Homepage  -  BVG-aktuell  -  Dossiers  -  Veranstaltungen  -  Impressum  -  online Ausgabe


      Nr.
157 / 26. Oktober 2009           

BVG-aktuell RSS     

                             An: $champ1$ $champ2$, $champ3$   
  

                           Die Schlagzeilen
admin Die Abstimmung über Senkung des Umwandlungssatzes findet am 7. März 2010 statt. 
admin Der Bundesrat hat beschlossen den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge im nächsten Jahr bei 2% zu belassen. Entscheidend für die Höhe des Mindestzinssatzes sind vor allem die langfristige durchschnittliche Rendite der Bundesobligationen sowie die Entwicklung von Aktien-, Anleihen- und Liegenschaftserträgen.   
 
parlament Der Deckungsgrad der öffentlich-rechtlichen Pensionskassen von Kantonen und Gemeinden soll verbessert werden. Die Sozialkommission (SGK) des Ständerates sucht noch nach der richtigen Lösung. Sowohl der Vorschlag des Bundesrates wie der Kantone sei nicht mehrheitsfähig, heisst es.  
 
image Der CS-Pensionskassen Index, der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, zeigt sich per 30.9.2009, nach einem kühlen Jahresbeginn im 1. Quartal und einem Frühlingserwachen im 2. Quartal, im Sommerhoch. Im Berichtsquartal legte der Index um 6,34 Punkte resp. 5,60% auf 119,6 Punkte zu. 
 
image Für das 3. Quartal 2009 meldet der PK-Index von State Street Investment Analytics ein Plus von 6.5 Prozent auf den Wertschriften der Schweizer Pensionskassen. Dies ist erst das zweite Quartal seit Mitte 2007 mit positiver Rendite. Die Transaktionskosten im Schweizer Wertschriftenhandel reduzierten sich im dritten Quartal 2009 um 10.3 Prozent.  


http://www.vorsorgeforum.ch/storage/pictures/inserat/09-03%20watsonwyatt.gif

 


Courant normal

Der Bundesrat hat bei der Festsetzung des BVG-Mindestzinses die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt und den optimalen helvetischen Kompromiss gefunden: alle direkt Interessierten sind gleichermassen unzufrieden, und gleichzeitig hat er jede Form von Überraschung vermieden. Auch die Festlegung des Termins für die Abstimmung über die Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes am 7. März entspricht der allgemeinen Erwartung. Die Kontrahenten haben umgehend ihre Argumentations-Linien in Stellung gebracht.

Derweil hat sich die Stimmung an der Finanzfront deutlich aufgehellt, was zwar allgemein begrüsst wird, aber die Ausgangslage für die Befürworter einer Senkung des Satzes die Arbeit erschweren dürfte. Zwar wirkt sich ein Umwandlungssatz bei der Rentenfestlegung über Jahrzehnte aus, aber die Stimmung des Souveräns ist weniger langfristig angelegt und unterliegt erfahrungsgemäss kurzfristigen Schwankungen - und die könnte unter den gegebenen Umständen in die falsche Richtung gehen.

*

Der verlockende Reiz der Hunderte von Milliarden, welche in der 2. Säule angelegt sind, auf die Politik scheint hingegen sehr langfristig und nachhaltig zu wirken. Schon mit wenigen Prozent dieser Masse liesse sich in Form von Direktinvestitionen manch ehrgeiziges Projekt im Handumdrehen verwirklichen, und das erst noch im Interesse der gesamten Volkswirtschaft. Sowohl das Geld wie auch die notwendige Argumentation scheinen somit leicht verfügbar, entsprechend gross ist die Versuchung. Die Unia möchte - zinsgesichert - einige Milliarden für den "ökosozialen Umbau" einsetzen, NR Noser den Innovationsstandort Schweiz aufmöbeln und dafür falls nötig auch mehr oder weniger sanften Zwang ausüben.

Auf Kassenseite dürfte man sich hingegen lebhaft an gutgemeinte, aber letztlich unglücklich verlaufene Privat Equity-Projekte erinnern, welche den Verantwortlichen in den Vorsorgeeinrichtungen nicht nur böse Worte in den Medien, sondern auch einen schmerzhaften Knick in ihrer Karriereplanung bescherten. Entsprechend gering ist die Begeisterung für derlei Verheissungen, zumal sie in grosser Regelmässigkeit auftauchen und jeweils rasch wieder in Vergessenheit geraten. Das dürfte auch diesmal nicht anders sein.

Peter Wirth E-Mail

 


 

10vor10: PK-Sanierungsaufschläge bald überflüssig

image

Othmar Simeon (Swisscanto Vorsorge) und Marco Curti (ZKB) befassen sich in einem Beitrag in der Sendung 10vor10 auf TV DRS mit der aktuellen Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen, welche aufgrund des aktuellen Börsenverlaufs gegenwärtig deutlich bessere Deckungsgrade aufweisen als noch im März, was Sanierungsmassnahmen zunehmend überflüssig macht und auch eine bessere Verzinsung erlaubt. Curti rechnet mit einer Fortdauer der Hausse zumindest noch im laufenden Jahr.

TV-DRS

BSV Mitteilungen über die BV Nr. 114, Beitragssätze Sicherheitsfonds

adminDas Bundesamt für Sozialversicherung hat die Mitteilungen über die Berufliche Vorsorge Nr. 114 publiziert. Sie enthalten folgende Hinweise: Die Beitragssätze des Sicherheitsfonds 2010, Zusammenstellung der Mitteilungen zur FZ. Stellungnahmen: Informationen an die Auffangeinrichtung bei Errichtung eines FZ-Kontos; Veräusserung von Wohneigentum zu einem bewusst tiefen Preis. Rechtsprechung: Invalidenrente, Erwerbsausfallversicherung, Übertragung von freien Mitteln, Kündigung der Anschlussvereinbarung und Rentenbezüger.

Die Beitragssätze des Sicherheitsfonds für das Bemessungsjahr 2010 wurden gemäss Antrag des Stiftungsrates genehmigt. Sie betragen unverändert 0.07 Prozent für die Zuschüsse bei ungünstiger Altersstruktur sowie 0.02 Prozent für die Insolvenzen und anderen Leistungen. Die neuen Beiträge werden Ende Juni 2011 fällig. Beitragspflichtig sind alle dem Freizügigkeitsgesetz (FZG) unterstellten Vorsorgeeinrichtungen.

acrobat  Mitteilungen zur BV, Nr. 114

IPE: Pensions in Switzerland

ipeDie Zeitschrift “Investments & Pensions & Europe” IPE hat in Ausgabe Oktober 2009 einen “Special Report” mit mehreren Beiträgen über die aktuelle Situation der BV in der Schweiz publiziert. Barbara Ottawa behandelt die Neugestaltung der Aufsicht, Emma Cusworth geht auf die Finanzierungssituation der Pensionskassen ein, André Tapernoux (Mercer) schreibt über die bevorstehende Abstimmung über die Senkung des Umwandlungssatzes und Lukas Riesen und Alfred Bühler (PPCmetrics) befassen sich mit den Auswirkungen der Inflation auf die Berufliche Vorsorge. Die IPE-Autoren haben für ihre Beiträge eine Reihe wichtiger Exponenten der Verbände und Beratungsunternehmen für ihre Artikel interviewt. Die Beiträge sind über Internet zugänglich (Registrierung notwendig).

aaa  IPE

Publica: Entlastung für die über 45-jährigen Bundesangestellten

adminSeit dem Primatwechsel der Pensionskasse des Bundes Publica zahlen die über 45-jährigen Bundesangestellten überdurchschnittlich hohe Sparbeiträge in die Pensionskasse. Aufgrund einer Senkung der Risikoprämie werden Mittel frei, die zur Entlastung dieser Angestellten verwendet werden. Der Bundesrat hat die Änderung des Vorsorgereglements für die Angestellten und Rentenbeziehenden des Vorsorgewerks Bund (VRAB) genehmigt.

aaa  Mitteilung EFD

Bundespersonal: “Kader profitiert erneut am stärksten”

Der Bundesrat passt die Sparbeiträge des Bundespersonals an die zweite Säule an. Trotzdem bewegt sich die Gesamtsumme des Bundes nach wie vor an der unteren Grenze der möglichen Beitragsspanne. Besonders stark von dieser Erhöhung profitieren die kurz vor der Pension stehenden Bundesangestellten in den hohen Lohnklassen. Dass vor allem die gut Verdienenden in diesen Genuss kommen, erklärt Barbara Schaerer, Direktorin des Eidgenössischen Personalamtes (EPA), damit, dass diese in der Vergangenheit besonders stark unter dem Primatwechsel gelitten hätten. Trotz Einführung der Überparität bleiben die Beitragssätze in den obersten Lohnklassen am höchsten, schreibt die Berner Zeitung.

aaa  Berner Zeitung

BLPK: Wechsel zum Beitragsprimat?

bl Bei der angekündigten Sanierung der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) soll der Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat geprüft werden: Der Landrat hat ein entsprechendes SVP-Postulat mit 46 gegen 19 Stimmen überwiesen.

Der Deckungsgrad der BLPK ist wegen der schlechten Börse Ende 2008 von 93,4 auf 75,5 Prozent abgesackt. Der Landrat hat aber den Jahresbericht der Kasse oppositionslos abgesegnet und dabei Führungs- und Anlagestrategie gelobt. Die SP verwies darauf, dass nur Buchverluste vorlägen, da keine Anlagen aufgelöst werden müssten.

Die SVP jedoch will die Börsenkrise für einen Systemwechsel nutzen: Statt für fixe Leistungen Mittel zu erwirtschaften, solle die BLPK künftig Leistungen nach Massgabe der Beiträge ausrichten. Die Finanzmärkte würden wohl noch länger wenig rentieren, weshalb die PK ohne Wechsel zum Beitragsprimat grosse Risiken eingehen müsse.

aaa  Basler Zeitung

ETH: Lieber höhere Reserven als tiefere Abzüge

Die Hochschulversammlung der ETH  liess sich von Vertretern der Pensionskasse Publica über die aktuelle Finanzlage und die Optionen informieren. Wie sich laut einer Mitteilung auf der Website der ETH zeigte, will ein Grossteil der HV-Mitglieder allfällig frei werdende Mittel eher zur Reservenbildung nutzen als zur Reduktion der Lohnabzüge.

aaa  ETH Life

Noser: “Man sollte die Pensionskassen zwingen”

image In einem Interview mit der Handelszeitung äussert sich NR Ruedi Noser zu den Chancen der Schweiz als Innovationsstandort und ortet vor allem Mängel bei der Ausstattung von Start ups mit frischem Kapital. Hier sollten nach seiner Meinung die Pensionskassen einspringen.

Handelszeitung: Wie kann die Schweiz ihren Innovationsstandort nachhaltig stärken?
Noser: Es braucht mehr Risikokapital für Start-ups - auch um ein Umfeld zu schaffen, das dazu führt, dass gute Ideen aus dem Ausland in die Schweiz kommen. Betrachtet man die Geschichte von Start-ups in den USA, dann stellt man fest, dass viele aus dem Ausland zugewandert sind, weil sie in den USA die besseren Rahmenbedingungen vorfinden als in Europa, speziell für die Finanzierung. Der Kampf um die besten Talente wird wichtiger als das Ansiedeln von Firmen. (…)

Was muss die Politik konkret machen?
Noser: Die Politik in der Schweiz muss mit Eingriffen in das Innovationssystem vorsichtig sein. Zur Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen sollte man die Pensionskassen zwingen, bei der Start-up-Finanzierung in der Schweiz aktiver zu sein. Denn heute sind sie dies vornehmlich in den USA. Zudem sollte der Bund die Basis für einen Innovationspark schaffen und damit den Forschungsstandort Schweiz international stärken. Und im Bereich der Steuern sollte der Fiskus Fremdkapital nicht länger gegenüber Eigenkapital bevorteilen. (…)

aaa  Handelszeitung

Kritik an Hedge-Fonds von Publica und BVK

CASH HOME«Wir investieren nicht in Hedge Funds, weil sie teuer und intransparent sind. Zudem sind die Reputationsrisiken gross, wie der Madoff-Fall und der aktuelle Skandal um Galleon wieder gezeigt haben», sagt Publica-Direktor Werner Hertzog zu cash. Solche Risiken könne sich die grösste öffentlich-rechtliche Pensionskasse der Schweiz nicht leisten. Und will es auch nicht. «Die Hedge-Fund-Branche steckt in einer Krise. Mit mehr Transparenz, einer strengeren Regulierung könnte die Branche ihre Schwächen korrigieren und hätte in Zukunft vielleicht bessere Chancen», so Hertzog.

Die zweitgrösste öffentlich-rechtliche Pensionskasse der Schweiz, die Personalvorsorge des Kantons Zürich BVK, sieht das ähnlich. Ein Nachteil von Hedge Funds sei die fehlende Transparenz, was der ganzen Branche schade, sagt Thomas Liebi, Leiter Investment-Research bei der BVK. Dazu komme die politische Dimension. «Als öffentlich-rechtliche Pensionskasse sind wir dem Kanton Rechenschaft schuldig: Investments in schlechte Hedge Funds können deshalb zu einem politischen Problem werden», so Liebi.

Kritik muss die Hedge-Fund-Branche auch von Marco Netzer, dem Direktor des AHV-Ausgleichsfonds, einstecken. «Die Manager haben in den letzten fünf Jahren ihre primäre Funktion verlassen. Statt absolute Rendite zu generieren, orientierten sie sich stärker an der Marktrendite. Wenn alles nach oben geht, ist es viel einfacher, die Märkte zu kaufen anstatt kluge Wetten einzugehen. Aber wenn es nach unten dreht, stehen sie alle nackt da. Genau das ist im Jahr 2008 passiert. Im Lichte der hohen Gebühren sehen die Manager umso schlechter aus.»

aaa  Cash

Interpellation Leutenegger Oberholzer: Swiss Blocks

parlament Eingereichter Text: Die Schweizer Börse, SIX Swiss Exchange, bietet seit August 2008 grossen Finanzinstitutionen wie Anlagefonds, Banken, Versicherungen oder Pensionskassen mit "Swiss Blocks" eine Plattform an, über die sie Schweizer Wertpapiere ausserhalb des öffentlichen Orderbuchs in grossen Blöcken handeln können. Die Börse wirbt explizit mit der völligen Anonymität und den besseren Preisen dieses so genannten "Dark Pools". In Grossbritannien und den USA geraten Dark Pools wegen der mangelnden Transparenz zunehmend unter Druck der Finanzaufsichtsbehörden FSA und SEC.

Der Bundesrat wird dazu um die Beantwortung der folgenden Fragen gebeten: 1. Wie beurteilt er rechtlich und wirtschaftlich die "Swiss-Block"-Dienstleistung für institutionelle Anleger von SIX Swiss Exchange? (…).

aaa  Interpellation

NR: Rücktritt von Rudolf Rechsteiner

image Laut einer Mitteilung der Basler Zeitung wird Nationalrat Rudolf Rechsteiner (SP, 51) per Ende Mai 2010 aus dem Nationalrat austreten. Als Nachfolger ist Beat Jans vorgesehen, Abteilungsleiter bei Pro Natura Schweiz. Rechsteiner ist vor allem als Kämpfer gegen Kernkraftwerke und Spezialist für Fragen der Beruflichen Vorsorge hervorgetreten. In den 14 Jahren seiner Mitgliedschaft im Parlament hat er zu diesem Thema rund 25 Vorstösse eingereicht.

CP VS: procès à Sion

L'ancien président de la caisse de pension des enseignants valaisans ne se considère pas comme coupable dans le procès qui s'est ouvert à son encontre pour diverses irrégularités. Il estime impossible de prouver ses éventuelles intentions délictuelles.

"Je suis inculpé, mais je ne me sens pas coupable", a-t-il déclaré à la cour lors de son interrogatoire au premier jour du procès devant le tribunal de district de Sion. En ouverture d'audience, il avait tenté de faire ajourner les débats.

aaa  Le Temps / nachrichten.ch


 

CS PK-Index: Sommerhoch im Q3

image

Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie in Abbildung), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, zeigt sich per 30.9.2009, nach einem kühlen Jahresbeginn im 1. Quartal und einem Frühlingserwachen im 2. Quartal, im Sommerhoch. Im Berichtsquartal legte der Index um 6,34 Punkte resp. 5,60% auf 119,6 Punkte zu. Zum positiven Resultat haben alle drei Monate beigetragen. Der beste Monat war mit einem Plus von 3,02 % (3,42 Punkte) der Juli. Mit diesem Ergebnis verzeichnet der Index die zweitbeste je erzielte Quartalssteigerung seit Messbeginn. Im Jahresverlauf konnte der Index bisher beachtliche 8,98 % zulegen.

Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie) wurde per 1.1.2009 auf 2% festgelegt. Im Berichtsquartal nahm diese Messlatte somit um 0,5% resp. 0,66 Punkte auf den Stand von 133,37 zu. Dank der Entwicklung an den Finanzmärkten legte der Index zum zweiten Mal in Folge mehr zu als die BVG-Mindestverzinsung. Die Differenz zwischen Index und BVG-Vorgabe nahm somit im Berichtsquartal um 5,68 Punkte (5,10%) ab. Die gesamte Differenz zwischen dem Index und der BVG-Vorgabe hat sich somit auf 13,76 Punkte reduziert. Allerdings müsste der Gesamtindex im 4. Quartal noch immer rund 12% zulegen, um diese Lücke bis Ende 2009 zu schliessen.

acrobat   Mitteilung CS

State Street PK-Index: 6,5 Prozent Rendite im Q3, sinkende Transaktionskosten

Für das 3. Quartal 2009 meldet der PK-Index von State Street Investment Analytics ein Plus von 6.5 Prozent auf den Wertschriften der Schweizer Pensionskassen. Dies ist erst das zweite Quartal seit Mitte 2007 mit positiver Rendite. Die Transaktionskosten im Schweizer Wertschriftenhandel reduzierten sich im dritten Quartal 2009 um 10.3 Prozent. «Die Erholung an den Finanzmärkten geht weiter» sagt Reto Tschäppeler, Vice President in Zürich. «Das dritte Quartal war das beste seit Mitte 2003. Viele Pensionskassen werden deshalb im Vergleich zu Ende 2008 deutliche Verbesserungen hinsichtlich Deckungsgrad und Sanierungsbedarf zu vermelden haben».

 image

State Street Investment Analytics veröffentlicht ebenfalls ihre Transaktionskosten-Analyse für den Schweizer Markt. Transaktionskosten machen rund zwei Drittel der Vermögensverwaltungskosten aus. Die Kosten setzen sich aus Kommissionen, Gebühren und Opportunitätskosten zusammen. Sie reduzierten sich in der Schweiz gegenüber Ende Juni 2009 um 10.3 Prozent von 22.05 auf 19.77 Basispunkte, wobei sich hauptsächlich die Opportunitätskosten vorteilhaft entwickelt haben. Die globalen Werte sind ebenfalls gesunken, allerdings nur um 4.46 Prozent. Der Kostenblock bleibt mit durchschnittlich 35.54 Basispunkten global auf einem wesentlich höheren Niveau als in der Schweiz.

image

acrobat  Mitteilung State Street

Avenir Suisse: Schrittweise Erhöhung des Rentenalters

Die Denkfabrik Avenir Suisse fordert, das Rentenalter «schrittchenweise» an die Lebenserwartung der Pensionierten anzupassen. Damit würde das Rentenalter 67 im Jahr 2026 wirksam werden. Damit soll verhindert werden, dass die AHV das Schicksal der IV erleidet. In ihrer neuen Publikation «Die AHV - eine Vorsorge mit Alterungsblindheit» macht Avenir Suisse Vorschläge, wie die AHV gezielt an die demografische Entwicklung angepasst werden kann. Bei einer Anpassung auf 2011 würde das Rentenalter demnach gemäss Avenir Suisse auf 65 Jahre und 1,5 Monate steigen und im folgenden Jahr auf 65 Jahre und drei Monate. Gleichzeitig will Avenir Suisse auch das Bedürfnis nach einer Flexibilisierung des Rentenalters ernst nehmen. Hier schlägt sie vor, dass pro Jahrgang ein Renteneintrittsalter bestimmt werden soll, ab dem man Anrecht auf eine volle Rente hat. Lässt man sich vor diesem aufgrund der Lebenserwartung definierten Alter pensionieren, wird die Rente gekürzt, arbeitet man länger, steigt sie.

aaa

 NZZ / Avenir Suisse

Pension schemes and pension projections in the EU-27
Member States, 2008-2060

EUThis report presents the country fiches for each Member State on the pension projection -being the largest public expenditure item covered by the projection exercise released in the 2009 Ageing Report - prepared by the AWG members and by the Directorate-General for Economic and Financial Affairs on the basis of a harmonised structure.

The 2009 Ageing Report was the third update since 2001 of the long-term economic and budgetary projections aimed at assessing the impact of ageing population. This projection exercise builds on, updates and further improves the previous exercises so as to enhance comparability across countries, consistency across expenditure items and the economic basis for the underlying assumptions.

The country fiches follow the same structure and the same set of figures is provided by all countries. The first part of the country fiches provides a description of the pension system in the country. The second part provides and discusses expected development on the basis of the main projection outcomes. The pension projections were carried out on the basis of legislation and policies in the field of pension as of July 2008. In addition, this section addresses main drivers behind the pension projection and discusses the impact these factors have on expected development of pension expenditure. Finally, the technical characteristics of the pension models used by Member States were collected in an Annex to this report.

acrobat   EU, Pension Schemes

Veranstaltungen

  • 28. Oktober, Bern
    Amt für Stiftungsaufsicht des Kt. Bern
    BVG-Seminar 2009.
    Website

  • 26. Oktober, St. Gallen
    Swiss Life Anlagestiftung
    Herbsttournee mit Thomas Borer.
    Infos

  • 29. Oktober, Genève
    Lusenti Partners
    Investissements durables, Swiss Institutional Survey, résultats.
    Website

  • 29. Oktober, Luzern
    Swiss Life Anlagestiftung
    Herbsttournee mit Thomas Borer.
    Infos

  • 3. November, Zürich
    VPS Verlag
    VPS Impulse,
    Anmeldung

  • 12. November, Wil (St.Gallen)
    Schweizer Kader Organisation SKO
    Podiumsdiskussion zur Senkung des Umwandlungssatzes,
    Website.

  • 18. November, Basel
    Libera
    Libera Forum

  • 26. November, Zürich
    Libera
    Libera Forum

  • 26. November, Luzern
    Universität St.Gallen, Institut für Rechtswissenschaft
    Arbeitsunfähigkeit und Taggeld.
    Programm und Anmeldung

  • 27. November, Baden
    Gewos
    Aargauer Informationsveranstaltung für Stiftungen.
    Website


Ausbildung

  • 29. Oktober, Zürich
    ASIP
    Ausbildung für Führungsorgane,
    Infos

  • 5. November, Zürich
    Kammer der Pensionskassen-Experten
    Weiterbildungsveranstaltung "Finanzmathematik" und "Auswege aus der Anlage- und/oder Leistungsfalle"

  • 5. / 12. / 19. November, Zürich
    Credit Suisse
    Ausbildungszyklus für Stiftungsräte.
    Infos und Anmeldung

  • 10. November, Zürich
    ZKB
    Ausbildungszyklus für Pensionskassen. Vertiefungsseminar.
    Infos

  • 11. November, Luzern
    VPS Verlag
    Sozialversicherung für Einsteiger.
    Flyer

  • 12 novembre, Lausanne 
    Chambre des actuaires-conseils
    Journeé de formation "Aspects empiriques de la gestion de fortune et des placements d'une institution de prévoyance, crise et défis" et "Mathématiques financières"

  • 12. / 19. November, Luzern
    VPS Verlag
    Pensionskassenführung für Stiftungsräte. Workshop.
    Flyer

  • 26. November, Zürich
    Credit Suisse
    Brush up-Tag für Stiftungsräte.
    Infos und Anmeldung

 

Impressum

Herausgeber: Vorsorgeforum - www.vorsorgeforum.ch

Redaktion: Peter Wirth, E-Mail

Inserate: Gerne senden wir Ihnen unsere Insertionsbedingungen.

Abo: Sie können diesen Newsletter auf unserer Website abonnieren.
 
Wenn Sie von der Mailing List gestrichen werden wollen, so klicken Sie bitten auf den Link in der untersten Zeile dieser Seite oder senden Sie uns ein E-Mail. Mitteilungen an die Reaktion bitte unter info@vorsorgeforum.ch.

Der Newsletter erscheint i.d.R. alle vierzehn Tage.

Das Vorsorgeforum: Das Vorsorgeforum wurde 1989 gegründet. Ihm gehören als Mitglieder an: private und öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrich-tungen, Organisationen der Sozialpartner, der Schweizerische Pensions-kassenverband, Pensionskassen-Experten, der Schweizerische Versicherungs-verband, die Bankiervereinigung, Dienstleistungsunternehmen und engagierte Private.