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      Nr.
164 / 22. Februar 2010           

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                           Die Schlagzeilen
image Didier Burkhalter: So fahren wir die 2. Säule an die Wand. In  einem Interview mit dem Sonntags-Blick sprach Bundesrat Didier Burkhalter Klartext zum Referendum gegen die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes. 
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Die Gegner einer Anpassung des Umwandlungssatzes scheinen sich momentan in der stärkeren Position zu befinden. Der einzige Weg, wie die Befürworterschaft  bis zur Abstimmung noch für ein knappes Rennen sorgen kann, besteht nach Meinung von Politradar in einer gezielten Emotionalisierung des Themas. 
image Die Umwandlungssätze der Vorsorgepläne der im Swiss-Market-Index (SMI) vertretenen Unternehmen liegen im Durchschnitt deutlich niedriger als der derzeit gültige BVG-Mindestumwandlungssatz. Dies ein Ergebnisse der im Herbst 2009 durchgeführten Studie von Towers Watson.   
Autorenfoto von Silvio Borner Die Linke will die Pensionskassen aushungern, stellt Prof. Silvio Borner in einem Essay in der Weltwoche fest.  

 


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"Unsere Pensionskassen sind kein Selbstbedienungsladen für Lebensversicherer" (Rita Schiavi, Unia); "Dank diesem gesetzeswidrigen Trick können sich die Versicherer weiterhin masslos aus dem BVG-Geschäft bedienen" (Colette Nova, SGB); "Die berufliche Vorsorge ist eine Sozialversicherung und kein Selbstbedienungsladen für Versicherungen" (Jorge Serra, SR PK Stadt Zürich); "Die Senkung des BVG-Umwandlungssatzes ist vor allem auf Druck der Lebensversicherer erfolgt" (Pressmitteilung SGB) ; "Das Problem ist nicht die Lebenserwartung, sondern die Begehrlichkeit der Lebensversicherungen" (NR Ruedi Rechsteiner); "Es geht bei der Abstimmungsvorlage vom 7. März 2010 nicht um die Lebenserwartung, sondern um handfeste finanzielle Interessen vor allem der grossen Versicherungen" (NR Paul Rechsteiner); "Die Senkung des Umwandlungssatzes wird vor allem von der Privatassekuranz gefordert" (Jorge Serra); "Eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes würde den Gewinn der Versicherungen noch erhöhen" (Colette Nova); "Dass der Umwandlungssatz ausgerechnet heute zulasten der Rentner gesenkt werden soll, ist auf politischen Druck der Privatassekuranz zustande gekommen" (a-NR Rudolf Strahm); "Treibende Kraft hinter dieser Rentensenkungsvorlage sind die Versicherungsgesellschaften" (Rita Schiavi).

Frage: Wenn es die Versicherungen nicht gäbe, wäre dann das Problem mit dem überhöhten Umwandlungssatz gelöst?

Peter Wirth E-Mail

PS. Zum Schluss noch ein ehrlich gemeintes Zitat: "Ausschlaggebend ist für uns, was die Abschaffung der Pensionskassen beschleunigt. Dies ist eindeutig ein Nein; wird der Umwandlungssatz nicht gesenkt, kommen die Pensionskassen schneller in unlösbare Probleme und ihre Abschaffung wird möglich" (PdA).

http://www.vorsorgeforum.ch/storage/banner-10/10-02%20towers%20watson%20nl.gif

NZZ: Kleines Einmaleins der beruflichen Vorsorge

imageUrs Bloch hat für die NZZ ein “kleines Einmaleins” der beruflichen Vorsorge verfasst. Es soll “etwas Licht ins Dunkel” bringen.

NZZ

 

 

 

Burkhalter: «So fahren wir die 2. Säule an die Wand»

imageIn  einem Interview mit dem Sonntags-Blick sprach Bundesrat Didier Burkhalter Klartext zum Referendum gegen die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes. Auszug aus dem Interview:

Die Gegner sprechen von hohen Verwaltungskosten. Es kursieren Zahlen von bis zu zehn Milliarden versteckter Kosten. Wie wollen Sie diese Frage politisch anpacken?
Burkhalter: Würde man die Vewaltungskosten auf null reduzieren, hätte man das Problem trotzdem nicht gelöst. Es ist sehr wichtig, dass die Verwaltungskosten so tief wie möglich gehalten werden. Wichtig ist aber auch, dass man eine gute Rendite macht mit dem Geld der Versicherten. Bei einem Gesamtvermögen der Kassen von 660 Milliarden gibt es natürlich auch Kosten. Sie sind nötig, um eine gute Rendite zu erzielen. Nur eine Zahl: 2007 wurde pro Person eine Nettorendite von mehr als 4000 Franken erzielt. Aber bei allen Hypothesen bleibt die Tatsache, dass man Geld von den Jungen nimmt, um die Renten der Alten zu finanzieren. So fahren wir die zweite Säule an die Wand.

SonntagsBlick

Le Temps: «On observe clairement une baisse des rendements»

Pour les opposants à la baisse du taux de conversion, les rendements financiers finiront par se redresser après une mauvaise décennie. Ce à quoi les partisans répondent qu’il vaut mieux être prudent.

  Le Temps

24 heures: Baisse du taux de conversion, quel impact sur vos rentes?

Les syndicats et la gauche annoncent une baisse des rentes si le peuple accepte la baisse du taux de conversion. Le Conseil fédéral et la droite admettent que les tranches servies seront plus minces, mais que le gâteau restera identique. Qui croire?

  24 heures

IPE: PKZH und Profond zur Anlagestrategie

The Pensionskasse for the city of Zurich (PKZH) and the Profond multi-employer fund say they have no plans to change their strategic asset allocation in the near future, after achieving strong returns in 2009. The PKZH managed a return of 10.7% last year while Profond saw its performance figures soar to 18.4%.

  IPE

Patrimonium Anlagestiftung lanciert nachhaltige Schweizer Wohnimmobilien

Die im November 2009 vom Schweizer Vermögensverwalter Patrimonium gegründete Anlagestiftung mit Sitz in Baar lanciert die Anlagegruppe «Nachhaltige Wohnimmobilien  Schweiz». Die Stiftung nimmt laufend Kapitalzusagen entgegen. Kapitalabrufe für Investitionen erfolgen im Rahmen der verfügbaren Projekte (Neubau- und Sanierungsprojekte).

Der Investitionsfokus liegt auf Wohnimmobilien in Wachstumsregionen, bevorzugt im Gebiet
Genfersee (Arc lémanique) sowie in den Kantonen Zug und Zürich. Die Objekte der
Anlagegruppe entsprechen qualifizierten Nachhaltigkeitskriterien sowie wirtschaftlichen
Zielsetzungen gemäss dem Leitbild der Stiftung.

Patrimonium ist ein unabhängiger schweizerischer Vermögensverwalter mit aktuell 1.3 Mia.
Franken Assets under Management. Er ist in den Bereichen Immobilien und Capital
Markets tätig. Im Bereich Immobilien verwaltet Patrimonium einen schweizerischen
Wohnimmobilienfonds (aktuelles Anlagevermögen 430 Mio. Franken) und einen deutschen
Wohnimmobilienfonds (Anlagevermögen 80 Mio. Franken).

Mitteilung Patrimonium
 

Gemini Sammelstiftung: Vital G. Stutz übernimmt Präsidium

Die Gemini Sammelstiftung hat einen neuen Präsidenten: Vital G. Stutz. “Der 55-jährige Zuger Anwalt bringt breite Führungserfahrung im Vorsorgebereich in den sechsköpfigen Stiftungsrat ein”, heisst es in einer Medienmitteilung. Stutz war langjähriger Präsident des Sicherheitsfonds und der Anlagekommission der Stiftung Auffangeinrichtung BVG. Er war zudem Verwaltungsrat der SUVA und Geschäftsführer der “Angestellten Schweiz”. Über 10 Jahre war er zudem Mitglied der eidg. BVG-Kommission und deren Ausschuss Anlagefragen. Stutz ist bei der Gemini Nachfolger von Hans Ender, dem früheren ASIP-Präsidenten.

Als Vizepräsidentin wurde Gertrud Stoller-Laternser (1961) gewählt. Sie ist Leiterin des Kompetenzzentrums berufliche Vorsorge bei der SRG SSR idée suisse und in dieser Stellung auch Geschäftsführerin der Pensionskasse. Die Verwaltungsfachfrau für Personalvorsorge und Sozialversicherungsexpertin ist seit 2008 Mitglied des Stiftungsrats der Gemini Sammelstiftung.

  Mitteilung Gemini / Meldung Januar 10
 

Behindertenorganisationen: Fehlende Regeln für IV-Gutachten

“Die IV-Stellen müssen den Sachverhalt von Amtes wegen abklären, ohne dabei an die Anträge der Parteien gebunden zu sein. Für diese Abklärungen werden von der Invalidenversicherung jährlich tausende medizinische Gutachten in Auftrag gegeben. Davon finanzieren sich zahlreiche private Gutachterfirmen mit Auftragsvolumina von teilweise mehreren Millionen Franken jährlich. Das Bundesamt für Sozialversicherung kontrolliert diesen wachsenden Markt kaum. So fehlen insbesondere ein geregeltes Beauftragungsverfahren, ein unabhängiges Controlling und ein unabhängiges Qualitätsmanagement,” schreibt eine Vereinigung von Behindertenorganisationen.

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Veranstaltungen

  • 2. März, Zürich
    Towers Watson
    Towers Watson Frühstück: Risiko- und Kostenmanagement für Pensionskassen in einem schwierigen Umfeld.
    Infos
  • 9. März, Basel
    Towers Watson
    Towers Watson Frühstück: Risiko- und Kostenmanagement.
    Infos 
  • 17 mars, Genève
    Towers Watson
    Gestion des risques et des coûts: un défi pour les Caisses de pensions dans un environnement instable.
    Infos
  • 20-22 avril, Les Diablerets
    Pittet Associés, PricewaterhouseCoopers, Towers Watson
    Journée de la prévoyance. Un rendez-vous de référence pour les acteurs du 2e pilier.
    Infos
  • 4. / 5. Mai, Kerenzerberg
    Institut für Rechtswissenschaft, Uni St.Gallen
    Intensivseminar: Selbständigerwerbende und Unfallrisiko. Infos
  • 5. / 6. Mai, Zürich
    VPS
    Fachmesse 2. Säule.
    Website
  • 26. Mai, Luzern
    Institut für Rechtswissenschaft, Uni St.Gallen
    Sozialversicherungsrechts-Tagung 2010,
    Infos
  • 28. Mai, Bern
    ASIP
    Mitgliederversammlung
  • 31. August, Bern
    Aon Consulting
    Aon BVG-Info
  • 1. September, Zürich
    Aon Consulting
    Aon BVG-Info
     

Ausbildung

  • 11./18. März, Luzern
    VPS Verlag
    Workshop Pensionskassenführung für Stiftungsräte. Flyer
  • 12./19. März, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Grundausbildung Stiftungsrat (1).
    Info
  • 12. März, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Fachkurs Rechtsgrundlagen. 6x1 Tag.
    Info
  • 14. April. Zug
    VPS Verlag
    Modulkurs Einführung in die Berufliche Vorsorge. 5 Tage.
    Infos
  • 16./23. April, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Basisseminar berufliche Vorsorge.
    Info
  • 21. April, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Governance-Check für Stiftungsräte und Geschäftsführer.
    Info
  • 27. April, Bern
    Aon Consulting
    Basis-Seminar für Stiftungsräte
  • 27. April, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Tagesseminar zur Aktualisierung (3).
    Info
  • 29. April / 20. Mai / 10. Juni, Zürich
    Credit Suisse
    Ausbildungszyklus für Stiftungsräte (Grundausbildung),
    Infos und Anmeldung
  • 27. Mai, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Fachkurs Rechnungswesen. 6x1 Tag.
    Info
  • 4./11. Juni, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Grundausbildung Stiftungsrat (1).
    Info
  • 10./17. Juni
    Fachschule für Personalvorsorge
    Leistungen und Koordination in der beruflichen Vorsorge.
    Info
  • 24. Juni, Zürich
    Credit Suisse
    Brush up-Tag für Stiftungsräte.
    Infos und Anmeldung
  • 24./25. Juni, Unterägeri
    Fachschule für Personalvorsorge
    Führungsaufgaben und Verantwortlichkeiten der Stiftungsräte (2).
    Info
 

Impressum

Herausgeber: Vorsorgeforum - www.vorsorgeforum.ch

Redaktion: Peter Wirth, E-Mail

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Das Vorsorgeforum: Das Vorsorgeforum wurde 1989 gegründet. Ihm gehören als Mitglieder an: private und öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrich-tungen, Organisationen der Sozialpartner, der Schweizerische Pensions-kassenverband, Pensionskassen-Experten, der Schweizerische Versicherungs-verband, die Bankiervereinigung, Dienstleistungsunternehmen und engagierte Private.