Sicherheitsfonds: Jahresrechnung 2008 mit Anlageverlust
ASIP: Durchblick mit-uns-für-uns
“Gemäss einer repräsentativen Umfrage vertrauen rund 70% der Schweizerinnen und Schweizer den Pensionskassen. Nur wenige wissen aber, wie die berufliche Vorsorge funktioniert”, stellt der Pensionskassenverband ASIP in einer Medienmitteilung fest. Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise hätten in der Bevölkerung zudem für Verunsicherung gesorgt. Im Rahmen einer mit der Firma “business campaigning Switzerland” entwickelten Sensibilisierungs- und Informationskampagne will der ASIP das Wissen der Bevölkerung steigern, die Komplexität reduzieren und auch zu mehr Transparenz beitragen. “Nur wer die Zusammenhänge versteht, kann sich auch eine fundierte Meinung bilden: Wer nichts weiss, muss alles glauben!”, heisst es in der Mitteilung.
Der ASIP hat sich bemüht, die Dinge möglichst einfach zu erklären. Unter dem Stichwort “Umwandlungssatz” findet sich bspw. folgende Erklärung: “Das Altersguthaben kann mit einem Kuchen verglichen werden. Der Umwandlungssatz legt fest, wie gross die Kuchenstücke sind, die wir jährlich abschneiden dürfen. Je tiefer der Umwandlungssatz, desto länger reicht der Kuchen und umgekehrt.”
Geplant sind als weitere Mittel zur Verbreitung der Botschaft “Viralspots” und “Slampoeten”. Bei letzteren handelt es sich um Simon Libsig und Le Passant. Ein Novum, für Schweizer Kampagnen, wie der ASIP feststellt.

SonntagsZeitung: Das Dilemma der autonomen Sammelstiftungen
SonntagsZeitung: Wachstum bei Sammelstiftungen der Versicherer
Weiter wird ausgeführt: “Wenn Stiftungen in Unterdeckung sind und viele Neuanschlüsse verzeichnen können, profitieren die Stiftungen dadurch von einem positiven Effekt. Denn die Neuanschlüsse kaufen sich in der Regel zu 100 Prozent Deckungsgrad in die Stiftung ein. Die Summe der vorhandenen Unterdeckung und der neu einbezahlten voll gedeckten Vorsorgekapitalien ergibt eine Reduktion der Unterdeckung.”
PW. Der letzte Satz muss allerdings relativiert werden, weil nicht alle Sammelstiftungen hier gleich vorgehen und bspw. wie die Profond die Differenz des eingebrachten Vermögens zum Stand der Unterdeckung separat verbuchen. Es wäre allerdings interessant zu wissen, wie hier im Einzelnen gearbeitet wird.
NZZ: "Unabhängige Sammelstiftungen sind Schönwetter-Konstrukte"
Werner
Enz
äussert
in der
NZZ
kritische
Überlegungen
zu den
autonomen
Sammelstiftungen.
Er
schreibt:
“Man
erinnert
sich:
Als die
Winterthur-Versicherung
vor
sechs
Jahren
ihr
BVG-Modell
umbaute
und die
Umwandlungssätze,
mit
denen
Altersgutschriften
in
Renten
gewandelt
werden,
stark
senkte,
ging
eine
Protestwelle
durchs
Land.
Das
Misstrauen
gegenüber
den
privaten
Lebensversicherern
war
gross,
und
unter
tatkräftiger
Beteiligung
bürgerlicher
Parteien
bis hin
zur FDP
wurde
das Feld
legislatorisch
so stark
geöffnet,
dass
Hinz und
Kunz
unzufriedene
KMU-Betriebe
mit
BVG-Anschlussverträgen
bedienen
durften.
Nach der Baisse von 2008 fördert eine unsentimentale Bestandesaufnahme Folgendes zutage: Die sogenannten unabhängigen Sammelstiftungen sind zwar rasch gewachsen, doch hat es viele von ihnen jetzt böse erwischt. Sorgenkinder, von denen in der Branche die Rede ist, sind etwa die Meta Sammelstiftung (Performance 2008: 31,4%) und Profond (-25,7%), die mit Aktienquoten von mehr als 30% und einem Deckungsgrad in der Gegend von 80% unterwegs sind. Es gibt auch vorsichtigere Sammelstiftungen wie Transparenta (-9,8%; Deckungsgrad von 92%). Jedenfalls zeigt sich jetzt immer deutlicher, dass das Modell einer unabhängigen Sammelstiftung, die ohne Eigenkapital BVG-Vorsorgegelder akquiriert und anlegt, nur fürs schöne Wetter taugt. Es zeichnen sich nun komplizierte Sanierungsübungen ab, wobei abzuwarten bleibt, unter welchen Bedingungen kantonale Aufsichtsgremien die Jahresrechnungen abnehmen. Es wäre ziemlich verfehlt, wenn unabhängige Sammelstiftungen mit starker Unterdeckung einfach weiterkutschieren dürften.”
NZZ: Pensionskassen informieren über Sanierung
Stéphane Riesen: Les cotisations des salariés pourraient augmenter de 1,5%

BS: Arbeitgeber fordern Systemwechsel für kantonale PK
Weiter heisst es in der Mitteilung: “Die vom Verwaltungsrat der Basler Pensionskasse vorgeschlagene indirekte Sanierung ist aus weiteren Gründen abzulehnen. So ist sie namentlich nicht paritätisch ausgestaltet, wie dies das Gesetz vorsieht: Während der Kanton als Arbeitgeber seinen Beitrag sofort zu leisten hat, sollen den Arbeitnehmenden mindestens 19 Jahre Zeit bleiben, um ihren Sanierungsbeitrag zu leisten. Das Motto „Längere Frist, weniger Belastung" ist reine Augenwischerei (…).”
Berner PK: Delegierte wollen zurück zum Leistungsprimat
Le Temps: Les techniques de gestion semi-institutionnelle
Signs Of Bottom Emerge For Hedge-Fund Business
The improvements come amid a continued rally for the stock market, a jump in oil prices and indications the economy is poised to recover. Hedge funds' glory days seem to be over: With about $1.3 trillion in assets under management, the industry has contracted from nearly $2 trillion a year ago, according to Hedge Fund Research Inc. Yet the 376 funds that closed in the three months ending in March amounted to half the number closed in the fourth quarter of 2008, HFR said.
Unia: Die Renten sind zu tief
Blick: Mit
Ihrem Referendum gegen die
Herabsetzung der BVG-Renten bringen
Sie die ohnehin angeschlagene 2.
Säule in eine dramatische
finanzielle Schieflage.
Andreas Rieger:
Die 2. Säule hat in der Tat Probleme
und wir haben dazu auch
Lösungsvorschläge. Doch zuerst
sollten wir uns darüber unterhalten,
was unser Rentensystem überhaupt
leisten muss.
Blick: Der Bundesrat will das
Problem mit tieferen Renten beheben.
Wie lösen Sie das Problem?
Rieger: Zunächst einmal müssen
wir die hohen Kosten senken. Vor
allem bei den tiefen Einkommen ist
das Verhältnis von Einzahlungen und
Verwaltungskosten miserabel. Wenn
wir diese Einkommen mit einem
AHV-Zusatz absichern, haben wir
schon viel gewonnen. Zweitens gibt
es immer noch zu viele kleine
Pensionskassen.
Blick: Geht es Ihnen mit diesem
Referendum nicht vor allem darum,
Ihre eigene Basis zu mobilisieren?
Rieger: Sie müssen das
Gesamtbild sehen: Der Bankensektor
hat uns in eine schwere Krise
gestürzt, deren Zeche vor allem die
Arbeitnehmer zahlen. Darüber hinaus
will man uns jetzt noch die AHV und
die 2. Säule kürzen. Mit unserem
Referendum, das innert kürzester
Zeit zustande gekommen ist, sagen
wir: Halt, so geht es nicht weiter.

SGK-S: Ausfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Kassen
Offen ist dagegen noch der Weg der Revision: Die Vorlage des Bundesrates sieht eine Vollkapitalisierung aller Kassen innerhalb eines Zeitraums von vierzig Jahren vor. Denkbar sind aber auch weniger weitreichende Lösungen mit einem Kapitaldeckungsgrad von mindestens 75% bei einer gleichzeitigen Garantie des Kantons bzw. der Gemeinde für den Defizitbetrag. Die Kommission hörte sich in dieser Frage die Konferenz der Kantonsregierungen, Mitglieder der BVG-Expertenkommission, des Schweizerischen Pensionskassenverband sowie des Sicherheitsfonds BVG an und gab verschiedene Berechnungen in Auftrag, um die jeweiligen Auswirkungen der verschiedenen Finanzierungsmodelle für Gemeinden und Kantone zu überprüfen. Sie wird ihre Beratungen zu diesem Geschäft an der Sitzung vom 17. August 2009 fortsetzen.

Kammer der PK-Experten: 18 neue Mitglieder
Der Vorstand setzt sich unverändert wie folgt zusammen: Präsident: Stephan Gerber, Bern; Mitglieder: Urs Bracher, Olivier Vaccaro, Nyon, Stephan Wyss, Zürich. Sekretär: Dominique Koch, Basel. Es wurden 18 neue Mitglieder aufgenommen. Die Kammer zählt nun 123 Aktivmitglieder.
Jean-Marc Wanner. 'Le règlement devrait détailler les mesures d’assainissement'
Quelles seront les mesures
d’assainissement les plus probables?
La mesure la plus
utilisée par les caisses à primauté de
cotisations (où seules les cotisations sont
définies) est la réduction du taux d’intérêt sur
l’épargne vieillesse de l’assuré: la caisse
crédite un intérêt nul ou inférieur au taux
minimum LPP. Ce n’est possible que lorsque la
fondation de prévoyance offre des prestations
supérieures au minimum légal et si le compte de
l’assuré présente un solde supérieur au minimum
LPP pour son salaire et son âge.
Pensionskassenvergleich 2009 von Weibel Hess:
Sammelstiftungen unter der Lupe
Die SonntagsZeitung hat Teile des Pensionskassenvergleichs 2009 von Weibel Hess & Partner in Stans publiziert, die detaillierten Zahlen können unter pensionskassenvergleich.ch eingesehen werden. Erfasst wurden u.a. Performance, Sanierungsmassnahmen, Umwandlungssätze, Verzinsung, Verwaltungskosten, Zinsrisikoabzug und Servicequalität. Teilgenommen haben sechs Sammelstiftungen von Versicherungen und 20 unabhängige Gemeinschafts- und Sammelstiftungen. Die Daten sind für alle Firmen, die für ihr Vorsorgewerk eine neue Sammelstiftung suchen, von grossem Interessen. Wegen der weitverbreiteten Unterdeckung auch bei den Sammelstiftungen sind aber derzeit Wechsel aufgrund der damit verbundenen Teilliquidationsverluste weitgehend blockiert, sehr zum Leidwesen der Versicherer, die derzeit wieder vermehrt in der Gunst der Kollektivkunden stehen.
Institutional Survey 12 (2): Folgen der Finanzkrise
Was die Ursachen der Krise anbelangt, sind die Umfrageteilnehmer insgesamt sehr kritisch; der tiefste Wert liegt bei 5.5 (Ungleichgewichte beim Kapitalfluss), der höchste Wert bei 9.3 (Übernahme exzessiver Risiken durch die Banken); das sind gemäss Lusenti äusserst hohe Werte. Die Analyse nach Themenbereichen zeigt auf, dass die Antwortmöglichkeiten in der Gruppe Makroökonomisches Umfeld weniger streng beurteilt werden als diejenigen des Mikroökonomischen Umfeldes (Finanzsektor). Das bedeutet, dass die Ursachen der Finanzkrise in den Augen der Pensionskassenverantwortlichen eindeutig in diesem Sektor zu suchen sind.
Die Teilnehmer zweifeln stark daran, dass kurzfristige Massnahmen zur Optimierung der Anlagemodalitäten ein wirksames oder geeignetes Mittel als Reaktion auf die Krise sind. Am positivsten – aber keinesfalls enthusiastisch – beurteilt werden die Massnahmen im Themenbereich der taktischen Verwaltung, d.h. Einführung oder Ausweitung von Massnahmen der taktischen Verwaltung (Wert 5.2) bzw. Einführung oder Ausweitung von Absicherungsmassnahmen (Aktien, Währungen, Zinsen) (4.8).
Die Antworten der Teilnehmer lassen darauf schliessen, dass sie Leistungskürzungen insgesamt sehr zurückhaltend beurteilen. Sie ziehen es vor, auf der Finanzierungsseite einzugreifen, insbesondere durch einen ausserordentlichen Arbeitgeberbeitrag, oder bei der Verzinsung, durch eine Reduzierung des Zinssatzes. Gemäss den Praktikern der Pensionskassen ist das Potenzial für nachteilige Auswirkungen auf das finanzielle Gleichgewicht beim grossen Themenbereich Finanz- und Anlagemärkte mit einem Wert von 7.9 für ungenügende Rendite der Anlagen und einem Wert von jeweils 7.0 für anhaltende Ungleichgewichte an den Finanzmärkten und den Abbau des Vorsorgekapitals am höchsten. Danach folgt auf Rang 2 das Makroökonomische Umfeld, und auf Rang 3 die Rolle des Staates.
Taschenstatistik “Sozialversicherungen 2009”
Swiss Life mit integriertem Betreuungskonzept für Pensionskassen
Swiss Life lance un fonds de pension multicompartiment depuis le Luxembourg

Mehrwertsteuer-Erhöhung für die IV: Bundesrat stimmt Verschiebung zu
6. IV-Revision: nächster Schritt zur Sanierung
Personenfreizügigkeit: neue Internetplattform www.entsendung.ch

LLB: Wachstumsmarkt Vorsorge
Vaterland: Die Liechtensteinische Landesbank hat kürzlich die Schweizer Pensionskasse Alvoso übernommen. Sehen Sie hier Wachstumspotenzial?
Matt. Die LLB verfügt dank der Kooperation mit der Bank Linth seit gut drei Jahren über eine Gruppengesellschaft, die schon seit längerer Zeit auch im Schweizer Vorsorgemarkt tätig ist. Per Anfang 2009 haben wir die Geschäftsführung und die Vermögensverwaltung der Pensionskasse Alvoso mit Sitz in Lachen im Kanton Schwyz übernommen. Wir können durch diese Zusammenarbeit Synergien nutzen und interessierten Unternehmen eine grenzüberschreitende Lösung aus einer Hand anbieten.
Wie stark profitieren die liechtensteinischen Pensionskassen in der Finanzkrise davon, dass sie die Verzinsung frei festlegen können?
Schweizer Pensionskassen sind von Gesetzes wegen verpflichtet, die Alterskapitalien zu einem jährlichen Mindestsatz zu verzinsen; für 2009 hat der Bundesrat einen Mindestzins von 2,0 Prozent festgelegt. Der liechtensteinische Gesetzgeber lässt den Pensionskassen deutlich mehr Flexibilität. Dies hat zur Folge, dass die liechtensteinischen Pensionskassen in wirtschaftlich guten Zeiten einen höheren Zins gewähren als die meisten Schweizer Vorsorgeeinrichtungen. Umgekehrt kann es in schlechten Jahren auch zu einer Nullrunde kommen.
GB: Death of the final-salary pension
The
days of the generous defined-benefit schemes to
protect you in retirement are gone with big
firms ditching their burdens. In 2012, the
government’s state pension reforms will come
into force, which will see the introduction of
personal accounts, the latest attempt to shift
more of the population into private pension
plans. Many employers are considering the
cheaper option of ditching their existing
pensions and allowing everyone to fall into the
government scheme.


Veranstaltungen
-
24. Juni, Bern
AWP
36. AWP-Tagung: Aktuelle Herausforderungen in der BV. Infos, Anmeldung -
25. Juni, Zürich
Lusenti Partners
Performer Konferenzen
Infrastruktur- und Immobilienanlagen. Website -
2. September, Zürich
VPS Verlag
VPS Forum, Themen aus dem Bankwesen. Anmeldung -
15. September
Lusenti Partners
Swiss Equities. Website -
17. September
Lusenti Partners
Swiss Equities. Website
Aus- und Weiterbildung
-
23. Juni, Luzern
AND Communication
Pensionskassen und Medien - Professionell Auskunft geben. Details -
2. Juli, Olten
ASIP
Aus- /Weiterbildung Stiftungsräte -
8. Juli, Zürich
ASIP
Praxisseminar: Aktuelle Rechtsfragen. Infos -
20. August, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Fachkurs Kapitalanlagen. 5x1 Tag. Infos -
21. August, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Fachkurs für Versicherungstechnik. 6x1 Tag. Infos -
24.-26. August, Ermatingen
KGP / ASIP
1. KGP-Seminar 2009. Anmeldung -
26.-28. August, Ermatingen
KGP / ASIP
2. KGP-Seminar 2009. Anmeldung -
28. August / 4. September, Olten
Fachschule für Personalvorsorge
Seminar "Alternative Anlagen". Infos
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