Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Aufsicht sämtliche Kassen erfasst und nicht Umfrage-Samples und deshalb auch viele kleine Einrichtungen, welche tendenziell weniger an Umfragen und Erhebungen teilnehmen. Bei der Interpretation der Zahlen ist auch zu bedenken, dass die ermittelten Daten ungewichtet sind und keinen Hinweis auf den Anteil der Versicherten geben, welche von einer Unterdeckung in ihren Kassen betroffen sind. Man darf davon ausgehen, dass sich so gewichtet die Situation weniger gut präsentiert und eher den bisher veröffentlichen Zahlen entspricht.
FDP: 0,5 Prozent des PK-Kapitals zur Finanzierung von Startups
Blick: Wenig Begeisterung für FDP-Ideen
Die
FDP will zur
Ankurbelung der
Wirtschaft und
zur Förderung
von Innovationen
Pensionskassen-Geld
in junge
Unternehmen
lenken. Silvio
Bertolami vom
Blick hat sich
bei
Pensionskassen
umgehört, was
die Reaktionen
dazu sind. Er
schreibt:
“Unbestritten ist: Die Schweiz ist ein karger Boden für innovative Leute, die neue Firmen (sogenannte Startups) gründen wollen. Auf der Suche nach Geld blitzen sie bei den Banken meist ab, “Jungunternehmer mit guten Ideen gehen deshalb in die USA, weil sie dort das Risikokapital finden”, ärgert sich Ruedi Noser. “Das ist das Fälscheste, was uns passieren kann. Damit gehen der Schweiz viele Arbeitsplätze verloren. Nur: Soll es Aufgabe der Pensionskassen werden, diesen Missstand zu beseitigen? Thomas Hohl, Geschäftsführer der Migros- Pensionskasse, winkt ab: «Der Zweck der Pensionskassen ist die finanzielle Vorsorge für Alter, Invalidität und Tod. Nichts anderes.»
Sämtliche von BLICK angefragten Pensionskassen-Vertreter lehnten Nosers Forderung ab. «Eine Schnapsidee«, findet der Geschäftsführer einer grossen Kasse. Nicht weniger pointiert äussert sich André Jaeggi, Präsident der Sammelstiftung Ascoop: «Jede Pensionskasse zur Finanzierung von Jungunternehmen zu verdonnern, unabhängig ihrer Risikofähigkeit, das ist gemeingefährlich.»
Junge
FDP
für
Senkung
des Umwandlungssatzes

NZZ: Die U-Kurve der Hoffnung
Alle diese Zahlen beziehen sich auf den 31. Dezember 2008, das massgebliche Datum für die Aufsichtsbehörde. Wie Peter ausführt, könnte die Aufsicht die laufende Börsenentwicklung einbeziehen, wenn sie im Sommer die Sanierungspläne einer Pensionskasse beurteilt. Dabei müssten sich die Kurse an den Finanzmärkten aber während langer Zeit kontinuierlich nach oben (oder nach unten) entwickeln. Im Moment seien die Voraussetzungen dazu nicht gegeben; die Börse habe zwar in den letzten Monaten aufgeholt, seit Anfang Jahr sei aber eine U-förmige Kurve zu beobachten.
Fast alle Kassen mit einer Unterdeckung im Bereich von 90 bis 95 Prozent ergreifen laut Peter Zinsmassnahmen. Entweder wird die Verzinsung gesenkt, oder es wird gar eine Nullzinsrunde durchgeführt. Bei einer Nullverzinsung verzichten die Versicherten von Vorsorgeeinrichtungen, die mehr als das BVG-Minimum versichern, auf die Verzinsung ihrer Altersguthaben. Im obligatorisch versicherten Teil der Guthaben wird der gesetzliche Mindestzins (derzeit 2 Prozent) gutgeschrieben, während im überobligatorischen Teil negativ verzinst wird. Sanierungsbeiträge, die vom Arbeitgeber und von den Arbeitnehmenden zwingend paritätisch zu leisten sind, machten üblicherweise je 1 bis 2 Lohnprozente aus, in seltenen Fällen etwas mehr, sagt Peter.
Nassim Taleb : "nous devons passer au capitalisme 2.0"

Basler Regierung legt Sanierungskonzept für die Pensionskasse vor
Lehmann: la caisse de Neuchâtel perd 32 millions
Les placements alternatifs représentent moins de 5% de l'ensemble des placements de la caisse, selon son rapport de gestion 2008. "Nous sommes transparents par rapport à nos produits. En 2007, un gain de 12 millions de francs avait été réalisé sur un autre produit structuré", a rappelé Olivier Santschi. Reste que le degré de couverture de la caisse atteignait 56,7% à fin 2008, soit nettement moins que le taux de 70% fixé par la loi. L'année 2009 pourrait toutefois permettre d'effacer en partie ces pertes, les marchés boursiers étant repartis à la hausse, a indiqué Olivier Santschi.
Ascoop: «Ein beispielloses Trauerspiel!»
«Ein beispielloses Trauerspiel!», kommentiert der Geschäftsbericht 2008 der Berner Bergbahnen zum Stichwort Ascoop: Zahlreiche Mitglieder litten unter der schlechten finanziellen Situation der Pensionskasse und stünden vor existenziellen Problemen. In den Medien sorgt die Ascoop schon seit längerer Zeit für Schlagzeilen – zuletzt im Zusammenhang mit der SBB-Pensionskasse. Der Bundesrat gab im Juni bekannt, dass er Letztere mit über einer Milliarde Franken unterstützen will. Wegen fehlender politischer Akzeptanz will die Regierung jedoch kein Geld in die Ascoop einschiessen.
Kgast-Performancedaten für 1. Semester 2009
Treuhänder: Grenzen der Wertschwankungsreserven bei VE
Lebensbescheinigung für die Pensionskasse
Wie eine Umfrage des “Sonntag” bei Pensionskassen zeigt, werden die Kassen in der Regel von ihrer Kontrollstelle aufgefordert, die Lebensbescheinigungen einzuholen, so wie bei der RhB. Bei der Erfüllung dieser Pflicht gibt es aber verschiedene Vorgehensweisen. Die 22’000 bis 24’000 Versicherten im Pensionsalter der SBB-Pensionskasse zum Beispiel bekommen dank eines diskreten Vorgehens von der Überprüfung gar nichts mit. Die Pensionskasse gelangt direkt an die Wohngemeinden ihrer Rentenbezüger. Die Kasse schicke den Einwohnerkontrollen eine Liste mit den Namen und Adressen der Rentner zu, verbunden mit der Bitte, diese zu kontrollieren, beschreibt SBB-Pressesprecher Reto Kormann das Vorgehen.
Ein anderes, ebenfalls diskretes Vorgehen kommt bei der Pensionskasse des Kantons Graubünden zur Anwendung: Die Kasse nehme periodisch bei der AHV-Kontrollstelle Kontakt auf und frage nach, ob die AHV-Nummern der Rentenbezüger noch aktiviert seien, sagt Werner Buchmann, Direktor-Stellvertreter der kantonalen Pensionskasse. Dieses Vorgehen sei einfacher und kostengünstiger als das Einholen von Lebensbescheinigungen bei den jeweiligen Wohngemeinden. Gleich wie die RhB geht dagegen die Pensionskasse der Migros vor. Auch sie fordert ihre Rentenbezüger alle vier Jahre auf, bei einer amtlichen Stelle eine Lebensbescheinigung einzuholen, wie Geschäftsleiter Thomas Hohl sagt.
Mehr oder weniger einheitlich ist das Vorgehen der Pensionskassen bei Rentenbezügern mit Wohnsitz im Ausland. Von ihnen verlangen alle Kassen amtlich bestätigte Lebensbescheinigungen, Unterschiede gibt's lediglich bei den Intervallen.
Blick: PK will Geld zurück
Unregelmässigkeiten
Kaum zu glauben. Und peinlich auch für die Schweizer Gewerkschaften. Denn Präsidentin der INCA ist Rita Schiavi (54) – Geschäftsleitungsmitglied der Unia, der Schweizer Gewerkschaft für Bau, Industrie und Service. «Nicht einmal seinem Bürokollegen ist etwas aufgefallen. Wir haben auch keine Dossiers von Geschädigten, die uns bekannt sind. Offenbar hat er dies alles privat getan», sagt Schiavi zu BLICK.
Die Geschädigten reichten Strafanzeige ein. Ebenso Arbeitgeberin und Top-Gewerkschafterin Schiavi: Ihr Mitarbeiter Giacchetta habe «gravierende Unregelmässigkeiten» begangen, schreibt sie.

BVG aktuell – Informationsveranstaltung der Nordwestschweizer Aufsicht
Reglementsanpassung wegen neuer Teilliquidationsbestimmungen
Teilliquidationsreglement BVG-/FZG Einrichtungen
(Stand 1.6.2009)
BE: Die Stiftungsaufsicht ist überlastet
Da das ASVS rund fünfhundert Kassen mit reglementarischen Verpflichtungen beaufsichtigt und jeweils in der Regel vier Reglemente angepasst werden mussten, «trafen innert kurzer Zeit um die zweitausend Reglemente ein», erklärt Marcel Kutter, der stellvertretende Amtsvorsteher des ASVS. So sei man die letzten Jahre über in Rückstand geraten, was die Reglementsgenehmigungen angeht. «Wir erwarten jedoch, dass wir in den kommenden Jahren wieder die normalen Fristen einhalten können», sagt Kutter. Per 1.Juni 2009 traten im Bereich «Teilliquidation» wieder neue Änderungen in Kraft. «Pensionskassen, welche diese neuen gesetzlichen Vorschriften nicht bereits ansatzweise bei der vorherigen Revision miteinbezogen haben, müssen die Teilliquidationsreglemente jetzt noch einmal überarbeiten und amtlich verabschieden lassen.
Der Arbeitsmarkt im Juli 2009

AHV 2008: 3 Mrd. Renten - 2,3 Mrd. Defizit
Die Einnahmen der AHV sanken im vergangenen Jahr um 9,2 Prozent auf 31,6 Mrd. Franken. Dabei machten die beitragspflichtigen Einkommen mit 26,5 Milliarden den grössten Anteil (84 Prozent) aus. Die öffentliche Hand überwies 6,6 Milliarden oder 21 Prozent der Einnahmen. Das Mehrwertsteuerprozent zugunsten der AHV brachte einen Betrag von 2,4 Mrd. (7,5 Prozent) ein.
Unter dem Strich resultiert damit für das Jahr 2008 ein Defizit von 2,3 Mrd. Franken. Wie das Bundesamt für Statistik festhält, ist das negative Betriebsergebnis auf die Turbulenzen auf den Finanzmärkten zurückzuführen. Sie bescherten der AHV bei den Kapitalanlagen einen Gesamtverlust von 4,7 Mrd. Franken. Im Vorjahr hatte bei den Anlagen noch ein Minus von 1,9 Mrd. Franken resultiert.
Insgesamt erhielten im Januar des laufenden Jahres 1’875’600 Personen Altersrenten und 114’800 Personen eine Witwen- oder Witwerrente. Zählt man alle Mitglieder der begünstigten Familien zusammen, so kamen 2’099’100 Menschen in den Genuss von Renten. Die durchschnittliche monatliche Altersrente für AHV-Bezüger, die alleine eine Rente erhielten, belief sich in der Schweiz für Frauen auf 1’971 Franken und für Männer auf 1’980 Franken. Für Ehepaare, bei denen beide Partner rentenberechtigt waren, betrug der Gesamtbetrag im Schnitt 3’280 Franken.

EU-Richtlinienvorschlag für Alternative Investment Fund Managers, Diskriminierung der Schweiz
„Gemäss Richtlinienentwurf
kann das Asset Management von AIFM gar nicht an
Drittstaaten delegiert werden. Damit würde das
Asset Management von der Schweiz aus bedroht“,
kritisiert Martin Thommen, Präsident der SFA.
Zudem werden europäische institutionelle
Investoren in ihrer Auswahl von Asset Managern
und Produkten massiv eingeschränkt und zwar zum
Nachteil ihrer Kunden wie beispielsweise
Vorsorgefonds. Die Alternative Investment
Management Association (AIMA) geht davon aus,
dass dies die europäischen Pensionskassen
rund 25 Mrd. EUR kosten könnte.
„Die neue Richtlinie legt den Grundstein für eine europäische Regulierung des institutionellen Fondsmarktes, welche die UCITS-Regulierung für Publikumsfonds ergänzt. Als Drittstaat haben wir dazu aber nur bedingt Zutritt, es besteht ein grosses Diskriminierungspotenzial. Aus diesem Grund unterstützen wir die Bestrebungen für einen Marktzutritt der Schweiz zum EU-Raum für Kollektivanlagen. Andernfalls droht unser Finanzplatz, der gerade in den Bereichen Hedge Funds, Private Equity, Immobilienfonds sowie Fonds für qualifizierte Anleger eine wichtige Rolle spielt, weiter ins Abseits zu geraten“, erläutert Dr. Matthäus Den Otter, Geschäftsführer der SFA.
Only small German minority to gain decent pension - research
A study on German pension provision, commissioned by Union Investment and conducted by the “Research Institute on the Intergenerational Contract” at the Albert-Ludwig university in the German city of Freiburg, found around 57% of Germans with (future) incomes from the first and second pillar - the latter including both occupational pension schemes as well as the state-subsidised “Riester-Rente” - will find these payments will be enough suffice for their retirement.


Veranstaltungen
- 13. / 27. August, Liestal
Nordwestschweizer BVG-Aufsichtsbehörden
BVG-aktuell. Flyer - 1. September, Zürich
Aon Consulting
Aon BVG-Info 2009: Rezession und Personalvorsorge. Website - 2. September, Bern
Aon Consulting
Aon BVG-Info 2009: Rezession und Personalvorsorge. Website - 2. September, Zürich
VPS Verlag
VPS Forum, Themen aus dem Bankwesen. Anmeldung - 11. September, Zürich
Mercer
Investmen Symposium 2009, Website - 15. September, Zürich
AAM Privatbank
Breakfast Meeting mit Hanspeter Konrad, ASIP - 16. September, Bern
AAM Privatbank
AAM Breakfast mit Hanspeter Konrad, ASIP
Ausbildung
- 20. August, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Fachkurs Kapitalanlagen. 5x1 Tag. Infos - 21. August, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Fachkurs für Versicherungstechnik. 6x1 Tag. Infos - 24.-26. August, Ermatingen
KGP / ASIP
1. KGP-Seminar 2009. Anmeldung - 27. August, Zürich
pfs
Grundausbildung Stiftungsrat 2009. Modul 1. - 26.-28. August, Ermatingen
KGP / ASIP
2. KGP-Seminar 2009. Anmeldung - 28. August / 4. September, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Seminar "Alternative Anlagen". Infos - 1. / 8. September, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Intensivseminar Arbeitsrecht. Infos - 7. - 9. September
KGP / ASIP
3. KGP-Seminar - 7. - 9. September, Kartause Ittingen
Universität St. Gallen, Inst. für Rechtswissenschaft
Intensivseminar: Durchführungsfragen des Leistungsrechts der berufl. Vorsorge. Programm - 8. / 15. September, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Grundausbildung eidg. Sozialversicherungen. Infos - 9. - 11. September, Ermatingen
KGP / ASIP
4. KGP-Seminar 2009. Website - 10. / 17. September
Fachschule für Personalvorsorge
Seminar: Leistungen und Koordination in der Beruflichen Vorsorge. Infos - 16. September, Bern
Aon Consulting
Basisseminar Berufliche Vorsorge 2009. Website - 18. September, Zürich
Avadis
Ausbildungsveranstaltung für Stiftungsräte, Avadis - 24. September, Zürich
pfs
Grundausbildung Stiftungsrat. Modul











