Arbeitgeber für Senkung
des Umwandlungssatzes

Renten ABC – Im Wunderland der 2. Säule
Wir wissen es: die 2. Säule ist kompliziert und komplex und am besten überlässt man das Ganze sowieso den Fachleuten; schlimmstenfalls kauft man sich ein Buch, das wie jede Betriebsanleitung aber nur im absoluten Notfall konsultiert wird. Es geht aber auch anders: Martin Wechsler hat ein Online-Spiel über die Berufliche Vorsorge entwickelt, das höchst anschaulich und unterhaltsam (und erst noch gratis) den Benutzer oder die Benutzerin durch alle Vorfälle im Laufe einer Vorsorge-Karriere führt.
Anderthalb Jahre Vorbereitung haben der Basler PK-Experte und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Freizeit in das Projekt investiert und mit Hilfe einer auf Computerspiele spezialisierten Firma das Programm zusammen gestellt. Durchgespielt wird der ganze Vorsorgeablauf, vom Beginn des Sparprozesses bis zur Pensionierung, wobei die Teilnehmer persönliche Daten eingeben und den Ablauf unter verschiedenen Voraussetzungen verfolgen können. Weil sich dahinter eine eigentliche PK-Software verbirgt, sind auch die Ergebnisse wirklichkeitsgetreu wiedergegeben und entsprechen nicht nur im Detail den gesetzlichen Vorgaben (beispielsweise beim Vorbezug für Wohneigentum), sondern auch den wirtschaftlichen und sozialen Realitäten (man beachte bspw. die Graffiti auf dem Gebäude der PK!).
Rubbeln für die 2. Säule
Webseite
und Spiel:
www.mit-uns-fuer-uns.ch
/
www.avec-nous-pour-nous.ch
CHSS 5/09: Generationenbeziehungen und Generationenpolitik
Die Zeitschrift “Soziale Sicherheit” CHSS Nr. 5/2009 behandelt schwerpunktmässig das Thema “Von Generationenbeziehungen zur Generationenpolitik”, angesichts der vielfältigen und engagiert diskutierten Beziehungen mit ihren sozialen und finanziellen Verflechtungen von grosser Aktualität. Yves Rossier, Direktor des BSV, geht in einem Kommentar “Störende Realität” auf die Ergebnisse der Studie Wanner ein, welche im Auftrag des BSV die wirtschaftliche Situation von Ruheständlern analysierte. Die Studie, welche die gute finanzielle Situation der Älteren dokumentierte, ist teilweise auf heftige Kritik gestossen.
Rossier führt sie hingegen zu folgenden Überlegungen: “Wäre es vor dem Hintergrund der demografischen Alterung in der Schweiz nicht sinnvoll, zur Finanzierung der AHV den Beitrag der 55- bis 75-Jährigen, welche die wirtschaftlich stärkste Gruppe bilden, zu erhöhen? Für eine Sozialversicherung, die zu drei Vierteln über die Arbeitsbesteuerung finanziert wird, kommt dieser Vorschlag einem Paradigmawechsel gleich. Unsere Gesellschaft kann es sich aber nicht leisten, auf eine solche Revolution zu verzichten: Ein Umverteilungssystem, in dem die wirtschaftlich schwächste Bevölkerungsgruppe höhere Beiträge leisten muss, um die Einkommenshöhe der zahlenmässig steigenden und finanziell stärksten Gruppe zu erhalten, wäre ethisch nicht vertretbar. Schlimmer noch, ein solches System wäre langfristig zum Scheitern verurteilt.”
SPN Brief Oktober 2009

Thomas Hohl: Nicht übermässig beunruhigt
Mit der Finanzkrise sind
die Vermögen der beruflichen Vorsorge so stark
unter Druck gekommen wie nie zuvor. Entsprechend
beunruhigt sind die Versicherten - auf welcher
Höhe liegt ihr Sorgenbarometer?
Thomas Hohl: Die Krise
an den Märkten konnte uns nicht übermässig
beunruhigen - fairerweise muss ich dazu sagen,
dass wir mit der Migros einen soliden
Arbeitgeber hinter uns wissen und wir auch keine
Kasse mit einem Überhang an Rentnern sind. Zudem
bleiben wir bei den Anlagen konservativ
aufgestellt. Dies alles hat uns dazu bewogen,
die Verwerfungen auch als Chance anzusehen.
Wie das?
Hohl: Ende letzten
November haben wir uns vorgenommen, Woche für
Woche 10 Mio Fr. in Aktien zu investieren -
unabhängig von der momentanen Marktlage. Heute
können wir sagen: Dieser Beschluss war nicht
schlecht.
Was tun Sie also?
Hohl: Wir führen nebst
dem jährlichen versicherungstechnischen
Gutachten alle vier Jahre eine Asset &
Liability-Studie durch, um zu sehen, wie sich
der Trend entwickelt. Die neuesten Ergebnisse
sagen: Die für die Verpflichtungen notwendige
Rendite auf den Vorsorgevermögen liegt bei rund
4,3%. Die erwartete Rendite liegt aber bei der
gegebenen Risikofähigkeit und Risikobereitschaft
nur bei 4,4% - zu wenig, um die nötigen
Wertschwankungsreserven aufzubauen. Anlageseitig
bleibt keine Manövrierfähigkeit mehr.
Das heisst konkret?
Hohl: Das bedeutet,
dass wir in der nächsten Zeit den
Leistungskatalog überarbeiten wollen, um das
finanzielle Gleichgewicht der Kasse für die
Zukunft zu sichern.
Also Leistungsabbau. Wo
setzen Sie an?
Hohl: Da wir als
Leistungsprimat-Kasse eine Leistung abhängig von
der Anzahl Versicherungsjahren, der Höhe des
Rentensatzes und des versicherten Lohns
versprechen, ist unsere Leistung unabhängig von
der am Anlagemarkt erzielten Rendite zu
erbringen. Dies ist unser Risiko, das es
umsichtig zu bewirtschaften gilt.
Ascoop kündigt Hypotheken
PK BE: Beitragserhöhung und Senkung des technischen Zinses
Studie zum Anlageverhalten der Schweizer PKs, Zins und Umwandlungssatz
Die Studie zeigt des Weiteren mittels Modellrechnungen auf, wie stark sich Veränderungen in den Lebens- und Renditeerwartungen auf die Höhe des Umwandlungssatzes auswirken. Dabei wird bestätigt, dass Veränderungen beim technischen Zinssatz die Höhe des Umwandlungssatzes sehr stark beeinflussen: Eine Veränderung des technischen Zinssatzes um 0,5 Prozentpunkte beeinflusst den Umwandlungssatz um etwa 0,3 Prozentpunkte. Die Annahmen über zukünftig auf dem Anlagekapital der Pensionskassen erzielbaren Renditen werden deshalb die Bestimmung des Umwandlungssatzes entscheidend prägen.
Die Publikation "Swiss Issues Branchen – Anlageverhalten der Pensionskassen, Fakten und Trends" finden Sie im Internet in Deutsch, Französisch und Italienisch unter: www.credit-suisse.com/research (Schweizer Wirtschaft / Branchen).
OECD: Verbesserte Lage der Pensionskassen
Das
seit März anhaltende Rally an den
Aktienbörsen hat bereits zur Jahresmitte
deutlich positive Auswirkungen auf die
kapitalgedeckten Vorsorgewerke in den
OECD-Ländern gehabt. Laut Angaben der
internationalen Organisation haben die
Vermögen von Pensionsfonds und -kassen in
ihren Mitgliedsländern im Zeitraum Januar
bis Juni 2009 rund 1,5 Bio. $ auf 23,9 Bio.
$ an Wert gewonnen. Allerdings waren damit
zur Jahreshälfte die Einbussen aus dem Jahr
2008 längst nicht aufgeholt. Damals verloren
die Vorsorgeeinrichtungen in den Ländern der
OECD insgesamt rund 5,4 Bio. $ an Wert. Im
Durchschnitt lagen die Vermögen der
kapitalgedeckten Altersvorsorgesysteme in
den OECD-Ländern Ende Juni 2009 immer noch
um 14% niedriger als zu Ende des Jahres
2007.
IPE: Renditezahlen der Schweizer PKs für die ersten drei Quartale 09
Swiss Life Ast startet Zeichnungsfrist für neue Immo-Gruppe
Kassensturz: Auszahlung von Todesfallkapital
Todesfallkapital: “Immer mehr Erben werden begünstigt”
Der Kanton Solothurn ist mit der im Kassensturz kritisierten Regelung nicht der einzige. Die Pensionskasse des Kantons Bern müsste den Fall wohl analog regeln, so hart dies für die betroffenen erscheine, erklärt der stellvertretende Direktor Hans-Peter Wiedmer. Denn auch die bernische Pensionskasse kennt kein Todesfallkapital. Eine Einführung sei kurzfristig nicht vorgesehen, werde aber im Rahmen des Reformprojektes Futura diskutiert. Ebenso ist es bei der bernischen Lehrerversicherungskasse. Verwalter Luzius Heil erklärt, warum: «Bei einer Kasse mit Leistungsprimat hat die Solidarität einen hohen Stellenwert. Wenn berufliche Vorsorge mit erbrechtlichen Ansprüchen vermischt werden, ist diese Solidarität gefährdet.»
Grenzgänger Information Nr. 11: neue Rechtsprechung, Aktivitäten
Le Temps: Racheter des années dans son 2e pilier ?
Blick: Welche PK muss die Invalidenrente bezahlen?
“Mein Mann (39) arbeitete 10 Jahre für den gleichen Arbeitgeber, 2005 wurde ihm gekündigt: «Weil er die Leistung nicht mehr bringe». Kurz darauf verlor er ein zweites Mal die Stelle. Anfang 2006 wurde bei ihm prompt eine sogenannte progressive Paralyse diagnostiziert. Jetzt bekommt mein Mann eine halbe IV-Rente. Die Pensionskasse des ehemaligen Arbeitgebers behauptet jedoch, sie müsse keine Invalidenrente zahlen. Stimmt das?”

Keine Mehrheit für Revision des ALVG
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Fehlmann: “Auf gleicher Augenhöhe”
Ulrich Fehlmann blickt auf eine langjährige Top Management-Karriere zurück. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Zürich startete er seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche. Fehlmann übernahm 1991 im Rahmen der Geschäftsleitung die Verantwortung für das internationale Lebensgeschäft und wurde 1994 zum CEO der Zürich Leben Schweiz berufen. Im Jahr 2000 kam er zu Odgers Berndtson und leitete von 2003 bis 2008 als Managing Partners das Unternehmen. Ulrich Fehlmann ist Verwaltungsratspräsident verschiedener Unternehmen in der Financial Services-Branche und langjähriges Mitglied im Vorstand des Vorsorgeforums.
BGer: Urteil zur Nullverzinsung, Polemik der Unia
Nun hatte sich das Bundesgericht in einem Fall mit diesem Thema zu befassen. Es war konkret die Frage zu beantworten, zu welchem Satz die bei einer Ehescheidung zu transferierende Austrittsleistung im Zeitraum zwischen Rechtskraft des Scheidungsurteils und Übertragung zu verzinsen ist. Das Gericht kam zum Schluss: Die Verzinsung des BVG-Guthabens entspricht grundsätzlich der BVG-Mindestverzinsung (es sei denn, der reglementarische Zinssatz sei höher), kann aber in Anwendung von Art. 65d Abs. 4 BVG auch tiefer liegen. Und weiter: Das überobligatorische Altersguthaben kann zum reglementarischen Zinssatz verzinst werden. Dieser kann null sein, darf aber ausserhalb einer Unterdeckung nicht negativ (Anrechnungsprinzip) sein. Im Falle einer Unterdeckung ist es dagegen möglich, in Anwendung des Anrechnungsprinzips die gesamte Austrittsleistung mit 0% zu verzinsen. Im Urteil wird aber auch festgehalten: es darf im Endeffekt bei Überdeckung keine Verzinsung unter dem BVG-Mindestzinssatz (also derzeit zwischen 0% und 2%) des überobligatorischen Teils erfolgen, da bei einer Verzinsung von beispielsweise 1.5% in der Betrachtungsweise des Bundesgerichts der überobligatorische Teil "geschmälert" werden könnte. Die Konsequenzen dieses Urteils sind möglicherweise weitreichend und derzeit noch schwer abzuschätzen. Zweifellos stellen sie eine Beschneidung der Kassensouveränität bei der Festlegung der Verzinsung dar.
Die Unia hat jetzt das Urteil aufgegriffen und sogleich polemisch gegen die Kammer geschossen. Der zurzeit gängige populistische Tenor der Gewerkschaft: die Kammer handelt gegen die Interessen der Versicherten, und das nicht nur in der Frage der Verzinsung sondern auch beim Umwandlungssatz. Allerdings muss die Unia für ihre Darstellung einen künstlichen Interessengegensatz zwischen den Interessen der Pensionskassen und jener der Versicherten unterstellen. Sie blendet völlig aus, dass die Verzinsung vom paritätischen Stiftungsrat festzulegen ist, und sie vermag offensichtlich nicht zu begreifen, dass die Interessen von Pensionskasse und Versicherten grundsätzlich identisch sind. Und dazu gehört die finanzielle Stabilität der Kasse.
Urteil Bger/
Artikel Peter /
Stellungnahme Kammer
/
Mitteilung Unia
/
Ex-Präsident der Walliser Lehrer-PK verurteilt
Ein ebenfalls angeklagter, externer Berater der Pensionskasse wurde wegen Veruntreuung, Urkundenfälschung und ungetreuer Geschäftsbesorung verurteilt. Er erhielt eine unbedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten mit einer Probezeit von zwei Jahren. Auch ihm wurde die Untersuchungshaft angerechnet.
PK-Statistik 2008: Wertschwankungsreserven eingebrochen
PKs profitieren von Erholung der Aktienmärkte
Der
Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt für das
dritte Quartal 2009 eine erneute Verbesserung
der Finanzierungssituation der schweizerischen
Vorsorgeeinrichtungen. Gegenüber dem 30. Juni
erhöhte sich unter Einbezug der
öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen die
durchschnittliche, vermögensgewichtete Deckung
von 93,4% auf 97,7%. Zu Jahresbeginn betrug sie
91,7%. Während die privat-rechtlichen
Pensionskassen mit einem Deckungsgrad von 103,5%
wieder die notwendigen Wertschwankungsreserven
aufbauen können, weisen die
öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit
91,3% immer noch eine deutliche Unterdeckung
auf. Die Entspannung im zweiten Quartal hat sich
im dritten Quartal fortgesetzt und somit die
Lage der Vorsorgeeinrichtungen weiter
stabilisiert.
PKRück lanciert IV-Präventionspaket für KMU
Bereits haben sich laut Mitteilung der PKRück drei Sammelstiftungen mit gesamthaft über 30'000 Versicherten entschieden, das Paket der PKRück ihren angeschlossenen Betrieben zur Verfügung zu stellen. Das neue Präventionspaket der PKRück ist speziell auf KMU ausgerichtet und verfolgt das Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“: Führungskräfte und Personalverantwortliche von KMU bauen sich ein Präventionswissen auf und werden so befähigt, selber kritische Situationen zu erkennen und firmenintern ihre eigene Präventionsstrategie ein- und durchzuführen.
Dazu bietet die PKRück eine Vielzahl verschiedener Präventions-Seminaren an. Den Betrieben der Präventionskunden steht zudem die Beratungs-Hotline „RehaTel“ zur Verfügung. Diese gibt Auskunft rund um die Themen Prävention und Arbeitsunfähigkeit und steht Führungskräften und Personalverantwortlichen in kritischen Situationen beratend zur Seite.

US: Pension Funds for Public Employees Lost $600 Billion

Veranstaltungen
- 10. November, Zürich
Watson Wyatt
Angelsächsische Beitragsprimatpläne in der Schweiz. Infos Mail, Website - 12. November, Wil (St.Gallen)
Schweizer Kader Organisation SKO
Podiumsdiskussion zur Senkung des Umwandlungssatzes, Website. - 18. November, Basel
Libera
Libera Forum - 26. November, Zürich
Libera
Libera Forum - 26. November, Luzern
Universität St.Gallen, Institut für Rechtswissenschaft
Arbeitsunfähigkeit und Taggeld. Programm und Anmeldung - 26. November, Lausanne
Watson Wyatt
Plans à primauté de contributions anglo-saxon en Suisse. Infos Mail, Website - 27. November, Baden
Gewos
Aargauer Informationsveranstaltung für Stiftungen. Website
- 5. Januar 2010, Bern
ASIP
Start ins neue Vorsorgejahr (Mitgliederanlass) - 12. / 21. Januar; 11. Februar; 3. März,
Zürich
BVS - Amt für berufliche Vorsorge des Kt. Zürich
Informationstage 2010 zur BV. Flyer, Anmeldung
Ausbildung
- 5. / 12. / 19. November, Zürich
Credit Suisse
Ausbildungszyklus für Stiftungsräte. Infos und Anmeldung - 10. November, Zürich
ZKB
Ausbildungszyklus für Pensionskassen. Vertiefungsseminar. Infos - 11. November, Luzern
VPS Verlag
Sozialversicherung für Einsteiger. Flyer - 12 novembre, Lausanne
Chambre des actuaires-conseils
Journeé de formation "Aspects empiriques de la gestion de fortune et des placements d'une institution de prévoyance, crise et défis" et "Mathématiques financières" - 12. / 19. November, Luzern
VPS Verlag
Pensionskassenführung für Stiftungsräte. Workshop. Flyer - 26. November, Zürich
Credit Suisse
Brush up-Tag für Stiftungsräte. Infos und Anmeldung














