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      Nr.
160 / 21. Dezember 2009           

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                           Die Schlagzeilen
Grafik NZZ Entwicklung risikoarmer Anlagen Bundesrat und bürgerliche Parteien haben den Abstimmungskampf um die Senkung des Umwandlungssatzes gestartet. Der von Expertenseite als unumgänglich bezeichneten Anpassung haben die Gegner wenig entgegen zu setzen.  
sbb Der Bundesrat will sich absichern. Falls er die Begehren der SBB-Pensionskasse erfüllt, will er gleichzeitig einen Verzicht auf weitere Forderungen. 
admin Der Bundesrat will die Mängel der geltenden Regelung des Vorsorgeausgleichs bei Scheidung in der Beruflichen Vorsorge mit einer Revision des Zivilgesetzbuches (ZGB) und weiterer Gesetze beseitigen. Er hat einen Vorentwurf und Begleitbericht in die bis am 31. März 2010 dauernde Vernehmlassung geschickt.  
image In Ausgabe 12/09 der Schweizer Personalvorsorge äussert sich Hanspeter Konrad, Direktor des Pensionskassenverbands ASIP, zur umstrittenen Frage der Zulässigkeit einer Minder- resp. Nullverzinsung bei Fehlen einer Unterdeckung.  

http://www.vorsorgeforum.ch/storage/pictures/inserat/09-03%20watsonwyatt.gif

 


Im März, im März ...

In den letzten Tagen ist der Abstimmungskampf um den Umwandlungssatz mit voller Intensität entbrannt und er wird zum Beginn des neuen Jahres nach kurzer Pause weiter geführt. Bundesrat und bürgerliche Parteien haben sich bereits an die Medien gewandt, im Januar folgen SP und Gewerkschaften sowie das Vorsorgeforum mit einer gemeinsamen Präsentation der Fachverbände ASIP, SVV und Kammer der PK-Experten. Wir werden uns an dieser Stelle noch ausführlich mit dem Thema beschäftigen müssen, verschieben das aber gerne auf das nächste Jahr.

Ergiebiger als der teilweise unerfreuliche Abstimmungskampf mit seinen Auswüchsen ist die Auseinandersetzung um die Nullverzinsung. Sie hat mit dem Artikel von Hanspeter Konrad (ASIP) in der Schweizer Personalvorsorge 12/09 eine Fortsetzung gefunden. Die von Erich Peter (Zürcher BVG-Aufsicht) zur Unterstützung seiner Argumentation zitierten bundesrätlichen Weisungen werden von Konrad deutlich anders ausgelegt und vom Entscheid des Bundesgerichts zeigt er sich wenig beeindruckt.

Das Verdikt der Richter in Lausanne ist weitherum auf Kritik gestossen. Sie haben sich wenig mit der Vorsorgepraxis und dem Sicherheitsbedürfnis der Kassen auseinander gesetzt. Im  Vordergrund stand erneut das individuelle Versicherten-Interesse, das offenbar alleiniger Massstab bildet. Dabei ist die ideologische Einfärbung nicht zu übersehen. Eine Korrektur dürfte wohl nur durch eine Revision auf Gesetzesstufe zu erreichen sein. Es wäre nicht das erste Mal.

Ihnen, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, wünschen wir von Herzen frohe Weihnachtstage und ein erfolgreiches Neues Jahr und danken für Ihr Interesse. Den nächsten Newsletter erhalten Sie am 11. Januar.

Peter Wirth E-Mail


 

BSV-Mitteilungen über die BV 115

admin Die Mitteilungen des BSV über die berufliche Vorsorge Nr. 115 enthalten u.a. folgende Beiträge: Hinweise: Änderung des Freizügigkeitsgesetzes (FZG) auf den 1. Januar 2010 infolge der parlamentarischen Initiative “Keine Diskriminierung älterer Arbeitnehmer. Änderung des Freizügigkeitsgesetzes“; Anpassung der Hinterlassenen- und Invalidenrenten des BVG an die Preisentwicklung auf den 1. Januar 2010; Keine Anpassung der Grenzbeträge für 2010. Stellungnahmen: Fragen zur Änderung des Freizügigkeitsgesetzes; Beitragszahlungen an die Säule 3a über das ordentliche AHV-Rentenalter hinaus. Rechtsprechung: Teilung der Austrittsleistung bei Scheidung und Vorbezug im Rahmen der Wohneigentumsförderung: Was geschieht, wenn die Austrittsleistung die Ausgleichsforderung gemäss Artikel 122 ZGB nicht zu decken vermag?; Beizug der Rentnerinnen und Rentner zur Sanierung einer Vorsorgeeinrichtung; Auslegung von Art. 65d BVG. Anhang: Neue Tabelle ab 1. Januar 2010 zur Berechnung des grösstmöglichen 3a-Guthabens (nach Art. 60a Abs. 2 BVV 2 und Art. 7 Abs. 1 Bst. a BVV3) nach Jahrgang; Wichtige Masszahlen 2010 im Bereich der beruflichen Vorsorge; Wichtige Masszahlen 1985-2010 im Bereich der beruflichen Vorsorge; Anpassungssatz für die BVG-Risikorenten, in Prozent.

acrobat  Mitteilungen Nr. 114

IPE-awards: “UBS – Best Pension Fund in Switzerland”

ipe Anlässlich der jährlichen Verleihung der IPE-Awards wurde die Pensionskasse der UBS zum besten Pension Fund in Switzerland erkoren. IPE schreibt dazu: “Switzerland's giant bankinggroup UBS runs a sophisticated hybrid dcfined contribution scheme that is defying the odds, reporting a strong funding level at the end of 2008 of almost 118%, despite the worldwide financial crisis severely affecting Investment markets. The scheme offers pensions income based on members' contributions, but guarantees cover irrespective of market conditions. Hence it runs an efficient Investment Programme to sustain defined benefit-type funding levels.”

acrobat  Artikel IPE

Arbeitgeberstatus Publica erfordert rechtliche Anpassungen

adminDie Pensionskasse des Bundes Publica erhält ab 1. Januar 2010 im Rahmen des Bundespersonalgesetzes (BPG) Arbeitgeberstatus. Ab diesem Zeitpunkt erhalten die Angestellten von Publica ein eigenes Personalreglement und Publica bildet ein eigenes Vorsorgewerk. Der Bundesrat hat die entsprechenden rechtlichen Anpassungen genehmigt.

aaa   Mitteilung und weitere Infos EFD

Publica kauft Gebäude der Swiss International School

Das Gebäude mit der Schule im Westen der Erlenmatt in Basel hat den Besitzer gewechselt. Vivico hat das Gebäude an die Schweizer Pensionskasse Publica verkauft. Das 1905 errichtete, denkmalgeschützte Haus wurde umfassend saniert. Es verfügt über rund 6.000 qm Bruttogrundfläche. Hauptmieter ist der Bildungsträger Kalaidos mit der Swiss International School (SIS).

image Publica hatte bereits auf dem angrenzenden Baufeld das Erlentor mit rund 240 Wohnungen errichtet. Im Sommer 2009 sind dort die ersten Bewohner eingezogen. Das Herzstück der Erlenmatt, der 50.000 qm große Park, wird ebenfalls seit dem Sommer 2009 angelegt. Im Osten der Erlenmatt entsteht die Erlenmatt Galerie, ein Einkaufszentrum mit Hotel. Die Architektur für die Erlenmatt Galerie stammt vom Basler Büro Miller & Maranta; der Baubeginn wird in der zweiten Jahreshälfte 2010 geplant.

aaa  Immopro 24

Investoren spekulieren auf Top-Objekte von Dubai World, AFIAA investiert in London

Angesichts des Finanzdebakels des Immobilienentwicklers Dubai World rechnen internationalen Investoren seit Wochen mit Notverkäufen. Makler und Investoren schätzen den Wert der auf der Verkaufsliste von Dubai World befindlichen Objekte auf mehrere Milliarden Dollar.

Konkrete Verkäufe zeichnen sich noch nicht ab, berichten internationale Maklerhäuser, Investoren und auf Immobiliendeals spezialisierte Rechtsanwaltskanzleien. "Soviel wir wissen, gibt es bisher noch keine konkreten Anzeichen dafür, dass Immobilien des Staatsfonds aus Dubai angeboten werden", berichtet Jamie Mark Wingett vom Immobilienberater Christie + Co in London. "Unsere Mitarbeiter in London haben noch nichts von bevorstehenden Verkäufen von Objekten des Staatsfonds gehört", sagt auch Hans Brauwers, CEO der Schweizer imageAFIAA Anlagestiftung für Immobilien. Die eigenkapitalstarke Stiftung investiert für 18 Schweizer Pensionskassen ausschließlich in Auslandsimmobilien - langfristig vermietete Premiumobjekte in Toplagen von Wirtschafts- und Finanzmetropolen.

Ende April hatte die Anlagenstiftung in London die Zentrale von Schroders erworben, ein Topobjekt mit 15’000 Quadratmeter Bürofläche in der Gresham Street (Bild links). Die laufende Eigenkapitalrendite aus diesem Investment bezifferte die Gesellschaft damals auf zehn Prozent. "Seit dem Frühjahr sind die Preise für Eins-a-Büroobjekte im Zentrum von London um circa drei Jahresmieten gestiegen", stellt Brauwers fest. Inzwischen sinken die Renditen rapide, nicht zuletzt, weil das Angebot an Topobjekten knapp ist. "Kommen weitere Eins-a-Immobilien an den Markt, werde dies die Lage etwas entspannen", meint Brauwers.

aaa  Welt online

Swiss Life Anlagestiftung: Erfolg der neuen Immobilien-Anlagegruppe

swisslife Die Anlagestiftung Swiss Life ist mit ihrem im November 2009 lancierten Portfolio aus Schweizer Immobilien auf grosses Interesse gestossen. Die Vorsorgeeinrichtungen haben Investitionszusagen im Umfang von 844,4 Mio. Franken geleistet. Somit ist das Erstemissionsvolumen von 350 Mio. rund 2,5-fach überzeichnet worden. Dennoch konnten laut einer Mitteilung der Swiss Life alle Anleger, wenn auch teilweise nur in einem beschränkten Umfang, mit Anteilen bedient werden.

Im Zuge der Platzierung konnte die Anlagestiftung Swiss Life über 100 Neukunden gewinnen. Damit hat sie ihre Kundenbasis verdreifacht. Mit der Emission der neuen Anlagegruppe hat die Anlagestiftung Swiss Life erstmals seit ihrer Gründung im Jahr 2001 die Grenze von 1 Mrd. Gesamtvermögen überschritten.
 

Bundeshaus-Archiv ab 1971 online, Blick zurück auf BVG-Anfänge

parlament Die Parlamentsdienste und das Schweizerische Bundesarchiv haben das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung der Jahre 1971 bis 1995 digitalisiert. Damit sind jetzt gegen 40 Jahre Bundeshausdebatten über Internet abrufbar. Zugänglich sind die neu aufgenommenen Geschäfte unter der eingängigen Adresse “www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch”.

Wir haben das neue Archiv getestet und nach den frühesten Einträgen zum BVG gesucht und sind nach einigen vergeblichen Versuchen dank anhaltendem Forscherdrang auch tatsächlich fündig geworden. Die Eintretensdebatte im Nationalrat fand am 4. Oktober 1977 statt, begleitet von zwei Rückweisungsanträgen, die beide eine weitgehende Neukonzeption und Vereinfachungen forderten, dabei allerdings erfolglos blieben. Berichterstatter für die Kommission war Anton Muheim, der ausführlich auf die verfassungsmässige Grundlage und die angestrebten Ziele einging. Änderungen wurden nur in Einzelfragen vorgeschlagen. Muheim informierte auch über das von A.C.Brunner vorgeschlagene Rentenwertumlageverfahren. Höchst umstritten waren in der bundesrätlichen Vorlage der sogenannte Pool sowie die überrissenen Leistungsversprechen, die schliesslich auch zum Abbruch der Übung und zum Neubeginn im Ständerat führten.

Am 9. Juni 1980 kam es dann zu diesem Neuanfang im Ständerat, dessen Sozialkommission die vom Nationalrat abgelieferte Vorlage verwarf und das ganze Vorhaben zurück auf Feld 1 beordert hatte; ein äusserst seltener Vorgang, der in den Medien mit entsprechenden Begleittönen verbunden war. Treibende Kraft dahinter war der Zuger Ständerat Markus Kündig, u.a. langjähriger Präsident des Vorsorgeforums. Um dem Neustart die notwendige Schubkraft zu verleihen, hatte vorgängig der Behandlung im Rat die Kommission zu einer Presseorientierung in der Nähe von Bern eingeladen. Ihr Redaktor von BVG-Aktuell hat daran noch selber als Wirtschaftsjournalist teilgenommen. The rest is history, wie man zu sagen pflegt.

Die damaligen Ratsunterlagen, welche mit untenstehenden Links herunter geladen werden können, dürften für alle jene, welche sich 2010 zum 25 Jahr-Jubiläum des BVG zu äussern haben, manch interessante Anregung bieten.

acrobat  NR 77-1, NR 77-2, NR 77-4 / SR 80-1, SR 80-2, SR 80-3, SR 80-4

Bericht zur steuerlichen Begünstigung von Kapitalleistungen der privaten Altersvorsorge

admin In ihrem Postulat aus dem Jahre 2007 forderte die nationalrätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) den Bundesrat auf, einen Bericht über die Über- und Unterbesteuerung der privaten Altersvorsorge zu unterbreiten. Der jetzt vorliegende Bericht zeigt unter anderem die steuerlichen Auswirkungen auf, wenn Vorsorgegelder bezogen und wenn sie anschliessend in eine Leibrente umgewandelt werden.

Rentenleistungen der zweiten Säule und der Säule 3a unterliegen einer vollen Besteuerung. Kapitalleistungen werden dagegen getrennt vom übrigen Einkommen besteuert, bei der direkten Bundessteuer zu einem Fünftel des ordentlichen Tarifs. Dadurch entsteht bei der direkten Bundessteuer eine steuerliche Maximalbelastung von 2,3 Prozent gegenüber der ordentlichen Maximalbesteuerung von 11,5 Prozent. Bei den Kantons- und Gemeindesteuern sind die Steuereinsparungen unterschiedlich hoch. Die steuerliche Förderung des Bezugs von Kapitalleistungen gegenüber den Rentenleistungen ist vom Gesetzgeber so gewollt. 

Im Weiteren verlangte das Postulat eine Erklärung, wie Schweizer Grenzgänger, die ihr Einkommen in Deutschland erzielen, bezüglich der Säulen 3a und 3b besteuert werden. Aufgrund des geltenden Doppelbesteuerungsabkommens mit Deutschland unterliegen diese keiner Doppelbesteuerung. Ihr Lohn darf in Deutschland lediglich im Umfang von 4,5 Prozent besteuert werden und in der Schweiz werden nur 80 Prozent des in Deutschland erzielten Gehalts besteuert. Leistungen aus einer Schweizer Selbstvorsorgeeinrichtung werden zudem nur in der Schweiz besteuert.

acrobat  Mitteilung EStW / Bericht
 

Libera: Absicherungsmethoden für Pensionskassen

libera horizonteIn Ausgabe 35 der Libera Horizonte werden Methoden zur Absicherung von Deckungsgrad und Vorsorgevermögen beschrieben. Libera schreibt dazu: “Nach den erheblichen Vermögensverlusten des vergangenen Jahres wollen Pensionskassen nicht mehr tatenlos der Talfahrt ihres Deckungsgrads zuschauen. Nun stellt sich die Frage, wie sie sich vor den Folgen zukünftiger Marktturbulenzen schützen können. Wir präsentieren Ihnen drei innovative Absicherungsmethoden, die nach dem aktuellen Stand des Wissens zur Verfügung stehen.” Die Absicherungsmethoden sollen die Exposition der Pensionskasse zur Volatilität des Finanzmarktes (systematisches Risiko) und somit die Schwankungen des Deckungsgrads reduzieren.

aaa  Libera Horizonte


 

Hewitt Pension Fund Survey 2009: Trend zu tieferen Umwandlungssätzen

image Vorsorgeeinrichtungen, welche per 31. Dezember 2008 Deckungslücken aufwiesen, mussten bis zum 30. Juni 2009 ihre Sanierungskonzepte bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einreichen. 109 Vorsorgeeinrichtungen mit Unterdeckung haben sich im Rahmen der 4. Hewitt Pensionskassenumfrage zu diesen Konzepten geäussert. Über die Hälfte dieser Kassen gehen davon aus, dass die künftige Anlagerendite ausreicht, um die Kasse zu sanieren. Trotzdem verzinsen deutlich mehr als die Hälfte der Kassen die Altersguthaben 2009 mit einem Zinssatz unterhalb des BVG-Mindestzinssatzes. Die grosse Mehrheit davon (75%) hat sich für eine Nullverzinsung entschieden und 7% haben sogar eine Minderverzinsung der BVG-Altersguthaben beschlossen. Ein Viertel der Kassen profitierten von Einmaleinlagen von Arbeitgebern oder patronalen Stiftungen und ein Sechstel von einem Verwendungsverzicht auf die Arbeitgeberreserven. Sanierungsbeiträge wurden nur bei 21% der Kassen beschlossen, während lediglich 2% der Kassen Rentnersanierungsbeiträge einführten.

Die durchschnittliche Altersgutschrift über eine berufliche Karriere hinweg beträgt 16,6% des versicherten Lohnes, wobei der Arbeitgeber 9,8% beisteuert. Die Spannbreite von einzelnen jährlichen Altersgutschriften variiert zwischen 5% des versicherten Lohnes – bei Kassen, die den vollen AHV-Lohn versichern – und 36% bei Kassen mit einer stärkeren Lohnkoordination. Die Arbeitgeber bezahlten im Durchschnitt 59% (zwischen 50% und über 70%) der Altersgutschriften. Die Differenz von über 20% belegt die ausserordentlich grosse Bandbreite, die Vorsorgeeinrichtungen bei der Umsetzung der beruflichen Vorsorge in der Schweiz verwenden.

Die grosse Mehrheit der Beitragsprimatkassen offeriert den aktiven Versicherten im Jahr 2009 einen Umwandlungssatz von mindestens 6,8% im Alter von 65 Jahren. Der Trend zu tieferen Umwandlungssätzen ist jedoch im Vergleich zur letzten Erhebung weiter fortgeschritten. Im Weiteren belegen die Daten, dass viele Pensionskassen ihre Umwandlungssätze während einer bis zu fünf Jahre dauernden Übergangsperiode schrittweise senken. Die technischen Zinssätze werden ebenfalls weiter reduziert. Zurzeit verwenden 57% der Beitragsprimatskassen einen technischen Zinssatz von 3,5% oder tiefer.

acrobat  Mitteilung Hewitt

Finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen 2008

admin Im Jahr 2008 hat sich die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen aufgrund der Finanzmarktkrise bekanntlich erheblich verschlechtert. Der Anteil der Kassen in Unterdeckung ist stark angestiegen. Die finanzielle Situation der Vorsorgeeinrichtungen hat sich seither wieder verbessert. Trotzdem bleibt die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes für die langfristige Sicherung der Leistungen unumgänglich, schreibt das EDI in einer Mitteilung zum jährlichen Bericht des BSV über die finanzielle Lage der Pensionskassen. Aus dem Anhang des Berichts geht hervor, dass von den beaufsichtigten Kassen 90 Prozent einen Bericht eingereicht haben. Die Zahl der VE wird mit 3447 angeben, was deutlich von jener der Pensionskassen-Statistik (2543) abweicht. Das Rätsel der Differenz ist weiterhin ungelöst.

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 Bericht des BSV , Mitteilung BSV


 

FT: Lifeline for longevity risk trading

ft Asset managers are gearing up to start trading in longevity risk, potentially opening the way for pension funds to begin hedging one of their biggest risks en masse. The involvement of specialist longevity and hedge funds offers a lifeline to a market that was in danger of being strangled at birth by a chronic lack of capacity.

The pension schemes of Babcock International and RSA Insurance have already signed deals with investment banks to protect against the risk of their scheme members living longer than expected, an eventuality that would increase their liabilities. Similar deals covering an estimated £20bn (€23bn, $33bn) of liabilities are in train, yet Watson Wyatt, the consultancy, has estimated that the current market capacity is just £10bn-£20bn because reinsurance companies – which are exposed to the risk of higher mortality via life assurance policies – are the only natural holders of longevity risk for the banks to pass the exposure on to.

A number of London and Geneva-based hedge funds specialising in insurance-linked securities (ILS) are also believed to be in talks with banks about entering the market for both UK and Dutch longevity derivatives.

aaa  Financial Times

Privatversicherer begrüssen Finanzmarktstrategie des Bundes, aber ...

Der Schweizerische Versicherungsverband SVV begrüsst die Finanzmarktstrategie des Bundes, die im Dialog mit den wichtigsten Akteuren des Finanzplatzes entstanden ist. Der SVV teilt die Analyse des Bundes zu Ausgangslage, Entwicklungsperspektiven und strategischen Stossrichtungen. Die daraus abgeleiteten Massnahmen gehen allerdings nicht weit genug; verbindliche Zeitvorgaben fehlen. Die Massnahmen vermögen daher die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz nicht entscheidend zu verbessern, schreibt der SVV in einer Mitteilung.

aaa  Mitteilung SVV / EFD Finanzmarktpolitk
 

NYT: “Mercer’s Little Alaska Problem”

Although it has received little coverage lately, a bombshell of a lawsuit inching its way through the superior court of Alaska has revealed the financial strain visited on state workers there and promises to have ramifications for public pensions across the country.

The Alaska Retirement Management Board, a state agency, filed the suit in 2007 against Mercer, the human resources consulting firm. The lawsuit says that Mercer’s mistakes hindered the ability of Alaska’s retirement system to meet its obligations to former public employees.

Mercer, the agency contends, made multiple errors as the state’s actuarial consultant when it estimated the amounts that two of the state’s retirement plans needed to set aside for health care and pension benefits. The agency seeks damages of $2.8 billion.

The error that Mercer covered up, according to the lawsuit, occurred in 2002 and involved a “per capita claims cost,” which represented the estimated expenses of providing health care to a retiree. Mercer used one assumption for retirees under age 65 and another, lower estimate for those over 65 because they could tap into Medicare benefits.

But the amount entered into Mercer’s computers for employees of pre-retirement age was $213 less than it should have been. The error understated the amount of liabilities owed by one of the Alaska funds by 10 percent. A Mercer actuary found the error before the 2002 valuations were to be presented to the Alaska plans and reported it, along with a colleague, to a supervisor. But after several discussions, the lawsuit says, the Mercer executives decided not to tell their client about the error.

aaa  New York Times

Veranstaltungen

  • 5. Januar 2010, Bern
    ASIP
    Start ins neue Vorsorgejahr (Mitgliederanlass)
  • 11. Januar, Bern
    SGB
    Medienkonferenz zum Umwandlungssatz
  • 12. / 21. Januar; 11. Februar; 3. März, Zürich
    BVS - Amt für berufliche Vorsorge des Kt. Zürich
    Informationstage 2010 zur BV. Flyer,
    Anmeldung
  • 15. Januar, Bern
    Vorsorgeforum mit ASIP, SVV, Kammer der PK-Experten
    Mediengespräch zum Umwandlungssatz
  • 5. / 6. Mai, Zürich
    VPS
    Fachmesse 2. Säule.
    Website
  • 28. Mai, Bern
    ASIP
    Mitgliederversammlung
 

Impressum

Herausgeber: Vorsorgeforum - www.vorsorgeforum.ch

Redaktion: Peter Wirth, E-Mail

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Das Vorsorgeforum: Das Vorsorgeforum wurde 1989 gegründet. Ihm gehören als Mitglieder an: private und öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrich-tungen, Organisationen der Sozialpartner, der Schweizerische Pensions-kassenverband, Pensionskassen-Experten, der Schweizerische Versicherungs-verband, die Bankiervereinigung, Dienstleistungsunternehmen und engagierte Private.