BVG-Kommission empfiehlt 2 Prozent-Mindestzins
Arbeitgeberverband für Mindestzinssatz von 1,75 %
Der Verband schreibt in einer Mitteilung: “Die vom SAV und von der Mehrheit der BVG-Kommission favorisierte Formel wies einen gegenüber dem heutigen Zinssatz von 2% tieferen Wert aus (Ende 2008: 1,71%; Juni 2009: 1,78%; Juli: 1,9%). Aufgrund dieses Resultats mit Tendenz zu 1,75%, der Tatsache, dass es sich beim BVG-Zinssatz um einen Mindestzinssatz handelt, der von den Vorsorgeeinrichtungen überschritten werden kann, den unsicheren Aussichten auf den Finanzmärkten sowie der nach wie vor sehr angespannten Situation zahlreicher Vorsorgeeinrichtungen hatte der SAV einen gegenüber heute leicht tieferen Zinssatz empfohlen.”
NZZ: Wenig Veränderung beim
BVG-Mindestzins erwartet
Das Blatt geht auch auf die von uns im Newsletter vom 14.9. entwickelte, politisch präzis auskalibrierte und aktuarisch total wasserdichte Zinsformel ein: “Der Geschäftsführer des Vereins Vorsorgeforum, Peter Wirth, hat kürzlich eine nicht ganz ernsthaft gemeinte Formel zur Berechnung des Mindestzinssatzes vorgeschlagen: Man addiere den vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) geforderten Zinssatz mit jenem des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV) und dividiere durch 2. Die Formel kommt der politischen Realität sehr nahe. So plädierte der SVV vor einem Jahr für 1,75 Prozent und der SGB für 2,25 Prozent. Die BVG-Kommission entschied sich für 2 Prozent. Der Bundesrat übernahm diese Zahl.”
Zu den bisherigen Stellungnahmen der Verbände hält die NZZ fest: “Nach Ansicht der Gewerkschaften müssen BVG-Guthaben im obligatorischen Bereich (bis 82 000 Franken Jahreslohn) nächstes Jahr mit mindestens 2,5 Prozent verzinst werden. Das ist historisch gesehen wenig, forderte der SGB doch bis vor kurzem Zinssätze von über 3 Prozent. Arbeitgeber-, Pensionskassen- und Versicherungsverband haben ihre Forderungen noch nicht veröffentlicht. Dem Vernehmen nach wird der SVV einen Zins um 1,5 Prozent oder etwas höher fordern. Die Arbeitgeber dürften einen Satz im Bereich von 1,75 Prozent beantragen. Die Kommissionsmitglieder bekunden dieses Jahr besondere Mühe, die von ihnen bevorzugten Formeln auf die Zeit während oder nach der Finanzkrise anzuwenden. Der SVV zum Beispiel stellt allein auf Bundesobligationen ab, was zu einem relativ hohen Zinssatz führt. Gewerkschaften und Arbeitgeber, die auch andere Anlagen berücksichtigen, kommen wegen der Kurssprünge je nach Bemessungszeitraum auf unterschiedliche Werte.”
Mercer Symposium 2009: Gazing over the Horizon
- Wie sollen wir unseren Anlageprozess strukturieren, um auch im Umfeld immer komplexerer Finanzmärkte unsere Anlageziele erreichen zu können?
- Wie sollen wir unsere begrenzten Ressourcen hinsichtlich Zeit, Personal und Knowhow optimal einsetzen, um die gewünschte Rendite zu erreichen, aber dennoch die Vielfalt an Risiken im Griff zu haben?
- Wie sollen wir vorgehen, um jene Partner für die Bewirtschaftung unserer Anlage zu finden, die in unserem Interesse die besten Resultate erzielen?
- Welche Rolle soll, kann und muss der Arbeitgeber (und dessen finanzielle Situation) bei der Festlegung der Anlagestrategie spielen?
Marlene Amstad, Leiterin der Marktanalysen der SNB, orientierte über die Einschätzung der aktuellen Finanzmarktlage aus Sicht der Nationalbank. Ihre höchst instruktiven Ausführungen mit aussagekräftigen Grafiken boten neue Perspektiven und Einsichten in das internationale Marktgeschehen. Die Unterlagen zu ihrem Beitrag wie auch jene der übrigen Referenten können bei Mercer herunter geladen werden.

PK-Renditen: Die Mär des Blick
«Der grösste Teil des Vermögens gehört den Rentnern»

BE: Staatsangestellte zahlen (vorläufig) keine Sanierungsbeiträge
Im
April hatte die Bernische Pensionskasse (BPK)
angekündigt, auf Anfang 2010 zeitlich befristete
Sanierungsbeiträge von 3,5 Prozent zu erheben.
Dank der Erholung an den Börsen und des Anstiegs
des Deckungsgrads auf 92 Prozent, sei diese
Massnahme aber derzeit nicht nötig, teilte die
Verwaltungskommission der BPK mit.
Allerdings hält sie an den zwei weiteren,
bereits angekündigten Massnahmen fest: Die
ordentlichen Beiträge steigen um 2,2 Prozent,
während der technische Zinssatz zur Berechnung
der Leistungen und der dafür nötigen Prämien von
4,0 auf 3,5 Prozent sinkt.Auf den 1. Januar 2010 steigen somit die Beiträge der Versicherten um 0,8 Prozent, jene der Arbeitgeber um 1,4 Prozent. Hierzu muss allerdings noch der Regierungsrat grünes Licht geben. Die Verwaltungskommision der BPK will eine erneute Lagebeurteilung vornehmen, sobald die Jahresrechnung 2009 vorliegt. Dann werde sie allenfalls auch die Option für eine zeitlich befristete Staatsgarantie prüfen, wie sie der Regierungsrat angeboten hat.
VS: Fusion der kantonalen Kassen
Ethos: Aktionärsanträge 2010, Studie zu den Vergütungen
Ethos publizierte eine Studie zu den Vergütungen 2008 der Führungsinstanzen der grössten in der Schweiz kotierten Unternehmen. Diese zeigt, dass die Vergütungen insbesondere bei den Unternehmen des Finanzsektors im Jahr 2008 zwar rückläufig waren, aber gemäss Einschätzung von Ethos “immer noch hoch sind”. Zudem berücksichtigten viele Unternehmen die internationale Best Practice für die Transparenz und Struktur von Managementvergütungen laut Ethos nur in ungenügender Weise.
Beteiligt sind an den Anträgen: Aargauische Pensionskasse, Aarau; Caisse d’assurance du personnel de la Ville de Genève et des Services industriels de Genève (CAP), Genf; Caisse de pensions de la République et Canton du Jura, Pruntrut; Caisse de prévoyance du personnel des établissements publics médicaux du canton de Genève (CEH), Genf; Caisse de prévoyance du personnel enseignant de l’instruction publique et des fonctionnaires de l’administration du canton de Genève (CIA), Genf; Luzerner Pensionskasse, Luzern; Pensionskasse Post, Bern; Pensionskasse Stadt Zürich, Zürich; Pictet Funds SA (Ethos); Pictet Funds SA (Pictet CH Swiss Sustainable Equities).
Ethos Studie zu den Vergütungen 2008
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Dossier Aktionärsanträge
2010
IPE: Expert claims interest in
alternatives (in Switzerland) is waning
Herbert Brändli, head of the Profond multi-employer fund, said while he thinks private equity could offer “interesting possibilities”, other constructions including derivatives and hedge funds are speculative and therefore not suitable for long-term investors like pension funds. Alfred Bühler, partner at PPCmetrics, also explained at the conference of the Swiss pension fund association ASIP in Zurich that diversification had been less effective in 2008 than during the previous crisis in 2002.
Kundgebung gegen «Pensionskassenbschiss»

Ablehnung Motion Egerszegi: Gleiche Bedingungen in der BV
Dagegen votierte im Rat Alex Kuprecht. Er führte u.a. aus: “Es wäre (…) schlechthin unbillig zu verlangen, dass die beiden unterschiedlichen Vorsorgesysteme einer Gleichbehandlung zu unterziehen sind. Dies würde nämlich bedeuten, dass man entweder die Vorschriften für die autonomen Einrichtungen denjenigen für die Lebensversicherer angleichen oder dann aber die Vorschriften für die Lebensversicherer denjenigen für die autonomen Einrichtungen anpassen müsste, was im Endeffekt aber die Aufgabe des Vollversicherungssystems bedeuten würde. Die Auswirkungen in diesem Fall wären jedoch fatal, könnten doch sehr viele KMU derartige Finanzrisiken gar nicht tragen.”
Rolf Büttiker gab zu Bedenken, dass “die Sache äusserst kompliziert, äusserst schwierig” ist. Und weiter: “Bei der beruflichen Vorsorge leben wir in der Schweiz in zwei unterschiedlichen, ich möchte fast sagen völlig unterschiedlichen Welten, obwohl das vielleicht gesetzlich etwas anders tönt; das kann man nicht wegdiskutieren. Es erscheint als sehr schwierig, zwei komplett unterschiedliche Systeme mittels der Anpassung einzelner Komponenten einander anzugleichen. Herr Bundesrat, es scheint mir sinnvoll zu sein - das müsste man eigentlich in die Wege leiten -, einmal eine gesamte Auslegeordnung zu machen, und sich nicht nur mit Einzelkomponenten zu befassen, und dann zu entscheiden, wie stark die beiden Systeme einander angepasst werden sollen oder sogar müssen.”
Wortprotokoll
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Einreichungsdatum 11.06.09
Date de dépôt 11.06.09 /
Ständerat/Conseil des Etats
22.09.09![]()
Initiative Beck / Robbiani: Lineare Altersgutschriften abgelehnt
Wortprotokoll NR / Initiative Robbiani / Initiative Beck / Bericht SGK
Motion Sommaruga: Anlagevorschriften für Pensionskassen
Interpellation: Einbruch der Anleihekurse
1. Wie
beurteilt der Bundesrat die
aktuelle Situation und die
weiteren Aussichten an den
Obligationenmärkten?
2. Sieht er Handlungsbedarf,
angesichts der bereits
angespannten Situation
vieler Pensionskassen und
anderer institutioneller
Investoren?
3. Können oder müssen
seitens des Bundes
mittelfristig Lehren aus den
Erfahrungen der letzten
Wochen und Monate gezogen
werden?
- Eingereicht von Kiener Nellen Margret. Einreichungsdatum 09.09.2009. Eingereicht im Nationalrat.
Zustimmung des Nationalrats zur Strukturreform
Für die Oberaufsicht sorgt neu statt des Bundesrates eine weisungsunabhängige eidgenössische Oberaufsichtskommission aus sieben bis neun Sachverständigen, die für vier Jahre gewählt werden. Sie wird die Tätigkeit der Aufsichtsbehörden überwachen und für einheitliche Standards sorgen. Eine SVP-Kommissionsminderheit unter Guy Parmelin (VD) wandte sich gegen die Kantonalisierung bzw. Regionalisierung. Der Bundesrat müsse eine einzige Aufsichtsbehörde bezeichnen. Mit 117 zu 46 Stimmen verteidigte der Rat die "bürgernähere" dezentrale Lösung, auf die nach der Vernehmlassung auch der Bundesrat eingeschwenkt war.
Nach der Fusion der Swissfirst und der Bank Bellevue 2005 hatte der Bundesrat sein Projekt mit strengeren Anforderungen an die Integrität und Loyalität von Pensionskassenverwaltern ergänzt. Der Nationalrat nahm nun den vom Erstrat als zu subjektiv gestrichenen "guten Ruf" wieder ins Gesetz auf. Bundesrat und Parlament möchten vorab Interessenskonflikten vorbeugen. Strikt verboten wird so das "parallel running", bei dem Kassenverwalter in die selben Titel investieren wie die Vorsorgeeinrichtung. Jetzt schon tabu ist das "front running", bei dem Anlagen in Kenntnis künftiger Transaktionen der Kasse getätigt werden.
Neu müssen Vorsorgeeinrichtungen alle Vermögensvorteile wie Provisionen und Rabatte zwingend abliefern. Bestimmte Geschäfte sind von der Revisionsstelle vorab zu prüfen. Nach dem Beschluss des Nationalrates müssen Experten, Anlageberater und Anlagemanager im Jahresbericht mit Name und Funktion kenntlich gemacht werden. Mit 166 zu 0 Stimmen angenommen wurden die Massnahmen, mit denen man ältere Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt halten will. Die Reglemente werden es den Versicherten insbesondere ermöglichen, beim Kürzertreten ab 58 Jahren die Folgen von Lohnreduktionen auf die Rente durch erhöhte freiwillige Beiträge aufzufangen.
Auf Antrag von Pierre Triponez (FDP/BE) liess der Nationalrat diese Möglichkeit nur dann zu, wenn sich der Lohn um höchstens die Hälfte reduziert. Der Bundesrat, der Ständerat und eine bürgerliche Minderheit wollten die Grenze bei einem Drittel ziehen, während die Kommissionsmehrheit keine Beschränkung vorsah. Wer über das ordentliche Rentenalter hinaus arbeitet, wird zudem bis zum Alter von 70 Jahren versichert bleiben können. Die so zusätzlich in die berufliche Vorsorge fliessenden Beiträge verbessern die späteren Altersleistungen. Die zweiteilige Vorlage geht mit einigen Differenzen in den Ständerat zurück.
Handelszeitung
/
Wortprotokoll
Botschaft des
Bundesrates 15.06.07 (BBl 2007
5669)
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Message du
Conseil fédéral 15.06.07 (FF
2007 5381)
Ständerat/Conseil
des Etats 16.09.08 (Erstrat -
Premier Conseil)
Ascoop: Bundesrat will bei der Sanierung nicht die Initiative übernehmen
Die Pensionskasse Ascoop, der rund 140 Verkehrsunternehmen angeschlossen sind, steckt in schwerer Unterdeckung und muss bis Ende 2020 saniert werden. Dazu brauche sie die Hilfe des Bundes, sagte René Imoberdorf (Wallis, cvp.) und forderte in einer Interpellation «im Interesse des Service Public und des Tourismus» eine spezifische Sanierungsvorlage. Von allen Pensionskassen im Einflussbereich des Bundes sei die Ascoop die schwierigste, sagte Merz. Der Bund sei aber nur bei gut 20 angegliederten Unternehmen Miteigentümer. Eine Sanierung von oben nach unten – mit einer Vorlage des Bundes – komme nicht in Frage. «Sonst legen alle Kassen den Griffel nieder und warten auf den Bund.»
Laut Merz arbeitet der Bund aber mit an einer Lösung von unten nach oben, bei der die Initiative von den einzelnen Unternehmen ausgeht. Er sei in Einzelfällen bereit, sich ins Spiel zu bringen, beispielsweise mit der Umwandlung von Darlehen in Eigenkapital.
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Roland Schmid: Von der Zurich Leben zur Swiss Life
Christoph Schenk verlässt UBS PK, wird neuer CIO des wealth management teams
BGer: Einbezug von Rentnern zur PK-Sanierung
Konkret ging es um eine 2005 in Unterdeckung geratene Pensionskasse, die fünf Jahre davor noch nach einer Teilliquidation freie Mittel zur Erhöhung von Versicherungsleistungen verwendet hatte. Zur Sanierung wurde denjenigen Rentnern, die von der Teilliquidation profitiert hatten, die Rente für voraussichtlich zehn Jahre um zwanzig Prozent gekürzt. Die Genehmigung dieses Massnahmenplans durch das kantonale Amt für berufliche Vorsorge wurde vom Bundesverwaltungsgericht beanstandet, vom höchsten Gericht nun aber wieder bestätigt.
Aus dem neuen Leitentscheid ergibt sich auch, dass nicht nur bestehende Renten gekürzt werden dürfen, sondern entgegen dem Wortlaut des Gesetzes (Art. 65d Abs. 3 lit. b BVG) auch Neurentner zur Kasse gebeten werden können. Im Lichte der Opfersymmetrie und der Rechtsgleichheit dränge es sich geradezu auf, die auf die Teilliquidation zurückgehenden ausserordentliche Leistungsverbesserungen bei Alt- und Neurentnern gleich zu behandeln.

Swisscanto: Pensionskassen-Studie 2009 zur Lage der 2. Säule
Swisscanto hat die Studie „Schweizer Pensionskassen 2009“ publiziert. Sie enthält eine Zusammenfassung der Resultate der neusten Umfrage über Struktur, Leistungen und Anlagen der Vorsorgeeinrichtungen sowie Beiträge prominenter Autoren zu aktuellen Fragen der 2. Säule. Im Zentrum stehen Überlegungen zu den Konsequenzen der Finanzkrise auf die Vorsorgeeinrichtungen und die sich dadurch noch stärker aufdrängenden Veränderungen. Die Studie kann unentgeltlich bezogen oder über Internet heruntergeladen werden.
Viel war in den letzten Monaten die Rede von Deckungsgrad und Performance der Vorsorgeeinrichtungen. Die Konsequenzen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Versicherten wurden in sehr viel geringerem Masse thematisiert. Gérard Fischer, CEO der Swisscanto Gruppe, greift in einem Beitrag zur Studie die damit verbundenen Fragen auf und verweist auf die Probleme, denen sich die Versicherten bei einem Stellenwechsel bei unterdeckten Kassen gegenüber sehen sowie auf die Lasten, die ihnen im Sanierungsfalle aufgebürdet werden.
Weitere Beiträge befassen sich mit der bevorstehenden Abstimmung über die Anpassung des Mindest-Umwandlungssatzes (Christoph Ryter, Präsident ASIP), dem Rebalancing von Anlagen (Sven Ebeling, Mercer), den Aufgaben und Herausforderungen der Aufsicht im aktuellen Umfeld (Erich Peter, Aufsicht Kt. Zürich) und den Bedürfnissen der Versicherten (Erich Schätti). Pierre Triponez, Nationalrat, beschreibt aus kritischer Warte die Tätigkeit des Parlaments im Bereich der Beruflichen Vorsorge unter dem Titel: “Staatliche Reglementierungswut als Bumerang?”.
Der Studienband mit 64 Seiten und zahlreichen Tabellen und Grafiken ist in Deutsch und Französisch erhältlich und kann als PDF-Datei auf www.swisscanto-pk-studie.ch heruntergeladen werden oder als gedruckte Publikation unentgeltlich bezogen werden bei: David Schoch, Leiter Investment Marketing Telefon +41 58 344 49 72, david.schoch@swisscanto.ch Swisscanto Fondsleitung AG, Waisenhausstrasse 2, 8021 Zürich.
Risiko Check-up 2009: Tiefenanalyse der finanziellen Situation der 2. Säule
An der Umfrage, welche parallel zur Swisscanto-Umfrage durchgeführt wird, haben dieses Jahr 437 Vorsorgeeinrichtungen teilgenommen. Sie weisen zusammen ein technisch notwendiges Kapital von 386 Mrd. Franken auf und versichern 2,14 Mio. Destinatäre, was rund 60 Prozent des Gesamtbestandes entspricht.
In der Studie wird u.a. festgehalten, dass diese sich “deutlich gegenüber anderen Studien zur 2. Säule (abgrenzt). Denn während diese hauptsächlich Umfrageergebnisse darstellen und kommentieren, führt die Studie zum AWP/Complementa Risiko Check-up traditionellerweise auch weitergehende Berechnungen an und interpretiert die Ergebnisse im Hinblick auf die momentane, aber auch auf die zukünftige Vorsorgesicherheit in der Schweiz. Durch die lange Historie des Check-up stehen Daten aus den letzten 15 Jahren zur Verfügung, die bei Bedarf für die Auswertung herangezogen werden können. Dies ist eine beispiellose Datenmange, welche zusätzlich zum aktuellen Bild Aufschluss über Trends und Entwicklungen in der berufliche Vorsorge geben kann.”

Swisscanto: Flexible Renten für besseren Generationenausgleich

Aufsicht: 30 Prozent der Pensionskassen Ende 2008 in Unterdeckung
Von den in Unterdeckung geratenen Pensionskassen wies gemäss den inzwischen eingereichten Jahresberichten ein Drittel der von den kantonalen Aufsichtsbehörden kontrollierten Einrichtungen einen Deckungsgrad von weniger als 90 Prozent aus, wie es in der Mitteilung vom Montag in Basel heisst. Dies entspreche 8,2 Prozent des Gesamtbestandes.
Die Konferenz erinnerte auch an die Schätzungen über die Auswirkungen der Auswirkungen der Finanzmarkteinbrüche auf die Pensionskassen vom vergangenen Februar. Damals wurde geschätzt, dass sich drei Viertel aller Schweizer Vorsorgeeinrichtungen in Unterdeckung befänden. In einem Viertel dieser Fälle sei die Unterdeckung als schwer bezeichnet und auf weniger als 90 Prozent geschätzt worden. «Vereinfacht und zusammengefasst gilt folgendes», heisst es dazu in der Mitteilung: «Man halbiere die Schätzwerte, dann stimmen diese etwa mit den effektiven Unterdeckungsfällen überein.» Und weiter: «Reduziert man die geschätzten Unterdeckungen unter 90 Prozent um zwei Drittel, dann liegt man auch dort richtig.»
Die kantonalen Aufsichtsbehörden analysieren nun gemäss den Angaben die Jahresberichte vertieft. Insbesondere werden Sanierungsmassnahmen geprüft. Nur in Einzelfällen müssten aber eigene Massnahmen ergriffen werden, etwa bei rechtswidrigen Sanierungsmassnahmen von Vorsorgeeinrichtungen. Die Analysen zeigten erst zu einem späteren Zeitpunkt, weshalb sich die Finanzmarktturbulenzen nicht derart stark auf die Vorsorgeeinrichtungen ausgewirkt hätten wie in den Schätzungen vermutet. Obwohl die Turbulenzen von 2008 mit jenen von 2000 zu vergleichen seien, könne schon jetzt gesagt werden, dass die effektiven Zahlen der kantonal beaufsichtigten Vorsorgeeinrichtungen in ähnlichem Ausmass wie damals von den Schätzungen abwichen.
Mitteilung
der
Aufsicht
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baz
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NZZ
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IPE: Die 1000 Grössten VE Europas, die 138 grössten der Schweiz


Veranstaltungen
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29. September, Zürich
Watson Wyatt
Watson Wyatt Frühstück: Auslagerung von Risiken, Longevity Swaps. Infos -
30. September, Bern
Watson Wyatt
Watson Wyatt Frühstück: Auslagerung von Risiken, Longevity Swaps. Infos -
1. Oktober, Zürich
Financial Times, spn
2. Schweizer Leadership Pensions Forum. Anmeldung -
6 octobre, Genève
Watson Wyatt
Petit déjeuner Watson Wyatt: Gestion des risques, les défis liés à l'amelioration de l'espérance de vie. Infos -
14. Oktober, Basel
Swiss Life Anlagestiftung
Herbsttournee mit Thomas Borer. Infos -
21. Oktober, Zürich
Lusenti Partners
Performer Investment Konferenz: Socially Responsible Investments; Ergebnisse 13. Umfrage. Website -
21. Oktober, Zürich
Elips Life
Staying ALive: Lebensversicherung im demographischen Wandel. Infos -
22. Oktober, Lausanne
Watson Wyatt
OneWorld Seminar: DC under the spotlight. Info -
22. Oktober, Basel
Watson Wyatt
OneWorld Seminar: DC under the spotlight. Info -
22. und 28. Oktober, Bern
Amt für Stiftungsaufsicht des Kt. Bern
BVG-Seminar 2009. Website -
23. Oktober, Zürich
Watson Wyatt
OneWorld Seminar: DC under the spotlight. Info -
29. Oktober, Genève
Lusenti Partners
Investissements durables, Swiss Institutional Survey, résultats. Website
Ausbildung
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14. Oktober bis 18. November, Basel
Universität Basel, Finance Factory
Seminar "Finance Compact 2009". Website -
15. Oktober, Zürich
ZKB
Ausbildungszyklus für Pensionskassen. Basisseminar. Infos -
20. Oktober, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Ausbildung für Stiftungsräte zur Aktualisierung (Stufe 3). Infos -
22. Oktober bis 17. November, Luzern
VPS
Modulkurs "Einführung in die berufliche Vorsorge". Flyer -
22. Oktober, Lausanne
ASIP
Ausbildung für Führungsorgane -
29. Oktober, Zürich
ASIP
Ausbildung für Führungsorgane, Infos -
5. November, Zürich
Kammer der Pensionskassen-Experten
Weiterbildungsveranstaltung "Finanzmathematik" und "Auswege aus der Anlage- und/oder Leistungsfalle" -
5. / 12. / 19. November, Zürich
Credit Suisse
Ausbildungszyklus für Stiftungsräte. Infos und Anmeldung - 10. November, Zürich
ZKB
Ausbildungszyklus für Pensionskassen. Vertiefungsseminar. Infos - 11. November, Luzern
VPS Verlag
Sozialversicherung für Einsteiger. Flyer - 12 novembre, Lausanne
Chambre des actuaires-conseils
Journeé de formation "Aspects empiriques de la gestion de fortune et des placements d'une institution de prévoyance, crise et défis" et "Mathématiques financières" - 12. / 19. November, Luzern
VPS Verlag
Pensionskassenführung für Stiftungsräte. Workshop. Flyer - 26. November, Zürich
Credit Suisse
Brush up-Tag für Stiftungsräte. Infos und Anmeldung
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