BV in der Herbstsession
Der Ständerat behandelt am Dienstag, 22. September, die Motion Egerszegi “Schaffung von gleichen Bedingungen in der beruflichen Vorsorge” (09.3622).
Pensionskassen-Rating 2009
Die Kriterien und Gewichtung stammen vom Beratungsunternehmen Mercer. Für die Auswertung und journalistische Betreuung ist der «Tages-Anzeiger» zuständig. Erstmals wird das PK-Rating auch in französischer Sprache von «Bilan» veröffentlicht.
Erich Solenthaler schreibt im Tages-Anzeiger zum Rating: “Das PK-Rating strebt einen objektiven Vergleich der Leistungen von Pensionskassen an. Diesem Vorhaben wird viel Skepsis entgegen gebracht. Dabei wird oft die grundsätzliche Möglichkeit eines Vergleichs in Frage gestellt. Nach einer verbreiteten Meinung sind die schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen in ihrer Struktur und ihren Leistungen zu unterschiedlich. Mit diesen Vorbehalten und auch mit der Kritik am letzten Rating haben wir uns intensiv auseinandergesetzt. Aus den damit verbundenen Diskussionen und Analysen ist ein verbesserter Fragebogen entstanden.
Wie bereits 2008 werden drei Bereiche reglementarischen Leistungen, Finanzierung, bzw. Performance und Verzinsung unterschieden unterschieden. So können voneinander unabhängige Elemente isoliert betrachtet und zu bewertet werden.“
CVP: Ist unser Rentensystem noch zu retten?
Sie hält u.a. fest: Es fällt uns schwer, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen: Unser Rentensystem gibt immer wieder Anlass zu politischen Kontroversen, weil es sowohl sozialpolitischen Ansprüchen als auch der marktwirtschaftlichen Realität ausgesetzt ist. Die Auseinandersetzungen über die Zukunft der sozialen Sicherheit im Alter arten daher schnell in ideologische Grabenkämpfe aus. Ein Beispiel dafür liefert die Debatte über den Umwandlungssatz in der 2. Säule. (…)
Als Folge dieses Missverhältnisses (zwischen der derzeitigen Höhe der techn. Parameter und den Marktverhältnissen, Red.) werden derzeit höhere Rentenbeträge ausbezahlt, als mit dem vorhandenen Alterskapital finanzierbar ist. Die Löcher müssen zulasten der jüngeren Generationen gestopft werden, indem ihnen weniger Überschüsse gutgeschrieben werden. Je nach Berechnung kostet dies die Erwerbstätigen jährlich bis zu einer Milliarde Franken. Diese Umverteilung entspricht nicht dem Prinzip der 2. Säule und ist nicht richtig: Den Erwerbstätigen wird systematisch etwas von ihrem angesparten Kapital weggenommen, ohne dass sie ihr Einverständnis dazu gegeben haben."

spn Newsletter

Publica erhält Arbeitgeberstatus
Die Angestellten von Publica bleiben weiterhin dem Bundespersonalgesetz (BPG) unterstellt. Der Bundesrat hat jedoch Publica ermächtigt, basierend auf dem BPG, eine eigene, von ihm zu genehmigende Personalverordnung zu schaffen. Mit diesem Schritt erhält Publica die Möglichkeit, ihre Personalpolitik und damit ihre Personalkosten selbstständig zu steuern.
Ebenfalls auf Anfang 2010 tritt Publica aus dem Vorsorgewerk Bund aus und bildet danach ein eigenes Vorsorgewerk. Die bestehenden Rentnerinnen und Rentner von Publica werden ins neue Vorsorgewerk überführt. Eine allfällige Teilliquidation des Vorsorgewerkes Bund erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (Teilliquidationsreglement). Das paritätische Organ des Vorsorgewerkes Bund (POB) wird zu gegebener Zeit darüber entscheiden, welche Vermögensteile vom Vorsorgewerk Bund in das neue Vorsorgewerk transferiert werden.
Gérard Fischer (Swisscanto): Situation hat sich entschärft
Gérard
Fischer, CEO der Swisscanto, äussert sich in einem
Interview mit Cash über die Finanzierungssituation
der Pensionskassen, die Entwicklung an den
Fondsmärkten, Nachhaltigkeit, die Geschäfte der
Swisscanto und die Folgen der UBS-Affäre für den
Finanzplatz Schweiz. Auszüge aus dem Gespräch:
Wie hat Swisscanto, das
Fondshaus der Kantonalbanken, die Krise bisher
gemeistert?
Fischer: Per Ende Juli
belaufen sich unserer verwalteten Vermögen auf
59.1 Milliarden Franken. Das sind rund 8,5 Prozent
mehr als Anfang Jahr. Wir haben in der ersten
Jahreshälfte weitere Marktanteile im Schweizer
Fondsmarkt hinzugewinnen können und haben jetzt
gemäss Lipper einen Marktanteil von 8,5 Prozent.
Erfreulicherweise verzeichneten wir stetige
Zuflüsse, erst in die Geldmarktfonds und dann ab
März in die Aktienfonds. Die Wertverluste der
vergangenen zwölf Monate konnten beinahe
kompensiert werden.
Wird in der Schweiz auf
politischer Ebene zu wenig über Nachhaltigkeit
diskutiert?
Ich stelle fest, dass
Nachhaltigkeit von Finanzprodukten in Deutschland
viel mehr diskutiert wird als bei uns. Wir hatten
bereits dreimal Treffen mit Bundestagsabgeordneten
in Berlin. In der Schweiz, dürfte es kaum möglich
sein, bei Parlamentariern das gleiche Interesse zu
erzielen.
Im September referieren Sie
über die Lage der Pensionskassen. 2008 hat der
Einbruch an den Aktienmärkten zwei Drittel der
Schweizer Vorsorgeeinrichtungen in die
Unterdeckung geführt. Hat sich die Lage
mittlerweile entschärft?
Mit der Börsentalfahrt
im März hatte sich die Lage nochmals verschärft.
Die meisten Pensionskassen, in die wir Einblick
haben und die nicht in Panik ihre Aktienquote
gesenkt haben, dürften diese Verluste nun wieder
mehr als kompensiert haben. Im Vergleich zu Ende
2008 hat sich die Situation also etwas entschärft.
Für eine Trendwende reicht die gegenwärtige
Erholung an den Finanzmärkten allerdings nicht
aus.
Börse gut, Pensionskasse gut?
Die Performance vieler Pensionskassen hat sich wieder positiv entwickelt. Das zeigen auch die Pensionskassen-Indizes von Swisscanto, Asip, Credit Suisse etc. Aber noch beklagen viele Kassen eine Unterdeckung. Die Auswirkungen auf den Deckungsgrad sind jedoch von Vorsorgeinstitut zu Vorsorgeinstitut unterschiedlich. Infolge der besseren Marktsituation gibt es einige Kassen, die ihren Deckungsgrad stabilisieren oder gar erhöhen konnten. Andere profitierten zwar auch von den steigenden Kursen, leiden aber nach wie vor an einer Unterdeckung.
Dr. Stephan Skaanes, Pensionskassen-Experte und Senior Consultant bei PPCmetrics AG beschreibt in einem Video-Interview die aktuelle Situation der hiesigen Vorsorgeinstitute.
FT: Pensionsfonds meiden Aktien
So haben britische Pensionsfonds den Aktienanteil in ihren Portefeuilles auf den niedrigsten Stand seit 1974 herabgesetzt. Vermögensverwalter, die Altersvorsorge-Gelder von Oxford- und Cambridge-Professoren betreuen, verkauften Aktien, obwohl die Weltbörsen seit Anfang März wieder 55 Prozent zugelegt haben. "Angesichts des Sturms, den wir an den Finanzmärkten erlebt haben, dreht sich jetzt alles um Risikomanagement", sagt Dirk Popielas von der Pension Advisory Group bei JP Morgan Chase & Co. in Frankfurt. Die Mehrheit der Pensionsfonds habe nicht damit aufgehört, das Risiko zu senken. Manche hätten noch nicht einmal damit begonnen. "Die Pensionsfonds wollen die Volatilität, die es zuletzt gegeben hat, vermeiden", sagt Louise Kay, Leiterin Verkauf im Bereich Institutionelle Investoren bei Standard Life Investments in Edinburgh.
Zu den mehrheitlich noch in Aktien investierten Pensionsfonds gehören der Staatsfonds in Norwegen (60% Aktien), der Pensionsfonds des Staates New York (51%) und die Pensionskasse des Staates Florida (56%). Zu den Pensionsfonds, die Kürzungen bekannt gaben, zählen ABP Netherlands, California Public Employees U.S., National Pension Korea und California State Teachers U.S.
Beobachter: Kritik an Administrations- und Vermögensverwaltungs-Kosten
Leider unterlassen es die Autoren, am konkreten Beispiel aufzuzeigen, wo und welche vermeidbaren Kosten entstehen und welche konkreten Einsparmöglichkeiten gegeben sind. So bleibt es bei aufgeregten, aber im Detail nicht nachgewiesenen Behauptungen und Vermutungen sogenannter Experten, die wie etwa Prof. Manuel Ammann in allgemeinster Weise über den fehlenden Wettbewerb und ineffiziente Kassen philosophieren. Damit wird allfälligen Vorurteilen Vorschub geleistet, aber nichts zur Wahrheitsfindung beigetragen.
L’illustré: Ce que les entreprises pourraient exiger de vous
Attention danger! Difficultés économiques ou pandémie possible de grippe, les mois qui viennent seront ceux des remises en question dans les entreprises. Que risquent les salariés romands? Les réponses et conseils du SECO (Secrétariat d’Etat à l’économie) et de Jean-Michel Dolivo, avocat spécialiste en droit du travail.
K-Tipp: Vorschnelle Kürzung der FZ-Leistung
Blick: Schöne Ferien
![]()
CERN pension fund sees personnel changes, Economou follows Cuénoud
Balfe, who has many years of pensions experience as chairman of the Members of the European Parliament (MEP) pension fund, has also joined the €4bn Swiss-based scheme’s board this year as one of two specialist external directors, following a shake-up of the fund’s governing structure.
His appointment also came ahead of changes to the scheme’s internal management, as Christian Cuénoud, the current head of the pension fund, is due to retire later this year, and enters the transition phase on 1 September when his replacement, Mr T Económou, becomes general manager of the pension fund.
Swisscanto PK-Monitor: Leichte Entspannung
Der Durchschnitt aller erfassten Kassen (vermögensgewichtet) liegt 3,2 Prozentpunkte über dem Stand vom 31. März 2009 und 1,7 Prozentpunkte über dem Stand zu Jahresbeginn. Für die privat-rechtlichen Pensionskassen beträgt der Anstieg der durchschnittlichen Deckung seit Jahresbeginn 1,9 Prozentpunkte von 97,0 auf 98,9%, für die öffentlich-rechtlichen 1,5 Prozentpunkte von 85,9 auf 87,4%.
Das positive Ergebnis ist weitgehend auf die Erholung der Aktienmärkte im zweiten Quartal des laufenden Jahres zurückzuführen. Nach zwei Quartalen mit markant rückläufiger Entwicklung haben die Kapitalanlagen damit erstmals wieder einen positiven Beitrag zum Deckungsgrad geleistet. Im ersten Semster erzielten die erfassten Vorsorgeeinrichtungen eine durchschnittliche, gewichtete Rendite von 2,9%.
ASIP Performancevergleich: Durchschnittliche Halbjahres-Rendite von 3.4%
Die Bandbreite der Ergebnisse liegt für das erste Halbjahr 2009 zwischen 1.4% und 8.5% für 90% der Kassen. Die Rendite muss jeweils unter Berücksichtigung der Risikofähigkeit und der Volatilität der gewählten Anlagestrategie einer Pensionskasse interpretiert werden.
Die kräftige Erholung von Aktien Ausland, leicht positive Renditen von Schweizeraktien und Obligationen Schweiz, sowie von indirekten Immobilien Schweiz haben wesentlich zur positiven Rendite beigetragen. Obligationen Fremdwährung zeigten gute Ergebnisse mit grosser Streuung, während Immobilien Ausland mit leicht negativen Werten aufwarteten. Rohwaren schliesslich erholten sich im ersten Halbjahr 2009 gut nach dem starken Einbruch im zweiten Halbjahr von 2008.
Die Median-Rendite über 5 Jahre (1.7.2004-30.06.2009) lag bei 1.9% pro Jahr. Die Bandbreite für diese Zeitperiode betrug zwischen 0.0% und 4.0% pro Jahr für 90% der Kassen. Über 1, 2 und 3 Jahre liegt der Medianwert mit -6.4%, -6.7% respektive -1.6% immer noch im negativen Bereich. Trotz der erfreulichen ersten Jahreshälfte konnten die meisten Vorsorgeeinrichtungen deshalb die notwendige Sollrendite nicht erzielen.
Swiss Institutional Survey: Nachhaltige Anlagen
La 13e édition du Swiss Institutional Survey (30.6.2009) commence le 24 août 2009 et dure jusqu’au 23 septembre 2009. Thème spécial : Investissements responsables (critères sociaux et environnementaux, exercice des droits de vote). Les présentations des résultats de la 13ème édition de notre enquête auront lieu le 21 octobre à Zürich et le 29 octobre 2009 à Genève.
Deckungsgrad VE Nordwestschweiz: Korrektur
“Der Wohlstand der Schweizer Bevölkerung steht auf dem Spiel”
Versicherer lehnen Überregulierung bei Vergütungen ab
Die Geschäftsmodelle und das Risikomanagement der Versicherer unterscheiden sich grundsätzlich von denen der Banken. Daher erfordern die Vergütungssystemen der Versicherer eine differenzierte Betrachtungsweise. So können die in der Versicherungsbranche gezahlten variablen Vergütungen weder die Substanz und Ertragskraft von Versicherungsgesellschaften noch die Stabilität des Finanzplatzes gefährden. Dieser Tatsache wird der aktuelle Entwurf nicht gerecht, schreibt der Versicherungsverband in einer Medienmitteilung..

Statistik der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 2008

Keine steuerliche Erleichterung für deutsche Grenzgänger
Interessenvertreter von Grenzgängern kritisieren jedoch, dass die Altersvorsorge über die Schweizer Pensionskasse genauso steuerlich behandelt wird die deutsche gesetzliche Altersvorsorge, obwohl diese eher einer betrieblichen und teilweise privaten Altersvorsorge entspreche. Susanne Heitzler von der IG Grenzgänger sagte, dies sei erst seit Anfang 2005 der Fall. Vorher sei die Pensionskasse von den deutschen Steuerbehörden differenzierter und damit korrekter gesehen worden. Die derzeitige Praxis benachteilige Grenzgänger.


Veranstaltungen
- 1. September, Zürich
Aon Consulting
Aon BVG-Info 2009: Rezession und Personalvorsorge. Website - 2. September, Bern
Aon Consulting
Aon BVG-Info 2009: Rezession und Personalvorsorge. Website - 2. September, Zürich
VPS Verlag
VPS Forum, Themen aus dem Bankwesen. Anmeldung - 11. September, Zürich
Mercer
Investmen Symposium 2009, Website - 15. September, Zürich
AAM Privatbank
Breakfast Meeting mit Hanspeter Konrad, ASIP - 16. September, Bern
AAM Privatbank
AAM Breakfast mit Hanspeter Konrad, ASIP - 21. Oktober, Zürich
Lusenti Partners
Performer Investment Konferenz: Socially Responsible Investments; Ergebnisse 13. Umfrage. Website - 22. und 28. Oktober, Bern
Amt für Stiftungsaufsicht des Kt. Bern
BVG-Seminar 2009. Website - 29. Oktober, Genève
Lusenti Partners
Investissements durables, Swiss Institutional Survey, résultats. Website
Ausbildung
- 1. / 8. September, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Intensivseminar Arbeitsrecht. Infos - 7. - 9. September
KGP / ASIP
3. KGP-Seminar - 7. - 9. September, Kartause Ittingen
Universität St. Gallen, Inst. für Rechtswissenschaft
Intensivseminar: Durchführungsfragen des Leistungsrechts der berufl. Vorsorge. Programm - 8. / 15. September, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Grundausbildung eidg. Sozialversicherungen. Infos - 9. - 11. September, Ermatingen
KGP / ASIP
4. KGP-Seminar 2009. Website - 10. / 17. September
Fachschule für Personalvorsorge
Seminar: Leistungen und Koordination in der Beruflichen Vorsorge. Infos - 16. September, Bern
Aon Consulting
Basisseminar Berufliche Vorsorge 2009. Website - 18. September, Zürich
Avadis
Ausbildungsveranstaltung für Stiftungsräte, Avadis - 24. September, Zürich
pfs
Grundausbildung Stiftungsrat. Modul 2. - 15. Oktober, Zürich
ZKB
Ausbildungszyklus für Pensionskassen. Basisseminar. Infos - 20. Oktober, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Ausbildung für Stiftungsräte zur Aktualisierung (Stufe 3). Infos - 22. Oktober bis 17. November, Luzern
VPS
Modulkurs "Einführung in die berufliche Vorsorge". Flyer











