Abstimmung über Senkung des Umwandlungssatzes am 7. März 2010
- den Bundesbeschluss zu einem Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen,
- die Volksinitiative «Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere (Tierschutzanwalt-Initiative)» und
- die Änderung des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; Mindestumwandlungssatz).
ASIP: “JA zum fairen Umwandlungssatz”
SVV: “Renten sichern – Umwandlungssatz anpassen”
Der Mindestzinssatz bleibt bei 2 Prozent
Der Bundesrat berücksichtigt bei der Festlegung des Mindestzinssatzes gemäss den gesetzlichen Bestimmungen insbesondere die Erträge der Bundesobligationen, sowie zusätzlich die Rendite der Aktien, Anleihen und Liegenschaften. Ausgangspunkt für die Festlegung des Satzes ist, wie bereits in den Vorjahren, der langfristige gleitende Durchschnitt der 7-jährigen Bundesobligationen. Dieser liegt aktuell bei rund 2.3%. Bei den Anleihen und Liegenschaften ist von positiven Erträgen auszugehen. Im Bereich der Aktienmärkte konnten jedoch die massiven Verluste des letzten Jahres trotz der eingetretenen Erholung bisher noch nicht kompensiert werden.
Gemäss Darstellung des BSV spricht die insgesamt ungenügende Entwicklung der Finanzmärkte gegen eine Anhebung des aktuellen Satzes von 2%. Ein höherer Mindestzinssatz müsse auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Unsicherheiten über die weitere wirtschaftliche Entwicklung abgelehnt werden. Auf der anderen Seite sei aufgrund der eingetretenen Erholung der Märkte in diesem Jahr eine Senkung des Satzes, und damit ein Wert erheblich unter dem langfristigen Durchschnitt der Bundesobligationen, nicht gerechtfertigt.
Auch die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge hat an ihrer Sitzung vom 18. September 2009 mit grosser Mehrheit einen Mindestzinssatz von 2% vorgeschlagen. Die eingegangenen Vorschläge der Kommissionsmitglieder reichten von 1.5% bis 2.5%. Die von der Kommission favorisierte Formel zur Festlegung des Satzes ergibt 1.9%. Bei der Konsultation der Sozialpartner hat eine deutliche Mehrheit entweder einen Satz von 2% vorgeschlagen oder kann unter den gegenwärtigen Umständen mit einer Beibehaltung des Satzes leben.
Wenig Freude am Zinsentscheid
Der Schweizerische Arbeitgeberverband äusserte sich zurückhaltend zum Entscheid. Der Verband habe für 1,75 Prozent plädiert, sagte Direktor Thomas Daum. Der Bundesrat habe sich offenbar für Stabilität entschieden. Die Vorsorgeeinrichtungen müssten nun mit diesen zwei Prozent klar kommen und hätten entsprechend weniger Puffer, falls sich die Situation an den Kapitalmärkten wieder verschlechtere.
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hingegen hatte die Anhebung des Satzes auf 2,5 Prozent gefordert, dies gestützt auf die gesetzlichen Bestimmungen, wie die geschäftsführende Sekretärin Colette Nova sagte. Die Lage auf den Finanzmärkten sei deutlich besser als vor einem Jahr, und auch die Renditen der Pensionskassen seien gut. Gemessen daran wäre auch die Erhöhung auf 2,5 Prozent noch bescheiden gewesen, sagte Nova. Auf lange Sicht sei es problematisch, dass der Zinssatz schnell sinke, wenn es Probleme gebe, während er umgekehrt bei einer Erholung nur langsam wieder angehoben werde.
Versicherer:
Mindestzinssatz 2010 ist
zu hoch
Der Verband schlägt vor, dass der Mindestzinssatz 70% des gleitenden 7-Jahresdurchschnitts der 7-jährigen Bundesobligationen beträgt. Für das Jahr 2010 würde dies einen Mindestzins von 1,637% (Stand per Ende Juli 2009) ergeben. Weil noch viele Vorsorgeeinrichtungen in Unterdeckung sind, ist dieser Wert nach Ansicht des SVV auf 1,5% abzurunden.
Anpassung der BVG-Hinterlassenen- und Invalidenrenten auf den 1.1.2010
Unia: PK-Gelder für innovative industrielle Produktion
Unia Sektorleiter Industrie Corrado Pardini stellte den Produktionsfonds als ersten Schritt hin zu einem Modell dar, dass den “ökologischen Umbau der Wirtschaft vorantreibe und die Arbeit wieder ins Zentrum der Gesellschaft stelle”. Pardini geht von einer Startfinanzierung von 5 Mrd. Franken aus – dies entspreche weniger als einem Prozent der von den Pensionskassen insgesamt verwalteten Geldern. Diese hätten in Sondierungsgesprächen grosses Interesse bekundet, ökologisch und sozial sinnvolle Einlagen zu einem garantierten Zins von 4 Prozent in den Fonds zu leisten. Zusätzlich könne der Bund mit einer Anschubfinanzierung einen Startbeitrag leisten. Bereits mit dieser bescheidenen Anfangsfinanzierung könnten für den stark wachsende Markt industrieller Leasinggeschäfte bessere Bedingungen geschaffen und damit die Innovationskraft des Werkplatzes Schweiz gestärkt werden.

10vor10: PK-Sanierungsaufschläge bald überflüssig
Othmar Simeon (Swisscanto Vorsorge) und Marco Curti (ZKB) befassen sich in einem Beitrag in der Sendung 10vor10 auf TV DRS mit der aktuellen Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen, welche aufgrund des aktuellen Börsenverlaufs gegenwärtig deutlich bessere Deckungsgrade aufweisen als noch im März, was Sanierungsmassnahmen zunehmend überflüssig macht und auch eine bessere Verzinsung erlaubt. Curti rechnet mit einer Fortdauer der Hausse zumindest noch im laufenden Jahr.
TV-DRS
BSV Mitteilungen über die BV Nr. 114, Beitragssätze Sicherheitsfonds
Die Beitragssätze des Sicherheitsfonds für das Bemessungsjahr 2010 wurden gemäss Antrag des Stiftungsrates genehmigt. Sie betragen unverändert 0.07 Prozent für die Zuschüsse bei ungünstiger Altersstruktur sowie 0.02 Prozent für die Insolvenzen und anderen Leistungen. Die neuen Beiträge werden Ende Juni 2011 fällig. Beitragspflichtig sind alle dem Freizügigkeitsgesetz (FZG) unterstellten Vorsorgeeinrichtungen.
IPE: Pensions in Switzerland

Publica: Entlastung für die über 45-jährigen Bundesangestellten
Bundespersonal: “Kader profitiert erneut am stärksten”
BLPK: Wechsel zum Beitragsprimat?
Der Deckungsgrad der BLPK ist wegen der schlechten Börse Ende 2008 von 93,4 auf 75,5 Prozent abgesackt. Der Landrat hat aber den Jahresbericht der Kasse oppositionslos abgesegnet und dabei Führungs- und Anlagestrategie gelobt. Die SP verwies darauf, dass nur Buchverluste vorlägen, da keine Anlagen aufgelöst werden müssten.
Die SVP jedoch will die Börsenkrise für einen Systemwechsel nutzen: Statt für fixe Leistungen Mittel zu erwirtschaften, solle die BLPK künftig Leistungen nach Massgabe der Beiträge ausrichten. Die Finanzmärkte würden wohl noch länger wenig rentieren, weshalb die PK ohne Wechsel zum Beitragsprimat grosse Risiken eingehen müsse.
ETH: Lieber höhere Reserven als tiefere Abzüge
Noser: “Man sollte die Pensionskassen zwingen”
Handelszeitung: Wie kann die
Schweiz ihren Innovationsstandort nachhaltig
stärken?
Noser: Es braucht mehr Risikokapital für
Start-ups - auch um ein Umfeld zu schaffen,
das dazu führt, dass gute Ideen aus dem
Ausland in die Schweiz kommen. Betrachtet
man die Geschichte von Start-ups in den USA,
dann stellt man fest, dass viele aus dem
Ausland zugewandert sind, weil sie in den
USA die besseren Rahmenbedingungen vorfinden
als in Europa, speziell für die
Finanzierung. Der Kampf um die besten
Talente wird wichtiger als das Ansiedeln von
Firmen. (…)
Was muss die Politik
konkret machen?
Noser: Die Politik in der Schweiz muss mit
Eingriffen in das Innovationssystem
vorsichtig sein. Zur Verbesserung der
finanziellen Rahmenbedingungen sollte man
die Pensionskassen zwingen, bei der
Start-up-Finanzierung in der Schweiz aktiver
zu sein. Denn heute sind sie dies
vornehmlich in den USA. Zudem sollte der
Bund die Basis für einen Innovationspark
schaffen und damit den Forschungsstandort
Schweiz international stärken. Und im
Bereich der Steuern sollte der Fiskus
Fremdkapital nicht länger gegenüber
Eigenkapital bevorteilen. (…)
Kritik an Hedge-Fonds von Publica und BVK
«Wir investieren
nicht in Hedge Funds, weil sie teuer und
intransparent sind. Zudem sind die
Reputationsrisiken gross, wie der
Madoff-Fall und der aktuelle Skandal um
Galleon wieder gezeigt haben», sagt
Publica-Direktor Werner Hertzog zu cash.
Solche Risiken könne sich die grösste
öffentlich-rechtliche Pensionskasse der
Schweiz nicht leisten. Und will es auch
nicht. «Die Hedge-Fund-Branche steckt in
einer Krise. Mit mehr Transparenz, einer
strengeren Regulierung könnte die Branche
ihre Schwächen korrigieren und hätte in
Zukunft vielleicht bessere Chancen», so
Hertzog.Die zweitgrösste öffentlich-rechtliche Pensionskasse der Schweiz, die Personalvorsorge des Kantons Zürich BVK, sieht das ähnlich. Ein Nachteil von Hedge Funds sei die fehlende Transparenz, was der ganzen Branche schade, sagt Thomas Liebi, Leiter Investment-Research bei der BVK. Dazu komme die politische Dimension. «Als öffentlich-rechtliche Pensionskasse sind wir dem Kanton Rechenschaft schuldig: Investments in schlechte Hedge Funds können deshalb zu einem politischen Problem werden», so Liebi.
Kritik muss die Hedge-Fund-Branche auch von Marco Netzer, dem Direktor des AHV-Ausgleichsfonds, einstecken. «Die Manager haben in den letzten fünf Jahren ihre primäre Funktion verlassen. Statt absolute Rendite zu generieren, orientierten sie sich stärker an der Marktrendite. Wenn alles nach oben geht, ist es viel einfacher, die Märkte zu kaufen anstatt kluge Wetten einzugehen. Aber wenn es nach unten dreht, stehen sie alle nackt da. Genau das ist im Jahr 2008 passiert. Im Lichte der hohen Gebühren sehen die Manager umso schlechter aus.»

SGK-S sucht Kompromiss für öffentliche Kassen
Der Bundesrat beantragt dem Parlament, dass die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen einen Deckungsgrad von 100 Prozent ausweisen. Er will ihnen bis zur Vollkapitalisierung 40 Jahre Zeit geben. Insgesamt wären dazu rund 28 Milliarden Franken nötig. Wie SGK-Präsident Urs Schwaller (cvp., Freiburg) vor den Medien erklärte, ist diese 100-Prozent-Lösung im Parlament ebenso wenig durchsetzbar wie der Antrag der Kantone, nur auf 70 Prozent zu gehen. Dies würde nur 3 Milliarden kosten. Die SGK werde am 10. November für die Dezembersession einen Kompromissantrag vorbereiten.
Die Kommission werde zwischen einem Antrag auf 75 Prozent (Kosten 5 Milliarden) und 87 Prozent (14 Milliarden) entscheiden und diesen ins Plenum tragen, sagte Schwaller. Zwischen den Vorstellungen des Bundes und der Kantone solle das «juste milieu» gefunden werden.
Taux de couverture: les caisses publiques devraient obtenir un compromis
Avant de trancher, la commission souhaite vérifier les implications financières de chaque modèle. Il existe des différences d'appréciation importantes, a relaté Urs Schwaller. Le Conseil fédéral estime que le refinancement intégral des caisses publiques coûterait 28 milliards de francs sur 40 ans, alors que les cantons parlent de 100 milliards. De telles sommes risquent de créer de grandes difficultés aux administrations, en particulier en Suisse romande, selon la commission.
Le modèle prôné par les cantons occasionnerait un refinancement estimé à 3 milliards. En plaçant la couverture obligatoire à 75%, les dépenses atteindraient 5 milliards, et 14 milliards si la barre était placée à 87%. En principe, la commission choisira son modèle en novembre, afin que le plénum puisse examiner la révision lors de la session d'hiver.
Interpellation Leutenegger Oberholzer: Swiss Blocks
Der Bundesrat wird dazu um die Beantwortung der folgenden Fragen gebeten: 1. Wie beurteilt er rechtlich und wirtschaftlich die "Swiss-Block"-Dienstleistung für institutionelle Anleger von SIX Swiss Exchange? (…).
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NR: Rücktritt von Rudolf Rechsteiner
Staatsanwalt fordert 4 Jahre Gefängnis für Chef der Walliser Lehrer-PK
Die
Staatsanwaltschaft hat für den
ehemaligen Präsidenten der
Walliser Lehrerpensionskasse
vier Jahre Gefängnis verlangt.
Dieser ist der Veruntreuung,
Betrugs, ungetreuen
Geschäftsbesorgung,
Urkundenfälschung und
Geldwäscherei angeklagt. Der
Hauptangeklagte wird
beschuldigt, sich um rund vier
Millionen Franken auf Kosten der
Pensionskasse bereichert zu
haben. Die Delikte wurde
zwischen 1996 und 2000 begangen.Ein Finanzberater, der ebenfalls angeklagt ist, schlug der Pensionskasse vor, Geld in Aktien einer kanadischen Firma zu investieren. Dieser Aktienkauf erwies sich jedoch als kein gutes Geschäft. Um den Verlust wett zu machen, kaufte der Berater Optionen auf diese Aktien. Drei Jahre später, als dem Berater finanziell das Wasser bis zum Halse stand, wurde der Vertrag zwischen ihm und der Pensionskasse stillschweigend aufgelöst, und der Präsident übernahm die Ausübungsrechte der Optionen.
Als die Kurse wieder stiegen, verkaufte die Pensionskasse die Aktien. Und auch der Präsident veräusserte seine Optionen - mit hohem Gewinn. Die Kasse musste 3,7 Millionen kanadische Dollar ausbezahlen. Um das erhaltene Geld zu waschen, überwies der Präsident dieses auf Rat eines Walliser Bankiers via Jersey in die Schweiz. Er deklarierte es als Schenkung seines belgischen Schwiegervaters. Mit einem Teil des Geldes kaufte er sich auf der französischen Seite des Genfersees eine Villa.
CP VS: procès à Sion
"Je suis inculpé, mais je ne me sens pas coupable", a-t-il déclaré à la cour lors de son interrogatoire au premier jour du procès devant le tribunal de district de Sion. En ouverture d'audience, il avait tenté de faire ajourner les débats.
CS PK-Index: Sommerhoch im Q3
Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie in Abbildung), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, zeigt sich per 30.9.2009, nach einem kühlen Jahresbeginn im 1. Quartal und einem Frühlingserwachen im 2. Quartal, im Sommerhoch. Im Berichtsquartal legte der Index um 6,34 Punkte resp. 5,60% auf 119,6 Punkte zu. Zum positiven Resultat haben alle drei Monate beigetragen. Der beste Monat war mit einem Plus von 3,02 % (3,42 Punkte) der Juli. Mit diesem Ergebnis verzeichnet der Index die zweitbeste je erzielte Quartalssteigerung seit Messbeginn. Im Jahresverlauf konnte der Index bisher beachtliche 8,98 % zulegen.
Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie) wurde per 1.1.2009 auf 2% festgelegt. Im Berichtsquartal nahm diese Messlatte somit um 0,5% resp. 0,66 Punkte auf den Stand von 133,37 zu. Dank der Entwicklung an den Finanzmärkten legte der Index zum zweiten Mal in Folge mehr zu als die BVG-Mindestverzinsung. Die Differenz zwischen Index und BVG-Vorgabe nahm somit im Berichtsquartal um 5,68 Punkte (5,10%) ab. Die gesamte Differenz zwischen dem Index und der BVG-Vorgabe hat sich somit auf 13,76 Punkte reduziert. Allerdings müsste der Gesamtindex im 4. Quartal noch immer rund 12% zulegen, um diese Lücke bis Ende 2009 zu schliessen.
Swiss Institutional Survey: Positive Performance im ersten Halbjahr
Es lässt sich feststellen, dass die Performance des Samples etwas geringer ist als diejenige der bekanntesten Benchmarks (Pictet LPP 25: +4.1%; Pictet LPP 25 Plus: +4.8%), aber nahe bei den Ergebnissen des Index der Credit Suisse (+3.2%) liegt. Dies ist höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass während eines Grossteils der ersten Jahreshälfte zahlreiche Vorsorgeeinrichtungen einen höheren Cashanteil im Vergleich zu ihrer strategischen Allokation gehalten haben, einen Teil ihrer Aktienexposure abgesichert oder die Aktien untergewichtet haben.
Die Analyse der Ergebnisse nach Anlageklassen zeigt deutlich, dass alle Anlageklassen – mit Ausnahme von 2 Kategorien, den nicht kotierten Privatplatzierungen (private equity), mit einer negativen Performance von unter 6%, und den indirekten Immobilienanlagen im Ausland – zum positiven Ergebnis der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen beigetragen haben. Eine gute Performance verzeichneten ebenfalls die hedge funds und die Rohstoffe.
SIS: PKs noch zurückhaltend mit nachhaltigen Anlagen
Die wichtigsten Anlageländer bleiben die Schweiz und die OECD-Staaten. Hauptgründe für die Vornahme nachhaltiger Anlagen sind zu gleichen Teilen finanzielle Kriterien, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in den Industrie- und Entwicklungsländern, Menschenrechte, ethische Grundsätze und Umwelt. Zur Messung der Anlageresultate verwenden die Vorsorgeeinrichtungen hauptsächlich quantitative Indikatoren, vor allem klassische Börsen- und Finanzindizes; Qualitative Indikatoren spielen eine geringere Rolle. Die Umfrageteilnehmer beurteilen das Ergebnis ihrer auf Grundlage von Nachhaltigkeitskriterien getätigten Anlagen insgesamt moderat positiv.
State Street PK-Index: 6,5 Prozent Rendite im Q3, sinkende Transaktionskosten
State Street Investment Analytics veröffentlicht ebenfalls ihre Transaktionskosten-Analyse für den Schweizer Markt. Transaktionskosten machen rund zwei Drittel der Vermögensverwaltungskosten aus. Die Kosten setzen sich aus Kommissionen, Gebühren und Opportunitätskosten zusammen. Sie reduzierten sich in der Schweiz gegenüber Ende Juni 2009 um 10.3 Prozent von 22.05 auf 19.77 Basispunkte, wobei sich hauptsächlich die Opportunitätskosten vorteilhaft entwickelt haben. Die globalen Werte sind ebenfalls gesunken, allerdings nur um 4.46 Prozent. Der Kostenblock bleibt mit durchschnittlich 35.54 Basispunkten global auf einem wesentlich höheren Niveau als in der Schweiz.

Avenir Suisse: Schrittweise Erhöhung des Rentenalters
Die
Denkfabrik Avenir Suisse fordert, das
Rentenalter «schrittchenweise» an die
Lebenserwartung der Pensionierten anzupassen.
Damit würde das Rentenalter 67 im Jahr 2026
wirksam werden. Damit soll verhindert werden,
dass die AHV das Schicksal der IV erleidet. In
ihrer neuen Publikation «Die AHV - eine Vorsorge
mit Alterungsblindheit» macht Avenir Suisse
Vorschläge, wie die AHV gezielt an die
demografische Entwicklung angepasst werden kann.
Bei einer Anpassung auf 2011 würde das
Rentenalter demnach gemäss Avenir Suisse auf 65
Jahre und 1,5 Monate steigen und im folgenden
Jahr auf 65 Jahre und drei Monate. Gleichzeitig
will Avenir Suisse auch das Bedürfnis nach einer
Flexibilisierung des Rentenalters ernst nehmen.
Hier schlägt sie vor, dass pro Jahrgang ein
Renteneintrittsalter bestimmt werden soll, ab
dem man Anrecht auf eine volle Rente hat. Lässt
man sich vor diesem aufgrund der Lebenserwartung
definierten Alter pensionieren, wird die Rente
gekürzt, arbeitet man länger, steigt sie.

Pension schemes and pension projections in the EU-27
Member States, 2008-2060
The 2009 Ageing Report was the third update since 2001 of the long-term economic and budgetary projections aimed at assessing the impact of ageing population. This projection exercise builds on, updates and further improves the previous exercises so as to enhance comparability across countries, consistency across expenditure items and the economic basis for the underlying assumptions.
The country fiches follow the same structure and the same set of figures is provided by all countries. The first part of the country fiches provides a description of the pension system in the country. The second part provides and discusses expected development on the basis of the main projection outcomes. The pension projections were carried out on the basis of legislation and policies in the field of pension as of July 2008. In addition, this section addresses main drivers behind the pension projection and discusses the impact these factors have on expected development of pension expenditure. Finally, the technical characteristics of the pension models used by Member States were collected in an Annex to this report.


Veranstaltungen
-
28. Oktober, Bern
Amt für Stiftungsaufsicht des Kt. Bern
BVG-Seminar 2009. Website -
26. Oktober, St. Gallen
Swiss Life Anlagestiftung
Herbsttournee mit Thomas Borer. Infos -
29. Oktober, Genève
Lusenti Partners
Investissements durables, Swiss Institutional Survey, résultats. Website -
29. Oktober, Luzern
Swiss Life Anlagestiftung
Herbsttournee mit Thomas Borer. Infos -
3. November, Zürich
VPS Verlag
VPS Impulse, Anmeldung -
12. November, Wil (St.Gallen)
Schweizer Kader Organisation SKO
Podiumsdiskussion zur Senkung des Umwandlungssatzes, Website. -
18. November, Basel
Libera
Libera Forum -
26. November, Zürich
Libera
Libera Forum -
26. November, Luzern
Universität St.Gallen, Institut für Rechtswissenschaft
Arbeitsunfähigkeit und Taggeld. Programm und Anmeldung -
27. November, Baden
Gewos
Aargauer Informationsveranstaltung für Stiftungen. Website
Ausbildung
-
29. Oktober, Zürich
ASIP
Ausbildung für Führungsorgane, Infos -
5. November, Zürich
Kammer der Pensionskassen-Experten
Weiterbildungsveranstaltung "Finanzmathematik" und "Auswege aus der Anlage- und/oder Leistungsfalle" -
5. / 12. / 19. November, Zürich
Credit Suisse
Ausbildungszyklus für Stiftungsräte. Infos und Anmeldung -
10. November, Zürich
ZKB
Ausbildungszyklus für Pensionskassen. Vertiefungsseminar. Infos -
11. November, Luzern
VPS Verlag
Sozialversicherung für Einsteiger. Flyer -
12 novembre, Lausanne
Chambre des actuaires-conseils
Journeé de formation "Aspects empiriques de la gestion de fortune et des placements d'une institution de prévoyance, crise et défis" et "Mathématiques financières" -
12. / 19. November, Luzern
VPS Verlag
Pensionskassenführung für Stiftungsräte. Workshop. Flyer -
26. November, Zürich
Credit Suisse
Brush up-Tag für Stiftungsräte. Infos und Anmeldung











