernehmlassungsvorlage des Bundesrates zum Vorsorgeausgleich bei Scheidung ist überwiegend auf Ablehnung gestossen. Auch der ASIP gehört zu den Kritikern und beantragt, die Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen und sie noch einmal - unter Beizug von Praktikern - von Grund auf zu überarbeiten. Der ASIP schreibt u.a. “Insbesondere erscheint uns die vorgeschlagene Lösung im Falle von laufenden Renten nicht praxistauglich. Im Vordergrund muss vielmehr eine einfache Regelung für den Fall der Scheidung stehen (Vorsorge-Ausgleich vorsehen; Flexibilität bezüglich Teilungsmodalitäten und Parteivereinbarungen)."

Allerdings will der ASIP nicht gleich alles auf eine Karte setzen und führt jene Punkte auf, welche anzupasssen sind, falls trotz der Kritik auf die Vorlage eingetreten wird.

Stellungnahme ASIP / Infos zum Thema beim EJPD

 

CHSS 2/2010: Mobilität und soziale Sicherheit

Die Nr. 2/2010 der “Sozialen Sicherheit” herausgegeben vom BSV, befasst sich mit dem Thema Mobilität und soziale Sicherheit. Auszüge aus dem Inhalt:

Mobilität und soziale Sicherheit

  • Berufliche Mobilität im Verhältnis Schweiz - EU zunehmend komplexer
    Freizügigkeit und Sozialversicherungen: Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU (St. Cueni, K. Fréchelin, BSV)
  • Erleichterung des internationalen Einsatzes von Arbeitskräften (St. Abrecht, Vereinigung der Verbandskassen)
  • Bedeutung des internationalen Sozialversicherungsrechts für die Arbeitgeber (R. A. Müller, Schweizerischer Arbeitgeberverband)
  • Das internationale Sozialversicherungsrecht: für die Arbeitnehmenden immer wichtiger (C. Nova, Schweizerischer Gewerkschaftsbund)
  • Die bilateralen Abkommen mit der EU und ihre Auswirkungen auf die Sozialversicherungen (J. Kucera, BSV)
  • Auswirkungen des wirtschaftlichen Austauschs ausserhalb Europas auf die Sozialversicherungsabkommen (St. Koch, BSV)

Vorsorge

  • 25 Jahre berufliche Vorsorge (A. Streit, BSV)
  • Die Rechnungsergebnisse 2009 der AHV, IV und der Erwerbsersatzordnung (Bereich Mathematik, BSV)

Website BSV / pdf

Publica knapp über dem Strich

publica Die Pensionskasse des Bundes Publica verzeichnete per  31. Dezember 2009 einen positiven Deckungsgrad von 102,4 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte der Publica-Deckungsgrad wegen der Finanzkrise noch bei 95,8 Prozent gelegen.

Die Erholung ist auf die Entwicklung der Finanzmärkte zurückzuführen. Die Publica erzielte das beste Anlageergebnis seit Bestehen (2003). Die Anlage-Performance betrug 10,13 (Vorjahr minus 6,85) Prozent. Von einer ausreichenden Risikofähigkeit könne allerdings noch nicht gesprochen werden, kommentiert die Kasse das Ergebnis.

Mitteilung Publica

Le Temps: Les actionnaires d’UBS réfléchissent à des poursuites

Les actionnaires suisses éventuellement intéressés à ce que des poursuites civiles s’engagent ­contre Marcel Ospel et ses anciens collaborateurs n’ont pas encore arrêté leurs positions. «Nous n’avons pas encore discuté de la question de savoir si nous allons nous associer à une procédure», explique un porte-parole de Swisscanto (0,43% du capital), dont le représentant a voté contre la décharge. La Caisse de pension de l’Etat de Vaud, qui a fait de même, ou celle de La Poste, qui «ne dévoile pas ses votes individuels mais suit d’ordinaire les recommandations de la Fondation Ethos», expriment la même indécision.

Le Temps

24 heures: “Voici le réseau de Dominique Biedermann, le héros anti-UBS”

image Le Genevois mènera la fronde des actionnaires contre la décharge à Marcel Ospel. Jadis ignoré, voire moqué en Suisse alémanique, il fait peur aujourd’hui, car moult poids lourds ont rallié son panache blanc.

 

24 heures

 

FINMA-Mitteilungen: Kollektive Kapitalanlagen

finma Um eine zeitnahe Information zu gewährleisten, publiziert die FINMA ihre Rundschreiben und weitere Schriftstücke, die aufsichtsrechtlich relevant sind und öffentlich zugänglich gemacht werden sollen, vorab in der Form von FINMA-Mitteilungen. Neu aufgeschaltet wurde das Rundschreiben “Kollektive Kapitalanlagen – Märkte”.

Finma-Mitteilungen

Interpellation: Arbeitslosigkeit und BVG - eine problematische Beziehung?

parlament Eingereichter Text: Ich stelle dem Bundesrat folgende Fragen:

1. Personen, die kurz vor der Pensionierung arbeitslos werden, verlieren einen wesentlichen Teil ihrer Rente. Ist sich der Bundesrat dieses Problems bewusst und hat er über eine Lösung nachgedacht?

2. Mit welchen Massnahmen könnte vermieden werden, dass eine Arbeitslosigkeit die wirtschaftliche Lage im Rentenalter verschlechtert?

3. Wie kann eine Gleichbehandlung in Bezug auf das BVG-Guthaben hergestellt werden zwischen Personen, die bei der Pensionierung eine Arbeit haben, und Personen, die kurz vor Ende des Berufslebens arbeitslos werden?

4. Besteht die Möglichkeit, das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge so zu ändern, dass arbeitslose Personen bei einer Vorsorgeeinrichtung oder einer ergänzenden Pensionskasse bleiben können?

Interpellation Géraldine Savary

Motion: BVG. Versicherungsbeginn

parlament Eingereichter Text: Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament den Entwurf einer Änderung des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) zu unterbreiten, die das Mindestalter für den Versicherungsbeginn in der beruflichen Vorsorge mit demjenigen in die AHV harmonisiert.

Begründung: In der AHV werden Erwerbstätige am 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahres beitragspflichtig. Nach BVG unterstehen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahres der Versicherung. Es erscheint sinnvoll, im Rahmen der Altersvorsorge (1. und 2. Säule) den Versicherungsbeginn ebenso zu harmonisieren, wie dies bei Bestimmungen zu anderen Bereichen geschehen ist. Überdies würde die Senkung des Alters für den Versicherungsbeginn in der beruflichen Vorsorge dazu beitragen, dass zum einen bei deren Finanzierung im Rahmen des Kapitaldeckungsverfahrens die Wirkungen der Umverteilung zwischen den Generationen reduziert würden, zum andern die plötzliche Verminderung der verfügbaren Einkünfte der jungen Versicherten beim Versicherungsbeginn nach BVG vermieden würde. Schliesslich würde die Verlängerung der Beitragsdauer dazu beitragen, dass die Versicherten künftig höhere Renten erwarten könnten.

Motion Stéphane Rossini

Postulat: BVG-Umwandlungssatz. Weiteres Vorgehen

parlament Eingereichter Text: Volk und Stände haben am 7. März 2010 die schrittweise Anpassung des BVG-Mindestumwandlungssatzes klar abgelehnt. Angesichts der Risiken, denen sich die Pensionskassen gegenübersehen - nämlich den Auswirkungen einer steigenden Lebenserwartung und den Unsicherheiten hinsichtlich künftiger Renditen auf dem Finanzmarkt -, scheint es dennoch angebracht, in dieser Sache Vorkehrungen zu treffen. Nun ist während des gesamten Abstimmungskampfes ein Punkt fast nie zur Sprache gekommen. Und zwar geht es um den Bericht über die Festlegung des Umwandlungssatzes. Dieser Bericht soll nicht wie bisher alle zehn Jahres, sondern neu alle fünf Jahre unterbreitet werden.

Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament alle fünf Jahre einen Bericht über die Festlegung des Mindestumwandlungssatzes vorzulegen - der erste Bericht ist bereits für 2011 vorgesehen -, damit jeweils die bestmögliche Sicht auf den aktuellen Stand der Dinge in dieser wichtigen Sache gegeben ist.

Postulat Guy Parmelin

Bger: Entscheid der Konkubinatspaare für Todesfall notwendig

bger Wer im Todesfall das Geld der Zweiten Säule der Konkubinatspartnerin oder dem -partner überlassen will, muss dies in gewissen Fällen schriftlich festhalten. Steht diese Anforderung in einem Pensionskassenreglement, ist diese Vorsichtsmassnahme unumgänglich, hält das Bundesgericht in einem Urteil fest.

Das Bundesgericht erinnert daran, dass es «der Natur der nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft entspricht, dass im Unterschied zur gesetzlich geregelten Ehe die Beziehung zwischen den Partnern vollumfänglich deren Autonomie überlassen wird». Es sei daher systemkonform, wenn auch in der Zweiten Säule die Begünstigung der nicht-ehelichen Lebenspartner vom Willen der Beteiligten abhängig gemacht werde.

In einem Grundsatzentscheid weist das Bundesgericht die Beschwerde einer Frau ab, deren Partner 2007 verstorben ist. Sie erhält kein Geld aus dessen Zweiter Säule, weil ihr Freund keine schriftliche Begünstigung zu ihren Gunsten verfasst hat. Deshalb erhalten die Mutter und die drei Schwestern die Pensionskassengelder des Verstorbenen.

NZZ / Urteil BGer

Ausbildungsveranstaltung der Aufsichtsbehörden

Am 21. April 2010 führte die Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden ihre jährliche Ausbildungsveranstaltung mit rund 70 Mitarbeitenden der verschiedenen Aufsichtsbehörden durch. Neben der Diskussion der Aufsichtspraxis bei Urkundenänderungen von klassischen Stiftungen, fand erstmals in diesem Rahmen ein Austausch zwischen der direkten Bundesaufsicht und den kantonalen Aufsichten statt. Thema war die praktische Aufsichtstätigkeit bei Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen.

Mitteilung


 

CS PK-Index: 2,3 Prozent Performance im Q1

Die ersten Berechnungen des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index, der das tatsächliche Anlageverhalten von über 100 Schweizer Pensionskassen seit dem Jahr 2000 berücksichtigt, ergibt sich für das 1. Quartal 2010 zum vierten Mal in Folge eine positive Quartalsperformance. Im Berichtsquartal verzeichnet der Index eine Performance von 2,32%. Während der Januar noch eine geringe Negativperformance (–0,22%) aufweist, haben sich sowohl der Februar (+1,13%) als auch der März (+1,41%) erfreulich entwickelt. Die BVG-Mindestrendite für das 1. Quartal 2010 beträgt 0,50%. die Lücke des Indexes zur BVG-Vorgabe, gemessen seit dem Jahr 2000, verkleinert sich weiter und beträgt per Ende des 1. Quartals 2010 noch 10,19 Punkte.

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State Street PK-Index: 2,93% Rendite im Q1

Der von State Street Investment Analytics errechnete Schweizer PK-Index erreicht im
ersten Quartal 2010 eine Rendite von 2.93 Prozent. Die Rendite seit April 2009 beträgt damit 17.34 Prozent, so hoch wie nie für einen 12-Monats-Zeitraum in den letzten 10 Jahren. Viele Pensionskassen werden deshalb wiederum deutliche Verbesserungen hinsichtlich Deckungsgrad und Sanierungsbedarf zu vermelden haben, schreibt State Street.

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Lohnindex: Starke Lohnzunahme 2009

admin Gemäss den Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stieg der Nominallohnindex der Schweiz im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 2,1 Prozent. Er liegt neu bei 107,1 Punkten (2005 = 100). Aufgrund der negativen Jahresteuerung ( 0,5%) ergab sich bei den Reallöhnen eine Zunahme um 2,6 Prozent (103,2 Punkte gemessen an der Basis 2005).

BFS


 

Handels-Zeitung: Swiss Life baut Kollektivgeschäft um

swisslife Bis 2015 sollen bis zu 20 Prozent der Kollektivversicherungsverträge der Swiss Life über die neue halbautonome Sammelstiftung laufen, schreibt die Handels-Zeitung.

Wir möchten uns in der beruflichen Vorsorge vom Vollversicherer zum Vollsortimenter entwickeln», sagt Ivo Furrer, CEO Swiss Life Schweiz, im Gespräch mit der «Handelszeitung». Aus diesem Anlass gründete der Lebensversicherer Mitte März die halbautonome Sammelstiftung «Swiss Life Business Invest». Dadurch kann Swiss Life künftig KMU auch halbautonome Standardlösungen in der 2. Säule anbieten. Zusätzlich lancierte das Unternehmen Anfang April in der Kollektivversicherung ein webbasiertes Offert- und Administrationssystem, welches die alten Systeme des Lebensversicherers ersetzen soll und wovon sich Swiss Life unter anderem hohe Kosteneinsparungen erhofft.

Bis 2015 sollen demnach 10 bis 20% der Kollektivversicherungsverträge über die halbautonome Sammelstiftung laufen. Das Vollversicherungsmodell werde jedoch nicht vernachlässigt. So gebe es noch immer viele Kunden, die eine Vollversicherung wünschen, sagt Furrer.

Damit dürfte Swiss Life nicht den gleichen Fehler machen wie die Zurich Financial Services im Jahre 2004. Der vollständige Rückzug aus dem Vollversicherungsgeschäft und die Gründung der halbautonomen Zurich Vita Stiftung wurden von vielen Kollektivversicherten nicht goutiert. Versicherungsexperten weisen darauf hin, dass Zurich durch diese Neustrukturierung rund 30% ihrer BVG-Kundschaft verlor.

Handels-Zeitung / Swiss Life

 

economiesuisse: “Die 1. Säule gerät ins Wanken”

Bei der AHV halten die Einnahmen nicht mit den Ausgaben schritt. Im letzten Jahr wurde zwar ein Plus erzielt – nicht zuletzt dank hoher Anlagegewinne. Aber in absehbarer Zukunft werden Defizite in Milliardenhöhe anfallen, schreibt economiesuisse.

economiesuisse

Berliner Sony Center an koreanische PK

Das Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin bekommt einen neuen Eigentümer. Die größte Pensionskasse Südkoreas will für das Berliner Wahrzeichen nach Informationen der Berliner Morgenpost 500 Millionen Euro an einen Fonds des US-Investmenthauses Morgan Stanley zahlen.

Morgenpost

Veranstaltungen

  • 27. April, Lausanne / Genève
    Lusenti Partners
    Performer Investment Conference: Les placements obligatoires.
    Website
  • 29. April, Bern
    Lusenti Partners
    Performer Investment Conference: Obligationenanlagen. Website
  • 29. April, Zürich
    VPS Verlag
    Sozialversicherungen aktuell. Neue Herausforderungen für das Vorsorge- und Personalmanagement. Infos
  • 4. / 5. Mai, Kerenzerberg
    Institut für Rechtswissenschaft, Uni St.Gallen
    Intensivseminar: Selbständigerwerbende und Unfallrisiko. Infos
  • 5. / 6. Mai, Zürich
    VPS Verlag
    Fachmesse 2. Säule.
    Website
  • 5. / 6. Mai, Zürich
    VPS Verlag
    Vorsorge Update. Kommunikation, PK-Führung, Investment, Rechtsprechung.
    Website Fachmesse
  • 6. Mai, Zürich
    VPS Verlag
    Wie weiter? Eventtag 2 an der Fachmesse.
    Infos
  • 26. Mai, Luzern
    Institut für Rechtswissenschaft, Uni St.Gallen
    Sozialversicherungsrechts-Tagung 2010,
    Infos
  • 28. Mai, Bern
    ASIP
    Mitgliederversammlung
  • 17. Juni, Basel
    VPS Verlag
    25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse.
    Info
  • 29. Juni, Luzern
    VPS Verlag
    25 Jahre BVG. Entwicklung und Kontroverse.
    Info
  • 1. Juli, Bern
    AWP Soziale Sicherheit
    37. AWP-Tagung - 25 Jahre BVG.
    Infos
  • 31. August, Bern
    Aon Consulting
    Aon BVG-Info

 

Ausbildung

  • 27. April, Bern
    Aon Consulting
    Basis-Seminar für Stiftungsräte
  • 27. April, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Tagesseminar zur Aktualisierung (3).
    Info
  • 29. April / 20. Mai / 10. Juni, Zürich
    Credit Suisse
    Ausbildungszyklus für Stiftungsräte (Grundausbildung),
    Infos und Anmeldung
  • 5.  und 6. Mai, Zürich
    VPS Verlag
    Führungswerkstatt. Praxisorientierte Weiterbildung für Stiftungsräte
  • 27. Mai, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Fachkurs Rechnungswesen. 6x1 Tag.
    Info
  • 8. Juni, Zürich
    Kammer der Pensionskassen-Experten
    Weiterbildungsveranstaltung "Finanzmathematik" und "Immobilienbewertung",
    Webiste
  • 9. Juni, Zürich
    Mercer
    Mercer BVG-Seminar 2010: Aus- und Weiterbildung in der Beruflichen Vorsorge.
    Flyer
  • 10 juin, Lausanne
    Chambre suisse des actuaires-conseils
    Journée de formation "Mathématiques financières" et "Evaluation immobilière",
    Internet
  • 4./11. Juni, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Grundausbildung Stiftungsrat (1).
    Info
  • 10./17. Juni
    Fachschule für Personalvorsorge
    Leistungen und Koordination in der beruflichen Vorsorge.
    Info
  • 24. Juni, Zürich
    Credit Suisse
    Brush up-Tag für Stiftungsräte.
    Infos und Anmeldung
  • 24./25. Juni, Unterägeri
    Fachschule für Personalvorsorge
    Führungsaufgaben und Verantwortlichkeiten der Stiftungsräte (2).
    Info
  • 1. Juli, Olten
    ASIP
    Aus- und Weiterbildung für Stiftungsräte, Aktualisierung.
    Info

 

 

Impressum

Herausgeber: Vorsorgeforum - www.vorsorgeforum.ch

Redaktion: Peter Wirth, E-Mail

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