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      Nr.
153 / 31. August 2009           

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                                   Die Schlagzeilen
parlament In der Herbstsession vom 7. bis 25. September steht im Bereich Berufliche Vorsorge insbesondere die Behandlung der Strukturreform im Nationalrat auf dem Programm.  
image Der Tages-Anzeiger wagt eine weitere Runde seines Pensionskassen-Ratings. Die Erfassung wurde nochmals überarbeitet und die Auswertung verbessert. Dank professioneller Unterstützung sind stichhaltige Resultate zu erwarten. 
swisscanto Der Pensionskassen-Monitor der Swisscanto zeigt für das zweite Quartal die erwartete Verbesserung aufgrund der freundlichen Entwicklung der Aktienmärkte.  
asip Das erste Semester ergibt für den Performancevergleich des Pensionskassen-Verbands eine Median-Rendite von 3,4 Prozent. Ein gutes Resultat, das den Kassen etwas Luft verschafft. 

 


Aufatmen

Noch wagt man dem Frieden kaum zu trauen, aber alle Zeichen stehen derzeit auf Erholung. Für die berufliche Vorsorge abzulesen in den deutlich verbesserten Zahlen für Anlagen-Performance und den Deckungsgrad. Man spricht zwar noch nicht von einer Trendwende, aber die apokalyptischen Voraussagen diverser Mediengurus dürften vom Tisch sein. Auch die Konjunkturforschungsinstitute, die allerdings ihre Prognosen neuerdings so fleissig wechseln wie die Tankstellen ihre Preisschilder, sehen Anlass für Optimismus. Dazu passt das prächtige Wetter in diesem Spätsommer (das Ihr Redaktor aktuell im Tessin geniesst).

Zahlreiche Pensionskassen, welche im ersten Quartal unter die ominöse 90%-Limite gesunken sind, befinden sich wieder in ruhigeren Gefilden. Die Frage stellt sich jetzt allenthalben, was mit den eiligst entwickelten Sanierungsplänen zu geschehen hat, welche pflichtschuldig per 30.6. an die Aufsicht abgeliefert wurden. Wie bereits 2003 hat der Druck nachgelassen, wenn auch nicht im selben Ausmass wie nach dem letzten Crash. Für die Aufsichtsämter ist allerdings einzig der Stand per 31.12.08 massgeblich - mit dem berechtigten Hinweis, es handle sich um eine Stichtagsbetrachtung, welche nicht laufend aktualisiert werden könne. Aber auch sie dürften kaum aus reinen Prinzipgründen auf Massnahmen beharren, deren Dringlichkeit nachgelassen hat. Hoffen wir also auf weitere schöne Tage, wirtschaftlich und meteorologisch.

Peter Wirth E-Mail

spn Newsletter

Die “Schweizer Pensions- und Investmentnachrichten” spn haben die neuste Ausgabe ihres “führenden Newsletter über institutionelles Asset Management und die Betriebliche Vorsorge” publiziert.

spn

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Publica erhält Arbeitgeberstatus

adminDie Pensionskasse des Bundes Publica erhält ab 1. Januar 2010 Arbeitgeberstatus im Rahmen des Bundespersonalgesetzes (BPG). Ab diesem Zeitpunkt bildet Publica ein eigenes Vorsorgewerk. Der Bundesrat hat dafür die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen.

Die Angestellten von Publica bleiben weiterhin dem Bundespersonalgesetz (BPG) unterstellt. Der Bundesrat hat jedoch Publica ermächtigt, basierend auf dem BPG, eine eigene, von ihm zu genehmigende Personalverordnung zu schaffen. Mit diesem Schritt erhält Publica die Möglichkeit, ihre Personalpolitik und damit ihre Personalkosten selbstständig zu steuern.

Ebenfalls auf Anfang 2010 tritt Publica aus dem Vorsorgewerk Bund aus und bildet danach ein eigenes Vorsorgewerk. Die bestehenden Rentnerinnen und Rentner von Publica werden ins neue Vorsorgewerk überführt. Eine allfällige Teilliquidation des Vorsorgewerkes Bund erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben (Teilliquidationsreglement). Das paritätische Organ des Vorsorgewerkes Bund (POB) wird zu gegebener Zeit darüber entscheiden, welche Vermögensteile vom Vorsorgewerk Bund in das neue Vorsorgewerk transferiert werden.

Eidg. Personalamt

Blick: Schöne Ferien

blickEin erkenntlich genervter Versicherter hat sich an den Blick mit folgendem Problem gewandt: “Ich werde Ende August geschieden und muss meiner Ex-Frau dann 40 000 Franken aus meiner Pensionskasse überweisen. Meine Frau ist seit sieben Jahren selbständig und verfügt über keine eigene Altersvorsorge oder Pensionskasse mehr. Nun hat sie mir gesagt, dass sie das Geld benutze, um mit ihrem neuen Mann Ferien zu machen. Kann ich sie daran hindern?” Gerd Löhrer hat für den Mann und seinen Ärger viel Verständnis, aber wenig Trost parat. 

Blick
 

CERN pension fund sees personnel changes, Economou follows Cuénoud

imageThe pension fund for the Council of European Nuclear Research (CERN) workers is finalising changes to its trustee management and staffing arrangements, as Richard Balfe is now a director of the fund, and a new manager is joining to head up the plan team.

Balfe, who has many years of pensions experience as chairman of the Members of the European Parliament (MEP) pension fund, has also joined the €4bn Swiss-based scheme’s board this year as one of two specialist external directors, following a shake-up of the fund’s governing structure.

His appointment also came ahead of changes to the scheme’s internal management, as Christian Cuénoud, the current head of the pension fund, is due to retire later this year, and enters the transition phase on 1 September when his replacement, Mr T Económou, becomes general manager of the pension fund.

IPE

Swisscanto PK-Monitor: Leichte Entspannung

swisscantoDer Swisscanto Pensionskassenmonitor zeigt für das zweite Quartal 2009 eine leichte Verbesserung der Finanzierungssituation der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen. Gegenüber dem 31. März erhöhte sich die durchschnittliche, vermögensgewichtete Deckung von 90,2% auf 93,4%. Zu Jahresbeginn betrug sie 91,7%. Für die Gesamtheit der Pensionskassen ergibt sich für das erste Semester eine Verbesserung um 1,7 Prozentpunkte. Nach den Einbussen im ersten Quartal hat sich damit die Lage etwas stabilisiert.

Der Durchschnitt aller erfassten Kassen (vermögensgewichtet) liegt 3,2 Prozentpunkte über dem Stand vom 31. März 2009 und 1,7 Prozentpunkte über dem Stand zu Jahresbeginn. Für die privat-rechtlichen Pensionskassen beträgt der Anstieg der durchschnittlichen Deckung seit Jahresbeginn 1,9 Prozentpunkte von 97,0 auf 98,9%, für die öffentlich-rechtlichen 1,5 Prozentpunkte von 85,9 auf 87,4%.

Das positive Ergebnis ist weitgehend auf die Erholung der Aktienmärkte im zweiten Quartal des laufenden Jahres zurückzuführen. Nach zwei Quartalen mit markant rückläufiger Entwicklung haben die Kapitalanlagen damit erstmals wieder einen positiven Beitrag zum Deckungsgrad geleistet. Im ersten Semster erzielten die erfassten Vorsorgeeinrichtungen eine durchschnittliche, gewichtete Rendite von 2,9%.

Mitteilung Swisscanto

ASIP Performancevergleich: Durchschnittliche Halbjahres-Rendite von 3.4%

asipDer im Auftrag des Schweizerischen Pensionskassenverbandes (ASIP) von der Beratungsfirma Watson Wyatt durchgeführte Performancevergleich zeigt für das erste Halbjahr 2009 eine Median- Rendite von 3.4% auf dem Gesamtvermögen der teilnehmenden Vorsorgeeinrichtungen. Trotz dieser leichten Erholung sind die Sollrenditen über die letzten 5 Jahre im Durchschnitt nicht erreicht worden.

Die Bandbreite der Ergebnisse liegt für das erste Halbjahr 2009 zwischen 1.4% und 8.5% für 90% der Kassen. Die Rendite muss jeweils unter Berücksichtigung der Risikofähigkeit und der Volatilität der gewählten Anlagestrategie einer Pensionskasse interpretiert werden.

Die kräftige Erholung von Aktien Ausland, leicht positive Renditen von Schweizeraktien und Obligationen Schweiz, sowie von indirekten Immobilien Schweiz haben wesentlich zur positiven Rendite beigetragen. Obligationen Fremdwährung zeigten gute Ergebnisse mit grosser Streuung, während Immobilien Ausland mit leicht negativen Werten aufwarteten. Rohwaren schliesslich erholten sich im ersten Halbjahr 2009 gut nach dem starken Einbruch im zweiten Halbjahr von 2008.

Die Median-Rendite über 5 Jahre (1.7.2004-30.06.2009) lag bei 1.9% pro Jahr. Die Bandbreite für diese Zeitperiode betrug zwischen 0.0% und 4.0% pro Jahr für 90% der Kassen. Über 1, 2 und 3 Jahre liegt der Medianwert mit -6.4%, -6.7% respektive -1.6% immer noch im negativen Bereich. Trotz der erfreulichen ersten Jahreshälfte konnten die meisten Vorsorgeeinrichtungen deshalb die notwendige Sollrendite nicht erzielen.

Mitteilung ASIP

Deckungsgrad VE Nordwestschweiz: Korrektur

Wir sind von der BVG-Aufsicht des Kt. Baselland darauf aufmerksam gemacht worden, dass sich in der Tabelle der Deckungsgrade für die registrierten VE ein Fehler eingeschlichen hat. Der Anteil registrierter Kassen mit einer Deckung von unter 90 Prozent beträgt in BL 4,1 und nicht 2,4 Prozent.

Deckungsgrad Nordwestschweiz


 

Versicherer lehnen Überregulierung bei Vergütungen ab

Die eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma schlägt für Finanzdienstleister ein neues Vergütungssystem vor, das am 1. Januar 2010 in Kraft treten soll. Es soll verhindern, dass falsche Anreize zu unangemessenen Risiken führen, die Substanz und Ertragskraft eines Finanzinstituts gefährden. Erich Walser, Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV) sagt: «Vor dem Hintergrund der Finanzkrise ist diese Massnahme nachvollziehbar. Der vorliegende Entwurf berücksichtigt leider die Eigenheiten der Versicherungsbranche in keiner Weise.» Die Versicherungsbranche lehnt die Anwendung der geplanten Mindeststandards für Vergütungssysteme entschieden ab. Der vorliegende Entwurf ist zudem mit all seinen detaillierten Bestimmungen und den rechtlichen Folgerungen innerhalb der geplanten Frist bis 2011 nicht umsetzbar.

Die Geschäftsmodelle und das Risikomanagement der Versicherer unterscheiden sich grundsätzlich von denen der Banken. Daher erfordern die Vergütungssystemen der Versicherer eine differenzierte Betrachtungsweise. So können die in der Versicherungsbranche gezahlten variablen Vergütungen weder die Substanz und Ertragskraft von Versicherungsgesellschaften noch die Stabilität des Finanzplatzes gefährden. Dieser Tatsache wird der aktuelle Entwurf nicht gerecht, schreibt der Versicherungsverband in einer Medienmitteilung..

 

Statistik der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 2008

adminIm Jahr 2008 trat das total revidierte Gesetz über die Ergänzungsleistungen (EL) in Kraft. Die EL-Ausgaben stiegen stark um 13.6 Prozent, vor allem weil die EL-Begrenzung bei einem Heimaufenthalt aufgehoben wurde. Aufgrund der neuen Finanzierungsart erhöhte sich der Beitrag des Bundes von 21.9 auf 31.6 Prozent der EL-Ausgaben. 263'700 Personen, das sind rund 16 Prozent aller Rentner und Rentnerinnen, erhielten eine Ergänzungsleistung. Der durchschnittliche Betrag für eine Person, die nicht im Heim wohnt, betrug rund 900 Franken im Monat, für eine Person im Heim 2’800 Franken.

Statistiken EL

Keine steuerliche Erleichterung für deutsche Grenzgänger

brdDas Urteil des Bundesfinanzhofs zur Besteuerung von Grenzgängern nach Frankreich hat für in der Schweiz arbeitende Grenzgänger keine Bedeutung. Die gesetzliche Altersvorsorge in der Schweiz (AHV) wird in Deutschland so besteuert wie die deutsche gesetzliche Altersversorgung. Eine Doppelbesteuerung erfolgt nicht – im Gegensatz zu Frankreich – wie Michael Grepl vom Stuttgarter Finanzministerium gegenüber der Badischen Zeitung sagte.

Interessenvertreter von Grenzgängern kritisieren jedoch, dass die Altersvorsorge über die Schweizer Pensionskasse genauso steuerlich behandelt wird die deutsche gesetzliche Altersvorsorge, obwohl diese eher einer betrieblichen und teilweise privaten Altersvorsorge entspreche. Susanne Heitzler von der IG Grenzgänger sagte, dies sei erst seit Anfang 2005 der Fall. Vorher sei die Pensionskasse von den deutschen Steuerbehörden differenzierter und damit korrekter gesehen worden. Die derzeitige Praxis benachteilige Grenzgänger. 

Badische Zeitung

Veranstaltungen

  • 1. September, Zürich
    Aon Consulting
    Aon BVG-Info 2009: Rezession und Personalvorsorge. Website
  • 2. September, Bern
    Aon Consulting
    Aon BVG-Info 2009: Rezession und Personalvorsorge.
    Website
  • 2. September, Zürich
    VPS Verlag
    VPS Forum, Themen aus dem Bankwesen.
    Anmeldung
  • 11. September, Zürich
    Mercer
    Investmen Symposium 2009, Website
  • 15. September, Zürich
    AAM Privatbank
    Breakfast Meeting mit Hanspeter Konrad, ASIP
  • 16. September, Bern
    AAM Privatbank
    AAM Breakfast mit Hanspeter Konrad, ASIP
  • 21. Oktober, Zürich
    Lusenti Partners
    Performer Investment Konferenz: Socially Responsible Investments; Ergebnisse 13. Umfrage.
    Website
  • 22. und 28. Oktober, Bern
    Amt für Stiftungsaufsicht des Kt. Bern
    BVG-Seminar 2009.
    Website
  • 29. Oktober, Genève
    Lusenti Partners
    Investissements durables, Swiss Institutional Survey, résultats.
    Website

Ausbildung

  • 1. / 8. September, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Intensivseminar Arbeitsrecht.
    Infos
  • 7. - 9. September
    KGP / ASIP
    3. KGP-Seminar
  • 7. - 9. September, Kartause Ittingen
    Universität St. Gallen, Inst. für Rechtswissenschaft
    Intensivseminar: Durchführungsfragen des Leistungsrechts der berufl. Vorsorge.
    Programm
  • 8. / 15. September, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Grundausbildung eidg. Sozialversicherungen.
    Infos
  • 9. - 11. September, Ermatingen
    KGP / ASIP
    4. KGP-Seminar 2009.
    Website
  • 10. / 17. September
    Fachschule für Personalvorsorge
    Seminar: Leistungen und Koordination in der Beruflichen Vorsorge.
    Infos
  • 16. September, Bern
    Aon Consulting
    Basisseminar Berufliche Vorsorge 2009.
    Website
  • 18. September, Zürich
    Avadis
    Ausbildungsveranstaltung für Stiftungsräte,
    Avadis
  • 24. September, Zürich
    pfs
    Grundausbildung Stiftungsrat. Modul 2.
  • 15. Oktober, Zürich
    ZKB
    Ausbildungszyklus für Pensionskassen. Basisseminar.
    Infos
  • 20. Oktober, Olten
    Fachschule für Personalvorsorge
    Ausbildung für Stiftungsräte zur Aktualisierung (Stufe 3).
    Infos
  • 22. Oktober bis 17. November, Luzern
    VPS
    Modulkurs "Einführung in die berufliche Vorsorge".
    Flyer
 Weitere Termine auf unserer Website
 


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